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April 2017

Allgemein Cake Art Messen

Schluß mit Wettbewerbstorten – ein Rückblick

23. April 2017

 

 

Warum ich aufhöre – ein Rückblick auf meine Wettbewerbszeit – und eine Einladung zur Cake & Bake in Dortmund

Da ist es: mein aller letztes Wettbewerbs Törtchen und mein aller Liebstes

Irish Wedding Cake – die letzte Wettbewerbstorte, Hamburg 2017

 

Hamburg 2014, wie alles begann

Als ich im Oktober 2014 zum ersten Mal an einem Wettbewerb für Tortenkunst (Cake Art Design) teil genommen hab, wollte ich das nur 1x machen. Einmal eine Jurybewertung, einmal von den Profis hören, was schon ganz gut ist und was ich verbessern könnte.

In Hamburg fand die legendäre DIE TORTENSHOW statt und ich nahm allen Mut zusammen und meldete mich an. Natürlich gleich in der Disziplin Hochzeitstorte. Wochenlang werkelte ich heimlich vor mich hin ( wie aufregend, stressig das war steht im Tagebuch zum ersten Wettbewerbs Törtchen )

außer Frau Tortentanz wusste niemand davon.

Liebe, die aller erste Wettbewerbs – Torte, Hamburg 2014

Das das Törtchen dann plötzlich eine Silbermedaille bekam, hat mich damals so umgehauen, das ich heulend und zu geschockt, gar nicht in der Lage war, mein Jury Gespräch zu erhalten. Na toll, Ziel verfehlt.

Eine neue Messe für 2015 wurde Ende 2014 angekündigt und ich meldete mich nochmal an. Dortmund Cake and Bake, bis Mai 2015 war viel Zeit für kreative Ideen, Basteleien *dachte ich* und buchte Hochzeitstorte und 3D.

Tja, dann kam Anfang 2015 der Umzug und die mini Bagatellverletzung, die ich ignorieren wollte. Die Bakterien frassen sich fröhlich durch die Hand in den Arm und nach der zweiten Notoperation war ich nur noch damit beschäftigt die Amputation zu verhindern und die Hand zu behalten. An Törtchen machen war nicht mehr zu denken.

Dortmund 2015

Die gebuchten Kategorien verteilte ich. 3D bekam Gisi, die (natürlich) Gold gewann….

Die Hochzeitstorte wollte mein Erstgeborener machen und mich mit nach Dortmund nehmen. Wochenlang bastelte er herum, machte hier mich (und alle in seinem Umfeld) mit seinen Ideen zur Statik, verrückt. Und eine Woche vor der Messe, sagte er plötzlich ab. Wichtiger Auftrag, großer Event, er kann nicht. Sein kugeliger Traum in blau, blieb ein Traum {wurde übrigens bis heute nicht fertig}. Sauer war ich, sehr sauer! So richtig sauer!

Wer sollte denn eine Woche vor der Messe die Kategorie übernehmen wollen? Nichts finde ich schlimmer als leere Plätze bei einem Wettbewerb! Es ist mehr als ärgerlich für den Veranstalter, die Besucher und insbesondere für diejenigen, die gern teilgenommen hätten, aber durch ausgebuchte Kategorien keinen Platz mehr bekommen zu haben. Und dann leere Plätze auf den Wettbewerbstischen? Nicht mit mir. Darüber, wie unfair ich das finde, habe ich oft genug geschrieben.

Also hab ich es versucht, einarmig, mit links Dummies einzudecken. Leider hatte ich nur noch viereckige vorrätig, die Runden waren ja vom Erstgeborenen beschlagnahmt. Die Puppenhand (Quengelschiene)

 Quengelschiene 2015

erwies sich als störend (beim eindecken) und von Vorteil beim Blümchen machen, denn die Zahnstocher zum halten der Blüten, passten genau in die Löcher.

alles auf mit Links, erstes Törtchen als einarmige Backditin

Kurz, ich kloppte etwas zusammen, was in meinen Augen überhaupt nicht Wettbewerbsfähig war und war über mich selbst überrascht. Als sie fertig war, sah sie nicht aus wie eine Hochzeitstorte, sondern: wie eine Trauertorte! Pechschwarz! Das war ich nicht! Warum schwarz? Warum so düster? So traurig? Ein Blick in meinen Gemütszustand?

Schnell änderte ich die oberen Seiten, puderte die weißen Blümchen zart ab, verteilte ordentlich Zuckerperlen und hellte sie etwas auf. Sie gefiel mir gar nicht, aber einen leeren Wettbewerbsplatz würde ich nicht verantworten. Punkt. Der Platz würde besetzt sein und niemand würde je davon erfahren, wer das furchtbare Ding da hingestellt hätte.

black Weddingcake, Dortmund 2015

schwarze Hochzeit- oder Trauertorte?

Es kam ganz anders. Sie gewann eine lobende Anerkennung und ich bekam mein Jurygespräch. Ein Mega Feedback! „Was? Die ist von Dir?“ „Wie hast Du das nur eingedeckt?“ Jaaaa, da hab ich mir ne neue Technik ausgedacht …. unsauber war sie, na klar, schrecklich unsauber gearbeitet. Doch die Kreativität hat überzeugt, und Punkte geholt. Gefreut hab ich mich wie ein kleines Kind und motiviert hat mich das Gespräch, motiviert weiter zu machen, neue Wege zu gehen.

    Dortmund 2015, endlich ein Juryfeedback

FOTOCREDIT: Tobias Wilhaim ( https://www.tobias-wilhelm.de/ ), Valentina Terziva (Valentinas Sugarland.de )

Dortmund 2016

Motiviert, die linke Hand zu trainieren, hart zu arbeiten, das die rechte Hand irgendwann wieder in Ordnung kommt…… und weiterhin Törtchen zu basteln. Alsbald hab ich wieder gebacken und gebastelt und im Jahr darauf wieder in Dortmund teilgenommen. Mit 2 Kategorien! Hochzeitstorte und dekoratives Element.

lobende Anerkennung für den tanzenden Derwisch

Mein tanzender Derwisch gewann lobende Anerkennung und bekam ein tolles Juryfeedback. Meine Hochzeitstorte wurde hart kritisiert. Langweilig, weil mit Ausstechern gearbeitet. Ja, ich hatte auf dem Cakeboard 2 Drachen aus Keksausstechern geklebt. Die Statik meine Burgtürme wurde nicht gewürdigt, dabei hatte ich die Türme vorher aus Kuchen gebacken und tagelang im Auto umher gefahren um zu testen, das ob das mit echtem Kuchen möglich sei. Ist es!

Hochzeitstorte Burg, Dortmund 2016

 

 

    Hochzeitstorte, Dortmund 2016

Schluß, Ende, ich höre auf

Alles andere an Kritik stimmt, aber langweilig finde ich sie nicht. Ich mag meine Burg, immer noch. In trauter Runde im Hotel verkündete ich abends nach der Messe, das für mich nun Schluß sei. Schluß mit Wettbewerben!

                Cake & Bake Dortmund 2016

Meine Grenzen sind erreicht. So sauber, wie es für den Wettbewerb nötig sei, werde ich mit links nie arbeiten können. Das sehe ich selber,

Die absolute Ausnahme-Künstlerin Theresa sagte mal: „…bin ich echt froh, das Du nicht in der Jury sitzt. Du hast den harten Juryblick!“

Ja, ich bin mein härtester Kritiker, verrückte Ideen hätte ich noch genug, aber die Umsetzung mit Links wird nichts, dazu bin ich zu sehr Rechtshänder (im Kopf immer noch, auch wenn die Rechte nicht mehr funktioniert).

Gisi, Valentina und Steffi Tortentanz, sahen das zwar ein, überredeten mich jedoch noch ein letztes Mal teilzunehmen. Im November nach Birmingham!

Einmal Birmingham etwas hinstellen und dann aufhören.

Cake International. Die weltgrößte Messe überhaupt. Aus allen Ländern der Erde, reisen hier die Top Cake Art Designer an. Die Größten, der ganz Großen! Die Creme de la Creme! Bereits 2013 war ich, gemeinsam mit dem Lieblingstöchterchen dort als Besucher. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus…..

Birmingham 2016

Einmal in Birmingham ein Exponat hinstellen und dann aufhören. Was für eine verrückte Idee. Dann kam die erste Einladung, abends am Cake Masters Adward dabei sein…… und ich ließ mich überreden.

Alles zu Birmingham 2016 – 5 Tage und unzählige Glücksmomente- HIER,  hier und hier  oder bei Frau Tortentanz hier

Karma, Cake International Birmingham 2016

Karma, es war wirklich Karma! Hatten Frau Tortentanz und ich die Wochen zuvor noch gefrotzelt und gelacht: einmal Birmingham und ein Certificate of Marit gewinnen. Das klingt viel mehr als Bronze, Silber oder Gold. Das ist doch wie ein Titel, scherzten wir. Und dann passierte es wirklich!

Steffi´s  Heinrich und meine Pummelelfe  standen nebeneinander, bei über 1.300 gemeldeten Exponaten, stehen unsere Beiden zusammen. DAS ist Karma! Und es wurde noch besser: Beide gewannen:

Certificate of Merit

Mein Highlight, viel, viel besser als Gold, Silber, Bronze. Mein Platin! Danke Karma.

Mein vorletzter Wettbewerb und so ein Erfolg

Vorletzter? Hatte ich nicht vom aufhören, vom letzten Wettbewerb gesprochen? Ja, stimmt. Aber im September hatte Katja (die Urmutter aller Tortenmessen im deutschsprachigen Raum) von DIE TORTENSHOW verkündet, das (nach 2 Jahren Pause ) in Hamburg wieder eine Tortenmesse stattfindet. Aus Loyalität meldet ich mich an.

Mit Die Tortenshow hat es angefangen mit die Tortenshow sollte es aufhören!

Hamburg 2017 und nun die letzte Wettbewerbstorte

Das ich neben meiner (wirklich allerletzten Wettbewerbs-) Hochzeitstorte noch die Kategorie Candytable gemeldet habe, hab ich HIER  schon erzählt.

Tortenmesse Hamburg, Candytable 2017

Dieses mein, wirklich, letztes Exponat, hat mir so viel Freude bereitet. Keinen Stress, wie die Male zuvor. Neue Techniken hab ich ausprobiert, Zuckerblumen auf Draht gebunden, Waferpaper , Glaze und Piping Gel genutzt und vieles Neues, bis dahin unbekanntes, genutzt.

Wie alles im Leben, hat auch meine Torte ZWEI Seiten.

Irish Wedding Cake – die letzte Wettbewerbstorte

Wünsche eines Brautpaares sind manchmal sehr unterschiedlich, der Eine möchte es schlicht, die Andere romantisch 😉.

Das habe ich gedacht als ich an der Planung saß. Zwei Seiten, klassisch schlicht die Eine und ganz anderes die Andere! Und auf keinen Fall rose oder Kupfer nutzen, damit niemand sagen kann, ach da erkennt man die Burgherrins’s ! Das war echt schwierig…… das Grün! Jede Etage mit diesem Grün……. Inzwischen mag ich es.

Die Andere Seite war Vergnügen pur. Nachdem die viele grün Färberei und Eindeckerei endlich fertig war, hatte ich nur noch Spaß.

Meine Homage an Irland und an Jana. Seit ich (dank dieser Facebook Freundin) in Irland mit dem Pferd stundenlang durch die magischen Zauberwälder spazieren durfte, Elfentüren entdeckte, spukte die Idee in mir rum. Dieses Land ist so wunderbar, wild, rauh und gleichzeitig zauberhaft, verwunschen. Magisch! { Wenn Ihr wollt schreib ich mal einen Reisebericht dazu? }

Mein Irish Wedding Cake, ist eins meiner Lieblingstörtchen und gewann auf DER Tortenmesse Hamburg auch eine lobende Anerkennung. Der Candytable bekam Bronze (für mich Roségold ) und wurde auch noch 2. Beste der Kategorie.

Damit kann ich nun sehr zufrieden aufhören und in Zukunft ganz entspannt zu allen Wettbewerben & Messen fahren, mir weiterhin alle Eure tollen Exponate anschauen, Euch auch weiterhin die Daumen drücken und mich mit Euch über Eure Erfolge freuen.

Denn das allerschönste an solchen Messen und Wettbewerben, ist doch das Wiedersehen mit alten Tortenfreunden, das Kennenlernen von neuen Tortenfreunden, das Erstaunen was wieder neues gezaubert wurde und das Mitfreuen, mit Euren tollen Exponaten!

Nur weil ich aufgehört habe, heißt das ja nicht das Ihr mich los werdet!  Und natürlich heißt das auch nicht, das Ihr Euch nicht mal trauen solltet!!!! Bin schon sehr gespannt auf alle alten und neuen Wettbewerbsteilnehmer.

Wollt Ihr auch mal (ganz entspannt) über eine Messe schlendern? Euch all die tollen Wettbewerbs- Torten in Ruhe anschauen? Verrückte, also Zuckerverrückte, live sehen? Na, da hab ich einen Ausflugstip für Euch:

Cake and Bake in Dortmund vom 27.-28. Mai 2017 !

Unter allen die gern mal hin möchten, einfach hier kommentieren!
Je eine Dauerkarte für beide Tage, {Gern auch mit persönlicher Übergabe direkt an der Messe} schenke ich 2 von Euch.

            Cake & Bake 2017, Dauerkarten zu verschenken

Unter allen Kommentaren hier , lose ich am 02. Mai 2017 zwei Gewinner unter Euch aus. Viel Glück.

Für alle, die es nicht zur nach Dortmund schaffen, oder einfach noch etwas üben wollen, hab ich auch noch etwas:
ein paar Goodie Bags. Nämlich noch ein paar wenige von den tollen Bags, die auf der Tortenmesse Hamburg über blieben (und noch etwas mehr / Überraschung). Dazu wird es es eine Spendenaktion zugunsten von subvenio Unfallopferhilfe geben. Mehr Infos ab Mitte Mai.

Freue mich sehr auf Eure Kommentare, und hoffe Einige von Euch in Dortmund persönlich zu treffen.

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin

Allgemein

Frühlingshaftes Allerlei – Ostertorte für viele Naschkatzen

17. April 2017


Rüblikuchen ganz anders – Kunterbuntes Allerlei Törtchen (nicht nur) zu Ostern
🌷🌷🌷🌷🌷🌷

Bei uns ist Ostern immer etwas anders. Traditionell kommt der Osterhase nur zu Oma und Opa in Hamburg um Schoki und Eier zu verstecken. Manchmal am Ostersamstag, manchmal am Sonntag oder, wie dieses Jahr mal wieder auch erst am Ostermontag. Wir richten uns das ganz individuell ein, immer so das alle Burgkinder frei haben und dabei sein können.

Und wir hoffen jedes Jahr, das es Oma’s Paella geben wird. Inzwischen freuen uns, das Opa (der beste Schwiegervater der Welt) diesen Part übernommen hat. Für Kuchen bin natürlich ich zuständig. Da gibt es jedes Jahr was Neues….

Magnolie aus Oma´s Garten

Veganer Rüblikuchen

Vor ein paar Wochen  war das Lieblingstöchterchen zu hier Besuch und fragte, ob wir gemeinsam für ihre WG backen könnten. Na klar, können wir.
Ja…aber……. ihre Mitbewohner leben streng vegan….sehr streng…nicht mal Honig sei erlaubt. Wir haben also die Burg-Vorräte durchgeschaut und alles was vegan war in die Schüsseln geschüttet.

Variante 1:
170 ml Kichererbsenwasser mit
1 Prise Salz und
110 gr Kokosblütenzucker
steif schlagen und kühl stellen. Die Idee zum veganen „Ei-Schnee“ stammt von Kochtrotz

480 gr Möhren,
3 kleine Äpfel fein raspeln
1/2 Banane zermatschen
1/2 Zitrone Saft und Abrieb
200 gr Rohmarzipan zerkleinern
100 ml Öl
alles gut miteinander vermischen.

200 gr gemahlene Haselnüsse
100 gr gemahlene Mandeln
50. gr Backkakao
1 TL Weinsteinbackpulver
mit etwas Tonkabohne, Vanillemark, Zimt, Muskat gut vermischen und unter die Karottenmasse rühren.

Zum Schluß den „falschen“ Eischnee unterheben. Backofen vorheizen. 20 Minuten bei 200 C und anschließend weitere 35-40 Minuten bei 160 C backen.

Gut auskühlen lassen! Am besten über Nacht in der Form.

Da das Lieblingstöchterchen aber gegen Mittag ihren Zug erreichen musste, gibt es kein Foto für euch. Sie hat einfach die Kuchen in den guten Backformen mit genommen (die ich bis heute übrigens nicht wieder habe…..).

Bis auf ein Probierstückchen. Das hat sogar den Burgbuben geschmeckt . Und für die Beiden habe ich mich dann noch mal an den Backofen begeben. Nach ein paar Tagen Krankenhauskost mussten sie dringend verwöhnt werden. Allerdings durften die Burgbuben seinerzeit keine Milchprodukte, keinen Zucker und vieles andere auch nicht, deswegen hier

Variante 2:
Ohne „Falschen“ Eischnee, ohne Zucker, ohne Haselnuss

260 gr Möhren
120 gr Äpfel fein raspeln
1/2 Banane zermatschen
1/2 Zitrone Saft und Abrieb
200 gr Rohmarzipan zerkleinern
alles gut miteinander vermischen.
300 gr gemahlene Mandeln
50 gr Backkakao
1 TL Weinsteinbackpulver
mit etwas Tonkabohne, Vanillemark, Zimt, Muskat
gut vermischen und unter die Karottenmasse rühren.

Backzeit wie bei Variante 1.

Theoretisch könnte hier jetzt vegane Schokolade über Wasserbad geschmolzen und über den gekühlten Kuchen gegossen werde, leider habe ich auch davon kein Foto…..

Aber zu Ostern….

….habe ich dann die Mischung aus Variante 1 & 2 als Boden für den
Mirrow Glaze Drip Cake Möhren – Käsekuchen mit Mango und Heidelbeer Füllung (ohmeingott,wie nenn ich das Teil bloß???) genommen.

Da Ostern bei uns immer {traditionell seit 23 Jahren) bei Oma & Opa in Hamburg stattfindet und nicht nur Opa sehr gern Süßes isst, sondern auch alle 4 Kinder bestimmte Vorlieben haben, ist unser diesjähriger Osterkuchen ein Kunterbuntes Allerlei geworden.

Den (veganen) Rohling als Ring backen und über Nacht auskühlen lassen. Anschließend in der Form einen klassischen Quarkkäsekuchen backen und beides noch getrennt sehr gut kühlen.

Schoko Rüblikuchen , vegan

Aus 300 gr Mango und der entsprechenden Menge Gelier Xucker (oder Eurem bevorzugten Gelierzucker) eine Konfitüre kochen. Den Rohling in den Backring legen, heiße Mangokonfitüre einfüllen und ein paar TK Blaubeeren darauf verteilen. Mit einer Gabel lassen sich dann aus dem schmelzenden Blaubeersaft ein paar Muster zeichnen. Das ganze gut kühlen und später auf den Backring mit der Käsekuchenmasse legen. Den gefüllten Backring in den Froster. Gut 2-6 Stunden.

Der gefrorene, gefüllte Rohling ist jetzt bereit für eine schnelle Schicht Buttercreme. Vanillebuttercreme für die eine Hälfte der Kinder und eine Salzkaramell Schokocreme für die andere Hälfte der Kinder.
Schön glatt ziehen und zurück in den Froster.

Am Abend vor dem Osterfest dann eine {bzw. In unserem Fall ZWEI} Mirror Glaze zubereiten. Klassisch mit Magic Colours Lebensmittelfarbe in leuchtet grün und die gesunde Seite gefärbt mit Kürbiskernöl.
Rezepte dazu schreib ich Euch gern, wenn Ihr sie wollt. Wollt Ihr?

Osterkuchen

Am Morgen vor der Abreise zum Osterfest noch ein paar Mirrow Glaze Drip Pünktchen setzten und mit ein paar Zuckerblümchen { uuuuuund meinen allerersten } Waferpaper Blumen dekorieren. In die Mitte ein paar Ostereier/Möweneier (davon hab ich ja reichlich vorrätig ) drapieren und fertig ist unser buntes Osternest.

Bei schönstem Sonnenschein wurde dieses kunterbunte Allerei nun in Hamburg vernascht und anschließend zwischen zwei Regenschauern fleißig Ostereier gesucht.

Anschnitt

Wir hoffen Ihr hattet genau so lustige, fröhliche und leckere Ostertage mit/bei euren Familien wie wir. Nun gönn ich mir noch ein letztes Eierlikörchen und trinke auf Euer Wohl.

Anschnitt von beiden Seiten

Herzliche Grüße

Eure Burgherrin

Allgemein Lifestyle Süßes

Mohnmarzipan Guggelhupf

13. April 2017

 

Mohn Marzipan Gugelhupf mit Osterhase Detlev

Mohn Marzipan Kuchen

Ein Rezept vom letzten Jahr, habe ich jetzt zur Osterzeit hervorgekramt. Als Gugelhupf gebacken, könnte man mit viel Zeit, daraus auch noch ein Osternest dekorieren – oder einfach schlicht den rosa Lifestyle Hasen der Burg Lauenstein reinsetzen (oder jeden anderen SchokoHasen).

Diesen handgemachten , zauberhaften rosa Schokohasen namens Detlev, gibt es wohl leider erst im nächsten Jahr wieder. Soweit ich gelesen habe, sind alle rosa Detlev’s inzwischen ausgezogen und die Confisserie Lauenstein im Osterurlaub. Habe ich gehört 😉.

Wer selber einen schnellen Osterhasen basteln möchte – bei Betty’s Sugardreams gibt es eine 1-2-3-Anleitung, viel Inspiration und ein Tutorial auf youtube.

Bei uns gibt es dies Jahr wohl (aus Zeitmangel) nur nackten Kuchen ….. aber leckeren nackten Kuchen.

Rezept zum Mohnmarzipan?

Für Euch, sehr gern. Bitteschön:

4 Eier – trennen – Eiweiß mit Prise Salz steifschlagen

150 gr gute Butter mit
90 gr VollrohrrohZucker – schaumig schlagen
4 Eigelb -einzeln dazu – weiter schlagen *lassen*

200 gr Marzipan (mit Sparschäler klein & fein gemacht)
150 gr Quark
30 ml Amaretto
100 gr BackMohn – zu einer Masse vermengen und unter die Butter-/Zuckermassen rühren.

180 gr Kichererbsenmehl (geht bestimmt auch mit Eurem Lieblingsmehl) mit
1,5 TL Weinsteinbackpulver – vermischen
und im Wechsel mit dem steifen Eiweiß unterheben.

Vorgeheizter Backofen:
180 C Umluft für 20 Minuten , dann abgedeckt bei
150 C Umluft für 30 Minuten . {Stäbchenprobe !!!}

Achtung: lasst während der Auskühlphase niemanden in die Backstube…..
…..sonst fehlen Euch auch , nicht nur die ersten 2 Stücke noch vor dem Fototermin, sondern auch Detlev wäre in Gefahr….

Sorry Detlev, Du bist sooo lecker

Liebe Grüße und einen wunderbaren, rosé Gründonnerstag wünscht Euch

Eure Burgherrin

 

PS: das ist KEINE Werbung im Sinne des TMG. Weder von Betty noch von der Burg Lauenstein Confiserie wird das hier gesponsert oder gefördert. Im Gegenteil, durch eine tolle Aktion von Food Blog Award im letzten Jahr #woistDetlev gewann ich einen rosa Schokoladen und habe mit viel Freude an der Aktion teilgenommen (siehe Bilder hier und bei Instagram).

Seit dem bin ich treue Kundin der Confiserie und habe mich sehr gefreut, dieses Jahr einen frischen Detlev zur Verköstigung bekommen zu können.

Der rosé  Detlev vom letzten Jahr wurde NICHT verspeist, sondern zum Ritter geschlagen zum Lifestyle Hasen erklärt und wohnt immer noch hier!

Sorry Detlev 02, es kann nur EINEN Lifestyle Hasen geben…

 

 

PPS: in Hamburg bekommt man die köstlichen Pralinen & mehr der Lauensteiner übrigens  inzwischen im Alsterhaus, ganz oben.

Allgemein Kurse / Workshops Lifestyle Reisen

Warum ich für 850 km 26 Stunden einplane und die Rückreise 3 Tage dauert

4. April 2017

Burgherrin on Tour

– warum ich direkt nach den tollen 2 Tagen in Hamburg bei der  Bloggeratwork Konferenz (statt zu liegen und den Blogpost zu schreiben, folgt noch) wieder unterwegs bin und warum ich viel Zeitpuffer auf dem Weg einbaue?

Nicht nur weil ich mir so eine Strecke, seit meinem Unfall noch nie allein zugetraut habe. Auch nicht weil ich ja immer reichlich Pausen zum liegen benötige, sondern weil auf so einer Strecke immer besondere Orte liegen. Orte,

alte Burgmauern, alte Stadtmauern. Immer ein Grund zum anhalten

alte Burgen und Schlösser die man einfach mal anschauen möchte. Oder Orte in der Nähe, in denen besondere Menschen wohnen.

Guten Morgen und einen wundervollen Wochenstart wünsche ich Euch.

Bevor ich heut Nachmittag wieder in die Folterkammer meines Vertrauens muss, wollte ich Euch kurz von  meiner kleinen Vorher-nochmal-positive-Energie-Einsammel-Rundreise erzählen.

Wels, Österreich

Mittwoch um 9:00 h musste ich in Wels sein, deswegen bin ich Dienstag um 07:00 h losgefahren. Dort durfte ich an einem 2-Tages Kurs bei der zauberhaften Maggie Austin teilnehmen. Für so eine besondere Künstlerin aus den USA, fährt frau auch schon mal knapp 900 km nach Österreich. Und jeder einzelne Kilometer hat sich gelohnt!!!!

Es war eine Ehre in dieser wundervollen Gruppe bei Zuckerwelt & Kuchenwelt in Wels dabei sein zu dürfen. Nicht nur das es unheimlich viel Spaß gemacht hat, ich unfassbar erholsame Nächte hinter alten Klostermauern schlief, ich bin auch so voller Glücksgefühl über mein Ergebnis abgereist. (Mehr zu dem Kurs und auch zu dem phantastischem Buch von Maggie Austin demnächst auf dem Blog).

 

Waging am See & Chiemsee

Das Törtchen im Fußraum vor dem Beifahrersitz machte ich mich Donnerstagabend auf die Weiterreise. Geplant hatte ich einen kleinen Zwischenstopp auf ein Käffchen bei Carins Cake Corner.
Das Karin und ihr Gatte mich mit einer Flasche Champagner und einem Gästebett überredeten, meine Weiterfahrt zu verzögern, führte dazu, dass Karin und ich bis morgens um 02:00 h quatschen konnten. Obwohl wir Beide zwar früh aufstehende, aber dennoch grummelige, Morgenmuffel sind und sagten: „morgens nur Kaffee und NICHT sprechen“ , quasselten wir direkt ab 06:00 h weiter.

Da mein angedachten Zeitplan (Frühstück am Freitag in Pforzheim) eh durcheinander war, tuckerte ich irgendwann gemütlich los und genoss die Aussicht. Links die schneebedeckten Alpen, runderherum wunderbares Sonnenlicht, postkartenblauer Himmel und immer wieder Wald. Das Licht war so phantastisch das ich direkt von der Autobahn runter fahren musste! Vier Waldwege später hatte ich dann den / meinen richtigen Ort.

Moosbewachsene Bäume und Baumstümpfe- Feenwald Feeling. Das war die perfekte Kulisse – für mein Törtchen. Wer mich kennt, weiß das es für mich nicht so einfach ist, mal eben ein Törtchen zu transportieren bzw. ein-oder auszuladen. Durch einen Wald zu laufen ist unmöglich…

Dennoch habe ich die perfekten Baumstümpfe in erreichbarer Nähe gefunden (und war wohl so voller Glückshormone) das ich an 3 wunderbaren Stellen, Törtchen raus aus dem Auto, ran an die Bäume, Foto machen, Törtchen rein ins Auto usw spielen konnte . Das Lichtspiel hat mich so fasziniert und beflügelt, das ich über mich hinausgewachsen bin und anschließend glücklich weiterfuhr.

Fairytale Cake, mein Ergebniss aus dem Kurs von Maggie Austin

Kurz danach sah ich das „Meer“ der Berge. Immer noch links die schneebedeckten Alpen und rechter Hand, der Chiemsee. Ein guter Ort für eine Pause.

Chiemsee, das Meer in den Bergen

über Viernheim nach Pforzheim

Mit weiteren sonnendurchfluteten Glücksmomenten im Gepäck konnte ich direkt durchfahren, bis zur 13:00 h Mittagspause bei Torten Art in Viernheim. Jan-Michael SugarArt gab einen Basiskurs und ich kam 20 Minuten zu spät an. Aber glücklicherweise hatten seine Mädels auch Zeitverzug und somit noch nicht mit der Pause begonnen. Statt nur kurz eine Kaffee- und Umarmungspause, wurde ich direkt mit frischen Leckereien verwöhnt und blieb etwas länger als 5 Minuten.

Jan-Michael Sugar Art mit seinen Kursmädels

Als die Mädels dann wieder ran an ihre Törtchendeko mussten, bin ich wieder auf die Autobahn. Nächster Halt Pforzheim.

Im Atelier von Drachenfels Design waren alle fleißig mit der neuesten Kollektion beschäftigt und ich durfte sie nicht nur auf Bildern, sondern live sehen und anfassen 💗😍💗😍. Ein weiterer Glücksmoment!

Hatte ich schon erwähnt, das ich während meiner Reise nur super Sonnenschein und Frühlingswetter hatte? Eingestellt war ich noch auf Winter. Dementsprechend war meine Kleidung (inkl. der dicken Stiefel) sehr warm und kuschelig. In Pforzheim waren 26 C Sommerwetter!!!!!

Bewusst wurde mir das, als ich dann im Drachenfels Atelier die Schublade mit den unfertigen Schmückern sah, die noch zum galvanisieren und zum emaillieren müssen.

Selbst das Infernoherz war nackig, nur ich zu warm gekleidet. Das führte dazu das ich mein Infernoherz vom Hals nahm und dieses Foto entstand.

flammendes Inferno von Drachenfels Design
Links: nackig noch ohne Brandlack. rechts: meins 💗

Für alle die immer wieder nachfragen: jedes Infernoherz ist so gearbeitet. Es ist nicht anders als meins, nur noch nackig, nicht fertig.
Dieser Hammerschlag ist bei jedem Inferno, und jedes ist einzigartig, da hier im Atelier immer noch echte Handarbeit stattfindet. Das Herz ist aus massivem Silber, kann in gold, Roségold plattiert oder Vintage geschwärzt und poliert werden. Erst wenn das perfekt ist, kommt der rote Brandlack darüber. Und wer es genau betrachtet, sieht den Hammerschlag unter dem rotem Lack. Das hatte mich damals so fasziniert, als ich meins kaufte.

Es jetzt so „nackig“ zu sehen und von den vielen Arbeitsschritten zu hören, ein weitere wertvoller Glücksmoment. Wie jeder Besuch im Atelier. Es ist etwas ganz besonderes so hinter die Kulissen gucken zu dürfen. Wer das auch mal möchte: im November ist wieder Tag des offenen Atelier ( so war es im letzten Jahr, Anmeldung dringend erforderlich).

Nach einem wundervollem Abend, einer erholsamen Nacht, einem laaaaangem Frühstück bei Familie von Drachenfels, wurde mir noch eine Portion Bärlauch gepflückt und gegen Mittag machte ich mich auf von Pforzheim in Richtung Trier.

Trier, die älteste Stadt Deutschlands

Sabine von Mafaldas Cake Desiree hatte zum Geburtstag geladen. So sehr ich mich auf Sabine, ihren Oli und meine Mrs. Dorrie freute, hatte ich dennoch etwas Sorge, das ich in roseeee dort in der schwarzen Wave-Gothic-Szene unangenehm auffalle. . . . Kurzerhand kaufte ich mir schnell was kleines Schwarzes.

Gegen Nachmittag traf ich ein, wollte schnell nur Hallo sagen und mich dann bis zum Abend hinlegen (und vor der Party noch umziehen). Sabine stand noch unter der Dusche und ich wurde auf’s herzlichste von ihrem Freundeskreis begrüßt. Kurz: ich hatte später nur eine 1/2 Stunde zum liegen und blieb in Rosé gekleidet!

Was für eine Party, allerfeinstes Food hatte Sabine gekocht,

Blackforest Cupcakes by Mafalda’s cake Desiree

Sweet Candy Table by Mafalda’s cake diserree

leckerste Törtchen gezaubert, feine Getränke aber das allerbeste – nur tolle Menschen um sich versammelt. Alles Herzmenschen. Selten habe ich mich, in mir fremden Kreisen, so wohl und normal gefühlt wie hier. Frech, lustig, lieb, charmant, echt & ehrlich!

Als ich mich dann in mein Bett zurückziehen wollte, wurde das verweigert. Seit Ihr schon mal von einem, bis dahin fremden, Mann in sein Schloß eingeladen worden? Also mir passierte das zum ersten Mal!

„Schätzelein, ich will nicht das Du im Auto schläfst!“ Meine Gegenargumente, das das Auto extra für mich mit Bett umgerüstet sei, über eine Standheizung verfügt, wurden weg diskutiert und zu viert brachte man mich in sein Schlößchen. Eine ganz Etage für mich allein! Ein Wohnzimmer, einen Salon, ein Bad und ein Prinzessinnen Schlafgemach nur für mich.

Königliche Übernachtung

Die Vier setzten mich ab, versorgten mich mit allem nötigem – und fuhren zurück zur Party. Allein, ich war allein mit wunderschönen antiken Möbeln, kostbarem Meißner Porzellan , Mingvasen usw. Was für ein Vertrauen! Unfassbar. Ich habe wunderbar geschlafen 💗. DICKES DANKE schön, Du wunderbarer Mensch.

Blick vom fürstlichen Salon zum Schlafgemach

Kurz hab ich überlegt M. zu adoptieren und einfach hier einzuziehen . . . . Allerdings rief mich meine Mrs. Dorrie um 07:00 h an, Kaffee sei fertig, sie könne nicht schlafen. Voller Energie frühstückte ich mit Ruth und dem Feuerkünstler, der noch gar nicht geschlafen hatte und verabschiedete mich 3 Stunden später von all diesen wunderbaren Menschen.

Einer meiner Burgbuben war vor ein paar Wochen auf Klassenfahrt in Trier und kam zurück mit der Anweisung: „Mama, der Kölner Dom hat uns schon fasziniert, aber Du musst unbedingt den in Trier angucken, der wird Dich begeistern. Das ist noch schöner.“ Tja, wenn ein pubertärer Teenager das sagt, musste ich natürlich dorthin. Er hatte ja nichtmal Fotos mitgebracht. Und ja, es war bewegend. So sehr, das ich kaum Fotos machen wollte, sondern die Eindrücke einfach nur verinnerlicht habe.

Sonne Dom Trier

im Dom

Trier hat auch rosa Häuschen

Heimfahrt über Köln

Nachdem ich noch ein paar hübsche Ecken in Trier genossen hatte, gings es dann Richtung Heimat auf die Autobahn. Das erste blaue Hinweisschild zeigte mir „Köln 202 km“ an. Spontan rief ich bei Steffi Tortentanz an, ob sie mein Kaffeepäuschen mit mir verbringen wollte. Sie wollte und und ich programmierte mein Navi um. Nur 167 km später saß ich bei Familie Tortentanz im Garten,

Wenn Die Burgherrin kommt, wir bei Tortentanz schnell in rose dekoriert 😍

genoss Sonne und sammelte die letzten Glücksmomente dieser Tour ein.

Warum ich diese 2.386 km gefahren bin?

Obwohl es furchtbar anstrengend, schmerzhaft ist und obwohl ich weiß, dass ich sogar nach nur 2 Tagen auf Tour anschließend immer 1-3 Wochen liegen muss?

Wegen jedem einzelnem positiven Moment. Jeder glücklich machenden Minute!

All diese Glücksmomente, die ich eingesammelt habe, werde ich mir immer und immer wieder hervorholen, wenn die nächsten Wochen furchtbar, schmerzhaft, negativ werden. Immer dann wenn ich kurz vorm verzweifeln sein werde, aufgeben möchte (ja, auch ich habe diese Phasen), werde ich mich an all diese Begegnungen, an die Lichtmomente, an das gute Gefühl im Bauch erinnern. Mich selbst motivieren durch zuhalten, die Quengelschiene zu ertragen, um irgendwann wieder unterwegs sein zu können.

Egal wie schlecht es Euch grad geht, egal was für eine schwierige Phase grad bevorsteht, guckt nach Euren Lieblingsmomenten. Holt sie aus dem Erinnerungsköfferchen!

Mir macht es in solchen Phasen, wenn es mal wieder ganz schlimm ist, ich mich gar nicht bewegen kann, wenn wie jetzt schon absehbar ist, das es sehr sehr schmerzen wird, das Leben leichter. Die Erinnerung an das positive macht Mut, die negative Zeit zu überstehen und vielleicht auch schneller zu bewältigen.

Mutig in die Folterkammer

All diese Glücksmomente haben mich gestern völlig euphorisch, mit nur wenig Angst, zum Rehatechniker fahren lassen. Die Anprobe der neuen Quengelschiene war schmerzhaft ja, aber gar nicht soooo schlimm wie erwartet. Etwas übermütig, dachte ich kurz sogar, wir könnten den Winkel noch verstärken. Gott sei dank hat mir der OrthopädeMeister das verweigert, denn nach dem ausziehen war es schon….. hmmm „anders“. Ein paar Feinarbeiten werden noch erledigt und ich hab dadurch nun Schonfrist bis heut Nachmittag. Und die Zeit dieses Posting für Euch zu schreiben.

Damit verabschiede ich mich dann für einige Zeit in meinem Burgkeller zum heimlich-vor-mich-hin-jammern. Einige Blogpost’s habe ich vorbereitet und wenn der Erstgeborene Zeit findet, wird er die Bilder einarbeiten und die Artikel bzw. Rezepte veröffentlichen.

Wünsche Euch eine wundervolle fröhliche, glückliche Frühlingszeit und schicke Euch
sonnige Grüße
Eure Burgherrin (die jetzt in die Folterkammer ihres Vertrauens fährt)