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Lost Places

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Burgruine Lost Place aus Fondant & Schokolade – der Workshop

3. März 2018

Das erste Mal….

….wer mich etwas kennt, weiß das ich die letzen 5 Jahre viele, sehr viele Kurse & Workshops zum Thema CakeArt Design besucht habe. Und mit viel Spaß (manchmal Verzweiflung, oder Theresa ? ) viel gelernt habe. Immer tolle Inspirationen , phantastische Begegnungen hatte und mit viel Freude all diese Reisen, manchmal zu weit entfernten Zielen auf mich genommen habe. Und es immer wieder tun würde!

Doch selber mal Workshops geben? Niemals.

Hab ich gesagt. Sag niemals nie, sagten Andere. Und dann kam Katja, die Urmutter aller Tortenmessen. Und nein, sie hat nicht wirklich gefragt, ob ich würde….sie hat eher gesagt, das ich müßte (hab ich hier schon erzählt)!

Die Burgruine sollte es sein. Ausgerechnet die Burgruine, an der hab ich ne Woche gesessen, mindestens. Und nun sollte ich, das in 3 Stunden anderen erklären…..ich?

Alternativen hab ich Katja angeboten: „ bitte lade doch Anita von Fancy Cakery ein. Die macht soooo tolle Sachen und gibt auch Kurse in Hessen. Und Jan-Michael Sugarart auch, bitte. Die können das alle viel, viel besser. Das sind doch Profis!“

Ja ok, die lädt sie auch ein, aber…..ich müsse trotzdem. Schon um anderen Mut zu machen, auszuprobieren, nicht aufzugeben usw.

Also sagte ich zu, machte mir vor Angst ins Hemd. Nicht nur vor Aufregung, sondern auch vor der vielen Arbeit. Hab ich ja schon hier  erzählt.

Aber man soll sich seinen Ängsten stellen,

so setzte mich an den Küchentisch und probierte wie viel (m)einer Burgruine in nur 3 Stunden machbar wäre. Das dabei weitere Ideen und viel zusätzliche Details entstanden erzähle ich lieber nicht, nur soviel- es fiel mir echt schwer, das ganze so zu minimieren, dass es in 3 Stunden machbar sein wird.

Burgruine Nr. 2 & 3 wuchsen und letztendlich hatte ich die Variante Lost Place. Hierbei sind einige meiner Techniken in der Kürze der Zeit vorzeigbar. Einiges kann nur als Tips mitgegeben werden, wegen der längeren Trocknungszeiten.

Zweimal den gleichen Workshop geben?

Freitag und Sonntag? Das war mir irgendwie zu viel, hatte ich ja noch ein paar andere Aufgaben für die Tortenmesse Hamburg übernommen. Da war zum einen der Bloggerworkshop zu organisieren (erzähle ich Euch noch), sowie aus den Sponsorenpaketen für die Gewinner der Wettbewerbstorten hübsche Preise zu packen. Zum anderen musste ich auch noch in die Schulung. In die Juryschulung. Aber das ist ein anderes Thema.

Also planten wir für den Freitag „nur“ einen einstündigen Workshop. Cakeboard in Holzoptik. Auch das hab ich daheim mit der Stoppuhr getestet. Mit nur einer Hand brauche ich 50 Minuten dafür. Passt also.

Was für ein komisches Gefühl, morgens das iPad anzumachen und sich selbst im Internet zu sehen…….

… im Januar kam die Veröffentlichung auf der Webseite der Tortenmesse und auf deren Facebook Seite. Ganz ehrlich? ich fand es doof, peinlich, irgendwie irreal und wäre am liebsten geflüchtet. Irgendwohin. Ganzweitweg. Nach ganz ganz ganz weit weg.

Am nächsten Tag kam die what’s up: Deine erste Buchung ist eingegangen. Die Ruine. Aaaargh, nun war es zu spät. Flucht ausgeschlossen, jetzt muss ich da durch.

Dann kam die zweite Hand OP in dem Monat und Katja gab mir die Chance alles abzusagen, wenn es nicht geht. Aber da war es zu spät. Kneifen gilt nicht. Wenn ich etwas Zusage, dann halte ich es auch. Oder organisiere einen Notfallplan.

So überredete ich meine „Mitbewohner“ mir zu helfen. Notfalls. Sie müssten auch nicht sprechen, sondern nur Fondant und Modelierschokolade kneten, zusammen bauen und werden nicht fotografiert, versprach ich (und noch einiges mehr!!!). Wir übten daheim und so konnte ich einige Steine vorbereitet und gut durchgehärtet mit nach HH nehmen.

Workshop Cakeboard in Holzoptik

Hier wusste ich im Vorfeld wer sich angemeldet hat — Britta.

Britta – let me Entercake  you, das nahm mir die Angst, da ich Britta schon länger kenne und wir scherzten im Vorfeld, wenn sie die einzige Teilnehmerin bliebe, können wir zwei Cakeboards machen. 1x Holz- und 1x Steinoptik.

Einzelchoaching, tja was soll ich sagen……. Zwar hatte ich je ein Stein- und ein Holzoptik Cakeboard vorbereitet, wir haben uns redlich bemüht nicht allzu viel zu quasseln und EIN Cakeboard in Holzoptik (fast) fertig bekommen.

Das abpudern der Strukturen muss Britta jetzt allein daheim noch fertig stellen, denn die Stunde ging schneller um, als uns Beiden lieb war. Gern hätte ich überzogen und noch ein Stündchen mit Britta weiter gebastelt, wenn da nicht die Juryschulung gewesen wäre.

Danke Dir, liebe Britta, für Dein Vertrauen, meiner erste Workshop Teilnehmerin zu sein und auch für die beiden Fotos, die ich hier verwenden darf.

Lost Place — Burgruine Workshop

Am Sonntag früh packte ich dann Taschen und Kartons um. Wenn man Workshops anbietet, muss man Material für 12 Teilnehmer vorhalten. Grad in Hamburg auf der Tortenmesse, gibt es die Möglichkeit Workshops noch vor Ort zu buchen und , das nutzen viele Besucher wohl auch.

Für 12 Teilnehmer. Das ist verdammt viel Schlepperei. Unzählige Kilo Massa Fondant in schwarz, braun, grün, gelb, rot, pink & blau. Fast genau so viel Modelierschokolade , Royal Icing von FunkCakes, CMC, Pinsel & Puderfarben von Caros Zuckerzauber, Gelfarben von Magic Colours, Werkzeuge von Wilton mussten angeschafft, Haushaltspapier, Feuchttücher, Handschuhe, noch mehr Werkzeug, Farben, Schüsseln, Zutaten usw. aus dem Burgherrins Bestand mit geschleppt werde. Gefühlt: eine LKW Ladung voll.

So war ich echt froh, das es nur 3 Anmeldungen für diesen Workshop gab. Und das wir auf einer Tortenmesse waren. Denn so konnte ich auf sehr kurzfristigem Wege, all das noch einkaufen, was ich nicht dabei (oder vorher falsch bestellt) hatte,  z.B. Cakeboards bzw. Drums in der richtigen Größe usw…..

Sehr, sehr dankbar, nahm ich Sonntag früh das Angebot von Marianne Zuckerwelt an, mir zu helfen. In Windeseile deckte sie mir die Cakeboards für die Teilnehmer ein. Und zwar genauso wie ich mir das vorstellte, farblich so wie ich es gemacht hätte, nur viel, viel ordentlicher, als ich es an dem Morgen gekonnt hätte.

Auch bei der Schlepperei in den Workshopraum und später beim anrühren von Icing ect. durfte ich auf ihre Hilfe zählen. Das hat mir einiges sehr erleichtert.

Meine 3 Teilnehmer haben es mir auch sehr leicht gemacht. Es waren keine ganz Unbekannten. Mit Monika aus Kanada, habe ich im letzten Jahr beim Workshop von Handi Cake nebeneinander gesessen und gemeinsam gelernt , nun saß sie bei mir.

Jacqueline  von Jackys Backzeit and more  kenn ich von diversen anderen Tortenmessen und Lisa von Madam sparkle, hatte ich am Vortag im Bloggerworkshop (erzähl ich noch von)  kennengelernt.

Das sie auch am Wettbewerb teilgenommen hatte, erfuhr ich erst dadurch, das sie sich entschuldigte, sie würde etwas später kommen, da sie noch ihr Juryfeedback Gespräch hätte. Das sie dadurch verpasste CMC unter Ihre Fondant Steine zu mischen, erzählen wir niemanden. Hoffe nur, das ihr Ergebnis inzwischen durchgetrocknet ist und sie weiter aufbauen kann.

Durch die 3 motivierten, fröhlichen Mädels und der Hilfestellung durch Marianne bekam ich meine Aufregung auch einigermaßen in den Griff. Offensichtlich konnte ich auch einiges an kleinen Geheimnissen preisgeben, denn es wurde fleißig mitgeschrieben.

  

Auch haben alle Teilnehmerinnen jeweils 3 Reihen RuinenSteine und den Anfang von der einfachen Turm Variante anschließend in den Transportboxen von Ohlro ( dickes DANKE an die beste Boxencrew dafür und für Euren persönlichen Besuch am Freitag) mitnehmen können.

Hoffe, ich konnte Euch, liebe Monika, Jacky, Lisa,  ein bisschen was Neues zeigen und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Bilder schickt, wenn Ihr etwas aus den Techniken basteln werdet oder Euren Lost Place weiterbaut.

Ganz herzlichen Dank für Euer Vertrauen, Eure Worte. Auch, das Ihr wieder einen Workshop bei mir mitmachen würdet. . . . das kann ich Euch leider noch nicht Zusagen. Darüber muss ich erstmal nachdenken…

 

Mein Fazit:

es hat  sehr viel Spaß gemacht einen CakeArt Workshop zu geben, fast soviel wie an einem teilzunehmen.

Das lag insbesondere daran, das ich sehr, sehr liebe Teilnehmer hatte. Es war aber auch extrem viel Arbeit, in der Vorbereitung. Wochenlange Planung, Entwürfe entwickeln, Materialien testen, Probe basteln, Einkäufe usw.  Ohne die Unterstützung von meiner Familie und Freunden, wäre das für mich kaum zu bewältigen gewesen.

Hatte ich schon immer großen Respekt vor all Euch großartigen Dozenten, deren Kurse, Workshops, Masterclasses ich bislang besucht hab, versinke ich jetzt vor Ehrfurcht an Euch. Nicht wegen Eurer tollen kreativen Kunstwerke (das ja sowieso!) , sondern auch vor Eurem Mut, Eurer Riskobereitschaft Euch damit selbstständig zu machen.

Einfacher ist es sich als Teilnehmer an einen fertig gedeckten Kurs Tisch zu setzen, alles an Infos aufzusaugen, auszuprobieren was andere ausgetüftelt haben, um daraus wiederum etwas eigenes entstehen zu lassen.

 

Ob ich nochmal einen Kurs mit mache? Aber ganz klar: JA!
Ob ich nochmal einen Workshop geben werde? Ganz klares: ich weiß es nicht…
….ich bin definitiv lieber als Teilnehmer mittendrin dabei um zu lernen, als davor zu „stehen“ und zu erklären/lehren!

Dennoch bin ich sehr froh und dankbar, dass ich diese Erfahrung habe machen können/dürfen.

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops

Lost Place — Burgruine aus Zucker und Schokolade

21. Januar 2018

Cakeart Design Kurse besuchen ist toll. Doch niemals wollte ich selbst Kurse geben…..

 

 

Auf der Webseite der Tortenmesse ist es zu sehen und nun darf ich es Euch auch erzählen. Die liebe Katja hat mich im letzten Jahr so lange beredet, bis ich nicht mehr nein sagen konnte….

Nicht nur, das sie und die Tortenmesse Hamburg mich gebeten haben, (wie im letztem Jahr)  wieder einen Workshop für Blogger zu organisieren.

Ja, das habe ich auch erledigt. Es kommt aus Offenburg, die wundervolle Maria Panzer, von yummyklick als Dozentin für einen 3 stündigen Foodfotografie Workshop nach Hamburg.

Infos und Bewerbungen bitte direkt an die Tortenmesse HIER. Wir werden am Samstag Schokoladen Kuchen essen. NACHDEM  wir gelernt haben, wie dieser und Törtchen überhaupt schön in Szene gesetzt und fotografiert werden. Darauf freue ich mich selbst als Teilnehmerin schon sehr.

Aber Katja hat mich auch überredet, selber einen (besser zwei) Workshops zu geben. Mich? (Ööööh, ich glaub nicht, das ich das kann…..). Katja kam extra angereist, um ein ernstes Wort mit mir zu reden. Oder auch ein paar Wörter mehr. Ok, wie ein Cakeboard in Holzoptik entsteht, könnte ich wohl zeigen. Das hatte ich zugesagt.

Cakeboard Holzstruktur

Aber Katja wollte mehr. Die Burgruine sollte es sein!

Dazu benötigt sie aber auch schöne Fotos. Toll, der Foodfotografie Workshop ist ja erst am Messesamstag. Kein Problem für Katja, sie kennt da übrigens eine nette Fotografin, die macht auch tolle Porträtfotos, das hätte sie übrigens auch gern noch…..

Wer mich etwas kennt, weiß ja wie ungern ich mich fotografieren lasse. Ich kann das nicht, so mit posing und ordentlich gucken. Entweder ich rede, während es klickklick macht oder mache dabei die Augen zu oder ziehe die Stirn in (nochmehr) Falten oder oder oder. Kurz: ich finde Fotos von mir doof.

Doch Katja fackelte nicht lange und so stand eines schönen Tages Anfang November die zauberhafte Andrea Klick bei mir.

Andrea mag es gern, Menschen zu fotografieren,

die nicht gern fotografiert werden mögen.

Nach einer guten Tasse Tee, machten wir uns auf in den Garten, nach diversen Versuchen mich dazu zu bringen, freundlich in dieses (böse, schwarze) Objektiv gucken zu lassen, baute sie dann auf der Terrasse ihre Utensilien für das Törtchen Shooting auf. Nebenbei sind diese Bilder entstanden…

  

 

Sehr spannend, Andrea bei der Arbeit über die Schulter zu gucken und wertvolle Tipps zu erhalten.

 

 

 

Sie setzte meine beiden Burgruinen ordentlich ins rechte Licht. Ich bin begeistert von ihren Fotos meiner Zuckerstücke. Wenn Ihr mehr Bilder von Andrea sehen wollt –––––> bitte hier:

Katja hat nun was sie wollte,

meine Zusage nur für die Tortenmesse exclusiv & einmalig einen Workshop zum Thema Lost Place und Andrea‘s Fotos.

Und ich? Mach mir jetzt etwas ins Hemd, ob ich denn wirklich meine Techniken so erklären kann, das Workshop Teilnehmer auch zufrieden mit einer kleinen Zucker Ruine nach Hause gehen und darauf aufbauend neue Werke entstehen werden?

Werde Euch auf dem laufenden halten…..

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin