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Food.Blog.Meet in Hamburg

28. August 2018

Food.Blog.Meet in Hamburg – Ein exclusives Bloggerevent

Lila Kardamom? Schokopfeffer ? Stangenpfeffer? Noch nie gehört? Ich bis vor kurzem auch noch nicht. Aber dank des Food.Blog.Meet  Events in Hamburg durfte ich davon nicht nur hören, sondern gleich auch mit allen Sinnen probieren.

Das mich das gleich zu einem Likör Rezept, für Brombeerlikör, inspirierte ist ganz klar. Das Rezept  ist sehr sehr einfach, die Zutaten dafür um so extravaganter.

Brombeeren pflücken, in ein Glas geben, Gewürze dazu, mit gutem Gin auffüllen. Abwarten. Wochenlang. Wer ein ausführlicheres Rezept möchte – bitte schön, hier klicken,  mit vielen Bildern. 

 

Wie man/frau jedoch so tolle ungewöhnliche Gewürze und Ideen findet ist eine längere Geschichte! 

Wer mag, nimmt sich ein Stamperl Brombeerlikör, macht es Euch gemütlich und bitte hier gehts zum

Food.Blog.Meet Hamburg 2018

Bereits im letztem Jahr hatte ich das Glück an einem der legendären Events von Sascha & Torten alias  die Jungs  und Teres & Benn alias  Gernekochen beim Food.Blog.Meet Ruhrpott in Herne teilnehmen zu dürfen (!!! Achtung nicht für Vegetarier geeignet, alle Fleischliebhaber dürfen hier nachlesen, wie das mit dem halben Schwein war).

Ein Bloggerevent der Extraklasse. Getoppt werden konnte das, m.M.n. nur durch die Ankündigung, das es in diesem Jahr ein F.B.M. in Hamburg geben wird. Quasi vor meiner Haustür. 

Als ich Anfang Mai die Ankündigung zu FBM Hamburg auf Instagram sah, hab ich aber sofort meine E-Mail in den Lostopf geworfen.  Unter dem Instagrampost entstand eine lustige Kommunikation, auch mit, mir bis dahin unbekannten, Bloggern. z.B. mit der Zuckerdeern, das ist ja mal ein hanseatischer Name 😍. (Für alle NICHT Norddeutschen: Deern ist das Hamburger Wort für Mädel. Butscher ist übrigens die hanseatische Bezeichnung für nen kleinen Hamburger Jungen) .

Virtuell vs. Real

Klar, das wir uns kennenlernen wollten, die Zuckerdeern und ich. Manchmal entstehen so wunderbare Begegnungen in der virtuellen Welt, die unbedingt im Reallife fortgesetzt werden müssen. Also im Mai haben wir uns noch virtuell die Daumen gedrückt und uns dann kreischend Anfang Juni unsere Zusagen von den FBM Mails zugemailt. (Das wir uns dann schon auf einem anderem Event in Hamburg bei den Fischen sehen würden, wussten wir da noch nicht)

Wir sind dabei , in Hamburg, jipiiiiiiiieh und die soulsister kommt auch, doppel jiipiiiiiieh 

Anfang Juli war es soweit, voller Vorfreude fuhr ich morgens an den Hamburger Hafen. Hinterm Fischmarkt, wo früher die Kutter anlegten und den frischen Fisch Kistenweise von Board und in die Kühlhäuser brachten, dort wo damals am Samstag früh noch leichte Mädchen rumstanden, dort hat sich Guido Weber einen Traum erfüllt.

Eine alte Packhalle. Wo früher hier Fisch gekühlt und umgepackt wurde, hat sich Guido mit seiner Frau eine wundervolle Trendküche & Club gebaut. Details sahen wir aber erst später.

Zunächst standen vor der (noch fast verschlossen)Tür und freuten uns über unser Wiedersehen. Als dann auch noch die soulsister eintraf, war es sofort da, das Klassentreffenfeeling.  Eins der schönsten Erlebnisse ist nämlich das Wiedersehen mit bekannten Bloggern, und das Kennenlernen der echten Menschen hinter den Blogs, die man schon länger gerne liest.

Nachdem Torsten uns die Türe öffnete, Volker  mir seine starke Schulter reichte, konnten  wir endlich die Trendküche betreten. Und kamen aus dem Staunen  nicht mehr heraus. So viel Liebe zum Detail

Viel Zeit zum gucken blieb erstmal nicht, der  herzlichen Begrüßung von Teres, Benni, Sascha und Torsten folgte nämlich gleich auch die Aufforderung an die „Arbeit“ zu gehen.

Frühstück und Brunch,

war schließlich das Thema des Tages. Tja und da wir alle hungrig waren, verteilten wir uns in verschieden Gruppen und begannen mit der Zubereitung.

Mit Sascha & Torsten wurde frische Marmelade gekocht, natürlich nach Rezepten aus ihrem Marmeladenkochbuch 

andernorts wurden Pancakes mit den Gewürzen der Spicebar verfeinert 

, feinstes Fleisch von

eatventure wurde vorbereitet, feine Milchbrötchen von Kerrygold mit guter (meiner Lieblingsbutter) geschmiert, mit Guido bereitete eine Gruppe feinen Lachs und Fleisch aus dem Philips Airfreyer vor. Überall wurde geschnippelt, gerührt und geköchelt, geklönnt  und gelacht.

 

Mit der Zuckerdeern hatte ich mich in Richtung Salate begeben.

 

Bei Anja und Urs von  Rapsöl entdecken UFOP  habe ich bereits vor ein paar Jahren mal an einem  phantastischen WildkräuterWorkshop teilnehmen dürfen und mich daher sehr gefreut, die Beiden wiederzusehen. Ihre Leidenschaft für gutes Rapsöl und dafür, den ehemals schlechten Ruf zu widerlegen, hat mich schon damals überzeugt, dem Rapsöl eine neue Chance zu geben. Inzwischen nutze ich das wieder häufig, am liebsten das Kernöl, da es einen wunderbaren nussigen Geschmack hat.

 

Wir haben also Salat in hübsche Schüsseln angerichtet, vegane Majonäse produziert, leckere Dressings angerührt, Zwiebeln und Knoblauch geschnitten

und viele Eier pochiert. Also Urs und die Zuckerdeern haben pochiert, ich hab nur probiert 😉, anschließend den Salat mit essbaren Blüten dekoriert und Fotos von der schönen rosa Deko gemacht…. 

so viel , kleine rosé Demo hatte Anja von Rapsöl entdecken mit gebracht …. nur bei der Schürzenfarbe…. tja….

Fotocredit: soulsiter / Katrin Rembold {das in grün, bin ich nicht 😉 }

 

dafür gab es dann rosa Blüten auf den Salat

Zum Frühstück …

Nachdem alle Gruppen fertig waren , gab es das gemeinsame Frühstücken mit Klönschnack. Wir hätten noch stundenlang so sitzen können, aber es gab ja noch soooo viel Neues zu entdecken. Neben den tollen Gewürzen der Spicebar, erzählten  die PfefferJungs auch von den Reisen zu den Anbaugebieten, wir durften reichlich schnuppern und kosten. Auch von den Fruchtpulvern

 

but first coffee

Feinsten Kaffee gab es von solino hier wird nicht nur die Bohne in Äthiopien geerntet , sondern alles inkl. der Röstung vor Ort produziert. Ein tolles Projekt und ein wirklich sehr guter Espresso (wer mich kennt, weiß wie pingelig ich mit Kaffee bin, lieber trinke ich Tee als schlechten Kaffee. Hier hab mehr als  3 Tassen getrunken….

 

WasserSommelière

Weinsommelière evtl. Biersommelière hat bestimmt schon jeder mal von dem Beruf gehört oder?  Auch Schokoladensommeliers gibt es, weiß ich, da ich Eine  persönlich kenne – Betty. Aber WasserSommelières ?  Ja, die gibt es auch und unter dieser fachkundigen Leitung testen wir verschiedene Mineralwasser.

