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Sonja

Herzhaftes Rezepte

Süßkartoffel Pommes – gesundes Fastfood

22. September 2018

Pommes Majo als gesundes Fastfood? Das geht, schnell und lecker mit Süßkartoffel Pommes

Es gibt so Tage, da hab ich entweder keine Lust lange in der Küche zu “stehen” oder schaffe es einfach nicht. Fastfood ist dann eine Alternative.  Fastfood = Schnelles Essen. Fastfood klingt immer erstmal etwas ungesund. Muss es aber gar nicht sein. Schnelles Essen geht auch mit gesunden Zutaten.

Backofengerichte eignen sich dafür hervorragend. Man schnippelt etwas Gemüse, legt es auf das Backblech, Ofen an und hat wieder Zeit für anderes. . .

…und wenn das gesunde Fastfood dann auch noch ähnlich aussieht , wie das Fastfood aus der Pommessbude, dann bekommt man auch die Kinder an den Tisch.

Die Süßkartoffel ist nicht nur geschmacklich lecker, sondern  hat dazu noch einen hohen Anteil an Vitamin A, E und B6, sowie Beta Carotin, Magnesium und Calcium.

Süßkartoffel Pommes

Zutaten:

1-2 große Süßkartoffel 

500 gr Magerquark

Etwas Milch oder Sahne

grobes Meersalz 

gutes Oliven- oder Rapskernöl

1/2 Bio Limette oder Zitrone ( Abrieb und Saft)

Orangensalz (selbstgemacht) 

Schokopfeffer  (z.B. von Spicebar )

 

Süßkartoffel schälen, in Streifen schneiden. Auf ein, mit Backpapier ausgelegtes,  Backblech legen, mit etwas gutem Öl beträufeln, grobes Meersalz drüber streuen und bei 180 C ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Magerquark mit einem kleinem Schuß Milch (Sahne schmeckt besser) , etwas Limetten- oder Zitronenschalenabrieb, ein paar Tropfen Limettensaft, fein gestoßenem Schokopfeffer, etwas Orangensalz verrühren.

Pommes in ein Schälchen legen, Majo (Quark) zum dippen dazu. Fertig. 

 

Guten Appetit. 

Allgemein

rote Apfelchips – zuckerfrei, einfach selbstgemacht

16. September 2018

 

Rote Apfelchips,

ein kleiner süßer Snack. Sehr einfach, schnell selbstgemacht. Das schwierigste daran, ist den hübschen roten Apfel zu bekommen. 

Redlove® , Red Moon es gibt unterschiedliche Bezeichnungen für diese kleine Schönheit. Unter der Bezeichnung Krügersdickstiel hab ich zum ersten Mal vor 4 Jahren davon gehört. Bei Karin von Lisbeths tauchte dieser pink-rote Apfel mit dem bunten Innenleben in einer wunderbaren Geschichte über Freundschaft auf. Da war ich anno 2014  schon hin und weg.

Nur ein paar Wochen später war ich mit der Lieblingstochter auf einem Gartenfestival in einem Schloßgarten. Dort auf Schloß Ippenburg traf ich einen Schweizer, der kleine Bäumchen verkaufte. Ganz ganz schnell hatte ich mir ein Exemplar ausgesucht und später voller Freude mit nach Hause genommen. 

Calypso hieß das Apfelbäumchen, der Redlove® Züchtung. Ein ganz junger Apfel den es erst seit 2010 gibt. Die Schweizer haben wohl lange getüftelt, mehr als 20 Jahre las ich nach, bis das Fruchtfleisch so schön rot aussah. Dann las ich, das es immer (mindestens) ZWEI Bäume benötigen würde, zur Bestäubung, Befruchtung. Also zog hier 2015 noch ein Redlove® Cicero ein und die Beiden blüten um die Wette.

Wunderschöne rose Blüten

gab es jeden Frühling…

 

Im letzten Jahr durfte ich zwei Äpfel ernten. Einen Halben hab ich pur vernascht, in der  anderen Hälfte hatte sich ein Apfelwurm sein Apartement eingerichtet. Den Zweiten habe ich konservativen wollen und in Alkohol eingelegt.

Dieses Jahr hatte ich wieder viele, viele Blüten, an beiden Bäumchen. Aber wetterbedingt nur einen einzigen Apfel ernten können.

 

Der plumpste eines Morgens einfach so vom Stamm.

 

 

Tagelang hab ich ihn angeschaut und gestern dann zu Apfelchips verarbeitet.

Apfelchips Rezept: 

Apfel in hauchdünne Scheiben schneiden (geht mit einem Gemüsehobel sehr fein)

auf Backpapier legen und im Backofen bei 50-70 Grad und leicht geöffneter Backofen Tür für ca. 1,5 – 2 Stunden trocknen lassen. Zwischendurch einmal wenden.

Dieser rote Liebling ist von allein so süß, das ich komplett auf Zucker verzichtet hab. Bei Lisbeths gibt es ein sehr ausführliches Rezept mit Zucker dazu.

Das habe ich dann anschließend einfach mal mit einem grünem Augustapfel aus Schwiegermutters Garten ausprobiert. Hier habe ich die Apfelscheiben  jedoch zuerst leicht mit etwas Zitronensaft beträufelt, dann etwas weißen Zucker drüber gegeben und genau wie den roten Apfel langsam gebacken bzw. getrocknet.

Auch die klassischen  Apfelchips sehen hübsch aus. Allerdings nicht soooo schön wie die rosaroten Schätzchen, einfach hingestreut, haben Sie etwas von Rosenblütenblättern, oder?

 

So sehr hoffe ich im nächsten Jahr mehr als nur einen Apfel ernten zu können um einen rosa Apfelkuchen zu backen, ein rotes Apfelmus oder   Apfelcurd  daraus zu zaubern.

 

Wie das aussehen könnte, lest Ihr bei Lisbeths und MarieOla, die sich seit 4 Jahren fleißig die Äpfelchen und Rezepte  zuschicken 🍎💗🍎 

 

Apfel Chips Krügers Dickstiel

 

http://neu.lisbeths.de/gedeckter-apfelkuchen-kruegers-dickstiel/

https://marieola.de/2016/09/red-love-waffeln-curd-und-apfeleis/

https://marieola.de/2015/10/pfannkuchen-mit-rotem-apfelmus-von/

https://marieola.de/2015/09/gebackene-blatter-vom-roten-mond-apfe/

 

 

Mein kleines #Sonntagsglück stelle ich nun bei der soulsister meets friends auf den Tisch ihrer allsonntaglichen  #blogparade und wünsche Euch einen sonnigen Spätsommernachmittag.

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrins

Allgemein Do It Yourself Lifestyle Rezepte

Amaretto selbstgemacht aus Pflaumen oder Mirabellen Kernen

30. August 2018

falscher Amaretto aus Pflaumen oder Mirabellen Kernen 

Amaretto kennt Jeder, oder? Dieser, leicht nach Marzipan schmeckende, köstliche Likör aus italienischen Mandeln. Der eignet sich auch immer perfekt für die Verfeinerung unsererBackwaren. Aber selbstgemacht ??? Wir wagen uns heut mal an falschen Amaretto aus Pflaumen oder Mirabellen Kernen.

Wollt Ihr mitmachen? Beim neuestem  Experiment?

Dann besorgt Euch schnell die Zutaten:

großes Glasgefäß (min. 1 Liter)

weißen Kandis 

Pflaumen oder Zwetschgen vom nächsten Baum oder vom Markt

hochprozentigen Wodka oder anderen klaren Hochprozentigen.

 

Auf der Burgherrins Facebook Seite gibt es schon ein Album,  Einige sind schon mit dabei und zeigen ihre Fortschrittte in  Bildern. Macht Ihr mit?

 

los gehts…

Entstanden ist die Idee in der Facebook Gruppe Küchengeplauder  von Steffi aka Kochtrotz. Dort zeigte sie ein Grundrezept:

250 gr Zwetschgen Kerne (gewaschen, ohne Fruchtfleisch)

350 gr weißer Kandis 

250 ml Vodka. 

 

Geht auch mit feinem Gin…

Da ich an dem Tag grad wundervolle Mirabellen und Zwetschgen von meiner Nachbarin bekommen hatte, an dem Abend  nicht nochmal zum Vodka kaufen aus dem Haus wollte,  aber unbedingt sooofort ausprobieren wollte,  habe ich eine erste Variante mit gutem Gin angesetzt.

Für die erste Testvariante hab ich 

100 gr Zwetschgen Kernen

50 gr brauner Kandis

150 ml Burgen Gin genutzt.

Schon nach ein paar Stunden verfärbte sich alles in Amaretto Farbe. Das könnte aber auch vielleicht am braunen Kandis liegen?  Wir warten ab… lange, nämlich mindestens 8 Wochen soll das Glas nun dunkel stehen und ab und an geschüttelt werden. 

Heute hab ich es  mal kurz zum schütteln und fotografieren aus dem Schrank geholt. Sieht gut aus, oder? 

 

Direkt  zwei weitere Varianten angesetzt.

Denn gestern gab es reichlich frische Früchte.

Wir waren unterwegs  zu einer Hausbesichtigung. Ein Haus mit einem riesigen verwildertem Garten und was sehen meine Augen – Zwetschgenbäume. Viele Zwetschgenbäume. Da hab ich aber den Erstgeborenen sofort gezwungen gebeten mir ein Körbchen voll zu machen. Kaum daheim mit meiner Beute angekommen, reichte mir die Nachbarin noch ein neues Schälchen Ihrer phantastischen Mirabellen und einen halben Eimer weiterer Zwetschgen. Mein Abendessen war gesichert. 

Die Kerne hab ich alle in warmes Wasser zum säubern gegeben und anschließend schön zum trocknen auf Küchenkrepp ausgelegt.

Weißen Kandis hatte ich inzwischen gekauft. Aber immer noch keinen Vodka. Doofheit dachte ich heut früh kurz, bis  mir einfiel… ich hab doch da noch was versteckt. Exklusiven limitierten Vodka. Hamburger Vodka [Achtung jetzt kommt wieder Werbung. #unbezahlt #unbeauftagte #Werbung]:

Hamburger Vodka 

Bereits vor ein paar Jahren entdeckte ich die hamburger Jungs von Bazic Vodka auf einer Hamburger Messe. Weil….. …die rosa Vodka produzierten – mehr muss ich nicht sagen , oder? 😉

Aber die machen nicht nur rosa Vodka sondern ganz viele Sorten. Im letztem Jahr gab es mal eine limitierte Vodka Sorte. Nur 500 Flaschen mit 50% Alkohol. Da bin ich  seinerzeit direkt nach HamBurg gefahren, aus Lokalpatriotismus  und natürlich  um mir ein paar Schätze zu sichern. Als Geschenke für besondere Geburtstage dachte ich….. Natürlich waren die besten Ziffern schon vergriffen und ich konnte nur die 33/500 und die 35/500 kaufen. Gut versteckt, zu gut versteckt, hab ich die Flaschen erstmal vergessen. Bis heute früh…. 

 Mirabellen Amaretto 

50 gr Mirabellen Kerne

200 ml 50 % Wodka (z.B. Bazic Vodka Limited Edition  35/500 . Ihr könnt jeden anderen guten, hochprozentigen Wodka nutzen) 

60 gr weiße Kandis 

Großes Glas

Pflaumen  Amaretto

Zwetschgen (oder Pflaumen) Kerne

500 ml Basic Vodka Limited Edition  35/500 (Ihr könnt jeden anderen guten Wodka nutzen) 

weiße Kandis 

sehr großes  Glas (5 Liter, da ich noch auf weitere Zwetschgen Lieferungen spekuliere)

 

Das ganze soll 6-8 Wochen ziehen, irgendwo im Dunklem versteckt. Man kann auch immer wieder saubere, trockene Zwetschgen Kerne nachgeben, mit frischem Vodka auffüllen , so dass alle Kerne immer unter Alkohol stehen. 

Dann soll das ganze gesiebt werden, falls sich Rückstände gebildet haben (sollten). In  schicke Flaschen gefüllt , könnte das ein weiteres Geschenk aus der Küche zur Weihnachtszeit werden, oder auch nur ganz profan als Backzutat für die Weihnachtsbäckerei  verwendet werden.

Darüber werde ich dann berichten – nach der ersten Verköstigung. Je länger er steht, umso besser soll der Geschmack werden…..

Weitere Varianten,  mit Gewürzen und ganzen Pflaumen findet Ihr auch bei Kochtrotz {Klick} auf dem Blog. Dort gibt es auch noch mal Hinweise zu den Mengenangaben. Denke aber das es auch nach Gefühl geht, solange wirklich alle Kerne mit reichlich hochprozentigem Alkohol bedeckt sind, bei mir ist z.B. der Zucker bzw. Kandisanteil sehr reduziert.

 

(von Links nach rechts) Zwetschge Wodka, Zwetschge Gin, Mirabelle Wodka

 

Wichtig: bitte achtet darauf, nur vollständig unversehrte Kerne zu nutzen!!! Angebrochene, evtl. durch  die Nutzung einen Entkerners gesplitterte Kerne müssen leider entsorgt werden, da sich sonst Blausäure bilden könnte !

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

(die  jetzt die nächsten Pflaumen und Mirabellen entkernt) 

Allgemein Lifestyle Reisen

Food.Blog.Meet in Hamburg

28. August 2018

Food.Blog.Meet in Hamburg – Ein exclusives Bloggerevent

Lila Kardamom? Schokopfeffer ? Stangenpfeffer? Noch nie gehört? Ich bis vor kurzem auch noch nicht. Aber dank des Food.Blog.Meet  Events in Hamburg durfte ich davon nicht nur hören, sondern gleich auch mit allen Sinnen probieren.

Das mich das gleich zu einem Likör Rezept, für Brombeerlikör, inspirierte ist ganz klar. Das Rezept  ist sehr sehr einfach, die Zutaten dafür um so extravaganter.

Brombeeren pflücken, in ein Glas geben, Gewürze dazu, mit gutem Gin auffüllen. Abwarten. Wochenlang. Wer ein ausführlicheres Rezept möchte – bitte schön, hier klicken,  mit vielen Bildern. 

 

Wie man/frau jedoch so tolle ungewöhnliche Gewürze und Ideen findet ist eine längere Geschichte! 

Wer mag, nimmt sich ein Stamperl Brombeerlikör, macht es Euch gemütlich und bitte hier gehts zum

Food.Blog.Meet Hamburg 2018

Bereits im letztem Jahr hatte ich das Glück an einem der legendären Events von Sascha & Torten alias  die Jungs  und Teres & Benn alias  Gernekochen beim Food.Blog.Meet Ruhrpott in Herne teilnehmen zu dürfen (!!! Achtung nicht für Vegetarier geeignet, alle Fleischliebhaber dürfen hier nachlesen, wie das mit dem halben Schwein war).

Ein Bloggerevent der Extraklasse. Getoppt werden konnte das, m.M.n. nur durch die Ankündigung, das es in diesem Jahr ein F.B.M. in Hamburg geben wird. Quasi vor meiner Haustür. 

Als ich Anfang Mai die Ankündigung zu FBM Hamburg auf Instagram sah, hab ich aber sofort meine E-Mail in den Lostopf geworfen.  Unter dem Instagrampost entstand eine lustige Kommunikation, auch mit, mir bis dahin unbekannten, Bloggern. z.B. mit der Zuckerdeern, das ist ja mal ein hanseatischer Name 😍. (Für alle NICHT Norddeutschen: Deern ist das Hamburger Wort für Mädel. Butscher ist übrigens die hanseatische Bezeichnung für nen kleinen Hamburger Jungen) .

