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Betty´s Motivtorten Basics oder wie ein rosa Buch mein Leben veränderte

8. Juni 2017

Da ist sie also, die neue Kategorie – der Blick in die Burg Bibliothek. Nachdem ich Euch gefragt hatte, ob Ihr einen Blick hineinwerfen wollt, in meine Bücherkisten bzw. Büchergeschichten
starte ich heute mit meinem ersten Buch zum Thema Motivtorten – Cake Art Design.

Wie ein rosa Buch mein Leben veränderte

Irgendwann im Jahre anno 2012 war ich mit  den Burgkindern unterwegs zum shoppen in Buxtehude. Direkt in Parkplatznähe gibt es einen wunderbaren Buchladen. Ich liebe Bücher und Buchläden und so gehörte es quasi dazu, das ich zum Abschluss der Shoppingtour noch „kurz“ in dieses Lädchen wollte. Gesagt getan, ein, zwei Krimivarianten später sprang mir ein zart rosa Buchcover ins Auge und ich guckte mal genauer hin:

Motivtorten Basics

Motivtorten??? Was ist das denn? Gebacken und Kuchen verziert hab ich schon immer, mit Schokolade, Marzipan oder Obst. Aber das Wort Motivtorten war mir nicht bekannt, schnell vertiefte ich mich in dieses rosa Zuckerbuch: Rollfondant? Nie gehört. Die Bilder zauberhaft. Insbesondere natürlich der Frosch ! Das Anfang 2012 schon ein anderer Froggy ( der Drachenfels Froschkönig ) seinen erheblichen Teil zu meinem neuem Leben beitragen sollte , ist eine andere Geschichte.

Sofort wollte ich das Buch kaufen, wurde mir aber durch das Gemeckere eines der Burgkinder vermasselt ( „Du hast schon genug Bücher!“ „nein, nicht schon wieder was in rosa!“). Also ließ ich das rosa Buch (erst mal) in dem Buchladen zurück. Bis zum nächsten Besuch (ohne Kinder) wartete es dort auch brav auf mich.

Allerdings sind mir die Begriffe Motivtorten, Fondant nicht aus dem Kopf gegangen und ich googelte und facebookte mich durchs Netz. Schnell fand ich Gruppen / Infos, bestellte wie blöd Werkzeuge und Fondant und probierte so für mich herum….

 

Eine Tortenmesse?

Irgendwann zog natürlich Betty ’s Motivtorten Basic bei mir ein und ich folgte ihrer Facebookseite, entdeckte viel Neues und Wissenswertes und auch den Hinweis zur Tortenshow 2013 im Oktober.

Da wollte ich hin! Unbedingt. Leider gab es die Infos, das die Workshopräume nicht Barrierefrei zu erreichen sein, da die Location (Handwerkskammer HH) genau in dem Jahr Renovierungsarbeiten durchführen würde und es deswegen keinen Fahrstuhl bis nach ganz oben gebe. Meine Enttäuschung darüber habe ich kundgetan und wurde prompt von der Veranstalterin angeschrieben: zum Einen könne ich die Wettbewerbstorten und Verkaufsstände sehr wohl besuchen und zum Anderen sei im August noch die Kreativmesse in Schnelsen und da hätte Betty auch einen Stand.

Das ich da hin wollte, stand eh schon fest, bastelte ich doch seinerzeit noch mit Speckstein, Metall, Acryl- & Ölfarben, nähte und war eh an allem kreativen interessiert. Kurz fragte ich meine Hamburger Drachenschmuck Freundin LaRö ob sie mich begleiten wolle und wir trafen uns vor Ort. Ob und was wir uns damals in Schnelsen alles angeschaut haben, weiß ich heute nicht mehr.

Aber ich erinnere mich noch genau an meine erste Begegnung mit Betty und Katja im August 2013 und an das Glück an dem Workshop teilnehmen zu dürfen.

Der erste Workshop – Froggy Workshop

Über die Betty 1-2-3 Methode hatte ich im Buch schon gelesen und probiert , doch erst mit der Live Erklärung von Betty ist ein wundervoller Froggy entstanden.

Das dies  erst der Anfang einer weiteren Reise, bzw. diverser Reisen zu vielen, vielen Kursen & Workshops zum Thema Tortendekoration / Cake Art , sein würde, habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht geahnt.
Sorry für die Bildqualität,

aber damals hatte ich noch kein Smartphone sondern nur ein einfaches Handy mit Kamera. Und die normale Kamera hatte ich nicht dabei.

 

Trotzdem muss ich Euch diese Bilder zeigen, denn damals hab ich sie nicht veröffentlicht – es gab auch noch keine real Profilbilder von mir.

 

 

Eine Widmung und eine neue Schürze

In meinem Rollinetz versteckte ich die ganze Zeit, das Betty Buch , und ich sage Euch, es kostete mich echt Überwindung sie zu fragen, ob sie mir das signiert. Es sah nämlich gar nicht mehr so hell rosa aus. Eher etwas „schmuddelig“, und überall waren hingekritzelte Notizzettelchen zwischen den Seiten, so das ich mich etwas schämte…. ihre Reaktion darauf war: Freude!

Ja wirklich, sie sagte sowas wie, dass sie es toll finden würde, wenn sie sehen kann, das ihr Buch gelesen und (ge-)/benutzt wird es und es nicht nur zur Deko im Regal stehen würde (mein Exemplar sah deutlichst benutzt/verschmutzt aus).

Das ich an diesem Tag nicht nur meine Widmung, den wertvollen Tipp die Messe in Birmingham zu besuchen bekam, sondern auch meine Lieblingsschürze (Entschuldigung: mein Lieblings Schürzli), welches mich seitdem zu jedem Kurs, zu jedem Workshop, zu jeder Messe begleitet) kaufte, war nur der Anfang.

Profilbild NACH diesem Tag, erarbeitet von einer weiteren/anderen Bettina/Tina und lieben Freundin <3

Burgherrin mit Lieblings Schürzli

Im September 2013 bastelte ich mit der  Betty-1-2-3-Methode direkt einen Drachen und eine roseee Froschprinzessin, für die Lieblingstochter, die nach einem Jahr im Ausland endlich auf die Burg heimkam und vom neuen Hobby des alten Drachen noch nichts wusste.

 

Freundschaft

Aus dem Kauf  dieses rosa Buch´s und der ersten Begegnung  ist eine wunderbare, echte Freundschaft entstanden, die auch außerhalb der Tortenszene stattfindet! Es  ist eine andere Geschichte, für die ich sehr dankbar bin💋💋💋.

 

Fakt ist, ohne dieses rosa Buch in dem kleinen Buchladen, wäre ich vermutlich nicht zu diesem Hobby gekommen. Es gäbe keine Facebookseite Burgherrins Torten und Meer , es gäbe keinen Blog und vermutlich, nein ganz sicher, hätte ich viele weitere wundervolle Begegnungen mit Euch allen verpasst!

DANKE Tina, Danke Katja, Ihr seid ein wichtiger Teil auf meiner Reise (in ein neues Leben) geworden!

Inhalt des Buches

Zum Inhalt des Buches muss ich eigentlich nichts sagen, oder? Ihr habt das ja alle selber Zuhause.

Na gut, ein paar wenige Worte zum Buch selbst, falls es doch noch Jemanden geben sollte, der es nicht schon besitzt:

Ein wunderbar hilfreiches Werk für Einsteiger. Mit vielen Erklärungen zu Werkzeug, Arbeitsweisen, Material und Rezepten.

In jedem Buchladen zu finden oder unter:

Betty’s Sugar Dreams Motivtorten Basics

Bettina Schliephake-Burchardt

ISBN 978-3-9813292-0-9
zu bestellen,

erschienen im Verlag: tintho:media

 

Was wünscht Ihr  Euch als nächstes?

Wenn Euch diese neue Kategorie gefällt, dann werde ich auch einen Teil meiner anderen Bücher vorstellen bzw./und/oder die Geschichten aus dem Hintergrund dazu erzählen. Denn viele der Autoren durfte ich inzwischen persönlich treffen. Manche lernte ich vor der Buchveröffentlichung kennen, machen erst durch ihre Bücher. Manche kenne ich nicht, aber die Bücher sind so toll.

Als Nächstes könnte ich Euch eins meiner zwei neuesten Bücher vorstellen. Dabei denke ich an das Werk von Maggie Austin oder Valentina ?

Oder möchtet Ihr lieber etwas ganz anderes aus diesem Stapel? Gern erfülle ich Eure Wünsche, sucht Euch Euer favorisiertes Buch heraus.

 

ein kleiner Teil der Burg Bibliothek – Lieblingsbücher

Herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

Allgemein Kurse / Workshops Messen Reisen

Cake & Bake Dortmund 2017

3. Juni 2017

Dortmund im Mai… jedes Jahr wieder, ein Freudenfest, Cake Art Klassentreffen, Spaß, Spannung, Staunen, mitfiebern, mitfreuen….

…bislang zumindest.

Zu gern hätte ich Euch von den 3 Tagen erzählt. Aber ich habe eine Schreibblockade . Oder wie ein guter Freund es gestern nannte: ein KreaTIEF .

Zu gern hätte ich Euch wieder einen Blick in mein Tagebuch gegönnt. Von den fröhlichen Momenten dieser tollen Messe erzählt. Aber dieses bösartige Gehacke der letzten Tage, das vorn herum Gratulieren und hintenrum schimpfen, hat mir das verdorben.

Zu gern hätte ich Euch von den 3 Tagen erzählt. Von den witzigsten Momenten hinter den Kulissen:
von Seifenblasen, Tortentanz OrgasmusSäckchen ohne Leckmuschel und ohne Liebesperlen, von rasierten Beinen, arschwacklenden Enten, Zuckerkünstler-Schwertransportern, vielen leeren rosa Blubberwasser- und Champagnerflaschen.

 

Fliegende Käse, Herzrhythmusstörung und dann Gold

Zu gern hätte ich auch erzählt, vom Herzstillstand, als Mrs Dorie am Freitag auf dem Weg vom Hotel zu meinem Auto in ein Loch tritt. {Ich höre heut noch das knackende Geräusch ihrer Bänder und des Sprungelenkes.} Sehe die Zeitraffer Situation, als sich die Tortenbox öffnet, die gut gesicherte Käsetorte , laaaangsam aus der Box Richtung Parkplatzboden fliegt. Sehe ihre Tochter Hannah, die mit einem Hechtsprung sich entgegen stürzt, den Käse mit beiden Händen fest packt und rettet. Zumindest vorm Aufprall, dabei die Waferpaper Banderole reißen.

Zeitgleich fällt von oben, die Polstertüte mit dem Kartönchen runter. Murphy Law – auf den Kopf. Das Wappen 😞, das schöne KönigsWappen….., die gebrochenen Händchen der, mühsam aus Schokolade geschnitzten, Mäuse…. von der anschließenden, stillschweigenden Fahrt zur Messehalle (hab , glaub ich, nicht mal zu atmen gewagt, weil ich befürchtet, das ich anfange zu heulen und damit dann auch Ruth heult) . . .

Von der unsagbaren Freude, als am Sonntag dann trotzdem ein GOLD Schildchen da stand!

 

live 3D Wettbewerb, Cake Art Battle, wundervolle Begegnungen

Zu gern hätte ich auch von dem spannendem Livewettbewerb der 4 Teams erzählen wollen. Oder von den vielen Workshops, der Cakefaktory. Von den vielen Wiedersehen mit internationalen Zuckerkünstlern, die ich sonst nur in Birmingham treffe und die hier auf der Cake & Bake alle Live etwas vorgeführt haben. Ebenso von den tollen Ausstellern, die großartige neue Produkte dabei hatten.

Valentinas Sugarland – Buchvorstellung

neues Outfit und feinste Modelierschokolade beim HobbyBäcker

 

Cake Factory

Live Wettbewerb: 4 Teams, 2 Tage Zeit für eine 3D Kuchen Skulptur

Auch von dem wunderbaren Ganache Workshop mit Daniel Dieguez  hätte ich Euch gern erzählt…..

 

Oder dem zu lustigen Battle von Theresa und Nicola (und den geheimen , ähm, gemeinem Absprachen im Publikum) . . .

o-Ton Theresa: “ ich hab eine Kugel gemacht“

 

Begegnungen…..

Zu gern hätte ich auch, voller Freude von den unfassbar, gänsehaut- Momenten erzählt. Von den vielen herzlichen Begegnungen mit alten Tortenfreunden, mit neuen Tortenmenschen, mit internationalen Künstlern, Foodbloggern die von weit her kamen – was für eine Freude Euch zu sehen.

 

 

    Oder von so unglaublichen Begegnungen, in denen mich Menschen ansprachen , die ich noch nie gesehen oder gar gelesen hatte. Die dann aber erzählen wie lange sie bei der Burgherrin mitlesen, nur um mir dann ein rosa Geschenk zu machen 😍!! Habt ihr schon mal rosa Alufolie gesehen???? Ich kannte das nicht – jetzt besitze ich welche 💗💗💗💗💗

    Es war so ein wundervolles, sonniges, lustiges Wochenende. Eine unendliche 3 Tages Party mit so viel Spaß und Freude.

     

    Großes Danke schön an die Organisatoren der  Cake & Bake

    Eine mega organisierte Messe. Dafür das die Westfalen Halle eine Großbaustelle ist, das Team um Mike Iffert das „Ding“ erst zum 3. Mal veranstaltete- war es großartig organisiert! Die Gänge waren breiter als je zuvor, es gab so viel Platz, selbst in den Stoßzeiten am Samstag Vormittag. Der beste Troubleshooter aller Zeiten, Dom Hölzer, war ständig am rennen, um jedes noch so klitzekleine Mini- Problemchen mit einem freundlichem Lächeln und netten Worten aus der Welt zu schaffen.

    Klar, es gab an dem Einlass Schlangen: frühmorgens – wie immer und auf JEDER Messe. Aber das wurde schon vorher kommuniziert. Auf den Seiten der Cake & Bake und wer dann all die Hinweise seitens der Messe und auch der erfahrenen Messebesucher ignoriert und sich trotzdem ab 09:00 h anstellen „muss“ , der muss auch damit rechnen, das es von 10-12 h noch mehr solche Earlybirds gibt. Klar ist es dann voller. Normal. Auf jeder Messe. Immer.

    Kein Grund zu meckern, zu schimpfen. Macht ne Pause,

    Nach vielen Jahren treffen sich der Initiator von „küss doch wen Du willst“ Tobi Kuchenbäcker und Steffi Tortentanz

    (der Foodhof bot sich dafür an, da finden auch immer die nettesten Begegnungen statt, man lernt andere Gleichgesinnte kennen) , oder kommt etwas später – ab mittags ist immer mehr Platz. Und das genug Platz vorhanden war, sieht mal schon an der Quadratmeter Zahl: waren es im Vorjahr ca. 4.000 qm, hat der Veranstalter jetzt 12.000 angemietet. Der 3 fache Platz und genau das hat man/frau gemerkt. Also ich auf jeden Fall.

     

    Fehler? Ja auch die passieren…

    Ja, es gab einen Vopa bei der Preisverleihung- schlimm für die zuerst genannte Gewinnerin Corinna. Unangenehm sicher auch anschließend (nach der Wartezeit) für die Gewinnern Christina, die mit den Zuckerblumen 100 Punkte gewann. Ja, sowas ist peinlich und darf eigentlich nicht passieren ! Aber momentmal : diese Jury arbeitet hart, lange und ehrenamtlich. Es sind Menschen, die auch mal Fehler machen (auch wenn das ein echt gemeiner war) , also kein Grund so verbal, virtuell drauf zu hauen. Zumindest nicht hinterrücks, anonym öffentlich!

     

    Diese gemeine „gezicke“ im Hintergrund, via PNs, in Gruppen ist nicht fair! Es ist respektlos!

    Und macht mir ein schlechtes Gefühl, hat mich am Montag, Dienstag & Mittwoch davon abgehalten, all diese wundervollen Erinnerungen, lustigen Momente dieser Messe aufzuschreiben. Für Euch zu verbloggen, damit die daheim gebliebenen sich mit erfreuen können…..

    Großartige Schaustücke waren abgegeben worden, die live ganz anderes aussehen als auf Fotos bei Facebook. Details die ein virtueller Besucher nicht sehen kann, wurden bewertet. Nach einem festen System, einem Punktesystem. Dabei wird jedes Stück einzeln bewertet. Jedes Stück, egal ob Hochzeitstorte, dekoratives Element, Festtorte, Zuckerblumen, Candytable. Dabei kann jedes Stück 100 Punkte erreichen. Jedes. Und somit hat jedes Stück die Chance auf Best of Show.

    Nachzulesen übrigens hier: Hinweise & Tipps zur Teilnahme am Wettbewerb cake&Bake 2017

    Das kann also dazu führen, dass Pralinen (wie auf der Tortenmesse HH) oder jetzt Zuckerblumen den Best of Show gewinnen. Weil eben die Jury nach diesem System bewertet und nicht nach dem was uns am besten gefällt.

    Jeder hat seinen Geschmack, wir können auch sagen, WAS uns am besten gefallen hat. Die Jury kann das nicht. Die müssen neutral und sachlich bewerten. Wir können jederzeit die Wettbewerbsstücke zeigen und teilen, die uns am besten gefallen haben. Egal ob ausgezeichnet oder nicht. Was mir jedoch die Freude genommen hat, Euch von all den phantastischen Momenten zu erzählen, ist der Klüngel, dieses hintenrum Gemeckere & Geschimpfe. Auf die Jury, auf den Veranstalter, auf die besseren Torten. Wie bösartig muss jemand sein, der ein bereits mit Silber gekennzeichnetes Schaustück , bei der Jury schlechtmacht, so das es im Nachhinein disqualifiziert werden musste? Nur um selbst besser dazu stehen?

     

    Gönnen können, mitfreuen, Respekt zeigen…..

    mein persönliches Heldenstück – von Antje Michaelis

     

     

    Statt zu zeigen/teilen WAS uns persönlich gut gefallen hat, wird vieles schlecht gemacht? Gibt es nicht schon genug negative Meldungen jeden Tag aus aller Welt? Kann man nach so einem Wochenende nicht einfach die schönen Momente zeigen/teilen? Mir hat das Gezicke echt die Laune am fröhlichen schreiben verdorben.

    Und deswegen kann ich Euch diesmal nicht fröhlich mit auf die Reise nehmen, Euch nicht teilnehmen lassen, an all den wunderbaren, einzigartigen Momenten , dieser tollen Messe.

    Es war grandios und ich freue mich auf nächstes Jahr, dann werde ich erst meinen Reisebericht für Euch schreiben und solange jeden Blick auf fb vermeiden.

    Herzliche Grüße einer nachdenklichen

    Allgemein Herzhaftes Rezepte

    Chutney- Rhabarber Pflaume eröffnet unsere Grillsaison

    23. Mai 2017

     

     

    Rhabarber und ich, wir sind nicht so dicke Freunde….. bisher gewesen….

    Für die große Glander Blogparade musste ich mich aber mit Rhabarber beschäftigen und hab einen Sirup daraus gekocht. Da blieben  nun 1-2 Stängel übrig und irgendwie mussten die ja verbraucht werden (Lebensmittel wegschmeissen kann ich nicht). Ein paar Trockenpflaumen aus dem Patisserie Workshop in Berlin waren auch noch über und schwups entstand ein schnelles Chutney .

    Habt Ihr Lust auf ein Resteverwertung Rezept? Passend zur Grillsaison?

    Bitteschön:

    Rhabarbar – Pflaumen – Chutney

    ca. 220 gr Rhabarber (war genau der Rest der zufällig übrig war)
    4 Knoblauch Zehen
    1 Apfel
    ca. 2 cm frischen Ingwer
    schälen und klein schneiden.

    Mit
    1 EL Muscovado- (oder Kokosblütenzucker) in einem Topf leicht anschwitzen/etwas karamellisieren.
    20 gr Goiji Beeren (getrocknete)
    40 gr Trockenpflaumen
    1 TL Salz dazu und unter rühren kurz aufkochen. Mit
    100 ml Pflaumensaft
    40 ml Weißwein Essig/ Balsamico ablöschen.

    Einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Direkt in heiß gespülte Gläser abfüllen.

    Chutney Rhabarber Pflaume

    Passt zu gegrilltem Fleisch, Geflügel, Fisch ect. Wir haben es bereits zu Putenbrust, der klassischen Bratwurst oder auch zu Scampis probiert.

     

    gegrillte Putenbrust mit Chutney und zweierlei Spinat

     

    Süsskartoffel Pommes, Bratwurst, Chutney

     

    Rhabarber Trockenpflaumen Chutney

     

    Allgemein Burg Bibliothek Campagner Rezepte Süßes

    Himbeer Champagner Torte oder Dessert ? – Inspiration zur Blogparade zum Roman von Stevan Paul

    15. Mai 2017

     

     

    Der große Glander – Blogparade zum Roman von Stevan Paul.

    Anfang April las ich einen spannenden Aufruf bei My cokking love affairs auf ihrer facebookseite. Töpfe auf den Herd schmeißen und Gerichte für / aus einem Roman kochen. Spannend, sehr spannend, schnell klickte ich mich auf die Verlagsseite, überflog nur die einzelnen Gerichte.

    Sofort sprang mich Gericht #47 Himbeer Torte an. Direkt die Teilnahme bestätigt, den Roman als ebook gekauft und mich gemütlich darin vertieft.

    In diesem Roman schreibt Stevan Paul von einem jungen Künstler, Gustav Glander, der im New York der 1990 zu einem Star der Eat-Art Szene gepuscht wird. Mit diesem Erfolg wird der schweigsame, junge Mann aus dem beschaulichem Allgäu nicht fertig, er fühlt sich unwohl und verschwindet eines Tages spurlos…….

    Stevan Paul nimmt uns mit auf eine spannende Reise, u.a. in verschiedene Restaurants von New York, Hamburg, an den Bodensee und ins Allgäu. Es geht um die Frage was Essen zur Kunst macht, die Liebe, gute Lebensmittel und mehr.

    Eine Freude diesen Roman zu lesen. Überall finden sich köstlichste Gerichte, die die Probanden entweder als Gäste in den Restaurants verzerren oder als Köche zaubern dürfen. Allerdings werden nie Details oder gar genauere Zubereitungsarten verraten und Stevan Paul überläßt die Inspiration uns, dem Leser.

    Sein Verlag, der mairisch Verlag, hatte nun aufgerufen: zur großen Glander Blogparade. Ein Kochbuch zum Roman? Genau 48 Gerichte aus dem Roman, Der Große Glander, sollten von uns Bloggern nachgekocht oder nachgebacken werden.

     

    Auf Seite 276 des Romans steht folgendes:
    “ Himbeertorte mit weißer Rieslingsekt – Holundermousse !“ annoncierte Sabine Gellert“ “ –

    keine Frage , dass ich mich da direkt angesprochen fühlte, eine Himbeertorte nachzubacken. Hatte ich doch direkt für Euch, zum Blogstart von Burgherrins’s, eine Champagner Himbeer Torte gebacken.

     

    Allerdings….. geht es so……. im Buch weiter:
    “ Auf den Tellern fand sich eine Straße aus krümelig-knusprig gerösteten Bröseln, einer Mischung aus dem Bruch hausgebackener Aniskekse, Honigbiskuit und gehackten Mandelkernen.
    Die Straße war gerahmt von Gartenhimbeeren, die kurz in Rhabarbersaft geschwenkt worden waren, daneben waren wilde Himbeeren angerichtet.
    Mittig befand sich ein Streifen luftiger Champagner Mousse, die mit Holunderblütensirup aromatisiert und gesüßt worden war, die Leute löffelten sofort los.

    „Richtige Torte gibt’s nachher noch! „, rief Sabine Gellert. „

    Straße???? Kekse???? Schon wieder Kekse?

    Gott sei dank mussten die nicht hübsch aussehen , sondern sollten ja später zu Bröseln werden. Also Aniskekse und Honigbiskuit – kein Problem schnell gebacken. . .

    REZEPT – Anis Biskuit Plätzchen

    1.) 2 Eier schaumig anschlagen
    2.) 100 gr Puderzucker,
    50 gr Zucker,
    1/2 Vanilleschote (auskratzen), mit
    1/2 Sternanis ( fein reiben)
    mischen und in die Eier sieben. Weiter schaumig aufschlagen.
    3.) 170 gr Mehl mit
    1/2 TL Weinstein Backpulver mischen und unter die Eimasse heben.
    4.) Biskuitmasse mit Spritzbeutel in Kreisen auf ein Backblech spritzen (oder mit 2 Teelöffeln aufKlecksen)
    5.) für gut 1 Stunde ruhen (trocknen) lassen.
    6.) Backofen auf 170 C vorheizen und die Plätzchen für ca. 12 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.

    Anis Biskuit Kekse

    REZEPT – Honigbiskuit

    1.) 2 Eier schaumig anschlagen,
    100 gr Kokosblütenzucker
    50 gr Honig dazu und weiter schaumig schlagen (ca. 7-10 Minuten)
    2.) 180 gr Mehl mit
    1/2 TL Backpulver mischen und sieben. Zügig unter die Eimasse heben.
    3.) Backofen auf 180 C vorheizen. Biskuitmasse auf ein Backblech, ggf. mit Backrahmen, für ca. 20-30 Minuten backen.       Vollständig auskühlen lassen.

     

    Aus dem Honigbiskuit und den Anisplätzchen kleine Stücken brechen oder schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und zuerst die Aniskeks Brösel darin anrösten. Die Brösel auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Honigbiskuit Brösel ebenfalls mit 1 EL Butter in der Pfanne anrösten und mit 1 TL Honig leicht hin und her schwenken. Ebenfalls auf/mit Küchenkrepp abtupfen.
    „Die Straße war gerahmt von Himbeeren, die in Rhabarber Saft…..
    Rhabarber???? Wir sind eigentlich so gar keine Freunde…. dennoch hab ich mir ein paar schöne Stängel pflücken lassen und etwas Sirup darauf geköchelt.

    REZEPT – Rhabarber Sirup (aus dem Thermimix)

    1.) 350 gr roten Rhabarber, ungeschält, in kleine Stücke schneiden
    250 ml Wasser für 15 Minuten / Varoma / Stufe 2 (oder in einem Topf aufkochen)
    2.) Rhabarber Masse durch ein Sieb passieren. Saft auffangen.
    3.) 1 Zitrone auspressen. Saft und ein paar Zesten der Schale mit
    140 gr Zucker und dem Rhabarber Saft für 5 Minuten / Varoma / Stufe 3 aufkochen.
    (wer im Topf aufkocht, sollte ggf. hier kurz den Pürierstab einsetzen)
    4.) heiß, kurz durch ein Sieb und in heiß ausgespülte Flasche umfüllen.

     

    Rhabarber Sirup

     

    „Champagner Mousse mit Holundersirup aromatisiert….“ hieß es. *wie jetzt? Rieslingsekt oder Champagner?*

    Sekt oder Selters? Eine richtig gute Mousse sollte es werden!

    Klar, hätte ich meine liebste rose Küchenhilfe anschmeißen können, aber…
    …eine gute Mousse muss fluffig , die Luft sichtbar sein. Bei der richtigen Temperatur über dem Wasserbad, per Hand in Achten untergeschlagen werden…..

    Deswegen hab ich mir dafür einen Profi ins Haus geholt. Einen leidenschaftlichen Koch,  den weltbesten Mousse au chocolate – Zauberer überhaupt. Meinen Sohn.
    Mein Wunsch zum Muttertag: koche mit mir eine Mousse. Eine Champagner Mousse, bitte.

    REZEPT – Champagner Mousse

    1.) 250 gr Sahne steifschlagen und kühl stellen.
    2.) 3 Eier trennen. Eigelb mit
    3 EL Zucker und dem Mark einer
    1/2 Vanilleschote lange über Wasserbad (65 C) in 8en, sehr schaumig schlagen.
    3.) 250 gr Quark (40%) mit
    250 gr Mascarpone vorsichtig verrühren und in die schaumige Eimasse einrühren

    4.) 3 Blatt Gelantine (eingeweicht, ausgedrückt) mit
    100 ml Holundersirup erwärmen und mit
    150 ml Champagner verrühren
    Ebenfalls in die schaumige EiQuark Masse einrühren.

    Zum Schluß die steife Schlagsahne unterheben. Für mindestens 4 Stunden, abgedeckt, gut kühlen. Oder besser: über Nacht.

    Champagner Mousse mit Holundersirup aromatisiert und gesüsst

    Am Serviertag:

    Ein paar Himbeeren kurz mit Rhabarber Sirup in einem kleinen Pfännchen schwenken. Den Sud daraus über die hübschesten der Himbeeren tröpfeln. Die Mandelkerne klein hacken und mit den Bröseln aus Aniskeks und Honigbiskuit mischen. * diskutieren mit dem Erstgeborenem, ob das nun als Törtchen auf meine rosé Teller darf oder als Dessert auf schwarze Schieferplatten“muss“*

    Die Champagnermousse in der Mitte aufdressieren. Mit fein geschnittener Chilli Schokolade und etwas Zitronenmelisse garnieren.

     

     

    Angerichtet haben wir gemeinsam, nach langen Diskussionen, nicht (nur) auf meinen rosa Tellern, sondern auf seinen schwarzen Schieferplatten.

     

    Welche Variante gefällt Euch denn besser?

    Schiefer schwarz oder rose?

     

     

    Das ich das ganze auch in Törtchen Form gebastelt hab, steht außer Frage, oder? Wollt Ihr die Variante auch sehen? A voila , Mini Himbeer Champagner Törtchen. Dazu einfach die verschieden Komponenten (wie bei einem klassischem Kühlschrank – Kuchen)  in einem Minitortenring stapeln und gut kühlen.

     

     

     

     

     

    herzliche Grüße

    Eure

     

     

    & Sohn

     

     

    PS: Den großen Glander habe ich mir inzwischen auch als Hardcover gekauft und lese ihn grad nochmal. So richtig, genußvoll, mit Seiten umblättern, Champagner mit Himbeere trinkend und so. Mir gefällt die Art des Schreibens, wie Stevan Paul die spannenden, humorvollen, kulinarischen Momente mit einander verbindet, sehr. Unter nutriculinary.com schreibt er als Herr Paulsen übrigens auch einen köstlichen Blog

    #glanderblogparade #mairischverlag #stevanpaul  

    Allgemein Kurse / Workshops Süßes

    Patisserie Workshop Berlin – backen mit Trockenpflaumen

    13. Mai 2017

    Eclairs und mehr mit Trockenpflaumen ,
    Patisserie Workshop Berlin

    Eine Einladung nach Berlin. Ob ich wohl Lust hätte zu einem Backworkshop? In Berlin? Mit dem Patisserie Matthias Ludwigs? Backen mit Trockenpflaumen, ob mich das interessiert?
    Ja. Ja. Ja. Ja und wie! Über Backen mit Datteln, statt mit Zucker hatte ich schon mal gelesen. Aber mit Trockenpflaumen???? Die kannte ich nur aus Erinnerung an meine Oma, die hat die aber nur so genascht (aus Gründen der Verdauungsförderung im Alter, mehr als 12 Stück pro Tag sollte man davon nicht verzehren).

    Spannendes Thema, wer kann dazu schon nein sagen! Backworkshop mit Matthias Ludwigs, dem Koch & Konditor, Patisserie des Jahres 2009, in Berlin- na klar.

    Wer schon mal in Köln im Törtchen Törtchen war, weiß was er dort für leckere, kleine, zauberhaft & verführerische  Törtchen zaubert. Augen- und Gaumenschmaus pur, setzt Euch da mal in den kleinen Hinterhof und Ihr vergesst den Alltag!

    Also gar keine Frage, ich wollte, sagte zu und sattelte also Ende April, Samstags früh, das Einhorn und düste von Lüneburg nach Berlin.

    Schneller als geplant, kurz bevor mein Navi mir sagte: Ziel erreicht, fand ich einen Parkplatz und fühlte mich direkt „zuhause“ 😄.


    Einmal um die Ecke und ich stand {1Stunde zu früh} vor der Kochbar Berlin, die sich im ersten OG der Joachim Karnatz Allee befindet. Mist, hatte ich schlecht recherchiert, dachte ich als ich das Treppenhaus, mit der riesen Treppe, durch die Fenster sah.

    Heimlich wollte ich mal eben schauen, ob es vielleicht einen Fahrstuhl gibt, als die 2 freundlich lächelnden,  Mädels mich ansprachen. Nathalie und Marion von mk2 . Natürlich gibt es einen Fahrstuhl und ich könne schon gern mit raufkommen.

    Unpünktlichkeit finde ich furchtbar. Zu spät kommen ist mir sehr unangenehm, weswegen ich mir immer ein Sicherheitszeitpolster in meine Streckenplanung einbaue. Aber zu früh ist auch doof. Normalerweise. Hier war es nur nett und lustig.

    So hatte ich nicht nur genügend Zeit diese wundervolle Küche der Kochbar Berlin zu bewundern, die freundlichste Kaffeemaschine der Welt zu nutzen, sondern auch schon den Inhaber Alo nebst Mitarbeiterin Petra, sowie die Damen der Trockenpflaumen und natürlich auch Matthias Ludwigs kennen zu lernen.

     

    höfliche Espresso Maschine

    In so einer kleinen Runde, vor dem offiziellen Beginn, plaudert es sich herrlich und unbeschwert. Man richtet Grüße von befreundeten Konditormeisterinnen aus, nimmt Gegengrüße zurück und plappert unbedacht auch mal eigenes Nichtkönnen heraus ….“Kekse, kann ich nicht!“

    Das sich solche, im Nebensatz gefallenen Unzulänglichkeiten, dann später in der Widmung des Buches von Matthias Ludwigs wiederfinden, kann frau ja nicht ahnen.

    Nach und nach trudelten die anderen Blogger ein. Zuerst Sarah von Sarahscake , dann auch Franzi von Dynamite Cake, auf die ich mich richtig gefreut hab. Auch 2 Herren waren dabei, Marc von Bake to the roots  und Jörg von https://glatzkoch.blogspot.de/., Ines von hauptstadtpuppi, Sonja von cookieundco, Katarina von   http://www.dassüsseleben.com *hoffentlich hab ich niemanden vergessen*……

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erläuterte Matthias dann was wir zu tun hätten, er würde nur zu schauen. Schließlich hätte er ja die Rezepte alle entwickelt, die wir nun zu backen hätten. DIE Rezepte???? Oh, ja!

    Es sollte geben:
    Trockenpflaumen Whoppies mit Avocado- Ziegenkäsecreme
    – Schoko Erdbeertörtchen
    – Vanille Pflaumen Eclairs
    – Orangen Pflaumen Mini Cupcakes
    – Pflaumen Blaubeer Tartlettes

    und zwar in ausreichender Menge, so das jeder Teilnehmer zum Feierabend von allem etwas mitnehmen könne. Der Plan erinnerte mich irgendwie an den Ablauf in der Küche meines Erstgeborenen!

    Zack, zack, erhöhte Schlagzahl, für Matthias kein Problem, schließlich entstehen bei ihm in Köln wöchtlich nicht nur unzählige unterschiedliche Törtchen sondern auch jeweils 5.000 (i.W. fünftausend) Macarons 😳.

    Es wurden 3 Gruppen gebildet und jede Gruppe hatte alles zu backen. Alles. Sarah und ich taten uns Zusammen. Beide sonst (als Einzelkämpfer) allein in der eigenen Küche an ganz unterschiedlichen Arbeitsabläufe gewöhnt, brauchten aber nur ein paar Minuten um uns an einander zu gewöhnen. Dann klappte die Teamarbeit. Eine arbeitete, die Andere machte faxen 😂.

    geheime Arbeitsweisen einer einarmigen Backditin 😉
    FOTOCREDIT: sarahscake.de

    Nein ! Natürlich nicht. Aber dieser eine Moment, von Sarah so schön  witzig eingefangen, erklärt vielleicht die vielen, Eurer Fragen, wie ich denn „einarmig“ backen würde. . . . u.a. in dem ich die Schüsseln mit den Beinen halte ….. ein Geheimnis gelüftet.

    Im Ernst, Sarah hat schon mehr arbeiten müssen als ich! Die ganzen hübschen Spritzarbeiten, insbesondere von den Eclairs.

    Und diese Eclairs, haben es mir so angetan. Brandteig *uuuuui, immer wieder so ein Angstteig*, Brandteig gibt es gar nicht! Das heißt nämlich BrandMASSE! So.

    Und der ist uns richtig gut gelungen. Die Füllung aus Trockenpflaumen Pudding ein Genuss. Das Highlight: Guss aus Fondant ( also der flüssige vom Konditor , nicht der zum ausrollen oder modellieren) mit Petersilie. Eine tolle Kombi, die süße des Zuckers mit dem Hauch der Würze. Wunderbar, ich mag solche Widersprüche.

    Eclairs mit Vanille – Pflaumenfüllung und Petersilien Fondant

    Da ich privat versuche auf Zucker und Weizen zu verzichten, habe ich das Rezept von Matthias nun abgewandelt:

    Eclairs aus Buchweizen

    Klappt genau wie mit klassischem Weizenmehl, nur werden sie etwas kleiner. Zum direkten Vergleich habe ich das Rezept 1:1 von Matthias übernommen und mit beiden Mehlsorten gebacken.

    Eclairs links mit Buchweizen-, rechts mit Weizenmehl

    Da ich auf zwar auf den Zucker der Fondantglasur verzichten wollte, aber nicht auf die Petersilie, habe ich die Trockenpflaumen Pudding Füllung auch abgewandelt. Somit ist ein zuckerfreies, dennoch süßes, köstliches kleines Ding entstanden. Auch Mini Windbeutel lassen sich so herstellen.

    Rezept:

    Brandteig BRANDMASSE:
    50 gr Wasser
    50 gr Milch
    40 gr Butter
    1 Prise Salz aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und
    65 gr gesiebtes Mehl dazu geben. Schnell und kräftig unterrühren. Topf wieder auf den Herd und unter rühren weiter erhitzen, bis sich ein Kloß bildet und auf dem Topfboden der sogenannte “ abgebrannte“ Belag zeigt.

    Den „Kloß“ in eine Schüssel geben und einzeln (möglichst vorher aufgeschlagene)
    2-3 kleine Eier nach und nach unterarbeiten. Die richtige Eimenge ergibt sich aus der Konsistenz der Masse (die nicht zu flüssig sein sollte) . BrandMASSE in einen Spritzbeutel füllen.

    Auf ein gefettetes , bemehltes (oder mit Backpapier aus gelegtes!) Backblech Streifen von ca. 6-8 cm spritzen. Anfang und Ende jeweils etwas dicker aufdressieren. Backblech nun auf mittlerer Schiene in den

    Backofen O/U 220 C vorgeheizt, für 5 Minuten. Danach weitere 20 Min. bei 180 C backen und vollständig auskühlen lassen.

    Pudding:
    200 ml Milch mit
    1/2 Vanille (Mark auskratzen)
    60 gr Trockenpflaumen Püree (am besten über Nacht einweichen und dann fein Pürieren)
    50 ml Pflaumensaft aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen.

    1 Ei mit
    15 gr Speisestärke kräftig verrühren und in die heiße Flüssigkeit einrühren. Bei mittlerer Hitze erneut aufkochen. Unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen, dann Umfüllen und

    2-3 fein gehackte Petersilien Zweige unterrühren. Die Oberfläche direkt mit Folie bedecken, damit sich keine „Haut“ bildet. Im Kühlschrank auskühlen lassen.

    Die Eclairs längs aufschneiden (oder jeweils an den Enden ein Loch einstechen), die ausgekühlte Pflaumenfüllung nochmal ordentlich aufschlagen und via Spritzbeutel in die Eclairs geben.

    Bei Matthias Rezept käme jetzt das Tunken der Eclairs in die flüssige, mit Petersilie gemischte, Fondantglasur dazu. Bei mir ist die Petersiele schon in der Puddingmasse und -zu Dekozwecken- etwas über die Eclairs verstreut.

     

    Buchweizen Eclairs und Windbeutel´chen  mit Pflaumen-,Vanille-, Petersilien Füllung

     

    Ein ganz herzliches Dankeschön für diese Einladung, diesen wunderbaren Tag, diese tollen Inspirationen und den Spaß an Matthias und das supernette Team von mk2.

    Weiterhin ganz herzlichen Dank an Alo & Petra von der wunderschönen Kochbar Berlin mit der höflichsten Kaffeemaschine der Welt.

    Mit den Trockenpflaumen werde ich jetzt wohl häufiger mal experimentieren und die eine oder andere Torte damit süßen.
    Wollt Ihr noch ein paar Impressionen zu diesem wirklich gelungenem Workshop mit kalifornischen Trockenpflaumen? Dann werd ich später hier ein paar Bilder,  die sich selbst erklären…, einfügen lassen…

     

     

    Liebe Grüße Eure

     

    Weitere Rezepte, gesunde Hinweise und Informationen wie gut Trockenpflaumen auch für die Knochen sein sollen, findet Ihr übrigens hier:
    kalifornische Trockenpflaumen

    #healtyprunes #kalifonischetrockenpflaumen #amazinprunes #Pflaumen-Patisserie #Berlin

     

    Allgemein Cake Art Messen

    Schluß mit Wettbewerbstorten – ein Rückblick

    23. April 2017

     

     

    Warum ich aufhöre – ein Rückblick auf meine Wettbewerbszeit – und eine Einladung zur Cake & Bake in Dortmund

    Da ist es: mein aller letztes Wettbewerbs Törtchen und mein aller Liebstes

    Irish Wedding Cake – die letzte Wettbewerbstorte, Hamburg 2017

     

    Hamburg 2014, wie alles begann

    Als ich im Oktober 2014 zum ersten Mal an einem Wettbewerb für Tortenkunst (Cake Art Design) teil genommen hab, wollte ich das nur 1x machen. Einmal eine Jurybewertung, einmal von den Profis hören, was schon ganz gut ist und was ich verbessern könnte.

    In Hamburg fand die legendäre DIE TORTENSHOW statt und ich nahm allen Mut zusammen und meldete mich an. Natürlich gleich in der Disziplin Hochzeitstorte. Wochenlang werkelte ich heimlich vor mich hin ( wie aufregend, stressig das war steht im Tagebuch zum ersten Wettbewerbs Törtchen )

    außer Frau Tortentanz wusste niemand davon.

    Liebe, die aller erste Wettbewerbs – Torte, Hamburg 2014

    Das das Törtchen dann plötzlich eine Silbermedaille bekam, hat mich damals so umgehauen, das ich heulend und zu geschockt, gar nicht in der Lage war, mein Jury Gespräch zu erhalten. Na toll, Ziel verfehlt.

    Eine neue Messe für 2015 wurde Ende 2014 angekündigt und ich meldete mich nochmal an. Dortmund Cake and Bake, bis Mai 2015 war viel Zeit für kreative Ideen, Basteleien *dachte ich* und buchte Hochzeitstorte und 3D.

    Tja, dann kam Anfang 2015 der Umzug und die mini Bagatellverletzung, die ich ignorieren wollte. Die Bakterien frassen sich fröhlich durch die Hand in den Arm und nach der zweiten Notoperation war ich nur noch damit beschäftigt die Amputation zu verhindern und die Hand zu behalten. An Törtchen machen war nicht mehr zu denken.

    Dortmund 2015

    Die gebuchten Kategorien verteilte ich. 3D bekam Gisi, die (natürlich) Gold gewann….

    Die Hochzeitstorte wollte mein Erstgeborener machen und mich mit nach Dortmund nehmen. Wochenlang bastelte er herum, machte hier mich (und alle in seinem Umfeld) mit seinen Ideen zur Statik, verrückt. Und eine Woche vor der Messe, sagte er plötzlich ab. Wichtiger Auftrag, großer Event, er kann nicht. Sein kugeliger Traum in blau, blieb ein Traum {wurde übrigens bis heute nicht fertig}. Sauer war ich, sehr sauer! So richtig sauer!

    Wer sollte denn eine Woche vor der Messe die Kategorie übernehmen wollen? Nichts finde ich schlimmer als leere Plätze bei einem Wettbewerb! Es ist mehr als ärgerlich für den Veranstalter, die Besucher und insbesondere für diejenigen, die gern teilgenommen hätten, aber durch ausgebuchte Kategorien keinen Platz mehr bekommen zu haben. Und dann leere Plätze auf den Wettbewerbstischen? Nicht mit mir. Darüber, wie unfair ich das finde, habe ich oft genug geschrieben.

    Also hab ich es versucht, einarmig, mit links Dummies einzudecken. Leider hatte ich nur noch viereckige vorrätig, die Runden waren ja vom Erstgeborenen beschlagnahmt. Die Puppenhand (Quengelschiene)

     Quengelschiene 2015

    erwies sich als störend (beim eindecken) und von Vorteil beim Blümchen machen, denn die Zahnstocher zum halten der Blüten, passten genau in die Löcher.

    alles auf mit Links, erstes Törtchen als einarmige Backditin

    Kurz, ich kloppte etwas zusammen, was in meinen Augen überhaupt nicht Wettbewerbsfähig war und war über mich selbst überrascht. Als sie fertig war, sah sie nicht aus wie eine Hochzeitstorte, sondern: wie eine Trauertorte! Pechschwarz! Das war ich nicht! Warum schwarz? Warum so düster? So traurig? Ein Blick in meinen Gemütszustand?

    Schnell änderte ich die oberen Seiten, puderte die weißen Blümchen zart ab, verteilte ordentlich Zuckerperlen und hellte sie etwas auf. Sie gefiel mir gar nicht, aber einen leeren Wettbewerbsplatz würde ich nicht verantworten. Punkt. Der Platz würde besetzt sein und niemand würde je davon erfahren, wer das furchtbare Ding da hingestellt hätte.

    black Weddingcake, Dortmund 2015

    schwarze Hochzeit- oder Trauertorte?

    Es kam ganz anders. Sie gewann eine lobende Anerkennung und ich bekam mein Jurygespräch. Ein Mega Feedback! „Was? Die ist von Dir?“ „Wie hast Du das nur eingedeckt?“ Jaaaa, da hab ich mir ne neue Technik ausgedacht …. unsauber war sie, na klar, schrecklich unsauber gearbeitet. Doch die Kreativität hat überzeugt, und Punkte geholt. Gefreut hab ich mich wie ein kleines Kind und motiviert hat mich das Gespräch, motiviert weiter zu machen, neue Wege zu gehen.

        Dortmund 2015, endlich ein Juryfeedback

    FOTOCREDIT: Tobias Wilhaim ( https://www.tobias-wilhelm.de/ ), Valentina Terziva (Valentinas Sugarland.de )

    Dortmund 2016

    Motiviert, die linke Hand zu trainieren, hart zu arbeiten, das die rechte Hand irgendwann wieder in Ordnung kommt…… und weiterhin Törtchen zu basteln. Alsbald hab ich wieder gebacken und gebastelt und im Jahr darauf wieder in Dortmund teilgenommen. Mit 2 Kategorien! Hochzeitstorte und dekoratives Element.

    lobende Anerkennung für den tanzenden Derwisch

    Mein tanzender Derwisch gewann lobende Anerkennung und bekam ein tolles Juryfeedback. Meine Hochzeitstorte wurde hart kritisiert. Langweilig, weil mit Ausstechern gearbeitet. Ja, ich hatte auf dem Cakeboard 2 Drachen aus Keksausstechern geklebt. Die Statik meine Burgtürme wurde nicht gewürdigt, dabei hatte ich die Türme vorher aus Kuchen gebacken und tagelang im Auto umher gefahren um zu testen, das ob das mit echtem Kuchen möglich sei. Ist es!

    Hochzeitstorte Burg, Dortmund 2016

     

     

        Hochzeitstorte, Dortmund 2016

    Schluß, Ende, ich höre auf

    Alles andere an Kritik stimmt, aber langweilig finde ich sie nicht. Ich mag meine Burg, immer noch. In trauter Runde im Hotel verkündete ich abends nach der Messe, das für mich nun Schluß sei. Schluß mit Wettbewerben!

                    Cake & Bake Dortmund 2016

    Meine Grenzen sind erreicht. So sauber, wie es für den Wettbewerb nötig sei, werde ich mit links nie arbeiten können. Das sehe ich selber,

    Die absolute Ausnahme-Künstlerin Theresa sagte mal: „…bin ich echt froh, das Du nicht in der Jury sitzt. Du hast den harten Juryblick!“

    Ja, ich bin mein härtester Kritiker, verrückte Ideen hätte ich noch genug, aber die Umsetzung mit Links wird nichts, dazu bin ich zu sehr Rechtshänder (im Kopf immer noch, auch wenn die Rechte nicht mehr funktioniert).

    Gisi, Valentina und Steffi Tortentanz, sahen das zwar ein, überredeten mich jedoch noch ein letztes Mal teilzunehmen. Im November nach Birmingham!

    Einmal Birmingham etwas hinstellen und dann aufhören.

    Cake International. Die weltgrößte Messe überhaupt. Aus allen Ländern der Erde, reisen hier die Top Cake Art Designer an. Die Größten, der ganz Großen! Die Creme de la Creme! Bereits 2013 war ich, gemeinsam mit dem Lieblingstöchterchen dort als Besucher. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus…..

    Birmingham 2016

    Einmal in Birmingham ein Exponat hinstellen und dann aufhören. Was für eine verrückte Idee. Dann kam die erste Einladung, abends am Cake Masters Adward dabei sein…… und ich ließ mich überreden.

    Alles zu Birmingham 2016 – 5 Tage und unzählige Glücksmomente- HIER,  hier und hier  oder bei Frau Tortentanz hier

    Karma, Cake International Birmingham 2016

    Karma, es war wirklich Karma! Hatten Frau Tortentanz und ich die Wochen zuvor noch gefrotzelt und gelacht: einmal Birmingham und ein Certificate of Marit gewinnen. Das klingt viel mehr als Bronze, Silber oder Gold. Das ist doch wie ein Titel, scherzten wir. Und dann passierte es wirklich!

    Steffi´s  Heinrich und meine Pummelelfe  standen nebeneinander, bei über 1.300 gemeldeten Exponaten, stehen unsere Beiden zusammen. DAS ist Karma! Und es wurde noch besser: Beide gewannen:

    Certificate of Merit

    Mein Highlight, viel, viel besser als Gold, Silber, Bronze. Mein Platin! Danke Karma.

    Mein vorletzter Wettbewerb und so ein Erfolg

    Vorletzter? Hatte ich nicht vom aufhören, vom letzten Wettbewerb gesprochen? Ja, stimmt. Aber im September hatte Katja (die Urmutter aller Tortenmessen im deutschsprachigen Raum) von DIE TORTENSHOW verkündet, das (nach 2 Jahren Pause ) in Hamburg wieder eine Tortenmesse stattfindet. Aus Loyalität meldet ich mich an.

    Mit Die Tortenshow hat es angefangen mit die Tortenshow sollte es aufhören!

    Hamburg 2017 und nun die letzte Wettbewerbstorte

    Das ich neben meiner (wirklich allerletzten Wettbewerbs-) Hochzeitstorte noch die Kategorie Candytable gemeldet habe, hab ich HIER  schon erzählt.

    Tortenmesse Hamburg, Candytable 2017

    Dieses mein, wirklich, letztes Exponat, hat mir so viel Freude bereitet. Keinen Stress, wie die Male zuvor. Neue Techniken hab ich ausprobiert, Zuckerblumen auf Draht gebunden, Waferpaper , Glaze und Piping Gel genutzt und vieles Neues, bis dahin unbekanntes, genutzt.

    Wie alles im Leben, hat auch meine Torte ZWEI Seiten.

    Irish Wedding Cake – die letzte Wettbewerbstorte

    Wünsche eines Brautpaares sind manchmal sehr unterschiedlich, der Eine möchte es schlicht, die Andere romantisch 😉.

    Das habe ich gedacht als ich an der Planung saß. Zwei Seiten, klassisch schlicht die Eine und ganz anderes die Andere! Und auf keinen Fall rose oder Kupfer nutzen, damit niemand sagen kann, ach da erkennt man die Burgherrins’s ! Das war echt schwierig…… das Grün! Jede Etage mit diesem Grün……. Inzwischen mag ich es.

    Die Andere Seite war Vergnügen pur. Nachdem die viele grün Färberei und Eindeckerei endlich fertig war, hatte ich nur noch Spaß.

    Meine Homage an Irland und an Jana. Seit ich (dank dieser Facebook Freundin) in Irland mit dem Pferd stundenlang durch die magischen Zauberwälder spazieren durfte, Elfentüren entdeckte, spukte die Idee in mir rum. Dieses Land ist so wunderbar, wild, rauh und gleichzeitig zauberhaft, verwunschen. Magisch! { Wenn Ihr wollt schreib ich mal einen Reisebericht dazu? }

    Mein Irish Wedding Cake, ist eins meiner Lieblingstörtchen und gewann auf DER Tortenmesse Hamburg auch eine lobende Anerkennung. Der Candytable bekam Bronze (für mich Roségold ) und wurde auch noch 2. Beste der Kategorie.

    Damit kann ich nun sehr zufrieden aufhören und in Zukunft ganz entspannt zu allen Wettbewerben & Messen fahren, mir weiterhin alle Eure tollen Exponate anschauen, Euch auch weiterhin die Daumen drücken und mich mit Euch über Eure Erfolge freuen.

    Denn das allerschönste an solchen Messen und Wettbewerben, ist doch das Wiedersehen mit alten Tortenfreunden, das Kennenlernen von neuen Tortenfreunden, das Erstaunen was wieder neues gezaubert wurde und das Mitfreuen, mit Euren tollen Exponaten!

    Nur weil ich aufgehört habe, heißt das ja nicht das Ihr mich los werdet!  Und natürlich heißt das auch nicht, das Ihr Euch nicht mal trauen solltet!!!! Bin schon sehr gespannt auf alle alten und neuen Wettbewerbsteilnehmer.

    Wollt Ihr auch mal (ganz entspannt) über eine Messe schlendern? Euch all die tollen Wettbewerbs- Torten in Ruhe anschauen? Verrückte, also Zuckerverrückte, live sehen? Na, da hab ich einen Ausflugstip für Euch:

    Cake and Bake in Dortmund vom 27.-28. Mai 2017 !

    Unter allen die gern mal hin möchten, einfach hier kommentieren!
    Je eine Dauerkarte für beide Tage, {Gern auch mit persönlicher Übergabe direkt an der Messe} schenke ich 2 von Euch.

                Cake & Bake 2017, Dauerkarten zu verschenken

    Unter allen Kommentaren hier , lose ich am 02. Mai 2017 zwei Gewinner unter Euch aus. Viel Glück.

    Für alle, die es nicht zur nach Dortmund schaffen, oder einfach noch etwas üben wollen, hab ich auch noch etwas:
    ein paar Goodie Bags. Nämlich noch ein paar wenige von den tollen Bags, die auf der Tortenmesse Hamburg über blieben (und noch etwas mehr / Überraschung). Dazu wird es es eine Spendenaktion zugunsten von subvenio Unfallopferhilfe geben. Mehr Infos ab Mitte Mai.

    Freue mich sehr auf Eure Kommentare, und hoffe Einige von Euch in Dortmund persönlich zu treffen.

     

    herzliche Grüße

    Eure Burgherrin