Netzwerken

Zwischendurch gab es immer wieder Zeit zum Austausch mit den anderen Bloggern und auch den Menschen hinter den Produkten. Die Microplane Reiben hab ich ja schon beim FBM in Herne kennengelernt und ausführlich ausprobieren dürfen. Dieses gute Stück war seinerzeit im Goodiebag und ich liebe sie.

Zum einem weil ich jedesmal, wenn ich sie nutze, an den tollen Tag  im Ruhrpott denke und mich freue. Zum Anderen, weil mir persönlich dadurch das Leben echt erleichtert wird. Damit kann ich mit Links, alles fein reiben von Ingwer, Muskatnuss , Schokolade, uraltem Parmesankäse bis zu feinem Zitronenschalenabrieb und vielem mehr – Ohne mir die Haut weg zu raspeln! Es gibt verschiede Varianten, verschiedene Größen,  auch mit bunten Kunststoffgriffen, aber diese eine Kleine mit dem Walnussholzgriff ist mein persönlicher Liebling.

Etwas Neues haben die Microplane Jungs (und Mädels) auch mit gebracht. Ein kleine Mühle, eine Muskatmühle, so praktisch um auch den kleinen lila Kardamon  für den Brombeerlikör fein zu zerreiben.  

Das ist neben dem Wiedersehen mit netten Bloggern, dem gemeinsamen kochen, dem Netzwerken usw. übrigens eins der Highlights auf diesen Events: das wir neue Produkte kennenlernen und testen dürfen. Manchmal sogar noch vor der offiziellen Markteinführung.

Wer auch einmal zu einem FBM Event möchte….

achtet auf der Facebookseite oder auf dem Instagram Account von Food.Blog.Meet auf die Ankündigungen – und bewerbt Euch! Es lohnt sich 💗

 der nächste Termin steht schon fest:

Oktober 2018 Food.Blog.Meet in Stuttgart

-Thema Weihnachtsbäckerrei

Also schnell noch bis zum 31.08.18 . eine E-Mail an Teilnahme@foodblogmeet.de

und Ihr wandert mit in den Lostopf. Kurz hatte ich überlegt, ob ich Euch das überhaupt erzählen soll ???? Jede weitere Anmeldungsbewerbung,  könnte evtl.,  vermutlich meine Mail weiter unter sich begraben, denn ich hab mich direkt schon am Tag der Ankündigung in den Lostopf geworfen (nur sinnbildlich natürlich). Also drückt mir die Daumen, das ich nochmal das Glück haben werde, dabei zu sein…. 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

Weitere tolle Einblicke und großartige Fotos vom FBM Hamburg findet Ihr bei:

Blogger LINKs einfügen 

Zuckerdeern

soulsister 

savorylens

KittyCake

bei Freunden 

Sasibella 

 

Mein ganz herzlicher Dank hier nochmal an Sascha & Torsten, an Teres & Benni für Eure Idee und die Einladung. Danke an Guido für die wundervolle, inspirierende Location, an Volker für die Treppenhilfe, an alle Blogger für die netten Gespräche.

Natürlich ein großes Danke an die Sponsoren, ohne Euch, Eure Produkte, solch ein köstliches Event nicht gar nicht möglich wäre.

Kaffee   Rapsöl Kerrygold Fleisch Gewürze  Wasser Microplane  Guido Weber  für die wunderbare Location und Philips .

Ganz besonderer Dank an Zuckerdeern und soulsister für den Tag und den phantastisch lustigen Ausklang bei Caipirinjiiiiis an der Alster. 

Burg Bibliothek Herzhaftes Lifestyle Reisen

Der neue holländische Matjes ist da – die Burgherrins in blau  und nicht in rosé

16. Juni 2018

Fisch ? Bei Burgherrins Torten und Meer ? Ja genau, denn manchmal muss es auch etwas mehr vom Meer sein…. und der Matjes kommt nun mal  aus dem Meer! Umso mehr hab ich mich gefreut, als die Einladung von Elbfische zum offiziellen Matjessaisionstart in die Postbox flatterte. Der neue holländische Matjes ist da – die Burgherrins in blau  und nicht in rosé,  sondern bei Herrn Rose zu Gast.

 

Matjes Saisonstart

Das erste Faß der Saison wird traditionell versteigert. Für einen guten Zweck versteigert. Und ich durfte dabei sein. Die Kleiderfrage war schwierig, die Schmuckauswahl gar nicht. Zum Event in Hamburg habe ich mich dann  passend in blau  und nicht in rosé gekleidet 

(Ok,ok, , fast gar kein rosé….)

Der neue holländische Matjes ist da – die Burgherrins in blau  und nicht in rosé,  sondern bei Herrn Rose

Am 12.06.18 traf sich eine illustre Runde von  Foodblogern (die meisten eben falls klassisch in blau/weiß gekleidet), Pressevertretern,  hanseatischen Hamburgern sowie Vertretern des holländischen Fischbüros auf der Elbe. Genauer im schwimmenden Restaurant Engel  am Teufelsbrück von Tarik Rose.

 

Schon von weitem hörte man phantastische Klänge einer Bigband die für gute Stimmung sorgten.

 

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung folgte die offizielle Übergabe des allerersten Matjes Fasses an Tarik Rose. Traditionell wird das erste Fass jeder Saision für einen guten Zweck versteigert. Dieses Jahr ging der Erlös an die Organisation von TV Moderator und Musiker Reinhold Beckmann, der sich mit seinem Verein Nestwerk e.V. um Jugendliche in HH kümmert.

 

 

 

Frischer Matjes wird möglichst kalt serviert. Oder traditionell einfach so pur verspeist…Kopf in den Nacken, Fisch an der Schwanzflosse festhalten und senkrecht in den Mund ….

 

 

 

Tarik Rose hatte sich allerdings feinste Kreationen mit dem Fisch ausgedacht. Eine Variante leckerer als die Andere.

 

 

 

 

Wir speisten nicht nur feinste Köstlichkeiten , sondern lernten auch viel dazu.

Wusstet Ihr wie gesund Matjes ist?

Nur 2 Matjes pro Woche decken die empfohlene Menge der  Omega-3 Fettsäuren ab. Eine Portion Matjes enthält 18 gr Eiweiß. Durch seinen Kalzuim, Magnesuim und Phosphor Anteil gilt der Meer – Snack, als äußerst gesunder Snack.

Gern hätte ich (und auch die zauberhafte Frau Zuckerdeern) so ein Holzfäßchen mit genommen, leider wurde uns das verweigert. Im Goodiebag waren nachher zwar kleine Fische drin, die waren jedoch pfefferminzig süß. 

 

 

Aber gar nicht schlimm, denn ab dem Folgetag, gibt es ja den frischen Matjes bei jedem Fischhändler zu kaufen. Das hab ich auch direkt getan, anschließend zu einem klassischem Matjessalat verarbeitet. Das Fotoset aufgebaut, Probebilder mit den Zutaten um Euch das Rezept zu verbloggen…

 

..tja und dann…. war da nur noch ein Löffelchen Matjes Salat nach   Burgherrins Art in der Küche zu finden…..

 

 

Offensichtlich so lecker, das ich  Matjes jetzt nicht nur für mich allein genießen kann, sondern es häufiger auch für meine Mitbewohner zubereiten darf. 

Gut das es bei Bianca von Elbcuisine eine Blogparade gibt.. ich geh dann mal zu unserem Fischhändler….neuen Matjes kaufen.

Solltet Ihr bis zu meinem Rezept (folgt ganz bald) jetzt hier (Klick),  nicht warten können, hier einige Links zu leckeren Matjes Varianten: 

Patrick Rosentaleingelegter Matjes

ElbcuisineMatjes Salat Schiffchen 

Experimente aus meiner KücheMatjes Kartoffelauflauf 

 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

PS: das ich mir direkt das Buch „Tarik kocht Dich fit“ von Herrn Rose gekauft habe, war klar oder?  Mehr dazu und der netten Widmung, gibts demnächst in der Burg Bibliothek 

 

 

 

Allgemein Lifestyle Messen Reisen Rosé

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 4 München

3. April 2018

München im Februar

da meine rosé Teller und Hasen immer noch auf Reisen waren ( alles zur Vorgeschichte siehe hier  Teil 1, Teil 2 und Teil 3), besuchte ich diese  in München. Dort findet im Februar immer die Inhorgenta statt. Die internationale Fachmesse für Juweliere, Goldschmiede, Stein-& Edelmetall Händler und Schmuckdesigner.

Bereits 2014 durfte ich dabei sein. Gemeinsam mit dem Erstgeborenem lieferten wir seinerzeit das erste Infernoherz und ein 30 kg Messetörtchen.

Drachenfels Törtchen, 2014 München. das erste Infernoherz……

 

Februar 2018

Dieses Jahr wollte Drachenfels Design und heartbreaker etwas ganz anderes. Nicht mehr so pompös, auffällig, sondern reduzierter, kleiner sollte es werden. Ein kleiner Messestand gemeinsam mit einer befreundeten Goldschmiedin aus München . Von Andrea Frahm  erzählte mir Franziska schon häufiger, auch wie lange die Zwei sich schon kennen würden und was für ne tolle Frau Andrea sei…..

Ja und wenn meine Hasen schon mit nach München fahren, könne ich ja auch wieder mitkommen, oder? Schließlich sei das letzte Mal ja schon zwei Jahre her.

Ok, dann also wieder München. 2014 war ich mit dem Erstgeborenem dort, 2016 mit der Lieblingstochter. Also könnte ich ja jetzt die Burgbuben ääähm, ich meine die Burg Mitbewohner mitnehmen….
Wir planten also ein langes Wochenende in München im Februar. Und natürlich die nächste Infernoherz Torte ??.

Und dann kam alles ganz anders. Da ich schon am Freitag anreisen wollte, konnten die  Mitbewohner  wegen Schule nicht mit (wollten wohl auch lieber ein Wochenende allein genießen), die Lieblingstochter hatte mit Job zu tun, der Erstgeborene war verletzt und ich selbst wurde Ende Januar gleich zweimal an der Orkhand operiert…

Franziska wollte gar kein Törtchen mehr, sie könne zur Not auch Salzstangen hinstellen oder eine TK Torte, aber würde sich wahnsinnig freuen, wenn ich fit genug sei, um einfach nur dabei zu sein. Hotelzimmer ist gebucht.

Bis 4 Tage vor der Messe war es noch unklar, ob ich das schaffe. Dann hab ich mir bei meinen Nachbarinnen ein paar frische Eier gekauft, am Folgetag den Backofen angeschmissen und mal probeweise ein paar Biskuit Böden gebacken. Klappte ganz gut. Mit viel Hilfe meiner Mitbewohner haben wir dann 2 Tage durch gebacken, geköchelt, geschnitzt und gefüllt.

Zumindest eine 3D Infernoherz Torte (wenn auch ohne zusätzliche Deko) würde es geben. Mit zwei Füllungen: eine Hälfte Schoko Whisky, die andere Mango Mascarpone mit Limoncello.

Die große Menge Massa Fondant zu kneten und auszurollen war auch für meine Mitbewohner nicht ganz einfach, wurde aber nur noch schwieriger als ich dann darum bat, diese FondantDecke über das Herz zu legen….. aaaaarhg, die armen, armen Jungs. Hatten das doch noch nie so in größeren Mengen  gemacht…. ich meckerte und motzte wohl auch zu viel rum…

Dabei haben die Zwei es wirklich toll gemacht. Doch unter Aufsicht von Zwei mit Gipshand (Meckernden), war es offensichtlich alles andere als lustig. Der Erstgeborene war zur moralischen Unterstützung da, konnte aber mit seinen gebrochen Fingern auch wenig machen, außer mich auf‘s Sofa zu schicken …. (nachdem ich die weiße Fondantschicht mit roten Farben und etwas edible Roségold zum Inferno gemacht hatte).

Work in progress… Infernotörtchen mit Roségold

Kurzerhand wurde von den Herren beschlossen, es gibt nur ein Fondant Infernoherz. Punkt. Die andere bereits ganachierte Torte wanderte ins Eis und könne später hier auf der Burg gegessen werden. So.

Aber nicht mit mir.

Freitag frühmorgens um Vier, holte ich das Herz aus dem Gefrierer und dekorierte einfach mit Schokoladenganache, Buttercreme & Zuckerperlen. Verstaute alles meinen Styropur Boxen und ließ mir um 07:00 das Auto beladen. Gemütlich ging es dann mit viel Pausen nach München.

 

Nach der Ankunft gab es ein Wiedersehen mit meinen Hasen. Auch in München fühlten sie sich sehr wohl und sahen toll aus, zwischen all den wunderschönen Schmuckstücken.

Drachenfels Design , Messe München 2018

Selbst Mr. heartbreaker hat sich auf rosa Törtchen Deko  eingelassen

heartbreaker, Messe München 2018

die “Münchner” Andrea ist gar keine Münchnerin…

 

Der Messestand war ein Traum und ich lernte Andrea kennen….

Franziska stellte uns vor: “das ist Sonja aus Lüneburg, das ist Andrea aus Müüü…..Lüneburg!” Waaas?

Ja wirklich, Andrea lebte lange Jahre in München, kommt aber aus Lüneburg und ist seit 3 Jahren auch wieder im Norden zurück. Nur für Franziska bleibt sie wohl die Münchner Andrea….. Ihr ist das nämlich wirklich erst eingefallen, als sie uns vorstellte. Wir haben herzhaft gelacht (und Andrea einfach nicht erzählt, wie oft Franziska in den letzten 3 Jahren in Lüneburg war).

Ohrringe made by Andrea Frahm

Geh mal bitte  rosé Steine aussuchen…

Das spannende an dieser Messe, die nur für akreditiertes  Fachpublikum öffnet, ist nicht nur dieser immense Sicherheitsaufwand ( Fort Nox ist nichts dagegen), sondern die Lieferanten aus aller Welt. Insbesondere die Steinhändler. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, was für eine Farbenvielfalt, welche Leuchtkraft manche Steine haben.

Franziska bat mich dann, sie zu begleiten,  bei ihrer Steine-Shoppping-Tour. Einiges zog mich gradezu magisch an…(einzelne Steine habenden Wert eines Einfamilienhauses ?).

Wir staunten… und schauten. Viele Steine faszinierten mich. Jedoch bei Steinhändlern, wo wir nichts kauften. Denn für Drachenfels kommen nur Steinhändler als Geschäftspartner in Frage, die völlig unbehandelte Steine verkaufen UND den sozialen Ansprüchen von Franziska von Drachenfels genügen. Dazu gehört auf jeden Fall, das die Steine ausschließlich aus Minen kommen, die OHNE Kinderarbeit abbauen.

Zitat aus dem Drachenfels Blog:

All unsere Edelsteine werden mit großer Sorgfalt ausgewählt. Am allerschönsten ist doch die Natur, und so verwenden wir ausschließlich naturbelassene Steine, das heißt, sie wurden weder radioaktiv bestrahlt, noch eingefärbt oder geölt um eine andere Farbe zu erhalten. Die wunderschönen Reflexe und Tiefen der Farben entstehen durch feinste Steinqualität und einen perfekten Schliff. Brillant, Saphir, Amethyst, Peridot, Topas, Citrin, Rhodolith, Granat oder Calcedon, ein jeder Stein hat seine ihm eigene kristalline Struktur und Härte, und von daher auch den am besten für ihn geeigneten Schliff.”