Virtuell vs. Real

Klar, das wir uns kennenlernen wollten, die Zuckerdeern und ich. Manchmal entstehen so wunderbare Begegnungen in der virtuellen Welt, die unbedingt im Reallife fortgesetzt werden müssen. Also im Mai haben wir uns noch virtuell die Daumen gedrückt und uns dann kreischend Anfang Juni unsere Zusagen von den FBM Mails zugemailt. (Das wir uns dann schon auf einem anderem Event in Hamburg bei den Fischen sehen würden, wussten wir da noch nicht)

Wir sind dabei , in Hamburg, jipiiiiiiiieh und die soulsister kommt auch, doppel jiipiiiiiieh 

Anfang Juli war es soweit, voller Vorfreude fuhr ich morgens an den Hamburger Hafen. Hinterm Fischmarkt, wo früher die Kutter anlegten und den frischen Fisch Kistenweise von Board und in die Kühlhäuser brachten, dort wo damals am Samstag früh noch leichte Mädchen rumstanden, dort hat sich Guido Weber einen Traum erfüllt.

Eine alte Packhalle. Wo früher hier Fisch gekühlt und umgepackt wurde, hat sich Guido mit seiner Frau eine wundervolle Trendküche & Club gebaut. Details sahen wir aber erst später.

Zunächst standen vor der (noch fast verschlossen)Tür und freuten uns über unser Wiedersehen. Als dann auch noch die soulsister eintraf, war es sofort da, das Klassentreffenfeeling.  Eins der schönsten Erlebnisse ist nämlich das Wiedersehen mit bekannten Bloggern, und das Kennenlernen der echten Menschen hinter den Blogs, die man schon länger gerne liest.

Nachdem Torsten uns die Türe öffnete, Volker  mir seine starke Schulter reichte, konnten  wir endlich die Trendküche betreten. Und kamen aus dem Staunen  nicht mehr heraus. So viel Liebe zum Detail

Viel Zeit zum gucken blieb erstmal nicht, der  herzlichen Begrüßung von Teres, Benni, Sascha und Torsten folgte nämlich gleich auch die Aufforderung an die „Arbeit“ zu gehen.

Frühstück und Brunch,

war schließlich das Thema des Tages. Tja und da wir alle hungrig waren, verteilten wir uns in verschieden Gruppen und begannen mit der Zubereitung.

Mit Sascha & Torsten wurde frische Marmelade gekocht, natürlich nach Rezepten aus ihrem Marmeladenkochbuch 

andernorts wurden Pancakes mit den Gewürzen der Spicebar verfeinert 

, feinstes Fleisch von

eatventure wurde vorbereitet, feine Milchbrötchen von Kerrygold mit guter (meiner Lieblingsbutter) geschmiert, mit Guido bereitete eine Gruppe feinen Lachs und Fleisch aus dem Philips Airfreyer vor. Überall wurde geschnippelt, gerührt und geköchelt, geklönnt  und gelacht.

 

Mit der Zuckerdeern hatte ich mich in Richtung Salate begeben.

 

Bei Anja und Urs von  Rapsöl entdecken UFOP  habe ich bereits vor ein paar Jahren mal an einem  phantastischen WildkräuterWorkshop teilnehmen dürfen und mich daher sehr gefreut, die Beiden wiederzusehen. Ihre Leidenschaft für gutes Rapsöl und dafür, den ehemals schlechten Ruf zu widerlegen, hat mich schon damals überzeugt, dem Rapsöl eine neue Chance zu geben. Inzwischen nutze ich das wieder häufig, am liebsten das Kernöl, da es einen wunderbaren nussigen Geschmack hat.

 

Wir haben also Salat in hübsche Schüsseln angerichtet, vegane Majonäse produziert, leckere Dressings angerührt, Zwiebeln und Knoblauch geschnitten

und viele Eier pochiert. Also Urs und die Zuckerdeern haben pochiert, ich hab nur probiert 😉, anschließend den Salat mit essbaren Blüten dekoriert und Fotos von der schönen rosa Deko gemacht…. 

so viel , kleine rosé Demo hatte Anja von Rapsöl entdecken mit gebracht …. nur bei der Schürzenfarbe…. tja….

Fotocredit: soulsiter / Katrin Rembold {das in grün, bin ich nicht 😉 }

 

dafür gab es dann rosa Blüten auf den Salat

Zum Frühstück …

Nachdem alle Gruppen fertig waren , gab es das gemeinsame Frühstücken mit Klönschnack. Wir hätten noch stundenlang so sitzen können, aber es gab ja noch soooo viel Neues zu entdecken. Neben den tollen Gewürzen der Spicebar, erzählten  die PfefferJungs auch von den Reisen zu den Anbaugebieten, wir durften reichlich schnuppern und kosten. Auch von den Fruchtpulvern

 

but first coffee

Feinsten Kaffee gab es von solino hier wird nicht nur die Bohne in Äthiopien geerntet , sondern alles inkl. der Röstung vor Ort produziert. Ein tolles Projekt und ein wirklich sehr guter Espresso (wer mich kennt, weiß wie pingelig ich mit Kaffee bin, lieber trinke ich Tee als schlechten Kaffee. Hier hab mehr als  3 Tassen getrunken….

 

WasserSommelière

Weinsommelière evtl. Biersommelière hat bestimmt schon jeder mal von dem Beruf gehört oder?  Auch Schokoladensommeliers gibt es, weiß ich, da ich Eine  persönlich kenne – Betty. Aber WasserSommelières ?  Ja, die gibt es auch und unter dieser fachkundigen Leitung testen wir verschiedene Mineralwasser.

Netzwerken

Zwischendurch gab es immer wieder Zeit zum Austausch mit den anderen Bloggern und auch den Menschen hinter den Produkten. Die Microplane Reiben hab ich ja schon beim FBM in Herne kennengelernt und ausführlich ausprobieren dürfen. Dieses gute Stück war seinerzeit im Goodiebag und ich liebe sie.

Zum einem weil ich jedesmal, wenn ich sie nutze, an den tollen Tag  im Ruhrpott denke und mich freue. Zum Anderen, weil mir persönlich dadurch das Leben echt erleichtert wird. Damit kann ich mit Links, alles fein reiben von Ingwer, Muskatnuss , Schokolade, uraltem Parmesankäse bis zu feinem Zitronenschalenabrieb und vielem mehr – Ohne mir die Haut weg zu raspeln! Es gibt verschiede Varianten, verschiedene Größen,  auch mit bunten Kunststoffgriffen, aber diese eine Kleine mit dem Walnussholzgriff ist mein persönlicher Liebling.

Etwas Neues haben die Microplane Jungs (und Mädels) auch mit gebracht. Ein kleine Mühle, eine Muskatmühle, so praktisch um auch den kleinen lila Kardamon  für den Brombeerlikör fein zu zerreiben.  

Das ist neben dem Wiedersehen mit netten Bloggern, dem gemeinsamen kochen, dem Netzwerken usw. übrigens eins der Highlights auf diesen Events: das wir neue Produkte kennenlernen und testen dürfen. Manchmal sogar noch vor der offiziellen Markteinführung.

Wer auch einmal zu einem FBM Event möchte….

achtet auf der Facebookseite oder auf dem Instagram Account von Food.Blog.Meet auf die Ankündigungen – und bewerbt Euch! Es lohnt sich 💗

 der nächste Termin steht schon fest:

Oktober 2018 Food.Blog.Meet in Stuttgart

-Thema Weihnachtsbäckerrei

Also schnell noch bis zum 31.08.18 . eine E-Mail an Teilnahme@foodblogmeet.de

und Ihr wandert mit in den Lostopf. Kurz hatte ich überlegt, ob ich Euch das überhaupt erzählen soll ???? Jede weitere Anmeldungsbewerbung,  könnte evtl.,  vermutlich meine Mail weiter unter sich begraben, denn ich hab mich direkt schon am Tag der Ankündigung in den Lostopf geworfen (nur sinnbildlich natürlich). Also drückt mir die Daumen, das ich nochmal das Glück haben werde, dabei zu sein…. 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

Weitere tolle Einblicke und großartige Fotos vom FBM Hamburg findet Ihr bei:

Blogger LINKs einfügen 

Zuckerdeern

soulsister 

savorylens

KittyCake

bei Freunden 

Sasibella 

 

Mein ganz herzlicher Dank hier nochmal an Sascha & Torsten, an Teres & Benni für Eure Idee und die Einladung. Danke an Guido für die wundervolle, inspirierende Location, an Volker für die Treppenhilfe, an alle Blogger für die netten Gespräche.

Natürlich ein großes Danke an die Sponsoren, ohne Euch, Eure Produkte, solch ein köstliches Event nicht gar nicht möglich wäre.

Kaffee   Rapsöl Kerrygold Fleisch Gewürze  Wasser Microplane  Guido Weber  für die wunderbare Location und Philips .

Ganz besonderer Dank an Zuckerdeern und soulsister für den Tag und den phantastisch lustigen Ausklang bei Caipirinjiiiiis an der Alster. 

Allgemein Do It Yourself Rezepte

Brombeerlikör mit lila Kardamom und Schokopfeffer – zuckerfrei

24. August 2018

 

Lila Kardamon und Schokopfeffer im Brombeerlikör

Lila  bzw. violetter Kardamom? Schokopfeffer im Brombeerlikör? Stangenpfeffer? Noch nie gehört? Ich bis vor kurzem auch noch nicht. Aber dank der Einladung von Die Jungs und Gernekochen zum  Foodblogmeet Events in Hamburg durfte ich davon nicht nur hören, sondern gleich auch mit allen Sinnen probieren.

Alles es zu diesem tollem Event findet Ihr demnächst hier, auch den Hinweis wann das nächste FBM stattfindet uuuuund wie Ihr Euch dafür bewerben könnt…. Aber, hier nun erst mal das einfache Brombeerlikör Rezept.

 

Inspiriert wurde ich schon vor ein paar Wochen zuvor, weit vor der Brombeeren Ernte, durch einen Besuch am Meer. Dieser Blick….. und ich wusste, dieses Jahr setze ich was mit Brombeeren an….

 

Brombeeren Inspiration vom Meer

 

Glücklichweise wuchsen in Reichweite, also im Garten der Nachbarin, dieses Jahr die allerschönsten, dicksten Brombeeren. Und ich durfte ernten, jeden Tag ein bisschen.

 

Das Rezept für den Brombeerlikör ist sehr sehr einfach:

Zutaten:

1 großes Glas

3 Kapseln lila Kardamom

3 Stück Schokoladen- / Stangenpfeffer

1 Scheibe Bio Zitrone

reichlich Brombeeren

guten Alkohol (ich hab Gin genutzt, geht aber auch sehr gut mit feinem Vodka)

Zubereitung:

Frühmorgens Brombeeren pflücken, von Spinnentieren befreien,

in ein großes Glas geben,

violetten Kardamon mit Schale kurz anrösten, dann aufbrechen und zermahlen, mörsern.  Mit etwas Stangenpfeffer / Schokoladenpfeffer und einer Scheibe Zitronen zu den Brombeeren in das Glas geben und mit gutem Gin auffüllen. Man kann jeden Tag ein paar frische, Reife Brombeeren hinzu geben. Und alles immer schön mit Alkohl aufgießen, das die Früchte bedeckt sind.  Dann: Abwarten. Wochenlang. Am besten 6-8 oder länger, bis kurz vor Weihnachten…

 

 

 

 

Das mich diese Schönheiten animiert haben, sie aus Fondant  nach zubauen, ist eine andere  Geschichte…..

Original & Fälschung – und was daraus wird? …. vielleicht haltbare, essbare Fotoprobs oder ein Workshop ? Erzähle ich bald … bis dahin:

 

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

 

PS:

damit niemand per Mail nachfragen muss – Achtung , hier kommt jetzt die  (unbeauftragte, unbezahlte !!!) 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘 !!!

Die niedlichen Herzflaschen hab ich von Gläser und Flaschen, da kaufe ich auch immer meine Marmeladengläser & Co.

Zitronen kommen von meinem 🍋Baum.

Gewürze gibts bei Spicebar.

Brombeeren, selbstgepflückt aus Nachbars Garten.

Den feinen Gin hab ich von Burgendrinks weil mir der Name und die Falschen so gut gefallen (ichbineinverpackungsopfer).

Die  hübschen Glasgefäße mit Kupferdeckel,  hab ich mal online bestellt, die  gibt es aber leider nicht mehr.

Allgemein Rezepte Süßes

Zitronenkuchen low carb, ohne Mehl

18. August 2018

𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘

 

kleiner Zitronenkuchen- ohne Mehl – low carb

Wie  ich zu dem  Backeiweiß von Hanuko gekommen bin hab ich ja schon hier, bei den low carb Pancakes erzählt, auch wie skeptisch ich dem gegenüber war. Inzwischen habe ich die erste Dose Hanuko Backeiweiß fast aufgebraucht und diverse Experimente damit gebacken.

 

Heute möchte ich Euch gern unseren Zitronenkuchen  ganz ohne Mehl vorstellen:

Rezept für eine kleine Kastenform:

Zutaten:

   4 frische Eier 

100 gr Zucker (je nach Gusto Birkenzucker , Vollrohr-, oder Kokosblütenzucker)

 80 gr Butter  ( weich, Zimmertemperatur)

200 gr fein gemahlene Mandeln

 60 gr Hanuko Backeiweiß

 1 TL Weinstein Backpulver

1 Prise Orangensalz 

 2 BioZitronen (alternativ 4 Bio Limetten) 

etwas Puderzucker (optional), wir haben PuderXucker aus Xylit genutzt

1 EL Kokosblütenzucker für die karamellisierten Zitronen

 

 

Eier mit  Zucker   schaumig aufschlagen bis sich das Volumen vervielfacht. Butter in kleinen Stücken unterrühren.

Währenddessen von 1 1/2 Zitrone den Saft auspressen und die Schale fein abreiben.  

Mandeln, Hanuko, Backpulver, Salz  und den Zitronenschalen Abrieb ordentlich vermischen und unter die Eimasse heben. Den Zitronensaft vorsichtig eintröpfeln lassen.

Backofen auf 180 C vorheizen. Teig in eine Kastenform und bei ca. 160 C Umluft für 30 Minuten backen. Da jeder Ofen etwas anders heizt, lieber mal nach 20 Minuten gucken. Sollte die Oberseite schon  dunkel sein, einfach mit eine Alufolie abdecken, ohne das die Folie den Kuchen berührt.

Die zweite halbe Zitrone in sehr feine Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne mit etwas Kokosblütenzucker vorsichtig kandieren/ karamellisieren.

Zitronenkuchen nach Wunsch mit etwas Puderzucker bestäuben

und mit den  karamellisierten Zitronenscheiben dekorieren.

Kleiner Tip: am besten schmecken hier die Amalfizitronen.

 

 

GUTSCHEIN

wer nun auch mal dieses Hanuko Backeiweiß nutzen möchte, bei der Bestellung  auf der Seite www.Hanuko.de von 2 Dosen und dem Gutschein Code ” HanukoBlogger ” erhaltet Ihr ein Koch-Backbuch gratis dazu. Wie das genau funktioniert, schreibe ich Euch bei Instagram.

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

* 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘,

da mir die Eiweiß Produkte kostenfrei von Hanuko zur Verfügung gestellt wurden.  Alle Rezepte und Texte  sind meine eigenen Ideen und geben nur meine persönliche Meinung/Erfahrung wieder. Alle Fotos, soweit sie nicht durch Unterschrift mit “Fotocredit: Björn Weinbrandt“   gekennzeichnet sind, sind ebenfalls meine eigenen.