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Erdbeeren mit und ohne Champagner

2. Juli 2017

Rosa oder rot, scharf oder sexy? Große  Erdbeermarmelade –  Liebe

 

 

In meinem Leben ist vieles rosa rose. Manches mag ich aber auch in weiß. Rot mag ich so gar nicht, als Farbe. Mit Ausnahme bei Kirschen 🍒, die müssen rot sein! Und Himbeeren. Und Erdbeeren 🍓 natürlich auch.

Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren

Alles rot , oder wie?

Rote Früchte mag ich. Essen. Am liebsten frisch gepflückt. Da die Saison immer sehr kurz ist, konserviere ich den Geschmack gern für Tortenfüllungen die außerhalb des Sommerernte Zeitraumes gewünscht werde.

Füllungen oder auch einfach Quarkspeisen mit diesen Früchten werden immer wundervoll rosa. Mir gefällt das sehr. Klar, oder?

Allerdings hab ich ja hier zwei Mitbewohner (Burgbuben darf ich nicht mehr sagen), denen mein rosa – rose Tick ja (manchmal) etwas zu weit geht. Um nicht sagen zu müssen “nervt”, also sagen wir mal „unangenehm“ ist….

Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren lieben die Beiden aber auch. Im Müsli morgens, als Quarkspeise zwischendurch, als Kuchenfüllung, Eiscreme oder einfach als Brotaufstrich. Nur rosa mögen die Beiden nicht (mehr) so gern.

 

Erdbeerquark, Erdbeertorte, Erdbeereis

aus rot wird rosa, immer…

 

Grund genug für mich, vor zwei Jahren weiße Erdbeeren zu pflanzen. Laut Gärtnerei sollten es weiße Früchte mit roten Samenkernen werden…… Sollten…. Und obwohl meine Hochbeete nicht einen Hauch von rosa zeigen, sondern ganz im maskulinen Anthrazit da rum stehen, wie übrigens alles an  Gartenmöbel hier, werden meine weißen Erdbeeren nicht weiß! Sondern rosa….

rosa Erdbeeren, weiße Erdbeeren

weiße Erdbeeren, bei Burgherrin´s werden auch die rosa

Ich kann da überhaupt nichts für – ehrlich!!!! Die teilen sich das Hochbeet mit völlig un – rosa farbenden Pflanzen, wie Liebstöckel, Bronzefenchel, Holunder, Salbei und weißen Rosen.

Der Biologe soll das Phänomen „Mimese“ nennen. Angeblich der Versuch der Pflanzen, durch Anpassung an die Umgebung zu überleben. Nutzt den weißen, also rose Erdbeeren nun trotzdem nichts, wir essen die auch auf.

Allerdings klappt es so nicht mit der Herstellung von neutraler, also weißer Erdbeermarmelade. Die wird trotzdem zartrosa. Glaubt mir, ich habe alle Varianten durchprobiert: eingelegt in Grappa, mit viel Zitrone, aufgefüllt mit (weißem) Prosecco, es wird immer zartrosa. Immer.

Deswegen gibt es hier nun ein klassisches und zwei  kleine Probier – Erdbeer – Rezepte mit roten Erdbeeren….

Erdbeer Konfitüre

250 gr Erdbeeren
1/2 Vanilleschote
1/4 Zitrone

3-5 Minzblätter
100 gr Gelier Xucker 3:1 oder Gelierzucker Eurer Wahl

Erdbeeren mit der Zitrone & Vanilleschote kurz aufkochen, Vanille, Minzblätter und Zitrone entfernen , ggf. pürieren, Gelierzucker hinzugeben, gute 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein Passiersieb streichen und sofort in heiß ausgespülte Gläser abfüllen. Fertig.

Erdbeer Champagner Marmelade:

250 gr Erdbeeren
1 kleine Flasche Champagner (oder Euren Lieblings Prosecco)
1/2 Vanilleschote
1/4 Zitrone
100 gr Gelier Xucker 3:1 oder Gelierzucker Eurer Wahl
Erdbeeren waschen, vorsichtig abtupfen, den Strung entfernen. Einige Erdbeeren beiseite stellen , die Anderen mit Zitrone in ein Weckglas geben und mit Champagner auffüllen, Glas verschließen. Über Nacht stehen lassen.
Die beiseite gestellten Erdbeeren in ein Sektglas geben eben falls mit Champagner auffüllen und zum Feierabend genießen !

 

Erdbeer , Granatapfel, Champagner

Am Morgen die eingelegten Erdbeeren mit der Vanilleschote kurz aufkochen, Vanille und Zitrone entfernen , Gelierzucker hinzugeben, gute 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein Passiersieb streichen und sofort in heiß ausgespülte Gläser abfüllen.

 

Scharfe Erdbeeren

250 gr Erdbeeren
1/2 Granatapfel
2 Japalenos
1/4 Zitrone
100 gr Gelier Xucker 3:1 oder Gelierzucker Eurer Wahl

Erdbeeren waschen, vorsichtig abtupfen, den Strung entfernen. Zitrone auspressen, Granatapfel entkernen. Erdbeeren mit Zitronensaft, Granatapfel Kernen, den Japalenos kurz aufkochen. Japalenos entfernen !!!
Gelierzucker hinzugeben, gute 3-4 Minuten köcheln lassen,ggf. pürieren. Anschließend durch ein Passiersieb streichen und sofort in heiß ausgespülte Gläser abfüllen.

 

Die angebende Menge reicht für 1 – 1/2 Gläser, ideal zum experimentieren. Wer überzeugt ist, kann dann einfach Kiloweise Erdbeeren einkochen. Dazu einfach je Kilo die Zutaten vervierfachen.

Aus diesen köstlichen kleinen Dingern, kann frau natürlich auch Erdbeersirup, Erdbeerlimes, Erdbeerkuchen, Käsekuchen mit Erdbeergelee und vieles mehr machen.

Neue Erbeerlieferung erwartet

Da meine eigene rosa weiße Ernte fast aufgebraucht ist, hab ich bei dem Erdbeerfeld meines Vertrauens Nachschub gekauft. In rot. Wie jedes Jahr hat das Rittergut verschieden Sorten gepflanzt und die süßesten Früchte kommen jetzt, Anfang Juli.


Damit werde ich die nächste Woche beschäftigt sein. Bei Lecker&Co hab ich ein  Erdbeer Rezept ohne Gelierzucker  mit Agar Agar statt Gelierzucker entdeckt, das will ich unbedingt ausprobieren.

Und Ihr? Wie liebt Ihr Eure Erdbeeren? Wünscht Ihr Euch andere Varianten? Limes oder Sirup Rezepte? Kommentiert gern, ich versuche dann Eure Wünsche zu erfüllen – eine weitere große Stiege Erdbeeren habe ich bereits  vorbestellt…..

Herzliche Grüße

Eure Burgherrin

 

PS: für welches Buch  die frechen Früchtchen übrigens wunderbar als Model hergehalten haben, erfahrt Ihr am Dienstag. Neuer Beitrag für die Burg Bibliothek ist in Arbeit…….

Allgemein Ausflüge Cafe & Restaurantbesuche Messen Reisen

In geheimer Mission – mit Betty unterwegs

28. Juni 2017

Patisserie des Jahres,  Hafenedition, Hamburg

Inkognito ! In geheimer Mission – mit Betty unterwegs

Ziel verfehlt, sorry Charlie….

Zumindest haben wir es versucht . . .

. . . inkognito unterwegs zu sein, sie in weiß, ich in schwarz gekleidet. Die Bluesbrothers ähm Kuchenwelt Sonnenbrillen zur Tarnung dabei (und vergessen sie zu tragen) mischten wir uns unter die Gäste der Veranstaltung in der Hamburger Hafencity .

WARUM wir inkognito unterwegs waren??? – lest Ihr bei Betty´s:

Süßes in geheimer Mission

Dank der Einladung von Matthias Mittermeier vom Pfersich Trendforum, der Konditorschule überhaupt verbrachten wir ein köstlichen Tag im Wechsel aus sonnigen Pausen in Lounge Möbeln mit Blick auf Elbe,  Michel und Einblicke in die, männerdominierte, Welt der Patisserie.

Lauter junge Köche (auch wenn Betty behauptet es seien Konditoren, pffff , ich erkenne doch die gelernten Köche die sich mit Leidenschaft der Patisserie hingegeben haben. Schließlich hab ich Einen davon großgezogen und viele seiner Kollegen kennengelernt) , also vier Jungs , eine Frau und fünf Assistenten.

Die besten, der Besten wagten sich an einen Livewettbewerb um die letzten beiden Tickets zur Wahl des Patisserie des Jahres zu ergattern (die Endrunde findet am 08.10.17 auf der anuga  statt). 5 Teams traten an und ließen sich von uns Zuschauern dabei auf die Finger schauen.

Original Bilder der Kreationen findet Ihr hier: Hafenediton Paisserie des Jahres

Die von Betty’s persönlichem Assistenten gestellten Aufgaben, konnten/haben wir leider nicht erfüllen können.

Vergessen.

Sorry Charlie, dazu war einfach keine Zeit, da
a) wir hier und da gucken mussten.

b) Betty ein Teilnehmer Team trösten musste, das sie nur mit mir und nicht mit (dem schmerzlich vermissten) Christian Hümbs erschien.


c)Betty doch den einen und anderen bekannten Konditor traf und zum Schluß auch
d) Selfies mit den Köchen (und Konditoren) machen musste!


e) eine heftige (und sehr witzige) Debatte mit dem Konditor Weltmeister zum Thema Hausfrauen – Torten führte…. Übrigens ist Bernd Siefert nicht nur ein phantastischer  Grand Pâtissiers, sondern überaus sympathisch und humorvoll, wenn man/frau sich Zeit für ein Gespräch nimmt (ganz anders als im TV!)

f)  wir einfach die Zeit, mit einander in der Sonne zu sitzen, genießen wollten. Dabei den lustigen Modaratoren zuhörten -schauten

g) leckere Getränke verkosten und

h) ständig lauter leckere Kleinigkeiten naschen mussten

 

 

i) hin und wieder super leckeren und wunderhübschen Kaffee tranken…

 

apropos Kaffee…

Ist das noch Kaffee oder schon Kunst?

Eigentlich hatte ich nur gefragt, ob ich das Werkzeug der Kaffeezauberer kurz fotografieren darf….. da es sich  doch unserem Zucker Modelierwerkzeug sehr ähnlich sieht….

Barista Werkzeuge

 

Das ich dann direkt einen Milchschaum – Zeichen Lehrgang und eins der Tools geschenkt bekam, hatte ich nicht erwartet.

 

Die Konzentration dem netten (und äußerst hübschen) Barista zu zuschauen fiel dann doch etwas schwer 😉,

zum Glück durfte ich ein Video machen und verspreche, demnächst mal Milchschaum Bilder zu üben.

Das dort Köche (und nicht Konditoren!?) angetreten waren, ergab sich auch aus der Schokolade. Denn  es wurde mit Valrhona  Schokolade gearbeitet. Alle Köche & Küchenchef’s , die ich kenne schwören auf Valrhona, während unsere Konditormeisterin Betty nebst Kollegen ja nur mit Callebaut  arbeiten. Ich liebe Callebaut auch sehr und schleppte die  bislang  immer mit in die Küche vom Erstgeborenen. Nachdem ich jetzt die neuen innovativen Sorten von Valrhona probiert habe , muss ich da wohl meine Meinung etwas revidieren…. diese Mandelschokolade / Mandelkuvertüre  ist der Hammer und …….

Orelys ist mit leichtem Lakritzgeschmack einfach großartig!

Sobald die Schokoladen Workshops losgehen, werd ich wohl mal nach Kehl fahren müssen…. auch wenn mir das Ärger mit der Ambassadorin von Callebaut und  zukünftigen Schokoladen Sommerliere Betty bringt 😎. Ich fahr da einfach inkognito, ganz heimlich hin.. . .

ganz in schwarz, Burgherrin inkognito

 

 

Fazit: mit Betty inkognito unterwegs zu sein, geht nicht. Nicht auf Events mit süßen Speisen. Das klappt nur auf technisch motivierten Veranstaltungen wie z.B. dem Blogmojo SEO Workshop oder (wie schon hier erzählt:) der Konferenz im März von Blogger at Work. Aber das ist eine andere Geschichte. Eine ganz andere…

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

 

 

 

#hafenedition #patisseriedesjahres

Allgemein Kurse / Workshops

Food Blogger Camp – einmal und nie wieder?

23. Juni 2017

Einmal und nie wieder ?!?

Food Blogger Camp in Düsseldorf 2017.

 

 

Am Wochenende 20.-21.Mai fand in der Kochschule Düsseldorf das foodbloggercamp statt. Die Tickets für diese Veranstaltungen sind heiß begehrt und meist nur Sekunden nach Verkaufsstart ausverkauft. Um so überraschter und voller Vorfreude war ich, als ich eins der Tickets für Düsseldorf kaufen konnte.

Der Mai war eh mein Nordrhein-Westfalen-Monat, irgendwie musste ich regelmäßig zum “Zweitwohnsitz”.   Allerdings aus “nicht-Food”-Gründen. Sondern durch meine ehrenamtliche Tätigkeit für subvenio Unfallopfer Lobby Deutschland.

Wir setzen uns für Unfallverletzte ein und leider ist unsere Geschäftsstelle nun durch einen furchtbaren Wasserschaden selbst zu einem “Opfer” geworden. Dieser Umstand, sowie einige wichtige Entscheidungen, ein wichtiger Termin mit dem Team der Polizei Düsseldorf und  dem Innenminister NRW’s führten dazu, das ich wöchentlich nach Düsseldorf musste. Es waren anstrengende Tage. Sehr anstrengende…

Kurz hab ich überlegt mein Ticket für das foodbloggercamp wieder frei zu geben und bin heute so so sooooo froh, es nicht getan zu haben.

Mein erstes Food Blogger Camp war vermutlich auch mein letztes. Nicht etwa , weil es nicht toll war: im Gegenteil es war großartig!!!! Phantastisch sogar, aber es wird in der Form nur noch einmal stattfinden.

Beim Foodbloggercamp in Düsseldorf trafen sich Foodbegeisterte zum gemeinsamen kochen, backen, zum lernen, zum Austausch.

Jeder Teilnehmer kann eine Session anbieten. Kann! Irgendwie schwirrte jedoch das Gerücht herum, das Erstteilnehmer eine Session anbieten „müssen“!!!!

OMG, wie Aufregend. Mindestens tausend Fragen, Überlegungen was und wie ich das hinbekommen soll. Wieviel und welche Lebensmittel ich via Materialanforderungsliste bestellen muss, woher weiß man vorher wieviele Teilnehmer es geben wird?

Man weiß es nicht! Und die Fragen, kann auch NIEMAND  im Vorfeld beantworten. Es verging also viel Zeit, zuviel Zeit , um noch Zutaten via Materialbeschaffungsliste zu bestellen. Dann sah ich, das Anja von meine Torteria schrieb, es sei auch ihr „erstesMal“! Jipiii, zu Zweit ist es schon nicht mehr so schlimm. Kurz telefonierten wir uns zusammen und beschlossen eine gemeinsame Session anzubieten, alle Zutaten selbst mit zubringen. Anja backte Vanille Muffins, ich glutenfreie Schokomuffins.

Aufgeregt trafen wir uns vor der Location Kochschule Düsseldorf und spekulierten noch: es sind so großartige Blogger da, vielleicht will ja niemand unsere Session 😉….

Müde & Kaffee – wenn Blogger sich kurz vorstellen

Zunächst wurden wir jedoch auf’s herzlichste von Jan und Annalena begrüßt, suchten uns ein Plätzchen, bekamen unsere personalisierten Wasserflaschen, rosé Prosecco, ein wunderbares Frühstück und standen in der Schlange für einen Kaffee an.

Eine Stunde später ging es los: Jan bat uns um eine kurze Vorstellung:
Name, Blogname plus 3 Worte…… „Kaffee“ & „Müde“ waren bei fast all zu hören. Anschließend durfte jeder vortreten, der eine Session anbieten wollte.

Einkaufen in japanischen Supermärkten, Fisch filetieren, Sushi, Roastbeef , Brotbacken, Gemüse fermentieren, Sauerteig ansetzen, Mediadakit, Kooperationen, Pinterest, Apps, Bildrechte  und vieles, vieles mehr.

Die erste Session

Anja und ich boten an: Cupcakes mit Fondant verzieren OHNE spezielle Werkzeuge. Und waren sehr überrascht, das es mehrere Teilnehmer gab, die das mitmachen wollten. Schnell holten wir die Kühlbox aus meinem Auto, Anja’s Cupcakes aus dem Kühlschrank, legten Fondant auf den Tisch und plünderten die Besteckschubladen der Kochschule.
Die Mädels unserer Runde hatten zuvor noch nicht mit Fondant gearbeitet, waren neugierig. Anja und ich hatten auch noch nie zusammengearbeitet, aber ergänzten uns ziemlich gut.

Einfache Deko, wie Blümchen, Herzchen entstanden nur mit Händen, Löffeln, Messern, Gräser mit der Knoblauchpresse. Das neben mir eine hauptberufliche Krankenschwester saß, ist unschwer zu erkennen, oder?

Das in Düsseldorf auch Japantag stattfand, sahen wir durch die vielen verkleideten Mangas ect., die vor unserem Fenster vorbeiliefen und inspirierte eine Teilnehmerin direkt zu einem Piccatchu.

Die Session verging wie im Flug, schnell räumten wir auf, wischten den Angstschweiß von der Stirn und begaben uns entspannt in die Sessions, die uns ansprachen.

Also eigentlich hätte ich an viel mehr Sessions teilnehmen wollen, da die aber parallel liefen, war es echt schwer sich zu entscheiden. (Einige Sessions verpasste ich auch, weil die Gespräche mit Bloggern grad so toll waren.)

Kaffee mit Reis – Foodlovin und Nomnom – hätte ich gern mitgemacht, aber ich kam später in den Genuss das zu verköstigen – leeecker sag ich Euch. Rezept gibt es übrigens HIER:

 

Ausgesucht hab ich mir u.a. diese Sessions

Bildrechte mit Jan www.jans-kuechenleben.de

 

,

Local Water mit den Wassermännern Alexander und Christian aus Hamburg

 

Ravioli mit  Fischfüllung und Wildkräuter Pesto mit & von Bettina iss bald fertig 

Teamarbeit – Ravioli gefüllt mit Fisch

Ravioli veggetarisch, Wildkräuterpesto

 

Pinterrest mit  Zimtkeks und Apfeltarte, 

Diskussion zum Netzwerken mit Tobi Kuchenbäcker und Sushi von und mit  Katja kocht .

Alles was in den Session´s gekocht wurde, haben wir gemeinsam zum Mittag- und Abendessen vernascht an beiden Tagen.

Neben dem kochen, backen, lernen fand auch ein reger Austausch statt. Man traf altbekannte wieder und lernte Neue kennen. Also eigentlich nicht neue Blogger sondern alte , erfahrene Blogger, deren Blogs ich schon lang folge. wie z.B. Steffi von Kochtrotz, deren Blog mich immer wieder aufs neue Inspiriert vegan, histaminarm oder glutunfrei zu backen. Ihr erstes Buch steht übrigens auch in meiner Burg Bibliothek. ( wenn ich geahnt hätte, sie persönlich zu treffen, hätte ich es mit nach Düsseldorf geschleppt, für eine persönliche Widmung!)

 

Dank Schnini, Moni und Julia haben wir nicht nur die Ravioli Session bei Bettina von iss bald fertig mit viel Spaß erfolgreich abgearbeitet, sondern mir wurde jedesmal ein bunter Teller vorgesetzt – köstlich sag ich Euch!

Die frischesten Zutaten wurden dank frischeparadies , tchibo, barefoot Wein ……… verarbeitet. Markus Schneider vom cooking concept in Reutlingen hatte als Chefkoch ein waches Auge über allem.
Apropos Markus Schneider, Reutlingen… dort hat wohl alles begonnen (wie ich aus den Gesprächen entnehmen könnte), dort muss es noch besser sein !

Und nun das traurige:

dort wird es das Foodbloggercamp zum letzten Mal geben! Am 8./9. Juli 2017!

Wer also auch noch schnell einmal dabei sein möchte – hier gibt es noch wenige Rest-Tickets. Wenn ich die Urlaubsplanung meiner Buben umgestalten kann, würde ich glatt nochmal teilnehmen . Hoffe in dem Fall also, auf ein kurzfristig freiwerdendes oder ein Wartelisten – Nachrücker – Ticket.

PS: es ist übrigens ein falsches Gerücht, das man als Erst-Teilnehmer eine Session abhalten muss! Man/frau kann, darf, muss aber gar nicht ! Dennoch empfehlenswert, ein aufregende Erfahrung… Wer von Euch ist in Reutlingen dabei?

 

 

Allgemein Burg Bibliothek Cake Art Kurse / Workshops Rosé

Betty´s Motivtorten Basics oder wie ein rosa Buch mein Leben veränderte

8. Juni 2017

Da ist sie also, die neue Kategorie – der Blick in die Burg Bibliothek. Nachdem ich Euch gefragt hatte, ob Ihr einen Blick hineinwerfen wollt, in meine Bücherkisten bzw. Büchergeschichten
starte ich heute mit meinem ersten Buch zum Thema Motivtorten – Cake Art Design.

Wie ein rosa Buch mein Leben veränderte

Irgendwann im Jahre anno 2012 war ich mit  den Burgkindern unterwegs zum shoppen in Buxtehude. Direkt in Parkplatznähe gibt es einen wunderbaren Buchladen. Ich liebe Bücher und Buchläden und so gehörte es quasi dazu, das ich zum Abschluss der Shoppingtour noch “kurz” in dieses Lädchen wollte. Gesagt getan, ein, zwei Krimivarianten später sprang mir ein zart rosa Buchcover ins Auge und ich guckte mal genauer hin:

Motivtorten Basics

Motivtorten??? Was ist das denn? Gebacken und Kuchen verziert hab ich schon immer, mit Schokolade, Marzipan oder Obst. Aber das Wort Motivtorten war mir nicht bekannt, schnell vertiefte ich mich in dieses rosa Zuckerbuch: Rollfondant? Nie gehört. Die Bilder zauberhaft. Insbesondere natürlich der Frosch ! Das Anfang 2012 schon ein anderer Froggy ( der Drachenfels Froschkönig ) seinen erheblichen Teil zu meinem neuem Leben beitragen sollte , ist eine andere Geschichte.

Sofort wollte ich das Buch kaufen, wurde mir aber durch das Gemeckere eines der Burgkinder vermasselt ( “Du hast schon genug Bücher!” “nein, nicht schon wieder was in rosa!”). Also ließ ich das rosa Buch (erst mal) in dem Buchladen zurück. Bis zum nächsten Besuch (ohne Kinder) wartete es dort auch brav auf mich.

Allerdings sind mir die Begriffe Motivtorten, Fondant nicht aus dem Kopf gegangen und ich googelte und facebookte mich durchs Netz. Schnell fand ich Gruppen / Infos, bestellte wie blöd Werkzeuge und Fondant und probierte so für mich herum….

 

Eine Tortenmesse?

Irgendwann zog natürlich Betty ‘s Motivtorten Basic bei mir ein und ich folgte ihrer Facebookseite, entdeckte viel Neues und Wissenswertes und auch den Hinweis zur Tortenshow 2013 im Oktober.

Da wollte ich hin! Unbedingt. Leider gab es die Infos, das die Workshopräume nicht Barrierefrei zu erreichen sein, da die Location (Handwerkskammer HH) genau in dem Jahr Renovierungsarbeiten durchführen würde und es deswegen keinen Fahrstuhl bis nach ganz oben gebe. Meine Enttäuschung darüber habe ich kundgetan und wurde prompt von der Veranstalterin angeschrieben: zum Einen könne ich die Wettbewerbstorten und Verkaufsstände sehr wohl besuchen und zum Anderen sei im August noch die Kreativmesse in Schnelsen und da hätte Betty auch einen Stand.

Das ich da hin wollte, stand eh schon fest, bastelte ich doch seinerzeit noch mit Speckstein, Metall, Acryl- & Ölfarben, nähte und war eh an allem kreativen interessiert. Kurz fragte ich meine Hamburger Drachenschmuck Freundin LaRö ob sie mich begleiten wolle und wir trafen uns vor Ort. Ob und was wir uns damals in Schnelsen alles angeschaut haben, weiß ich heute nicht mehr.

Aber ich erinnere mich noch genau an meine erste Begegnung mit Betty und Katja im August 2013 und an das Glück an dem Workshop teilnehmen zu dürfen.

Der erste Workshop – Froggy Workshop

Über die Betty 1-2-3 Methode hatte ich im Buch schon gelesen und probiert , doch erst mit der Live Erklärung von Betty ist ein wundervoller Froggy entstanden.

Das dies  erst der Anfang einer weiteren Reise, bzw. diverser Reisen zu vielen, vielen Kursen & Workshops zum Thema Tortendekoration / Cake Art , sein würde, habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht geahnt.
Sorry für die Bildqualität,

aber damals hatte ich noch kein Smartphone sondern nur ein einfaches Handy mit Kamera. Und die normale Kamera hatte ich nicht dabei.

 

Trotzdem muss ich Euch diese Bilder zeigen, denn damals hab ich sie nicht veröffentlicht – es gab auch noch keine real Profilbilder von mir.

 

 

Eine Widmung und eine neue Schürze

In meinem Rollinetz versteckte ich die ganze Zeit, das Betty Buch , und ich sage Euch, es kostete mich echt Überwindung sie zu fragen, ob sie mir das signiert. Es sah nämlich gar nicht mehr so hell rosa aus. Eher etwas “schmuddelig”, und überall waren hingekritzelte Notizzettelchen zwischen den Seiten, so das ich mich etwas schämte…. ihre Reaktion darauf war: Freude!

Ja wirklich, sie sagte sowas wie, dass sie es toll finden würde, wenn sie sehen kann, das ihr Buch gelesen und (ge-)/benutzt wird es und es nicht nur zur Deko im Regal stehen würde (mein Exemplar sah deutlichst benutzt/verschmutzt aus).

Das ich an diesem Tag nicht nur meine Widmung, den wertvollen Tipp die Messe in Birmingham zu besuchen bekam, sondern auch meine Lieblingsschürze (Entschuldigung: mein Lieblings Schürzli), welches mich seitdem zu jedem Kurs, zu jedem Workshop, zu jeder Messe begleitet) kaufte, war nur der Anfang.

Profilbild NACH diesem Tag, erarbeitet von einer weiteren/anderen Bettina/Tina und lieben Freundin <3

Burgherrin mit Lieblings Schürzli

Im September 2013 bastelte ich mit der  Betty-1-2-3-Methode direkt einen Drachen und eine roseee Froschprinzessin, für die Lieblingstochter, die nach einem Jahr im Ausland endlich auf die Burg heimkam und vom neuen Hobby des alten Drachen noch nichts wusste.

 

Freundschaft

Aus dem Kauf  dieses rosa Buch´s und der ersten Begegnung  ist eine wunderbare, echte Freundschaft entstanden, die auch außerhalb der Tortenszene stattfindet! Es  ist eine andere Geschichte, für die ich sehr dankbar bin💋💋💋.

 

Fakt ist, ohne dieses rosa Buch in dem kleinen Buchladen, wäre ich vermutlich nicht zu diesem Hobby gekommen. Es gäbe keine Facebookseite Burgherrins Torten und Meer , es gäbe keinen Blog und vermutlich, nein ganz sicher, hätte ich viele weitere wundervolle Begegnungen mit Euch allen verpasst!

DANKE Tina, Danke Katja, Ihr seid ein wichtiger Teil auf meiner Reise (in ein neues Leben) geworden!

Inhalt des Buches

Zum Inhalt des Buches muss ich eigentlich nichts sagen, oder? Ihr habt das ja alle selber Zuhause.

Na gut, ein paar wenige Worte zum Buch selbst, falls es doch noch Jemanden geben sollte, der es nicht schon besitzt:

Ein wunderbar hilfreiches Werk für Einsteiger. Mit vielen Erklärungen zu Werkzeug, Arbeitsweisen, Material und Rezepten.

In jedem Buchladen zu finden oder unter:

Betty’s Sugar Dreams Motivtorten Basics

Bettina Schliephake-Burchardt

ISBN 978-3-9813292-0-9
zu bestellen,

erschienen im Verlag: tintho:media

 

Was wünscht Ihr  Euch als nächstes?

Wenn Euch diese neue Kategorie gefällt, dann werde ich auch einen Teil meiner anderen Bücher vorstellen bzw./und/oder die Geschichten aus dem Hintergrund dazu erzählen. Denn viele der Autoren durfte ich inzwischen persönlich treffen. Manche lernte ich vor der Buchveröffentlichung kennen, machen erst durch ihre Bücher. Manche kenne ich nicht, aber die Bücher sind so toll.

Als Nächstes könnte ich Euch eins meiner zwei neuesten Bücher vorstellen. Dabei denke ich an das Werk von Maggie Austin oder Valentina ?

Oder möchtet Ihr lieber etwas ganz anderes aus diesem Stapel? Gern erfülle ich Eure Wünsche, sucht Euch Euer favorisiertes Buch heraus.

 

ein kleiner Teil der Burg Bibliothek – Lieblingsbücher

Herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

Allgemein Kurse / Workshops Messen Reisen

Cake & Bake Dortmund 2017

3. Juni 2017

Dortmund im Mai… jedes Jahr wieder, ein Freudenfest, Cake Art Klassentreffen, Spaß, Spannung, Staunen, mitfiebern, mitfreuen….

…bislang zumindest.

Zu gern hätte ich Euch von den 3 Tagen erzählt. Aber ich habe eine Schreibblockade . Oder wie ein guter Freund es gestern nannte: ein KreaTIEF .

Zu gern hätte ich Euch wieder einen Blick in mein Tagebuch gegönnt. Von den fröhlichen Momenten dieser tollen Messe erzählt. Aber dieses bösartige Gehacke der letzten Tage, das vorn herum Gratulieren und hintenrum schimpfen, hat mir das verdorben.

Zu gern hätte ich Euch von den 3 Tagen erzählt. Von den witzigsten Momenten hinter den Kulissen:
von Seifenblasen, Tortentanz OrgasmusSäckchen ohne Leckmuschel und ohne Liebesperlen, von rasierten Beinen, arschwacklenden Enten, Zuckerkünstler-Schwertransportern, vielen leeren rosa Blubberwasser- und Champagnerflaschen.

 

Fliegende Käse, Herzrhythmusstörung und dann Gold

Zu gern hätte ich auch erzählt, vom Herzstillstand, als Mrs Dorie am Freitag auf dem Weg vom Hotel zu meinem Auto in ein Loch tritt. {Ich höre heut noch das knackende Geräusch ihrer Bänder und des Sprungelenkes.} Sehe die Zeitraffer Situation, als sich die Tortenbox öffnet, die gut gesicherte Käsetorte , laaaangsam aus der Box Richtung Parkplatzboden fliegt. Sehe ihre Tochter Hannah, die mit einem Hechtsprung sich entgegen stürzt, den Käse mit beiden Händen fest packt und rettet. Zumindest vorm Aufprall, dabei die Waferpaper Banderole reißen.

Zeitgleich fällt von oben, die Polstertüte mit dem Kartönchen runter. Murphy Law – auf den Kopf. Das Wappen 😞, das schöne KönigsWappen….., die gebrochenen Händchen der, mühsam aus Schokolade geschnitzten, Mäuse…. von der anschließenden, stillschweigenden Fahrt zur Messehalle (hab , glaub ich, nicht mal zu atmen gewagt, weil ich befürchtet, das ich anfange zu heulen und damit dann auch Ruth heult) . . .

Von der unsagbaren Freude, als am Sonntag dann trotzdem ein GOLD Schildchen da stand!

 

live 3D Wettbewerb, Cake Art Battle, wundervolle Begegnungen

Zu gern hätte ich auch von dem spannendem Livewettbewerb der 4 Teams erzählen wollen. Oder von den vielen Workshops, der Cakefaktory. Von den vielen Wiedersehen mit internationalen Zuckerkünstlern, die ich sonst nur in Birmingham treffe und die hier auf der Cake & Bake alle Live etwas vorgeführt haben. Ebenso von den tollen Ausstellern, die großartige neue Produkte dabei hatten.

Valentinas Sugarland – Buchvorstellung

neues Outfit und feinste Modelierschokolade beim HobbyBäcker

 

Cake Factory

Live Wettbewerb: 4 Teams, 2 Tage Zeit für eine 3D Kuchen Skulptur

Auch von dem wunderbaren Ganache Workshop mit Daniel Dieguez  hätte ich Euch gern erzählt…..

 

Oder dem zu lustigen Battle von Theresa und Nicola (und den geheimen , ähm, gemeinem Absprachen im Publikum) . . .

o-Ton Theresa: ” ich hab eine Kugel gemacht”

 

Begegnungen…..

Zu gern hätte ich auch, voller Freude von den unfassbar, gänsehaut- Momenten erzählt. Von den vielen herzlichen Begegnungen mit alten Tortenfreunden, mit neuen Tortenmenschen, mit internationalen Künstlern, Foodbloggern die von weit her kamen – was für eine Freude Euch zu sehen.

 

 

    Oder von so unglaublichen Begegnungen, in denen mich Menschen ansprachen , die ich noch nie gesehen oder gar gelesen hatte. Die dann aber erzählen wie lange sie bei der Burgherrin mitlesen, nur um mir dann ein rosa Geschenk zu machen 😍!! Habt ihr schon mal rosa Alufolie gesehen???? Ich kannte das nicht – jetzt besitze ich welche 💗💗💗💗💗

    Es war so ein wundervolles, sonniges, lustiges Wochenende. Eine unendliche 3 Tages Party mit so viel Spaß und Freude.

     

    Großes Danke schön an die Organisatoren der  Cake & Bake

    Eine mega organisierte Messe. Dafür das die Westfalen Halle eine Großbaustelle ist, das Team um Mike Iffert das “Ding” erst zum 3. Mal veranstaltete- war es großartig organisiert! Die Gänge waren breiter als je zuvor, es gab so viel Platz, selbst in den Stoßzeiten am Samstag Vormittag. Der beste Troubleshooter aller Zeiten, Dom Hölzer, war ständig am rennen, um jedes noch so klitzekleine Mini- Problemchen mit einem freundlichem Lächeln und netten Worten aus der Welt zu schaffen.

    Klar, es gab an dem Einlass Schlangen: frühmorgens – wie immer und auf JEDER Messe. Aber das wurde schon vorher kommuniziert. Auf den Seiten der Cake & Bake und wer dann all die Hinweise seitens der Messe und auch der erfahrenen Messebesucher ignoriert und sich trotzdem ab 09:00 h anstellen “muss” , der muss auch damit rechnen, das es von 10-12 h noch mehr solche Earlybirds gibt. Klar ist es dann voller. Normal. Auf jeder Messe. Immer.

    Kein Grund zu meckern, zu schimpfen. Macht ne Pause,

    Nach vielen Jahren treffen sich der Initiator von “küss doch wen Du willst” Tobi Kuchenbäcker und Steffi Tortentanz

    (der Foodhof bot sich dafür an, da finden auch immer die nettesten Begegnungen statt, man lernt andere Gleichgesinnte kennen) , oder kommt etwas später – ab mittags ist immer mehr Platz. Und das genug Platz vorhanden war, sieht mal schon an der Quadratmeter Zahl: waren es im Vorjahr ca. 4.000 qm, hat der Veranstalter jetzt 12.000 angemietet. Der 3 fache Platz und genau das hat man/frau gemerkt. Also ich auf jeden Fall.

     

    Fehler? Ja auch die passieren…

    Ja, es gab einen Vopa bei der Preisverleihung- schlimm für die zuerst genannte Gewinnerin Corinna. Unangenehm sicher auch anschließend (nach der Wartezeit) für die Gewinnern Christina, die mit den Zuckerblumen 100 Punkte gewann. Ja, sowas ist peinlich und darf eigentlich nicht passieren ! Aber momentmal : diese Jury arbeitet hart, lange und ehrenamtlich. Es sind Menschen, die auch mal Fehler machen (auch wenn das ein echt gemeiner war) , also kein Grund so verbal, virtuell drauf zu hauen. Zumindest nicht hinterrücks, anonym öffentlich!

     

    Diese gemeine “gezicke” im Hintergrund, via PNs, in Gruppen ist nicht fair! Es ist respektlos!

    Und macht mir ein schlechtes Gefühl, hat mich am Montag, Dienstag & Mittwoch davon abgehalten, all diese wundervollen Erinnerungen, lustigen Momente dieser Messe aufzuschreiben. Für Euch zu verbloggen, damit die daheim gebliebenen sich mit erfreuen können…..

    Großartige Schaustücke waren abgegeben worden, die live ganz anderes aussehen als auf Fotos bei Facebook. Details die ein virtueller Besucher nicht sehen kann, wurden bewertet. Nach einem festen System, einem Punktesystem. Dabei wird jedes Stück einzeln bewertet. Jedes Stück, egal ob Hochzeitstorte, dekoratives Element, Festtorte, Zuckerblumen, Candytable. Dabei kann jedes Stück 100 Punkte erreichen. Jedes. Und somit hat jedes Stück die Chance auf Best of Show.

    Nachzulesen übrigens hier: Hinweise & Tipps zur Teilnahme am Wettbewerb cake&Bake 2017

    Das kann also dazu führen, dass Pralinen (wie auf der Tortenmesse HH) oder jetzt Zuckerblumen den Best of Show gewinnen. Weil eben die Jury nach diesem System bewertet und nicht nach dem was uns am besten gefällt.

    Jeder hat seinen Geschmack, wir können auch sagen, WAS uns am besten gefallen hat. Die Jury kann das nicht. Die müssen neutral und sachlich bewerten. Wir können jederzeit die Wettbewerbsstücke zeigen und teilen, die uns am besten gefallen haben. Egal ob ausgezeichnet oder nicht. Was mir jedoch die Freude genommen hat, Euch von all den phantastischen Momenten zu erzählen, ist der Klüngel, dieses hintenrum Gemeckere & Geschimpfe. Auf die Jury, auf den Veranstalter, auf die besseren Torten. Wie bösartig muss jemand sein, der ein bereits mit Silber gekennzeichnetes Schaustück , bei der Jury schlechtmacht, so das es im Nachhinein disqualifiziert werden musste? Nur um selbst besser dazu stehen?

     

    Gönnen können, mitfreuen, Respekt zeigen…..

    mein persönliches Heldenstück – von Antje Michaelis

     

     

    Statt zu zeigen/teilen WAS uns persönlich gut gefallen hat, wird vieles schlecht gemacht? Gibt es nicht schon genug negative Meldungen jeden Tag aus aller Welt? Kann man nach so einem Wochenende nicht einfach die schönen Momente zeigen/teilen? Mir hat das Gezicke echt die Laune am fröhlichen schreiben verdorben.

    Und deswegen kann ich Euch diesmal nicht fröhlich mit auf die Reise nehmen, Euch nicht teilnehmen lassen, an all den wunderbaren, einzigartigen Momenten , dieser tollen Messe.

    Es war grandios und ich freue mich auf nächstes Jahr, dann werde ich erst meinen Reisebericht für Euch schreiben und solange jeden Blick auf fb vermeiden.

    Herzliche Grüße einer nachdenklichen

    Allgemein Herzhaftes Rezepte

    Chutney- Rhabarber Pflaume eröffnet unsere Grillsaison

    23. Mai 2017

     

     

    Rhabarber und ich, wir sind nicht so dicke Freunde….. bisher gewesen….

    Für die große Glander Blogparade musste ich mich aber mit Rhabarber beschäftigen und hab einen Sirup daraus gekocht. Da blieben  nun 1-2 Stängel übrig und irgendwie mussten die ja verbraucht werden (Lebensmittel wegschmeissen kann ich nicht). Ein paar Trockenpflaumen aus dem Patisserie Workshop in Berlin waren auch noch über und schwups entstand ein schnelles Chutney .

    Habt Ihr Lust auf ein Resteverwertung Rezept? Passend zur Grillsaison?

    Bitteschön:

    Rhabarbar – Pflaumen – Chutney

    ca. 220 gr Rhabarber (war genau der Rest der zufällig übrig war)
    4 Knoblauch Zehen
    1 Apfel
    ca. 2 cm frischen Ingwer
    schälen und klein schneiden.

    Mit
    1 EL Muscovado- (oder Kokosblütenzucker) in einem Topf leicht anschwitzen/etwas karamellisieren.
    20 gr Goiji Beeren (getrocknete)
    40 gr Trockenpflaumen
    1 TL Salz dazu und unter rühren kurz aufkochen. Mit
    100 ml Pflaumensaft
    40 ml Weißwein Essig/ Balsamico ablöschen.

    Einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Direkt in heiß gespülte Gläser abfüllen.

    Chutney Rhabarber Pflaume

    Passt zu gegrilltem Fleisch, Geflügel, Fisch ect. Wir haben es bereits zu Putenbrust, der klassischen Bratwurst oder auch zu Scampis probiert.

     

    gegrillte Putenbrust mit Chutney und zweierlei Spinat

     

    Süsskartoffel Pommes, Bratwurst, Chutney

     

    Rhabarber Trockenpflaumen Chutney