Mehr dazu und auch ganz viel zu den verschiedenen Steinen und ihrer Wirkungen, könnt Ihr auf dem Blog von Drachenfels (oder auch hier) nachlesen. Sehr spannend, kann ich nur empfehlen!

Unsere gemeinsame Shoppingrunde wurde unterbrochen, da Kunden am Messestand Franziska von Drachenfels Anwesenheit erforderlich machen. So schockte schickte sie mich allein weiter, mit dem Satz: “….geh mal rosa Steine aussuchen! Ich hab da eine Idee im Kopf….und brauche gute Rosenquarze in Deinem rosé”

 

Alleine???? ICH ? EdelSteine aussuchen?

Rosenquarz ist seit ein paar Jahren schwer zu bekommen, also richtig schöne, saubere Steine, wusste ich von Franziska. Auch wie schwierig es war den Stein zu meinem 50.Gebursttag zu bekommen.

Nun sollte ich also suchen….. aufgeregt guckte ich bei 3 (mir vorher notierten) ausgewählten Steinhändlern, die Auswahl war überwältigend. Nicht nur was Rosenquarz betrifft. Es gab/gibt so wundervolle Steine, das ich einiges zur Auswahl in das Drachenfels Körbchen legen ließ.

Am Sonntag und Montag war ich dann nochmal mit den zauberhaften Mitarbeiterinnen Frau Silvia, Sandra, Frau Petra und sFee von Drachenfels unterwegs. Das haben wir vor zwei Jahren schon gemacht und ist nicht nur lustig, sondern auch total spannend. Was für ein Wissen und welchen Blick die Damen zu den Rohmaterialen haben.

Rosé und ich

Irgendwann zwischen ganz viel blauen Topas, lila Amestystisten, schwarzen Opalen entdeckte ich etwas ins Rosé…… Also kein Rosenquarz, etwas ganz anderes und war hin und weg. Völlig fasziniert, schaute  ich die aufgefädelten Steine an. DAS waren “meine”, die haben mich quasi angesprochen (um nicht „laut nach mir gerufen“,  zu sagen) Frau Petra sah mich, grinste schon und reichte mir die Stränge nach unten…

Frau Petra ist die Fachfrau für Steine & Ketten usw. im Hause Drachenfels und kennt mich und meine Sonderwünsche schon sehr, sehr gut. Diese rosé Schönheiten sahen nicht nur aus wie für mich “gemacht”, sondern fühlten sich auch einfach richtig perfekt an. Für mich. Als ich dann auch  noch den Namen erfuhr:

Elfenhaut, rosé Elfenhaut

war es um mich geschehen. Mit Frau Petra überlegten wir sofort, WAS daraus entstehen könnte. Elfenhaut ?, genau wie Elfenhaut, genau so zart roseeeeee sieht es aus. Wie feinste Perlen in meinem rosé…..

Die Stränge landeten direkt im Warenkorb. Etwas sehr sehr schlichtes, stellte ich mir vor und egal wie sehr meine liebe Freundin Franziska von Drachenfels schimpfen würde *1 , ich freu mich jetzt schon darauf, wenn sie die Vorschläge von Frau Petra bekommt  (dann bin ich ja wieder schon zurück in Norddeutschland) *1.

Auch den gewünschten Rosenquarz habe ich gefunden. Was Franziska von Drachenfels damit vorhat, ist noch ihr Geheimnis. Aber ich freue mich, irgendwann zu sehen was sie daraus zaubern wird. Vielleicht ja ein Törtchenring und der Stein wird das Topping??? Wir werden es zu sehen bekommen, evtl. ja schon im November zum nächsten Tag des offenen Ateliers.

3 Tage blieb ich in München, traf tolle Menschen wieder (selbst die Hamburger, was für eine Überraschung),  hatte viel Spaß und mit viel Schnee zu kämpfen und tapste sehr zu Belustigung aller in große Fettnäpfchen.

 

Ich bin keine Professionelle! Ich mach das nur aus Liebe!

Schokoladen Whisky und Mango Limocello Herz Torte

Inferno Torte, passend zur Messestandfarbe

Dieser Satz rutschte mir, unüberlegt, heraus. Auf ein Kompliment eines Kunden von Drachenfels: „ so köstlich, lecker das Törtchen  ist, machen Sie das doch sicher professionell ! Oderrr?“. …

Statt einfach sachlich zu erklären, das ich eben KEIN Konditor sei, platze ich mit dem Satz:

bin doch keine Professionelle! Ich mach das nur aus Liebe

heraus. Erst durch das herzhafte, laute Lachen aller am Tisch, die Wiederholung meiner Worte durch Anwesende, überlegte ich , WAS ich da grad gesagt hatte. Das dieser Fauxpas meine Gesichtsfarbe ins dunkelrot, passend zu Messewandfarbe veränderte, muss ich wohl nicht extra erwähnen…..

Wie oft ich den Tag über damit aufgezogen worden bin, auch nicht, oder ?

Also, die Lacher hatte ich auf meiner Seite, diese und viele andere Lächelnde Momente begleitenden mich auch auf der Heimreise.

Nur eben meine Hasen nicht.

Die blieben einfach noch zwei Tage länger in München und reisten dann zurück nach Pforzheim ins Drachenfels Atelier.

Hatte ich schon fast jegliche Hoffnung aufgegeben sie jemals wiederzusehen, klingelte hier letzte Woche unser Postman mit zwei Umzugskisten großen Paketen….

 

Jipiiii, meine Hasen sind zurück

Und alle rosé, rosa, weißen Tortenteller auch. Bis auf einen kleinen rosé Torteständer ist alles heil und super verpackt hier angekommen. Nur mein kleines zartes, Törtchen Tellerchen aus Wien hat es nicht geschafft. . . . Dafür hat aber Mr. heartbreaker mir einen großen, weißen Tortenständer mitgeschickt. Der ist echt toll ?, vielen Dank dafür, Sencer !

 

Nicht nur meine Hasen sind zurück , sondern auch die roségoldenen Elche. Alle Keramikförmchen, Etageren ebenso. Endlich hab ich wieder Porzellan im Schrank. Und Tassen auch!

Zwei neue Tassen. Also eigentlich nur Eine, denn die Andere hab ich ja {übermütig} versprochen an einen Leser hier zu verschenken hier im Rezept zum Rüblikuchen

 

Dieser original Drachenfels Kaffeebecher geht an: siehe Antwort auf Deinen Kommentar.

Herzliche Grüße

Eure Burgherrins mit Hasen

 

 

PS: das ich die „Münchner Andrea“ Zwischenzeitlich mal Morgens auf „einen kurzen Kaffee“ in Lüneburg besucht habe, ihr in ihrem Atelier über die Schulter geschaut und wir stundenlang, mit anschließend köstlichem Mittagessen am späten Nachmittag den kurzen Kaffeeplausch erst am frühen Abend beendeten, muss ich nicht extra erwähnen, oder?! Es war ein toller Tag, liebe Andrea, den wir ganz bald wiederholen müssen!

PPS:

*1   inzwischen erreichte mich der Anruf, das da Elfenhaut in Pforzheim angekommen sei….. und sie hat gar nicht sooo sehr geschimpft. Obwohl die Vorstellung von Frau Petra und mir nicht typisch Drachenfels Style sei, findet Frau von Drachenfels, das  dass doch perfekt passend für mich sei. Ich dürfe jetzt alle meine gesammelten Gutscheine, die ich die letzten Jahre zu Geburtstagen/Weihnachten von Familie & Freunden bekam, einlösen. Sie würde daraus was schönes für mich zaubern. Bin schon sooooooo gespannt , wie es fertig aussehen wird….

 

 

 

Allgemein Do It Yourself Reisen Rosé

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 3

28. März 2018

 

jiipiii , meine Hasen sind endlich wieder da….  immer noch auf Reisen

 

…wie es dazu kam, das ich auf meine zauberhaften Angsthasen und sämtliches rosé Burgequipment seit Monaten verzichten musste,  habe ich bereits in Teil 1 (hier) und Teil 2 (hier) erzählt. Im

November 2017

wollte ich meine Häschen in Süddeutschland besuchen. Zum Tag des offenen Ateliers in Pforzheim. Klar, das ich wieder genötigt überredet wurde, ein Inferno Törtchen mitzubringen….  Glücklicherweise, darf ich manchmal schon Bilder von der kommenden Drachenfels Kollektion sehen, bevor diese der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Tage lang hab ich vor den ersten Bildern der neuen Drachenfels Kollektion Heimathafen  gesessen, die dort zum ersten Mal präsentiert werden sollten. Wunderschöne neue Schmücker sind entstanden, Anker , Schiffstau , meerblaue Steine, schwarze Steine. Wieder eine Kollektion für SIE und IHN.

Fotoquelle: Drachenfels Design

ach was hatte ich Lust auf ein Törtchen in dem Stil….aber……., es „muss” ja wieder ein Infernoherz sein. Eigentlich mache ich ja nur Unikate. Jedes Törtchen nur einmal. Mit einer Ausnahme!

Seit ich einmal (im  Februar 2014) ein Infernoherz  für Franziska von Drachenfels gebacken habe, wünscht sie sich das immer und immer und immer wieder….. tja, was soll ich sagen…. #freundschaftundso

 

 

Während ich also seit September/Oktober daheim im Norden, Löcher in Teller bohrte, Etageren baute, bastelt Franziska Tassen und Untertassen zusammen. Wie oft wir uns Fotos von Erfolgen und Mißerfolgen schickten… ich weiß es nicht. Wir beschäftigen uns beide, mit uns fremden Materialien.

Denn neben den Törtchendummies sollten Guggelhupf aus Zucker, kleine Muffins und auch Cupcakes entstehen. Allerdings NICHT Essbare. Und aus nicht essbarem Materialen …nichts wäre schlimmer als Sahne-, Fett- oder Schokoflecken auf dem Schmuck

……..auch wenn Schoko auf dem Inferno…. ach, eine andere Geschichte…

Während ich also versuchte Cupcakes aus Beton zu “backen”, goß man in Pforzheim mit Gips die Förmchen aus. Verschiedene Topping Varianten aus Royal Icing (und anderen furchtbaren Materialen, über die ich NICHT sprechen möchte) später, durfte ich dann endlich wieder an meine essbaren Materialien. Endlich!

Infernoherz oder Heimathafen

Die Bilder der neuen Kollektion Heimathafen haben mich so angesprochen, das ich beschloss, etwas davon auf das (geforderte) gewünschte  Infernoherz Törtchen zu platzieren. Damit hab ich Franziska’s Wunsch nach Herztorte erfüllt und gleichzeitig wieder ein „anderes“ Törtchen gebastelt.

Denn all die Infernoherzen , die ich je für sie gemacht hab, sehen immer etwas anders aus. Ein klein bisschen anders. Vielleicht sollte ich mal zählen , wieviele es wirklich gewesen sind? Es müssen unzählige sein, kleine aus Fondant, später aus Modelierschokolade, große als Torte mit Drachen, ohne Drachen, mit Spinne und und …

Und nun mit dem Heimathafen!

 

Kollektion Heimathafen

Fotocredit: Drachenfels Design, Kollektion Heimathafen

Das Ankerkreuz mit Totenkopf wollte ich aus Zuckermasse nachbauen…. und den kleinen Ring aus Schiffstau ….

Schon von den ersten Fotos war ich fasziniert (im Original sind die Silber Schmuckstücke jedoch noch unfassbar schöner).

 

 

Nur das Infernoherz Törtchen war mir natürlich zu langweilig, also bastelte ich nebenher auch noch an der Deko für ein zweites Törtchen. 2 Tage Open Atelier — 2 Törtchen dachte ich noch hochmotiviert…..

Passend zur Deko im Raritäten Zimmer wollte ich ein paar kleine Tassen, Teller aus Blütenpaste herstellen und genau so krumm und schief aneinander kleben, wie Franziska das mit dem alten Porzellan getan hatte.

Jedoch, Zuckerkleber ist halt anders als Sekundenkleber…. nach einigen (Zucker-)Scherben, entschied ich mich für (nur) EINE Tasse!

Das (essbare) Törtchen aus Biskuitböden wurde gefüllt wie Franziska’s Geburtstagstörtchen.  Anschließen genau wie die Deko Törtchen klassisch mit weißem Massa eingedeckt. Die Cake Lace Spitze drumherum jedoch nicht in rosa, sondern passend zum FunCakes Cakeboard in roségold.

Kleine handgemalte Röschen zierten das Zuckertässchen. Der Goldrand der Tasse war ebenfalls roségold, ebenso die Flammen der Schokoladen Infernoherzen. Diese kamen mit ein paar Lakrids Kugeln in rosa, schwarz, bronze oben in das Tässchen.

Ein drittes Törtchen musste auch noch mit. Ein ganz kleines, gefüllt mit selbstgemachtem Eierlikör überzogen mit schwarzem Mirrowglaze. Denn immer zum Tag des offenen Ateliers hat meine/unsere liebe Freundin Tine Geburtstag. Und den feiern wir, zum dritten Mal in Folge, bei Drachenfels in Pforzheim.

 

Pforzheim

Voll gepackt fuhr ich dann am Freitag endlich Richtung Pforzheim und kam spät abends, sehr durchgefroren dort an.

Torten müssen gut gekühlt transportiert werden, schließlich möchte ich nicht, das irgendwer sich den Magen verdirbt. Also fahre ich ohne Heizung, mit dicker Daunenjacke, siebenundzwanzig Schals und Decken. Bei wärmen Außentemperaturen mit Klimaanlage, bei diesem Winterwetter mit geöffneten Dachfenster. Die Torten gut auf Kühlakkus in Ohlro Styropur Boxen.  verstaut. Den aller besten Tortentransportboxen überhaupt.

Da es draußen leichte Minustemperatuten hatte, durften die Torten den Abend und die Nacht im Auto bleiben, während ich direkt vor dem Kaminfeuer geparkt wurde. Unter dicken Daunendecken bekam ich meinen ersten Tee mit Whisky oder eher: einen heißen Whisky mit etwas Tee serviert…

Ob nun der „Tee“ , die Fahrerei oder das heiße Bad oder alles zusammen dazu führte, ich schlief sofort relativ früh weg….

Am nächsten Morgen war ich dann auch dementsprechend sehr früh auf und wir fuhren ins Atelier.

Wieder war wie in den vergangenen Jahren alles wunderschön hergerichtet. Der Eingangsbereich hatte diesmal extra eine Männerecke. Männerparkplatz. Mit Whisky!

Platz für Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs

 

Die Tische, das Buffet waren so  schön dekoriert, alles mit einem Hauch rosa…. selbst in den Schmuckvitrinen von Mr. heartbreaker  war überall etwas rosa.

 

heartbreaker Froggy

 

Lauter kleine Cupcakes , Guggelhüpfchen versteckten sich zwischen den Schmückern oder dienten als Schmuckstünder. Wie anders es hier aussah, so rosarot.

 

Kollektion kleiner Ritter und feine Freiheiten

 

Dann der Blick ins Raritäten Zimmer. War es die letzten zwei Jahre als Jagdstübl dekoriert, mit grünem Moos, Wurzeln, Ästen, Pilzen, Feen und den wundervollen Geweihen an der Wand, stand hier nun der Traum in rose!

Meine erste Reaktion:

Alice verlässt das Wunderland! Und Jonny, um hier einzuziehen.!

Oder ich ziehe hier ein, mein Hausrat ist ja schon hier!

War schon ein tolles Gefühl all mein Hasen, Teller & Co wiederzusehen und alles so schön in Szene gesetzt.

 

 

Viel Zeit blieb mir nicht, allein mit diesem Anblick, denn die ersten Freunde und Mitarbeiter trudelten ein. Eine große Wiedersehenfreude, einige dieser tollen Menschen seh ich nur einmal im Jahr, hier zum Open Atelier, andere auch öfter.

Aber diese Tage im November sind immer etwas besonderes .

Nicht nur für uns „Freunde des Hauses“, nicht nur weil wir hier 3-5 Tage Zeit miteinander verbringen können. Sondern auch für alle anderen Gäste.

Niemals hat man sonst die Chance ALLE Schmücker nicht nur im Original zu betrachten, sondern auch anzufassen, auszuprobieren und sich mit Anderen darüber auszutauschen.

Schneewittchen Ring mit Topas

Es entstehen wunderbare Gespräche zwischen eben noch Fremden, jetzt strahlenden Gleichgesinnten. Da wird „der“ Ring, „die“ Kette angezogen, von der man(n) oder Frau schon lange schwärmt, da wird sich gegenseitig beraten. Und manchmal entdeckt man/frau ein Schmuckstück, welches eigentlich nie auf dem Wunschzettel stand. Jetzt aber, hier im Original viel besser zu einem passt, als das eigentlich vorher Gedachte.

Auch immer wieder spannend und faszinierend zugleich — der Blick hinter die Kulissen.

An diesen Beiden Tagen, darf den Gold- & Silberschmieden in den Werkstätten über die Schulter und auf die Finger geschaut werden.

Hier ist live zu erleben, mit welchem Aufwand die wunderbaren Schmuckstücke in Handarbeit gefertigt werden.

 

Auch den eigenen Schmuck darf man mitbringen, zur Reparatur, zur Aufarbeitung meist am gleichen Tag, wieder auf Hochglanz (wie neu) poliert, mitnehmen. Es sei denn man hat Sonderwünsche und Veränderungen, die etwas mehr Zeit brauchen (z.B. eine Kette in ein Armband verwandeln zu lassen oder sowas kompliziertes oder ein kaputtes Armband ….sorry liebe Frau Petra …) .

Auf jeden Fall ist so ein Besuch im Atelier immer ein Highlight, neben frisch geputztem Schmuck, vielen Einblicken in die aufwendige Handarbeit, ganz großartigen Begegnungen mit tollen Menschen, egal ob alte Freunde oder neue Bekanntschaften, evtl. neuen Lieblingsklunkern, wird man hier auch kulinarische auf‘s allerfeinste Verwöhnt.

Damit meine ich jetzt NICHT meine zwei Törtchen. Denn zum einem gibt es noch viel mehr mit ganz viel Liebe von Freunden gebackenes Naschwerk, aber auch und vor allen Dingen ein

hervorragendes Buffet!

Wer auch mal hemmungslos Schmücker probieren, sich austauschen und verwöhnen lassen möchte:

Save the Date:

Die nächsten Tage des Open Atelier finden am 17. und 18.NOVEMBER 2018 statt.

Achtet ab April auf die Ankündigungen beim Drachen Blog oder der Facebook Seite um die Ankündigung nicht zu verpassen.

Aber seit schnell, die Plätze sind begrenzt und sehr begehrt.

 

Nach dem Wochenende im Atelier gönnen wir uns Montags immer einen langen Spaziergang am Fluß (manchmal schubsen mich meine Lieben auch durch die Wälder des Schwarzwaldes), um dann mit dem Rückbau von einer phantastischen Eventlocation zu einer arbeitstauglichen Firma zu beginnen.

 

 

Rückreise ohne Hasen

Hatte ich hier gedacht ich könne nun alles von meinem rose Hausrat wieder mitnehmen, wurde mir kurz „verkündet“: Nö! Bleibt hier!

Ähm, a l l e s ??? Okok, ein paar der großen silbernen Cakestands, meine rosé Laternen (all das rosapinke Zeug was es eh nicht ins Raritätenzimmer geschafft hatten) und die  roségoldene  Teekanne könne ich wohl schon wieder mitnehmen. Der Rest zieht jetzt erstmal nach Stuttgart.

Frau B. wünscht sich das als Weihnachtsdekoration für den Stuttgarter Drachenfels Shop. Wann immer Ihr  zu Besuch in Stuttgart seit, schaut dort mal vorbei….

Leider habe ich davon keine Fotos….

 

Aber auch nach Weihnachten kamen hier keine Hasen zurück….

Offensichtlich gefiel meinen Hasen, Tortenständern und Tellern Süddeutschland so gut, das sie beschlossen, Frau von Drachenfels zu überreden, das sie mit nach München dürfen.

 

Wollt Ihr wissen ob ich meine Hasen und Tellerchen in München auch besucht habe? Oder für welchen Lacher des Tages meine vorlaute Art gesorgt hat?

Dann schreibe ich noch schnell ein paar Zeilen dazu…… Oder lieber ein schnelles  Rezept zu Ostern? Ich verschwinde nämlich jetzt mal in der Burgküche und köchel ein kleines Eierlikörchen oder sowas…

Update:

Hasenbesuch in München und in welche (schwimmbadgroßes) Fettnäpfchen ich (kopfüber) gesprungen bin….. hier in Teil 4.

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrins

 

Allgemein Ausflüge Cake Art Kurse / Workshops Reisen Rosé Süßes

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 2

27. März 2018

Vom Sommerbesuch meiner Freundin Franziska hatte ich Euch ja schon HIER in Teil 1 erzählt..

Nach einem Besuch auf dem Isemarkt, einem Ausflug ans Meer zum durchlüften des verkorksten Hirn, einem Tag Ruhepause, während sie meine Burg putzte, kramten wir am Folgetag dann alles an rosa Tortenkram hervor.

Zum Tag des offenen Ateliers bei Drachenfels im November, plante Franziska die Deko mit viel antikem Geschirr, Bestecken, alten Stoffservierten, alles irgendwie  in Richtung

Alice im Wunderland.

Das mir die passenden Torten Ideen durch den Kopf schwirrten, ist wohl nicht extra erwähnenswert. Sah ich doch schon Grinsekatze, Hase und Hutmacher in Zucker und Modelierschokolade vor mir…

Kurzerhand holten wir mein Geschirr, Tortendummies aus Styropur und sämtliche Schmücker von uns Beiden hervor.

Probeweise dekorierten wir die Styropur Dummies auf meinem Esstisch, powerten & pushten uns mit weiteren Ideen gegenseitig .

 

 

Als endlich klar wurde, wie viele Törtchen, also Dekotörtchen sie sich wünschte, wurde mir Angst und Bange….würde ich das allein schaffen?

Spontan  entschied ich, sie zu „unterrichten“, also ich erhoffte mir eine Arbeitserleichterung….

Das hatte zur Folge, das Franziska einen Spezial Crashkurs in Sachen Cake Art von mir bekam. Törtchen Dummies eindecken. Wie gut, das ich immer ausreichend Styropur Dummies und  Massa Fondant daheim hatte.

 

Cake Art Workshop geben ist schwieriger als gedacht….

Zunächst musste Frau von Drachenfels jedoch die schwerste Prüfung bestehen, Haare hochbinden,  raus aus dem chicen schwarzen Outfit  und sich in hell rosé von mir einkleiden lassen.

Nicht das Ihr jetzt denkt, ich sei völlig wahnsinnig und meine Burg dürfe nur in rosé betreten werden.. {ja, ok, etwas wahnsinnig bin ich schon mit meinem rosé Tick }. Aber in dem Fall, kann ich Euch versichern, hat das nur einen praktischen Hintergrund:

tragt helle Kleidung, weiße (oder zart rosé) Kleidung, wenn Ihr mit Fondant oder Modelierschokolade arbeiten wollt! Denn alles Dunkle fusselt! Nichts ist ärgerlicher, als ein wunderschönes eingedecktes Törtchen oder ein modelliertes  Stück auf dem sich schwarze Fusseln befinden.

 

 

Ist die rosé Liebe ansteckend?

Ob es nun an meinem rosé T-Shirt, meinem Lieblings Schürzli oder gar an meinem rosé Werkzeug lag????? Oder vielleicht auch an allem anderen dieser rosé Burg…. ich weiß es nicht, aber ich schwöre, ich hab diesen Vorschlag NICHT gemacht! Ich nicht!

Franziska beschloss plötzlich die Eventdeko soll rosa &  rosé werden…… also deckten wir die Cakeboards in rosa ein. Je Kilo weißen Massa haben wir 70 Gramm Pink untergemischt um das perfekte rosa für sie hinzubekommen.

 

Also eins sage ich Euch nochmal, einer Goldschmiedin das Eindecken von Torten beizubringen, ist gar nicht soooo einfach

Ob ich zu streng bin, als Lehrerin ?

Hab ich zuviel  gemeckert? Die Augenbrauen zu oft hochgezogen?

Wie oft ich gesagt habe: NICHT so fest drücken, sanft andrücken , mit Gefühl, zart ausstreichen, glätten. NICHT den Ellbogen nutzen usw. — ich habe es nicht gezählt …..(auch nicht wie oft ich Ihr den Dummie einfach weggenommen hab).

Das erste was Goldschmiede in ihrer Ausbildung eingetrichtert bekommen, ist wohl FEST zupacken und mit dem ganzen Körper arbeiten. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie oft ich verzweifelt „nicht so doll drücken“ gesagt/gejammert habe?? Und wie froh ich war, das wir mit Styropur Dummies und nicht mit echten Torten geübt haben?

 

Irgendwann hab ich Frau von Drachenfels mit einem Glas Wein in die Badewanne geschickt. Und alle Dummies nochmal geglättet.  Cake Lace Masse in dem gleichem rosé Ton gefärbt. Das durfte Franziska dann in die Matte streichen  und backen. Angeklebt hab ich das lieber selber wieder …

Befürchtete ich anfangs noch mir die eigene Konkurrenz heran zu züchten…

…und damit evtl. meine Position als Drachenfels  Haus & Hof  Törtchenlieferant zu verlieren, habe ich wohl das Gegenteil erreicht. Frau von Drachenfels stellte am Ende des Folgetages fest, dass sie in Zukunft lieber weiter Schmuck herstellen will, als jemals wieder ein Törtchen zu machen ( befürchte nur, das dass im Umkehrschluß bedeutet, ich muss mein Leben lang Infernotörtchen backen…).

Die  fertigen Törtchen (Dummies) landeten sorgsam in rosa Kartons zur staubfreien Trocknung und warteten brav auf ihre Reise im November, während sich mein „Lehrling“ am nächsten Tag ins Flugzeug setzte, um sich endlich wieder (mit vollem Körpereinsatz) ihren Meisterhaften Gold- und Silberstücken zu widmen.

 

Bis November war noch Zeit, also habe ich erstmal ein paar

Teller gebacken.

Das meine Herzfreundin auf Etageren steht, weiß ich schon lange. Die Eine oder Andere ist auch schon in Pforzheim gelandet. Aber zu ihrem Geburtstag wollte ich ihr eine besondere machen. Es gibt wunderbare Porzellanstifte, die nach einem Brand im Backofen, sogar spülfest sein sollen. Das musste ich ausprobieren

Der Porzellan Malstift hält übrigens auch auf Metall.

 

Mein rosé Hausstand zieht aus

Den  Großteil meines rosa / rosé Burgequipments habe ich bereits im Oktober 2017 nach Pforzheim gebracht. Gemeinsam mit dem Franz Törtchen und einem Geburstagsgeschenk zum 39stem…

 

Natürlich passend zum kommendem Event im November bei Drachenfels Design im Atelier.

 

Apropos November: am Tag des offenen Ateliers sah ich dann meinen Hausstand wieder ? . In Pforzheim.

Dazu dann in Teil 3 der Geschichte mehr…

 

herzliche Grüße

eure Burgherrins

Allgemein Cake Art Lifestyle Meer Reisen Rosé

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 1

27. März 2018

Das ich einen kleinen rosa Tick, eine Leidenschaft für rosé habe ist ja nicht ganz unbekannt. Das ich aber bereit bin auf einen Großteil meiner rosé Schätze zu verzichten und das über Monate, ist schon unglaublich, oder?

War aber so. Fünf Monate war ich ohne Tortenteller, Etageren, Cupcakes Teller, Cakestands usw. Alles was rosa, rosé, weiß oder kupfer Farbend (sogar einiges in Silber) hier wohnt, war ausgezogen. Oder quasi im Urlaub.

rosé Tortenteller im Urlaub auf Reisen..

..und das kam so (Achtung, wird länger…..)

Ihr wolltet wissen wo mein rosé rosa Hausrat sich in den letzten Monaten rumgetrieben hat? Warum ich zum Bloggerworkshop auf der Tortenmesse Hamburg keine rosa Tortenständer zum Foodfotografie Workshop mitbringen konnte? Und was das alles mit Freundschaft zu tun hat?

Hier also Teil 1) der Geschichte:

Im letztem Sommer ging es mir nicht wirklich gut. Also eigentlich ging es mir sogar richtig mies, nicht nur die starken Schmerzen machten mir extrem zu schaffen, sondern auch der Gedanke , der offensichtlich aussichtslose Gedanke, das meine Hand nie wieder besser sondern, nur noch schlimmer werden kann.

Das erzählte ich aber niemanden, im Gegenteil, da ich nicht jammern mag, aber auch nicht lügen will, zog ich mich zurück. Tief, in den tiefsten, Tiefen des Burgverließ. Kein fb, kein Insta, kein Telefon — nichts, gar nicht mehr. Bloß das niemand mitbekommt, wie doof grad alles ist.

Merkt schon keiner, dachte ich, wenn ich mal ne Woche nicht online bin. Es war wohl keine Woche, sondern Wochen. Das ist mir aber seinerzeit  überhaupt nicht bewusst gewesen. Und ich habe nicht mit der Hartnäckigkeit einiger besonderer Menschen gerechnet.

Diese besonderen Menschen, die hinten rum, den Erstgeborenen anschrieben, die nicht aufhörten anzurufen, Mails und Briefe zu schreiben — auch wenn ich die erst Monate später gelesen und beantwortet habe. All Euch sage ich hiermit nochmal DANKE, und sorry. Wollte nie, das Ihr Euch Sorgen macht! Aber in so richtig doofen Zeiten fällt es mir noch schwerer um Hilfe zu bitten, als an normalen Tagen, deswegen ziehe ich mich lieber zurück.

Und dann gibt es noch so besondere Freunde, mit der Lieblingstochter Kontakt aufnahmen und sich einfach mal ins Flugzeug setzen und angerauscht kommen.

Die Ankündigung, das Franziska kommt, riss mich vom Sofa und aus dem Burgverlies. Schließlich musste ich nach Hamburg um sie vom Flughafen abzuholen.

Der erste Schritt zurück

war also getan. An einem Freutag früh landete sie und ich musste mir Gedanken zum „Programm“ machen. Schließlich wollte ich nicht als Gastgeberin, oder gar als Freundin versagen…… also schlug ich vor, direkt vom Flughafen aus, nach Hamburg rein und einen Besuch auf dem Isemarkt. Zwischen Käse, Fleisch, Fisch, frischen Blumen, findet frau hier jeweils Dienstag und Freitag hier auch die frischesten Kräuter, Früchte und Gemüse aus der Region und der ganzen Welt.

Da Franziska auch so gern auf einem Markt einkauft, schlemmten und shoppten wir uns von Stand zu Stand und hatten anschließend reichlich Vorräte für unser Wochenende beisammen. Das ich dabei sehr genau hinhörte und welche Vorlieben dieses Marktbesuches später in einem Törtchen landenden, erzählte ich hier unter: Franztörtchen statt Franzbrötchen.

„Aber bitte nur an das Meer , welches auch da ist“,

Den Samstag verbrachten wir am Meer. Das ist so eine sehr private Sache zwischen uns, wenn Franziska im Norden ist, müssen wir ans Meer.

Sie meint die Ostsee. Auf keinen Fall an die Nordsee. Das Meer sei entweder nicht da, wenn sie kommt oder dunkelbraun und grau. An der Ostsee haben wir ganz spezielle Orte voller Erinnerungen. Doch  diesmal wollte sie was anderes. Einen neuen Ort, einen ohne bisherige Erinnerung. Finger auf die Karte….. Stop, ok,

 

Wismar oder Insel Poehl?

Beides. Frohgemut fuhren wir frühmorgens los, vergaßen den Champagner im Kühlschrank. Wir trinken immer Champagner am Strand, egal bei welchem Wetter! Das ist ein Ritual und wir haben immer zwei zusätzliche Gläser oder Becher dabei. Für die Lieben, die nicht mehr körperlich mit uns am Strand sitzen können…..

Diesmal war alles anders.

Insel Poehl, neue Insel, neue Rituale

Das erste Restaurant welches wir uns zum Mittagessen ausgesucht hatten, lag direkt am Wasser. Und hatte leider extrem unmotiviertes (um nicht sehr unfreundliches , sagen zu müssen) Personal. Da sind wir direkt wieder raus. Schräg gegenüber stand eine geschwärzte Holzbude, daneben räucherte der Fisch. Das war es.

Sanddorn Likör statt rose Champagner

Dann eben Fischbrötchen auf die Faust und wir fahren weiter. Klappte aber nicht, dort war es so nett und lustig, das wir uns davor nieder lassen mussten. Ich viel Spaß an den lustigen Gesprächen zwischen der süddeutschen Unwissenheit und der schlagfertigen Norddeutschen Art hatte und wir durch den Ureinwohner am Räuchofen , die interessantesten Dinge zur Inselgeschichte erfuhren. 2—4 der leckersten und frischsten Fischbrötchen der Welt und einer kleinen Flasche Sanddornlikör später, besichtigten wir die Reste des Schloß Poehl und fuhren zum nächsten Strand.

Mit Blick auf‘s Meer, Sanddorn Likörchen aus geschenkten Plastikbecherchen, Schmuck im Sand fingen wir an erste Ideen für das kommende Event bei Drachenfels zu spinnen. . . .

 

Spät, sehr spät, nach einem köstlichen Abendessen mit dem frischesten Fisch direkt vom Kutter in Wismar, kamen wir zurück. Den Sonntag verbrachte ich überwiegend flach liegend, während sich meine liebe Franziska um Küche & Co kümmerte. Nicht nur das sie aus unseren Einkäufen der letzen zwei Tage köstliches zu Mittag— und Abendessen zauberte, Nö, sie putzte auch noch.

Oh man war das peinlich. Mir zumindest! Sehr peinlich. Das gehört zu einer Freundschaft dazu, sagt sie! Ja, sag und mache ich auch, wenn ich anderen helfen kann, aber das selber annehmen? Fällt mir sehr schwer…

 

Alice im Wunderland

Am Montag spannen wir weiter verrückte Ideen zum Drachenfels Event im November. Franziska hat die Idee zu einer Alice im Wunderland ähnlichen Tafel. Alte Tassen, Teller und Besteck.. und dazwischen ihre Schmuckstücke.

Klar das mir bei solchen Vorlagen direkt Törtchen Ideen kommen, oder?

Mein Esstisch ist fast so groß wie der Besprechungstisch im Atelier von Drachenfels, der diente dann als Mustertisch. Flugs waren ein paar nackte Tortendummies aus Styropur geholt. Darauf legten wir unsere Drachen Schmücker…. nur mal so zur Probe. Ein paar Tortenständer und Teller… und dann jagte hier eine Idee die Andere… und Franziska wühlte sich durch mein rosa, weißes, Roségoldenes, silbernes Equipment…

Ist rosa Liebe ansteckend?

Nicht, das es hier auch Tortenständer in hellblau, grün oder gelb gibt…. aber Frau von Drachenfels entdeckte plötzlich wie schön das rosé aussieht! Und fand in den Tiefen meiner Schränke noch reichlich Zubehör, welches ich so gut versteckt hatte, das ich schon gar nicht mehr wusste, das ich sowas besitze . . . . {nein, Spaß! Zu jedem, fast jedem meiner liebsten Stücke gibt es eine Geschichte. Vieles habe ich mir seit mehr als 20 Jahren auf Reisen zusammen gesammelt, einiges sind besondere Geschenke, aber an allem hängt eine Erinnerung!

Meine Angsthasen z.B. habe ich in Hamburg gekauft, vor zwei Jahren. Diesen Tag habe ich mit wundervollen Dana an der Alster verbracht und dort den Apropos Store besucht. Dana hab ich übrigens auch über unsere Liebe zu Drachenfels Schmuck kennengelernt.

Eigentlich wollte ich mir an dem Tag nur die Schatzkistchen von der Giftcompany anschauen, die ich in rosé im Internet entdeckt hatte. Statt der Kiste sind dann ganz viele Häschen bei mir eingezogen. Die schauten mich so an, das ich sie einfach retten musste!

Offensichtlich schauten sie dann auch Frau von Drachenfels so an, denn auch die landeten in den „das nehm ich mit—Kartons“. Ebenso wie sämtliche
Elche, Minitortenteller & Teekanne in rosé gold,
Etageren, Macaroonteller , Cakestands in weiß,
Frosch, Schlüssel, große Tortenständer in Silber und eben alles andere  in rosa & rosé!

Also mitgenommen hat sie nicht allzu viel. Das habe ich geliefert. Und hatte etwas Sorge, das mich ihr Liebster, Mr. Heartbreaker, direkt vom Hof jagt, wenn er das ganze rosa Zeug sieht….

Im Oktober, zu ihrem 39stem Geburtstag, brachte ich nicht nur eine Wagenladung Tortenständer, Hasen, Elchen & Co. sondern auch ein kleines Minitörtchen in ORANGE nach Pforzheim. Hatte sich Frau von Drachenfels auf dem Isemarkt in HH doch über Süßkartoffel, Kürbis  und Mango gefreut, hab ich all das und die Reste unseres Sanddorn Likörs von der Insel Pöhl in einem Rezept verarbeitet.

Oranges Franz Törtchen — REZEPT — hier entlang bitte.

Zur Besänftigung habe ich ein paar Mini Cupcakes für den Göttergatten des Geburtstagskindes gebacken.

Nachdem er diese genussvoll verspeist hatte, durfte/musste er nämlich das Auto entladen… . und all das rosa Zeug betrachten und sich all die verrückten Ideen zum Tag des offenen Ateliers anhören…

Und durfte als Erster sehen, was seine Frau bei mir an eigener Törtchen Deko gezaubert hatte.

Die nackten Styropur Dummies haben wir nämlich hübsch verpackt. Quasi hab ich einen Kurs in Cake Art gegeben.

Eins sag ich Euch.. einer Goldschmiedin das arbeiten mit dem Zuckermaterialien bei zu bringen, ist nicht so einfach

(nervenaufreibend sag ich jetzt nicht), macht Euch selbst ein Bild davon! Hier geht’s gleich zu Teil 2