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Motivtorte

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Meertorte zum Geburtstag von zwei Krebsen

21. Juli 2018

 

Manchmal muss es etwas mehr vom Meer sein oder auch (eine)  Meertorte.

Wenn man allerdings zum (Kinder-) Geburtstag ausgeladen wird, muss man auch keinen Geburtstagskuchen backen, oder ? Warum ich dennoch eine Geburtstagstorte mache,  obwohl ich nicht nur gar nicht eingeladen, sondern expliziert AUSgeladen worden bin…..? Weil die liebe Andrea von den  Backschwestern zu einer Blogparade geladen hatte. Lust auf eine Meerestorte  hatte ich schon länger.

Eine Meertorte, da stellte mir was chices, elegantes im maritimen Stil vor. Zartes hellblau, sanfte  creme oder grau Töne, vielleicht ein Schiffstau und einen Anker …. so ungefähr sollte die Torte aussehen. 

Oder kleine Nixen in Pastellfarben mit viel Glitzer. Da hier aber gar kein kleines Mädchen mehr wohnt, sondern pubertierende Zwillinge Geburtstag haben, passte das nicht so ganz. Wenn die Zwei sich einen Kuchen wünschen, dann meist den Lieblingsschokokuchen oder was schlichtes mit Früchten. Nur bitte bloß nichts mit Fondant….

 

Tja, und dann wurde ich zum Geburtstag ausgeladen.

Ich solle mal ein paar Tage in den Urlaub fahren, eine Freundin besuchen oder so….. 

Mein geschocktes: „aber, aber es ist Euer Geburtstag! Wer soll denn Euren Geburtstagstisch richten? Wer stellt Euch Blümchen, Kerzen & Geschenke hin?“ Und die wichtigste aller Fragen: 

Wer backt Euch Euren Geburtstagskuchen? 

wurde einfach abgewunken. Backen, das könne man(n) inzwischen selbst ganz gut und überhaupt seien sie viel zu groß für Geburtstags Tüddelkram. 🙁

 

Mein Mutterherz bekam einen Knacks……

…die Geburtstagskinder jedoch sehr  viel Unterstützung. Von den großen Geschwistern: „Mama, die sind doch keine Babys mehr. Laß sie mit ihren Freunden feiern!“ und von meiner besten Freundin: „ ja, kenn ich von Meinen auch, laß sie feiern . Du kommst zu mir und wir machen Mädelswochenende.“ 

Mit schweren Herzen bin ich nun weg.  Meine Beiden , kleinen Krebse, die eigentlich irgendetwas zischen  Jungfrau & Waage hätten werden sollen, sind nun wirklich nicht mehr klein. Meine kleinen Großen Jungs…

happy Birthday, feiert schön und wild. Ich liebe Euch. Sehr.

 

Auch wenn ich das erste Mal nicht beim Geburtstag dabei bin…..  den Geburtstagskuchen hab ich trotzdem gebacken, gut  versteckt und den großen Bruder der Beiden instruiert.

Meine Meer Torte stelle ich nun nebst Rezept  bei den Backschwestern und Ihrer  Blogparade zum Thema: Nixen und Meer auf den Tisch.

Zitronen Biskuit mit VanillePudding und Gartenfrüchte Füllung

dekoriert mit Krebsen und Algen ( kurz hatte ich überlegt Algen, Sand oder Senf einzubacken…) mich dann aber für eine Meeres-…ähm FruchtFüllung entschieden. Statt Algen hab ich einfach  etwas Grün an den Früchten gelassen. Und zumindest innen ist die Torte nun blau,weiß & sand, also Meerfarben.

 

 

Rezept zum Zitronenbiskuit mit Gartenfrüchten:

Zitronen Biskuit

1 große Zitrone auspressen und die Schale in feinsten Zesten abreiben.

6 große Eier (L) mit

180 gr Zucker für gut 10 Minuten schaumig aufschlagen, bis eine sehr helle Masse entsteht und das Volumen sich vervielfacht. Den Zitronensaft vorsichtig hinzugeben.

300 gr Mehl mit 1 gehäuften TL Weinstein Backpulver, dem Mark von 1/2 Vanilleschote und den Zitronenzesten ordentlich vermischen und schnell unter die Eimasse heben.

Teig in zwei  ungefettete 15er Backformen geben und im Backofen (vorgeheizt auf 180 C) auf 150 C reduziert, für 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen und erst dann aus der Form stürzen.

 

Den Biskuit in mehrere Böden schneiden, jeden Boden mit Heidelbeersirup tränken, einen Rand aus Schokoladen Ganache spritzen. Einen sehr festen Vanillepudding kochen und auf die Böden geben. Nach dem auskühlen mit gefrosteten Gartenfrüchten belegen und kurz im Gefrierschrank kühlen. Etwas Kirschgelee leicht erwärmen und über die Früchte geben. Kühlen. Alle Böden stapeln und mit einer Schokoladen Buttercreme ( sandfarben) einstreichen. Wieder kühlen. Am besten über Nacht.

 

Am Folgetag die Dekoration aus Algen , Muschel usw. anbringen.

Ganz zum Schluß die Krebse mit der Spieleconsole aufsetzen. Fertig.

 

Krebse, Algen, Korallen, Muscheln sind aus Saracino Fondant modelliert. 

Anleitung zu den Krebsen und allen anderen Sternzeichen  findet Ihr auf Bettys Sugar Dreams unter Tierkreiszeichen Krebs bei YouTube.  Die PS4 Konsole  und Controller hat die zauberhafte Anita von Fancy Cakery, den Beiden schon im letztem Jahr zum Geburtstag modelliert. Gut aufbewahrt kommen Sie nun dieses Jahr wieder zum Einsatz. 

Der Meeresgrund  besteht aus  weißem Massa Fondant mit dem ich das Cakeboard in  Wellenoptik eingedeckt habe. In der Mitte gut Platz lassen (Backform nutzen), damit das Törtchen später  auch hineinpasst und gut trocknen lassen.

Wenn der Fondant gut getrocknet ist mit unterschiedlichen, gelb, grün, braun und beige Farben von Magic Colours  anmalen.

Über die mit Alkohol gemischte , noch feuchte Lebensmittelfarbe  kann noch etwas getrockneter,  fein gemahlener Biskuit oder Nüsse als Sand gestreut werden. Hierbei wieder die Mitte (für die Torte)  aussparen.

 

Ein Cakeboard läßt sich gut ein paar Tage vorher vorbereiten, wenn es dann trocken und staubsicher aufbewahrt wird. Das gilt natürlich auch für Modelierungen, Figuren, Zuckerblumen usw.

 

Ob sich meine beiden Geburtstagskinder wohl trotzdem freuen werden?

 

 

Herzliche Grüße von unterwegs

 

Eure  Burgherrins

 

Update: nach einem wundervollen Sonnenuntergang, einer superschönem Sonnenaufgang, einem lustigen Tag am Meer durfte ich spät Abends wieder nach Hause. Und die Geburtstagskinder beglückwünschen. Die beiden großen Krabben haben sich nicht getraut ihre Geburtstagstorte anzuschneiden. Das haben wir als perfektes #sonntagsglück (ich mag dieses Aktion von der soulsister so sehr), gestern dann gemeinsam getan.

 

Allgemein Cake Art

Freitag der 13. Die Burgherrin ist keine Motivtorten Tante mehr…

13. Juli 2018

Freitag der 13. ! Heute  ist mein Blog  1 1/2 Jahre alt. An einem Freitag der 13. startete der erste Blogbeitrag hier. Den ersten Bloggeburtstag hab ich verpasst. Keine Party, kein Blogevent, kein Törtchen. Aber heute habe ich ein paar  Motivtorten Bilder  für Euch, rund um den Satz: „Die Burgherrin ist keine Motivtorten  Tante mehr..“.

„Die Burgherrin ist auch keine Tortentante  mehr. Also keine Motivtorten Tante mehr, oder ? …“  

dieser Satz wurde mir neulich zugetragen. Hmmmm, wenn man zwar kaum noch mit mir, aber noch über mich spricht, bin ich noch nicht ganz uninteressant … war der erste Gedanke dazu.

Stimmt doch gar nicht, 

war der zweite Gedanke  und meine Antwort dazu. Im Laufe des Gesprächs mit zwei zauberhaften, erfahrenen  Damen der Tortenwelt, kristallisierte sich heraus wie es zu der Aussage, eines begnadeten Cake Art Designers, kam.

Man sieht kaum noch Motivtorten bei mir, sondern nur noch Rezepte. Ich hätte mich verändert.  Ja und nein! 

Ja, 

derzeit gibt es kaum Motivtorten. Es ist Sommer! Also: 

  1. mir viel zu warm für Fondant, Blütenpaste & Co  (und die neuen Quengelschienen machen es grad auch nicht leichter….) 

 

und 

  1. Zeit um die Sommeraromen einzufangen.

Nein, 

das ist nichts Neues. Das hab ich nicht verändert. Das war schon immer so. In meinen Torten waren schon immer feine, frische, eigene Sommeraromen verarbeitet! Irgendwelche Fertigpulver kommen mir nicht in die Torte. 

Auf die inneren Werte (auch bei Motivtorten) kommt es an. Die  sind mir schon immer wichtig. 

Wenn ich im November eine Motivtorte mit Hugo Geschmack gebastelt habe, dann war da Holunderblüten Sirup oder Holundergelee drin. Holunderblüten Sirup oder Holunderblütengelee, welches ich im Frühjahr nach so einem Holunder Rezept (hier der LINK) eingekocht hatte. 

Eine Erdbeer Füllung  im Dezember? Eine Motivtorte zu Weihnachten,  für den Chef der Lieblingskrankenschwester, hatte  Erdbeeraroma aus, im Sommer selbst verarbeiteten, Erdbeeren (z.B. nach diesen Rezepten). Auch andere Früchte, oder Gemüse, wie z.B.  neuerdings sogar Rhabarber und Granatapfel nutze ich für Tortenfüllungen……

 

Ja, ES hat sich etwas verändert, aber das ich keine Motivtorten mehr mache , stimmt nicht.

Als ich  am 13.03.2013 (also vor über  5  Jahren)  mit der Facebook Seite Burgherrins Torten und Meer anfing (nach der Entdeckung der Motivtorten) öffentlichen zu schreiben (bloggen kann man das ja noch nicht nennen) gab es viele Bilder von Motivtorten. Sehr viele, denn ich wollte ja üben.

Schreiben (bloggen) bei FB ist relativ einfach: ein Fotoalbum voller Handybilder, mit allen Blickwinkeln des Törtchens, evtl. Entstehungsbilder dazu. 

Die  Geschichte für wen, warum, wie  und weshalb diese Motivtorte entstanden ist, wurde schnell erzählt. Gemütlich auf dem Sofa oder im Bett liegend, das iPad auf dem  Bauch, habe ich meine Geschichten schnell getippt. Aus dem Bauch heraus, geschrieben, hochgeladen, fertig. 

Natürlich habe ich auch meist was zum Inhalt der Motivtorte, also welche Geschmacksrichtung, erzählt.

{Ob das nicht ausführlich genug war, ob die Wahrnehmung der Leser anders war, der Schwerpunkt mehr auf der Optik lag , ist dabei egal. Inhaltlich war in meinen Motivtorten schon immer frisches und  selbstgemachtes !}

 

Genauso (im liegen mit dem iPad) sind die anderen Geschichten bei fb gelandet. Ob die  Ausflüge ans Meer, Reisen  zu Kursen oder Tortenmessen, die Einkaufsempfehlungen zu Onlineshops oder kleinen Tortenlädchen, die ich besucht hatte. Alle Erzählungen  für Euch sind aus dem Bauch heraus, spontan vom Bauch aus getippt und hochgeladen worden.

 

Schreiben auf einem Blog ist anders. Aufwändiger. Viel aufwendiger. 

Viele von Euch Facebook Lesern haben immer wieder „gefordert“: „schreib endlich ein Buch“ , „oder wenigstens einen Blog“…. Kommentare „wir lesen Dich so gern“.  „Du schreibst so, das wir das  Gefühl haben dabei gewesen zu sein“,  machen mir große Freude und haben letztendlich auch die Entscheidung FÜR den Blog — Burgherrins.Blog — herbeigeführt. {Ihr seit also schuld!} 

Noch immer schreibe ich spontan, aus dem Bauch heraus. Mit dem ipad auf dem Bauch, im Liegen. Allerdings nicht mehr direkt bei fb. Sondern in einem Textprogramm. Dort „lagern“ jetzt ganz viele Texte, Erzählungen, Erinnerungen, Rezeptideen und manchmal auch so was ähnliches wie Tagebuch Einträge.

Die meisten dieser Texte sind dann auch relativ schnell online. Relativ schnell bedeutet in meinem Fall, ein paar Tage. Denn der geschrieben Text muss für den Blog aufgearbeitet werden, d.h.  in das Program des Blogs  geladen , dort noch zig mal formatiert werden. Überschriften brauchen eine bestimmte, teilweise unterschiedliche Größe. 

Bilder werden nun  nicht nur schnell mit dem Handy geknipst, sondern mit der Kamera fotografiert.

 

Ja, das hat sich verändert!

Derzeit lerne ich sehr viel zum Thema Foodfotografie und  dem Umgang mit der Kamera. Dafür muss ich viiiel  üben und habe mir sogar eine kleine Fotoecke eingerichtet.

Je nach Tageslicht müssen Bilder teilweise nachbearbeitet werden, damit sie passen und an den entsprechenden Textabsätzen eingefügt werde. Flüchtige Rechtschreibfehler wie früher bei fb, fallen mir auf (wenn auch nicht alle), dadurch wird der Text sicherlich noch 1-7 mal verändert/korrigiert. Auf Grund der rechtlichen Situation derzeit muss geguckt werden, welche Links auf Follow bzw. Nofollow gesetzt werden  müssen und vieles mehr. Auch  SEO,  Fokuskeywords  und vieles anderes technisches im Hintergrund, soll perfektioniert werden *das mir das keinen Spaß macht, muss ich nicht erwähnen, oder?*

Das alles geht nicht am iPad (im Liegen), sondern nur am Computer (im Sitzen). Und es dauert seine Zeit. Vom eigentlichen schreiben (tippen) bis zur Veröffentlichung vergehen bei mir durchschnittlich 3-5 Tage (oder gar Wochen). Das ist nicht mehr wirklich Spontan…

Spontan will gut geplant sein 

Zitat Guido Weber 

Dieses wunderbar passende Zitat, hab ich am letztem Samstag auf dem Food.Blog.Meet Event in Hamburg von Guido in der Trendküche Hamburg  gehört (und direkt abgespeichert). Er hat so recht. Wenn mir etwas durch den Kopf geht, hilft mir das aufschreiben. Von der Seele schreiben….

Spontane Ideen wollen festgehalten werden. Und spontan bin ich immer. Also vom Kopf her, der Körper leider nicht mehr. Langfristig planen ist nicht so mein Ding, ich koche und backe ja auch so spontan, nach Lust  und Laune. Spontan sind auch diese Zuckerrosen aus Blütenpaste entstanden. Spontane Idee beim morgendlichen Blick auf meine Rosen im Garten.

Ein Blog sollte jedoch strukturiert und geplant sein.

DAS fällt mir extrem schwer. Im Sommer schon Herbst- oder Weihnachtsrezepte oder gar Motivtorten vorbereiten? Also backen, dekorieren , fotografieren, Text und Rezept schreiben, Blogartikel und Fotos hochladen und dann NICHT veröffentlichen? Sondern nur die Veröffentlichung für Monat Oktober, November, Dezember planen?  Und wohin dann mit den wertvollen Lebensnitteln ? Wer isst denn schon gern bei 30 C im Schatten Lebkuchen oder Weihnachtsplätzchen ? 

Oder ein grad frisch gekochtes Rezept, schön fotografiert,  fertig aufgeschrieben, als Blogartikel vorbereitet, hochgeladen und dann mit einem Datum vorgeplant ? So das in ein paar Wochen / Monaten der Beitrag von allein online geht, während ich vielleicht im Urlaub bin? Gefällt mir nicht, das bin nicht ich.

Aber so funktioniert bloggen, so sollte man nach  allgemeinen Empfehlungen von erfahren, erfolgreichen Bloggern „arbeiten“. 

Es sei unklug oder gar falsch, wie z.B. jetzt im Juni gleich alle Rezepte zu den Kirschen online zu stellen und dafür dann vielleicht wieder wochenlang gar nichts. 

Auch hätte ich einen Teil der Kirsch Rezepte vorbereiten können, für die Veröffentlichung im nächsten Jahr. So die Empfehlungen. Stimmt, hätte ich machen können. Wäre sicher schlauer gewesen und für  Juni 2019 wären dann schon Blogbeiträge sicher vorhanden. Und vorgeplant, sogar von allein veröffentlicht! Ganz egal ob ich dann grad  im Urlaub, überhaupt noch da bin, oder ob es im nächsten Jahr Kirschen gibt…

 

Aber es fühlt sich für mich nicht (noch nicht?) richtig an. Das bin ich nicht. Blogger sollen authentisch sein. Sagt man, ich bin und will authentisch bleiben. Und das bedeutet auch: spontan.

Dann etwas schreiben und veröffentlichen, wenn es passiert. Ok, ok  manches kommt auch  etwas Zeitverzögert , weil ich nach einem Ausflug, einem Event einfach ein paar Tage (oder Wochen) länger zum (nur rum) liegen brauche, nicht sitzen kann. Manches bleibt dann auch noch etwas länger liegen, weil mir schon wieder neue Flusen, Rezepte durch  den Kopf, Topf und Backofen gehen. 

Manches dauert noch länger, weil das Rezept zwar toll ist, aber zu lecker. So lecker,  das nichts, gar nichts zum fotografieren über bleibt, weil die hier lebenden Mitbewohner alles aufessen und ich nicht vorher fotografieren durfte…. 

… wie z.B. bei diesem Rezept zum Matjessalat.

 

 

 

Und manchmal entsteht auch eine Motivtorte die nur schnell bei fb oder Instagram gezeigt wird, ohne eigenen Blogartikel. Wie z.B. diese BABY Torte

Also, ich mache immer noch Motivtorten.

Ich liebe die Bastelei mit den Cakeart Materialien! Es entstehen  auch weiterhin noch kleine Dekoteile aus Zucker oder Modelierschokolade . Aber nicht alles davon kommt auf den Blog. Aus unterschiedlichen Gründen…. manches sind  noch Geheimnisse, manches erscheint mir nicht gelungen genug und manchmal nimmt das Leben1.0 (auch so eine Blogger  Fachbezeichnung) mich zu sehr in Anspruch. 

Blogartikel machen einfach viel Arbeit, kosten mich sehr viel Zeit.

Zeit die ich auch gern mit CakeArt- , Koch- oder Backexperimenten oder dem Reallife verbringen möchte.

Fazit:  ich bin sehr wohl noch eine Tortenfreundin. Bin eine Motivtorten Tante, eine CakeArt Designerin. Zwar  authentisch, aber dafür wohl  keine gute Bloggerin ??? 

 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

PS: es heißt übrigens Burgherrins Torten und Meer. Ein Wortspiel. Und wie sagte neulich meine treue Leserin Viola so treffend:

„manchmal muss es eben etwas mehr Meer sein” 💗💗💗

PPS: nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, um über die Aussage nachzudenken, mein Instagramfeed und bei fb Seite nachzugucken…. muss ich zugeben: ok ok, es waren im ersten Halbjahr wirklich nur 3 bis 4  Motivtorten, die ich in den Sozialen Netzwerken geteilt habe, dafür wesentlich mehr an anderen Backwerken. Back to the roots? Vielleicht! Eventuell? Aber seit Euch sicher, spätestens im August und November gibt’s es wieder Fondant, Blütenpaste und Modelierschokolade. Versprochen! 

 

Übrigens………es gab aber sehr wohl einiges an  Torten bei mir  zu sehen, im letztem halben Jahr…

Lost Place – Motivetorte für den Workshop auf der Tortenmesse Hamburg 02.2018

Schokoladentörtchen mit Schokodeko für den Foodfotografieworkshop Tortenmesse HH, 02.2018

Infernoherz 3D Motivtorte, 02.2018

 

Infernoherz Torte ohne Fondant

 

Eierlikörtorte zu Ostern

3D T-Shirt Torte, Mirrow Glaze, 04 2018 für de Erstgeborenen

Babytorte für den neuen Nachbarn 05 2018

Motivtorte, Hühner aus Modelierschokolade zum 50. Geburtstag meiner liebsten Eierlieferantin 05 2018

um nur einige nochmal aufzuzeigen… diverse Cupcakes, neue Rezeptexperime  mit Malzbier, die  klassischen Erdbeerkuchen usw.  für die Mitbewohner &  Besucher sind da noch gar nicht bei…

 

Erdbeertorte mit Rhabarber-Granatapfel Gelee

Malzbierkuchen

Erdbeer Vanille Kuchen

Cupcakes mit Rhabarber-Wildkirsch Toppibg

 

Allgemein Lifestyle Messen Reisen Rosé

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 4 München

3. April 2018

München im Februar

da meine rosé Teller und Hasen immer noch auf Reisen waren ( alles zur Vorgeschichte siehe hier  Teil 1, Teil 2 und Teil 3), besuchte ich diese  in München. Dort findet im Februar immer die Inhorgenta statt. Die internationale Fachmesse für Juweliere, Goldschmiede, Stein-& Edelmetall Händler und Schmuckdesigner.

Bereits 2014 durfte ich dabei sein. Gemeinsam mit dem Erstgeborenem lieferten wir seinerzeit das erste Infernoherz und ein 30 kg Messetörtchen.

Drachenfels Törtchen, 2014 München. das erste Infernoherz……

 

Februar 2018

Dieses Jahr wollte Drachenfels Design und heartbreaker etwas ganz anderes. Nicht mehr so pompös, auffällig, sondern reduzierter, kleiner sollte es werden. Ein kleiner Messestand gemeinsam mit einer befreundeten Goldschmiedin aus München . Von Andrea Frahm  erzählte mir Franziska schon häufiger, auch wie lange die Zwei sich schon kennen würden und was für ne tolle Frau Andrea sei…..

Ja und wenn meine Hasen schon mit nach München fahren, könne ich ja auch wieder mitkommen, oder? Schließlich sei das letzte Mal ja schon zwei Jahre her.

Ok, dann also wieder München. 2014 war ich mit dem Erstgeborenem dort, 2016 mit der Lieblingstochter. Also könnte ich ja jetzt die Burgbuben ääähm, ich meine die Burg Mitbewohner mitnehmen….
Wir planten also ein langes Wochenende in München im Februar. Und natürlich die nächste Infernoherz Torte ??.

Und dann kam alles ganz anders. Da ich schon am Freitag anreisen wollte, konnten die  Mitbewohner  wegen Schule nicht mit (wollten wohl auch lieber ein Wochenende allein genießen), die Lieblingstochter hatte mit Job zu tun, der Erstgeborene war verletzt und ich selbst wurde Ende Januar gleich zweimal an der Orkhand operiert…

Franziska wollte gar kein Törtchen mehr, sie könne zur Not auch Salzstangen hinstellen oder eine TK Torte, aber würde sich wahnsinnig freuen, wenn ich fit genug sei, um einfach nur dabei zu sein. Hotelzimmer ist gebucht.

Bis 4 Tage vor der Messe war es noch unklar, ob ich das schaffe. Dann hab ich mir bei meinen Nachbarinnen ein paar frische Eier gekauft, am Folgetag den Backofen angeschmissen und mal probeweise ein paar Biskuit Böden gebacken. Klappte ganz gut. Mit viel Hilfe meiner Mitbewohner haben wir dann 2 Tage durch gebacken, geköchelt, geschnitzt und gefüllt.

Zumindest eine 3D Infernoherz Torte (wenn auch ohne zusätzliche Deko) würde es geben. Mit zwei Füllungen: eine Hälfte Schoko Whisky, die andere Mango Mascarpone mit Limoncello.

Die große Menge Massa Fondant zu kneten und auszurollen war auch für meine Mitbewohner nicht ganz einfach, wurde aber nur noch schwieriger als ich dann darum bat, diese FondantDecke über das Herz zu legen….. aaaaarhg, die armen, armen Jungs. Hatten das doch noch nie so in größeren Mengen  gemacht…. ich meckerte und motzte wohl auch zu viel rum…

Dabei haben die Zwei es wirklich toll gemacht. Doch unter Aufsicht von Zwei mit Gipshand (Meckernden), war es offensichtlich alles andere als lustig. Der Erstgeborene war zur moralischen Unterstützung da, konnte aber mit seinen gebrochen Fingern auch wenig machen, außer mich auf‘s Sofa zu schicken …. (nachdem ich die weiße Fondantschicht mit roten Farben und etwas edible Roségold zum Inferno gemacht hatte).

Work in progress… Infernotörtchen mit Roségold

Kurzerhand wurde von den Herren beschlossen, es gibt nur ein Fondant Infernoherz. Punkt. Die andere bereits ganachierte Torte wanderte ins Eis und könne später hier auf der Burg gegessen werden. So.

Aber nicht mit mir.

Freitag frühmorgens um Vier, holte ich das Herz aus dem Gefrierer und dekorierte einfach mit Schokoladenganache, Buttercreme & Zuckerperlen. Verstaute alles meinen Styropur Boxen und ließ mir um 07:00 das Auto beladen. Gemütlich ging es dann mit viel Pausen nach München.

 

Nach der Ankunft gab es ein Wiedersehen mit meinen Hasen. Auch in München fühlten sie sich sehr wohl und sahen toll aus, zwischen all den wunderschönen Schmuckstücken.

Drachenfels Design , Messe München 2018

Selbst Mr. heartbreaker hat sich auf rosa Törtchen Deko  eingelassen

heartbreaker, Messe München 2018

die “Münchner” Andrea ist gar keine Münchnerin…

 

Der Messestand war ein Traum und ich lernte Andrea kennen….

Franziska stellte uns vor: “das ist Sonja aus Lüneburg, das ist Andrea aus Müüü…..Lüneburg!” Waaas?

Ja wirklich, Andrea lebte lange Jahre in München, kommt aber aus Lüneburg und ist seit 3 Jahren auch wieder im Norden zurück. Nur für Franziska bleibt sie wohl die Münchner Andrea….. Ihr ist das nämlich wirklich erst eingefallen, als sie uns vorstellte. Wir haben herzhaft gelacht (und Andrea einfach nicht erzählt, wie oft Franziska in den letzten 3 Jahren in Lüneburg war).

Ohrringe made by Andrea Frahm

Geh mal bitte  rosé Steine aussuchen…

Das spannende an dieser Messe, die nur für akreditiertes  Fachpublikum öffnet, ist nicht nur dieser immense Sicherheitsaufwand ( Fort Nox ist nichts dagegen), sondern die Lieferanten aus aller Welt. Insbesondere die Steinhändler. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, was für eine Farbenvielfalt, welche Leuchtkraft manche Steine haben.

Franziska bat mich dann, sie zu begleiten,  bei ihrer Steine-Shoppping-Tour. Einiges zog mich gradezu magisch an…(einzelne Steine habenden Wert eines Einfamilienhauses ?).

Wir staunten… und schauten. Viele Steine faszinierten mich. Jedoch bei Steinhändlern, wo wir nichts kauften. Denn für Drachenfels kommen nur Steinhändler als Geschäftspartner in Frage, die völlig unbehandelte Steine verkaufen UND den sozialen Ansprüchen von Franziska von Drachenfels genügen. Dazu gehört auf jeden Fall, das die Steine ausschließlich aus Minen kommen, die OHNE Kinderarbeit abbauen.

Zitat aus dem Drachenfels Blog:

All unsere Edelsteine werden mit großer Sorgfalt ausgewählt. Am allerschönsten ist doch die Natur, und so verwenden wir ausschließlich naturbelassene Steine, das heißt, sie wurden weder radioaktiv bestrahlt, noch eingefärbt oder geölt um eine andere Farbe zu erhalten. Die wunderschönen Reflexe und Tiefen der Farben entstehen durch feinste Steinqualität und einen perfekten Schliff. Brillant, Saphir, Amethyst, Peridot, Topas, Citrin, Rhodolith, Granat oder Calcedon, ein jeder Stein hat seine ihm eigene kristalline Struktur und Härte, und von daher auch den am besten für ihn geeigneten Schliff.”

Mehr dazu und auch ganz viel zu den verschiedenen Steinen und ihrer Wirkungen, könnt Ihr auf dem Blog von Drachenfels (oder auch hier) nachlesen. Sehr spannend, kann ich nur empfehlen!

Unsere gemeinsame Shoppingrunde wurde unterbrochen, da Kunden am Messestand Franziska von Drachenfels Anwesenheit erforderlich machen. So schockte schickte sie mich allein weiter, mit dem Satz: “….geh mal rosa Steine aussuchen! Ich hab da eine Idee im Kopf….und brauche gute Rosenquarze in Deinem rosé”

 

Alleine???? ICH ? EdelSteine aussuchen?

Rosenquarz ist seit ein paar Jahren schwer zu bekommen, also richtig schöne, saubere Steine, wusste ich von Franziska. Auch wie schwierig es war den Stein zu meinem 50.Gebursttag zu bekommen.

Nun sollte ich also suchen….. aufgeregt guckte ich bei 3 (mir vorher notierten) ausgewählten Steinhändlern, die Auswahl war überwältigend. Nicht nur was Rosenquarz betrifft. Es gab/gibt so wundervolle Steine, das ich einiges zur Auswahl in das Drachenfels Körbchen legen ließ.

Am Sonntag und Montag war ich dann nochmal mit den zauberhaften Mitarbeiterinnen Frau Silvia, Sandra, Frau Petra und sFee von Drachenfels unterwegs. Das haben wir vor zwei Jahren schon gemacht und ist nicht nur lustig, sondern auch total spannend. Was für ein Wissen und welchen Blick die Damen zu den Rohmaterialen haben.

Rosé und ich

Irgendwann zwischen ganz viel blauen Topas, lila Amestystisten, schwarzen Opalen entdeckte ich etwas ins Rosé…… Also kein Rosenquarz, etwas ganz anderes und war hin und weg. Völlig fasziniert, schaute  ich die aufgefädelten Steine an. DAS waren “meine”, die haben mich quasi angesprochen (um nicht „laut nach mir gerufen“,  zu sagen) Frau Petra sah mich, grinste schon und reichte mir die Stränge nach unten…

Frau Petra ist die Fachfrau für Steine & Ketten usw. im Hause Drachenfels und kennt mich und meine Sonderwünsche schon sehr, sehr gut. Diese rosé Schönheiten sahen nicht nur aus wie für mich “gemacht”, sondern fühlten sich auch einfach richtig perfekt an. Für mich. Als ich dann auch  noch den Namen erfuhr:

Elfenhaut, rosé Elfenhaut

war es um mich geschehen. Mit Frau Petra überlegten wir sofort, WAS daraus entstehen könnte. Elfenhaut ?, genau wie Elfenhaut, genau so zart roseeeeee sieht es aus. Wie feinste Perlen in meinem rosé…..

Die Stränge landeten direkt im Warenkorb. Etwas sehr sehr schlichtes, stellte ich mir vor und egal wie sehr meine liebe Freundin Franziska von Drachenfels schimpfen würde *1 , ich freu mich jetzt schon darauf, wenn sie die Vorschläge von Frau Petra bekommt  (dann bin ich ja wieder schon zurück in Norddeutschland) *1.

Auch den gewünschten Rosenquarz habe ich gefunden. Was Franziska von Drachenfels damit vorhat, ist noch ihr Geheimnis. Aber ich freue mich, irgendwann zu sehen was sie daraus zaubern wird. Vielleicht ja ein Törtchenring und der Stein wird das Topping??? Wir werden es zu sehen bekommen, evtl. ja schon im November zum nächsten Tag des offenen Ateliers.

3 Tage blieb ich in München, traf tolle Menschen wieder (selbst die Hamburger, was für eine Überraschung),  hatte viel Spaß und mit viel Schnee zu kämpfen und tapste sehr zu Belustigung aller in große Fettnäpfchen.

 

Ich bin keine Professionelle! Ich mach das nur aus Liebe!

Schokoladen Whisky und Mango Limocello Herz Torte

Inferno Torte, passend zur Messestandfarbe

Dieser Satz rutschte mir, unüberlegt, heraus. Auf ein Kompliment eines Kunden von Drachenfels: „ so köstlich, lecker das Törtchen  ist, machen Sie das doch sicher professionell ! Oderrr?“. …

Statt einfach sachlich zu erklären, das ich eben KEIN Konditor sei, platze ich mit dem Satz:

bin doch keine Professionelle! Ich mach das nur aus Liebe

heraus. Erst durch das herzhafte, laute Lachen aller am Tisch, die Wiederholung meiner Worte durch Anwesende, überlegte ich , WAS ich da grad gesagt hatte. Das dieser Fauxpas meine Gesichtsfarbe ins dunkelrot, passend zu Messewandfarbe veränderte, muss ich wohl nicht extra erwähnen…..

Wie oft ich den Tag über damit aufgezogen worden bin, auch nicht, oder ?

Also, die Lacher hatte ich auf meiner Seite, diese und viele andere Lächelnde Momente begleitenden mich auch auf der Heimreise.

Nur eben meine Hasen nicht.

Die blieben einfach noch zwei Tage länger in München und reisten dann zurück nach Pforzheim ins Drachenfels Atelier.

Hatte ich schon fast jegliche Hoffnung aufgegeben sie jemals wiederzusehen, klingelte hier letzte Woche unser Postman mit zwei Umzugskisten großen Paketen….

 

Jipiiii, meine Hasen sind zurück

Und alle rosé, rosa, weißen Tortenteller auch. Bis auf einen kleinen rosé Torteständer ist alles heil und super verpackt hier angekommen. Nur mein kleines zartes, Törtchen Tellerchen aus Wien hat es nicht geschafft. . . . Dafür hat aber Mr. heartbreaker mir einen großen, weißen Tortenständer mitgeschickt. Der ist echt toll ?, vielen Dank dafür, Sencer !

 

Nicht nur meine Hasen sind zurück , sondern auch die roségoldenen Elche. Alle Keramikförmchen, Etageren ebenso. Endlich hab ich wieder Porzellan im Schrank. Und Tassen auch!

Zwei neue Tassen. Also eigentlich nur Eine, denn die Andere hab ich ja {übermütig} versprochen an einen Leser hier zu verschenken hier im Rezept zum Rüblikuchen

 

Dieser original Drachenfels Kaffeebecher geht an: siehe Antwort auf Deinen Kommentar.

Herzliche Grüße

Eure Burgherrins mit Hasen

 

 

PS: das ich die „Münchner Andrea“ Zwischenzeitlich mal Morgens auf „einen kurzen Kaffee“ in Lüneburg besucht habe, ihr in ihrem Atelier über die Schulter geschaut und wir stundenlang, mit anschließend köstlichem Mittagessen am späten Nachmittag den kurzen Kaffeeplausch erst am frühen Abend beendeten, muss ich nicht extra erwähnen, oder?! Es war ein toller Tag, liebe Andrea, den wir ganz bald wiederholen müssen!

PPS:

*1   inzwischen erreichte mich der Anruf, das da Elfenhaut in Pforzheim angekommen sei….. und sie hat gar nicht sooo sehr geschimpft. Obwohl die Vorstellung von Frau Petra und mir nicht typisch Drachenfels Style sei, findet Frau von Drachenfels, das  dass doch perfekt passend für mich sei. Ich dürfe jetzt alle meine gesammelten Gutscheine, die ich die letzten Jahre zu Geburtstagen/Weihnachten von Familie & Freunden bekam, einlösen. Sie würde daraus was schönes für mich zaubern. Bin schon sooooooo gespannt , wie es fertig aussehen wird….

 

 

 

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops

Lost Place — Burgruine aus Zucker und Schokolade

21. Januar 2018

Cakeart Design Kurse besuchen ist toll. Doch niemals wollte ich selbst Kurse geben…..

 

 

Auf der Webseite der Tortenmesse ist es zu sehen und nun darf ich es Euch auch erzählen. Die liebe Katja hat mich im letzten Jahr so lange beredet, bis ich nicht mehr nein sagen konnte….

Nicht nur, das sie und die Tortenmesse Hamburg mich gebeten haben, (wie im letztem Jahr)  wieder einen Workshop für Blogger zu organisieren.

Ja, das habe ich auch erledigt. Es kommt aus Offenburg, die wundervolle Maria Panzer, von yummyklick als Dozentin für einen 3 stündigen Foodfotografie Workshop nach Hamburg.

Infos und Bewerbungen bitte direkt an die Tortenmesse HIER. Wir werden am Samstag Schokoladen Kuchen essen. NACHDEM  wir gelernt haben, wie dieser und Törtchen überhaupt schön in Szene gesetzt und fotografiert werden. Darauf freue ich mich selbst als Teilnehmerin schon sehr.

Aber Katja hat mich auch überredet, selber einen (besser zwei) Workshops zu geben. Mich? (Ööööh, ich glaub nicht, das ich das kann…..). Katja kam extra angereist, um ein ernstes Wort mit mir zu reden. Oder auch ein paar Wörter mehr. Ok, wie ein Cakeboard in Holzoptik entsteht, könnte ich wohl zeigen. Das hatte ich zugesagt.

Cakeboard Holzstruktur

Aber Katja wollte mehr. Die Burgruine sollte es sein!

Dazu benötigt sie aber auch schöne Fotos. Toll, der Foodfotografie Workshop ist ja erst am Messesamstag. Kein Problem für Katja, sie kennt da übrigens eine nette Fotografin, die macht auch tolle Porträtfotos, das hätte sie übrigens auch gern noch…..

Wer mich etwas kennt, weiß ja wie ungern ich mich fotografieren lasse. Ich kann das nicht, so mit posing und ordentlich gucken. Entweder ich rede, während es klickklick macht oder mache dabei die Augen zu oder ziehe die Stirn in (nochmehr) Falten oder oder oder. Kurz: ich finde Fotos von mir doof.

Doch Katja fackelte nicht lange und so stand eines schönen Tages Anfang November die zauberhafte Andrea Klick bei mir.

Andrea mag es gern, Menschen zu fotografieren,

die nicht gern fotografiert werden mögen.

Nach einer guten Tasse Tee, machten wir uns auf in den Garten, nach diversen Versuchen mich dazu zu bringen, freundlich in dieses (böse, schwarze) Objektiv gucken zu lassen, baute sie dann auf der Terrasse ihre Utensilien für das Törtchen Shooting auf. Nebenbei sind diese Bilder entstanden…

  

 

Sehr spannend, Andrea bei der Arbeit über die Schulter zu gucken und wertvolle Tipps zu erhalten.

 

 

 

Sie setzte meine beiden Burgruinen ordentlich ins rechte Licht. Ich bin begeistert von ihren Fotos meiner Zuckerstücke. Wenn Ihr mehr Bilder von Andrea sehen wollt –––––> bitte hier:

Katja hat nun was sie wollte,

meine Zusage nur für die Tortenmesse exclusiv & einmalig einen Workshop zum Thema Lost Place und Andrea‘s Fotos.

Und ich? Mach mir jetzt etwas ins Hemd, ob ich denn wirklich meine Techniken so erklären kann, das Workshop Teilnehmer auch zufrieden mit einer kleinen Zucker Ruine nach Hause gehen und darauf aufbauend neue Werke entstehen werden?

Werde Euch auf dem laufenden halten…..

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin