Browsing Tag

Tortenmesse Hamburg

Allgemein

Bloggerworkshop Foodfotografie auf der Tortenmesse Hamburg 2018

7. März 2018

 

Foodfotografie Workshop auf der Tortenmesse Hamburg

Samstag früh, nach einem schnellem Frühstück im Hotel, wurde ich bereits um 07:45 h abgeholt und zur Messe gebracht.

Es war ja noch soooo viel zu tun. Einen kleinen Einblick, wie umfangreich so eine Orga für ein Bloggerworkshop ist, hab ich HIER mal kurz beschreiben.

Punkt 08:00 h früh schloß ich mich in unserem Workshop Raum ein, ließ mir von Katja die Schutzfolien vom rosa Teppich entfernen und erledigte letzte kleine Feinarbeiten.

u.a. legte ich noch die Messezeitung aus , in der alle Infos wunderschön abgedruckt waren.

                          

  

Als alles fertig vorbereitet war,  zog ich mir um 09:00 h zum ersten Mal die weiße Jacke an.

Ein weiteres erstes Mal für mich. Alles zur weißen Jacke und der ehrenvollen Aufgabe – in meinen Highlights zur Tortenmesse 

LINK folgt…..

 

…doch zurück zum Bloggerworkshop…

Ab kurz nach 12 h, war ich wieder umgezogen in meiner rosé Jacke und zurück im Bloggerraum. Maria Panzer von yummyklick traf ein, baute ihr Material auf und  suchte sich aus meinen mitgebrachten Kisten, das aus, was sie für sinnvoll hielt.

Der Raum war vorbereitet für 10 Teilnehmer, da ich zuvor schon krankheitsbedingt Absagen erhielt. Kurzfristig meldeten sich jedoch noch zwei neue Teilnehmer an und wir zwitschten nochmal kurz an Tischen und Goodiebags rum.

Überraschend tauchte Ruth Mrs Dorie auf, (obwohl sie vorher ankündigte, dieses Jahr gar nicht nach HH zu kommen!) und ich bot ihr einen Reservestuhl in der Ecke an, weil eigentlich alle Plätze belegt waren, überlegte noch nach Umbau Alternativen, als Tobi Kuchenbäcker angehetzt kam, ein paar Cupcakes für uns mitbrachte, sich aber entschuldigte: sein Stand unten sei belagert, er könne nicht am Workshop teilnehmen, es täte ihm leid…..

…mir tat es zwar auch leid, aber erleichtert, konnte ich Ruth jetzt doch einen ordentlichen Platz anbieten.

 

Mit etwas Verspätung starteten wir, nach dem der Ersatz Laptop, dann dank technischer Hilfe von einem Teilnehmer, auch mit dem Beamer kommunizierte und die PowerPoint Präsentation von Yummyklick auf die Leinwand übertrug.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte uns Maria einiges zum Thema Licht, Tageslicht und Tageslichtlampen, Reflektoren, zeigte uns Bilder wie sie daheim Sets aufbaut.

Maria gab coole Tipps um Hintergründe selber zu gestalten und zu passenden Objektiven. Das waren wirklich geldsparende Tipps, während mir neulich im Fachgeschäft nämlich sehr gern ein „unbedingt brauchen Sie dieses ..“ – teures Macroobjetiv verkauft werden sollte, erklärte Maria, mit welcher einfachen, wesentlich kostengünstigeren Variante Foodfotografie sogar noch besser geht. DAS werde ich demnächst direkt mal ausprobieren (und berichten).

Wer gern mal Hintergründe selbst basteln möchte, ohne das eigene Wohnzimmer mit Farbe zu bekleckern, Maria gibt dazu im Sommer Workshops in Hamburg.

Zum Ende hin, durften die Teilnehmer in kleinen Gruppen, die Cupcakes vom Kuchenbäcker, die Schokoladenkuchen mit den verschiedenen Callebaut Schokoladen Ganache(n) , Schokosternen, Zuckerperlen oder die mit Massafondant eingedeckten Torte mit Schokoladenganache (und den lustigen Einhornstickern von schicke Torten) auch  nach Lust und Laune, erst verzieren und dann fotografieren. Maria stand für Fragen und Tips zur Verfügung, ließ aber die Teilnehmer weitgehend selbst gestalten.

Zum Ende verteilte ich noch die Goodiebags unserer Sponsoren. Dafür ein DICKES DANKESCHÖN an:

Betty s Sugar Dreams  für kreative Cupcakemischngen vor dem Verkaufsstart,  Callebaut   für aller feinste, köstlichste Schokoladen, Caros Zuckerzauber   für großzügig gefüllte Taschen und Gutscheine , Cosmic Shop  für feinste Papeterie aus Hamburg, Crazy Sweet Shop für den dunklen Fotohintergrund und Gutscheine für die Teilnehmer, FunCakes für die reichlich bestückten Taschen mit allem zum Backen & Dekorieren, Leuchtturm1917 für die phantastischen, großen Notizbücher, Magic Colours für tolle Farben, tasty me  für Zuckerperlen, Cake Lace und Fondant, sowie Wilton für Spritztüten und Icingbag Ties und Yummyklick für Gutscheine zu Deinen nächsten Workshops.

 

 

Alles fotografiert vor und auf dem Hintergrund „Schatten“  aus dem Shop von Crazy Sweets  by Thereasa Täubrich .

 

Eine Teilnehmerin kam erst nach dem Ende der Veranstaltung um sich zu entschuldigen, das sie nicht vom Stand wegkam, da der Besucherstrom unten nicht abriss.. Werde hier keine Namen nennen, sage aber: Dein Platz blieb freigehalten, bis zum Schluß. UND: Danke, das Du mir vorher, den eingedeckten Dummie gebracht hast, der dann auch zum Fotoobjekt wurde.

 

Dankeschön, das Ihr alle da bei gewesen seid: Alexandra Mädchenmutter, Lisa Madame Sparkle , Sabine Sabines Sweet Cake , Perihan ludorn.de ,  Sonja Cookie und Co,  Annika Annis Backwelt, Anne GinkgoWerkstatt,  Ruth Mrs Dori & daughter , Thomas Schicke Torte, Ralf Mr. Fancy Cakery , Tobias Der Kuchenbäcker, Franzi wenn Giraffen backen, 

Würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Eure Links via Mail zuschicken würdet, falls oder wenn Ihr über die Messe erzählen/ berichten werdet oder habt. Dann ergänze ich das ganze hier noch mal.

Als Fazit kann ich nur sagen, mir persönlich waren 3 Stunden definitiv zu wenig Zeit um effektiv zu lernen. Gern hätte ich mir auch mehr Zeit für praktische Übungen gewünscht. Aber dafür muss man/frau wohl dringend einen Ganz- oder vielleicht auch Zweitages Workshop besuchen. Das habe ich mir für dieses Jahr auf jeden Fall fest vorgenommen. Als Gast, nicht als Organisator.

herzliche Grüße

eure Burgherrin

 

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Burgruine Lost Place aus Fondant & Schokolade – der Workshop

3. März 2018

Das erste Mal….

….wer mich etwas kennt, weiß das ich die letzen 5 Jahre viele, sehr viele Kurse & Workshops zum Thema CakeArt Design besucht habe. Und mit viel Spaß (manchmal Verzweiflung, oder Theresa ? ) viel gelernt habe. Immer tolle Inspirationen , phantastische Begegnungen hatte und mit viel Freude all diese Reisen, manchmal zu weit entfernten Zielen auf mich genommen habe. Und es immer wieder tun würde!

Doch selber mal Workshops geben? Niemals.

Hab ich gesagt. Sag niemals nie, sagten Andere. Und dann kam Katja, die Urmutter aller Tortenmessen. Und nein, sie hat nicht wirklich gefragt, ob ich würde….sie hat eher gesagt, das ich müßte (hab ich hier schon erzählt)!

Die Burgruine sollte es sein. Ausgerechnet die Burgruine, an der hab ich ne Woche gesessen, mindestens. Und nun sollte ich, das in 3 Stunden anderen erklären…..ich?

Alternativen hab ich Katja angeboten: „ bitte lade doch Anita von Fancy Cakery ein. Die macht soooo tolle Sachen und gibt auch Kurse in Hessen. Und Jan-Michael Sugarart auch, bitte. Die können das alle viel, viel besser. Das sind doch Profis!“

Ja ok, die lädt sie auch ein, aber…..ich müsse trotzdem. Schon um anderen Mut zu machen, auszuprobieren, nicht aufzugeben usw.

Also sagte ich zu, machte mir vor Angst ins Hemd. Nicht nur vor Aufregung, sondern auch vor der vielen Arbeit. Hab ich ja schon hier  erzählt.

Aber man soll sich seinen Ängsten stellen,

so setzte mich an den Küchentisch und probierte wie viel (m)einer Burgruine in nur 3 Stunden machbar wäre. Das dabei weitere Ideen und viel zusätzliche Details entstanden erzähle ich lieber nicht, nur soviel- es fiel mir echt schwer, das ganze so zu minimieren, dass es in 3 Stunden machbar sein wird.

Burgruine Nr. 2 & 3 wuchsen und letztendlich hatte ich die Variante Lost Place. Hierbei sind einige meiner Techniken in der Kürze der Zeit vorzeigbar. Einiges kann nur als Tips mitgegeben werden, wegen der längeren Trocknungszeiten.

Zweimal den gleichen Workshop geben?

Freitag und Sonntag? Das war mir irgendwie zu viel, hatte ich ja noch ein paar andere Aufgaben für die Tortenmesse Hamburg übernommen. Da war zum einen der Bloggerworkshop zu organisieren (erzähle ich Euch noch), sowie aus den Sponsorenpaketen für die Gewinner der Wettbewerbstorten hübsche Preise zu packen. Zum anderen musste ich auch noch in die Schulung. In die Juryschulung. Aber das ist ein anderes Thema.

Also planten wir für den Freitag „nur“ einen einstündigen Workshop. Cakeboard in Holzoptik. Auch das hab ich daheim mit der Stoppuhr getestet. Mit nur einer Hand brauche ich 50 Minuten dafür. Passt also.

Was für ein komisches Gefühl, morgens das iPad anzumachen und sich selbst im Internet zu sehen…….

… im Januar kam die Veröffentlichung auf der Webseite der Tortenmesse und auf deren Facebook Seite. Ganz ehrlich? ich fand es doof, peinlich, irgendwie irreal und wäre am liebsten geflüchtet. Irgendwohin. Ganzweitweg. Nach ganz ganz ganz weit weg.

Am nächsten Tag kam die what’s up: Deine erste Buchung ist eingegangen. Die Ruine. Aaaargh, nun war es zu spät. Flucht ausgeschlossen, jetzt muss ich da durch.

Dann kam die zweite Hand OP in dem Monat und Katja gab mir die Chance alles abzusagen, wenn es nicht geht. Aber da war es zu spät. Kneifen gilt nicht. Wenn ich etwas Zusage, dann halte ich es auch. Oder organisiere einen Notfallplan.

So überredete ich meine „Mitbewohner“ mir zu helfen. Notfalls. Sie müssten auch nicht sprechen, sondern nur Fondant und Modelierschokolade kneten, zusammen bauen und werden nicht fotografiert, versprach ich (und noch einiges mehr!!!). Wir übten daheim und so konnte ich einige Steine vorbereitet und gut durchgehärtet mit nach HH nehmen.

Workshop Cakeboard in Holzoptik

Hier wusste ich im Vorfeld wer sich angemeldet hat — Britta.

Britta – let me Entercake  you, das nahm mir die Angst, da ich Britta schon länger kenne und wir scherzten im Vorfeld, wenn sie die einzige Teilnehmerin bliebe, können wir zwei Cakeboards machen. 1x Holz- und 1x Steinoptik.

Einzelchoaching, tja was soll ich sagen……. Zwar hatte ich je ein Stein- und ein Holzoptik Cakeboard vorbereitet, wir haben uns redlich bemüht nicht allzu viel zu quasseln und EIN Cakeboard in Holzoptik (fast) fertig bekommen.

Das abpudern der Strukturen muss Britta jetzt allein daheim noch fertig stellen, denn die Stunde ging schneller um, als uns Beiden lieb war. Gern hätte ich überzogen und noch ein Stündchen mit Britta weiter gebastelt, wenn da nicht die Juryschulung gewesen wäre.

Danke Dir, liebe Britta, für Dein Vertrauen, meiner erste Workshop Teilnehmerin zu sein und auch für die beiden Fotos, die ich hier verwenden darf.

Lost Place — Burgruine Workshop

Am Sonntag früh packte ich dann Taschen und Kartons um. Wenn man Workshops anbietet, muss man Material für 12 Teilnehmer vorhalten. Grad in Hamburg auf der Tortenmesse, gibt es die Möglichkeit Workshops noch vor Ort zu buchen und , das nutzen viele Besucher wohl auch.

Für 12 Teilnehmer. Das ist verdammt viel Schlepperei. Unzählige Kilo Massa Fondant in schwarz, braun, grün, gelb, rot, pink & blau. Fast genau so viel Modelierschokolade , Royal Icing von FunkCakes, CMC, Pinsel & Puderfarben von Caros Zuckerzauber, Gelfarben von Magic Colours, Werkzeuge von Wilton mussten angeschafft, Haushaltspapier, Feuchttücher, Handschuhe, noch mehr Werkzeug, Farben, Schüsseln, Zutaten usw. aus dem Burgherrins Bestand mit geschleppt werde. Gefühlt: eine LKW Ladung voll.

So war ich echt froh, das es nur 3 Anmeldungen für diesen Workshop gab. Und das wir auf einer Tortenmesse waren. Denn so konnte ich auf sehr kurzfristigem Wege, all das noch einkaufen, was ich nicht dabei (oder vorher falsch bestellt) hatte,  z.B. Cakeboards bzw. Drums in der richtigen Größe usw…..

Sehr, sehr dankbar, nahm ich Sonntag früh das Angebot von Marianne Zuckerwelt an, mir zu helfen. In Windeseile deckte sie mir die Cakeboards für die Teilnehmer ein. Und zwar genauso wie ich mir das vorstellte, farblich so wie ich es gemacht hätte, nur viel, viel ordentlicher, als ich es an dem Morgen gekonnt hätte.

Auch bei der Schlepperei in den Workshopraum und später beim anrühren von Icing ect. durfte ich auf ihre Hilfe zählen. Das hat mir einiges sehr erleichtert.

Meine 3 Teilnehmer haben es mir auch sehr leicht gemacht. Es waren keine ganz Unbekannten. Mit Monika aus Kanada, habe ich im letzten Jahr beim Workshop von Handi Cake nebeneinander gesessen und gemeinsam gelernt , nun saß sie bei mir.

Jacqueline  von Jackys Backzeit and more  kenn ich von diversen anderen Tortenmessen und Lisa von Madam sparkle, hatte ich am Vortag im Bloggerworkshop (erzähl ich noch von)  kennengelernt.

Das sie auch am Wettbewerb teilgenommen hatte, erfuhr ich erst dadurch, das sie sich entschuldigte, sie würde etwas später kommen, da sie noch ihr Juryfeedback Gespräch hätte. Das sie dadurch verpasste CMC unter Ihre Fondant Steine zu mischen, erzählen wir niemanden. Hoffe nur, das ihr Ergebnis inzwischen durchgetrocknet ist und sie weiter aufbauen kann.

Durch die 3 motivierten, fröhlichen Mädels und der Hilfestellung durch Marianne bekam ich meine Aufregung auch einigermaßen in den Griff. Offensichtlich konnte ich auch einiges an kleinen Geheimnissen preisgeben, denn es wurde fleißig mitgeschrieben.

  

Auch haben alle Teilnehmerinnen jeweils 3 Reihen RuinenSteine und den Anfang von der einfachen Turm Variante anschließend in den Transportboxen von Ohlro ( dickes DANKE an die beste Boxencrew dafür und für Euren persönlichen Besuch am Freitag) mitnehmen können.

Hoffe, ich konnte Euch, liebe Monika, Jacky, Lisa,  ein bisschen was Neues zeigen und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Bilder schickt, wenn Ihr etwas aus den Techniken basteln werdet oder Euren Lost Place weiterbaut.

Ganz herzlichen Dank für Euer Vertrauen, Eure Worte. Auch, das Ihr wieder einen Workshop bei mir mitmachen würdet. . . . das kann ich Euch leider noch nicht Zusagen. Darüber muss ich erstmal nachdenken…

 

Mein Fazit:

es hat  sehr viel Spaß gemacht einen CakeArt Workshop zu geben, fast soviel wie an einem teilzunehmen.

Das lag insbesondere daran, das ich sehr, sehr liebe Teilnehmer hatte. Es war aber auch extrem viel Arbeit, in der Vorbereitung. Wochenlange Planung, Entwürfe entwickeln, Materialien testen, Probe basteln, Einkäufe usw.  Ohne die Unterstützung von meiner Familie und Freunden, wäre das für mich kaum zu bewältigen gewesen.

Hatte ich schon immer großen Respekt vor all Euch großartigen Dozenten, deren Kurse, Workshops, Masterclasses ich bislang besucht hab, versinke ich jetzt vor Ehrfurcht an Euch. Nicht wegen Eurer tollen kreativen Kunstwerke (das ja sowieso!) , sondern auch vor Eurem Mut, Eurer Riskobereitschaft Euch damit selbstständig zu machen.

Einfacher ist es sich als Teilnehmer an einen fertig gedeckten Kurs Tisch zu setzen, alles an Infos aufzusaugen, auszuprobieren was andere ausgetüftelt haben, um daraus wiederum etwas eigenes entstehen zu lassen.

 

Ob ich nochmal einen Kurs mit mache? Aber ganz klar: JA!
Ob ich nochmal einen Workshop geben werde? Ganz klares: ich weiß es nicht…
….ich bin definitiv lieber als Teilnehmer mittendrin dabei um zu lernen, als davor zu „stehen“ und zu erklären/lehren!

Dennoch bin ich sehr froh und dankbar, dass ich diese Erfahrung habe machen können/dürfen.

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin

Allgemein Kurse / Workshops Messen

Tortenmesse Hamburg 2018 — Freikarten zu verschenken

19. Februar 2018

 

Wolltet Ihr schon immer mal wissen, wie man eine Monstertorte zum leuchten bringt?

Oder auf Fondant schreibt/ lettert / malt ? Oder lernen wie ein Nilpferd ins Häschenkostüm kommt? Wie Blumen aus Waferpaper entstehen?

Oder Euch einfach inspirieren lassen, andere  Torten Verrückte treffen und Euch austauschen?

Meine Schusseligkeit könnte Euer Gewinn sein…

die  letzte Woche war sehr stressig, nachdem ich Montag in Hamburg war um letzte „Kleinigkeiten“ auf und für die Tortenmesse zu besprechen und die Freikarten für unsere Sponsoren abgeholt hatte, überschlugen sich die Ereignisse.

Termine in der Folterkammer meines Vertrauens (meine  Rehatechniker) und beim Handchirurgen brachten mir neue Schienen, weitere Hilfsmittel und neue Experimente sowie Erkenntnisse. Hinderten mich aber daran, die zwei Törtchen für meine liebe Drachenfreundin so zu dekorieren, wie ich das gern gewollt hätte.

Dank meiner fleißigen Helfer hier, wurde  aber zumindest eine Infernotorte ordnungsgemäß mit weißem Fondant eingedeckt, so das ich diese noch colorieren konnte. Das wollte ich aber gar nicht erzählen, nur kurz: bin pünktlich mit zwei Törtchen  am Drachenfels Design Stand auf der Inhorgenta in München angekommen und hatte ein phantastisches Wochenende! Mehr dazu, später in einem separaten Post.

WAS ich aber vergessen habe…….

…die Freikarten an unsere Sponsoren zu verschicken ? *oouuhhppss*. Meine Mitbewohner waren von ihrer Fleißarbeit, beim Törtchen helfen,  offensichtlich auch zu erschöpft. Tja, jedenfalls liegen hier nun ein paar Freikarten….. (für die Mitarbeiter der Sponsoren haben wir eine Lösung gefunden — Gästeliste) und deswegen kann und darf ich nun

 

3 x 2 Freikarten für die Tortenmesse Hamburg verschenken!

Wer von Euch möchte gern am 23., 24. oder 25.02.18  zur Tortenmesse Hamburg?

Schreibt  mir schnell hier einen Kommentar, ob, an welchem Tag und mit wem Ihr gern nach Hamburg wollt.

 

Es wird sicher wieder ein tolles Wochenende.

Neben vielen Ausstellern, sicherlich wunderschönen Wettbewerbstorten, einem Tortencafe (zum parken der Männer ?! ?) gibt es ein großes Angebot an Workshops die noch hier zu buchen sind.

Weiterhin hat die Messe großartige Künstler für die Bühne  angekündigt, ein paar Geheimnisse kann ich schon verraten:

unsere Betty, Bettys Sugardreams ist live vor Ort und hat viel Neues dabei,

Tobias, der Kuchenbäcker wird live vor Ort backen und hat seine Bücher eingepackt,

der Gewinner von Das große Backen 2017, Deutschlands bester Hobbybäcker Patrick gibt Workshops und zeigt Euch Paddington Bär

und viele weitere phantastische CakeArt Designer, Tortenkreative werden vor Ort sein.

 

save the Date

 

Wen von Euch werde ich denn am Wochenende sehen? Also ich freu mich, bis dahin

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

 

 

Allgemein Kurse / Workshops Messen

Wieviel Arbeit hinter einem Cakeart Workshop steckt ?

6. Februar 2018

Wieviel Arbeit hinter einem Workshop steckt, hab ich unterschätzt

Während die Sonne heute über Lüneburg strahlend, frühlingshaft Schnee & Eis der letzten Nacht schmelzen läßt, lieg ich auch dem Sofa und mühe mich mit dem Handout für meinen ersten Workshop ab…..

 

Sonne im Februar 2018

Das ich mich hab überreden lassen erstmalig, einmalig, einen Workshop in Sachen Zuckerkunst zu geben, hab ich hier ja schon erzählt. Wie viel Arbeit da VORHER noch notwendig sein würde, war mir nicht ganz klar…..  Zwischen meinen Beiden OP´s im Januar fragte Katja nicht nur sehr lieb nach, wie es mir geht, sondern auch, wann ich ihr denn das Handout liefere….

 

Handout????? Ach ja, das ist fertig. In.Meinem.Kopf.

Sie will das aber schriftlich, zumindest als pdf….. ok, ok ich sitz dran.
Bislang 8 Fotos plus 410 Wörter…… und doch erst der Anfang ?

 


Mir wird wieder ganz klar, warum ich das nie beruflich machen will.

Mein großer Respekt geht an alle CakeArt Dozenten, insbesondere an Euch deren Kurse ich besucht hab. Wieviel Arbeit und Vorbereitungszeit Eure Kurse im Vorfeld benötigen, wird kaum einem Teilnehmer bewusst sein.

Für uns, die wir so für uns, Familie und Freunde Törtchen basteln gilt: Idee, Zeug zusammen suchen, anfangen zu modellieren, backen, eindecken, dekorieren. Dafür brauche ich persönlich durchschnittlich 3 Tage (ohne die Zeit für aufwendige Deko! Das kann manchmal auch Wochen dauern….) mit Kühl-und Trockenzeiten.

An meiner ersten Burgruine hab ich gut eine Woche gebastelt! Allein, in meinem ZeitRhythmus.

Um dieses Stück bzw. die Techniken dazu in den zeitlichen Rahmen von 3 Stunden für einen Workshop auf der Tortenmesse Hamburg zu bringen, hatte ich Ende letzten Jahres noch zwei weitere Varianten „gebaut“…..

 

Wieviele Figuren unsere Profis wie Just little cakes ´s Gisi, Crazy Sweets by Theresa Täubrich, Valentina’s Sugarland, Nicola von  Key for cakes oder all die Anderen unserer großartigen Zuckerkünstler wohl basteln, bis sie diese uns als Kursfigur vorstellen? Oder stoppt Ihr schon bei Euren ersten kreativen Ideen, die Zeiten?

Was neben dem Schreiben, Fotos sortieren usw. sonst noch alles an Listen, Einkäufen, Vorbereitungen für meinen Miniworkshop notwendig ist, werde ich Euch gern nach der Tortenmesse Hamburg erzählen…..

 

Bis dahin — genießt die Sonne
Eure Burgherrin
*die sich, nun weiter mit dem Schreiben eines Handouts, abquält* {Danke Katja ?}

Allgemein

Sweet Candy Table – Tortenmesse Hamburg

14. März 2017

Sweet Candy Table

Dark Chili Choc Cupcake

 mit Himbeer Überraschung, Pistazien & Salz Karamell Topping.
MandelMacaroons mit Pistazien Creme, Zuckerdeko

Zitronen Rosmarin Keks

mit Limetten Knallbonbon- & Kürbiskernöl Schokolade , Marzipan Deko

Bailys Tulpen Cakepops

mit Marzipan Deko

 

 

Wird grün nun das neue Burgherrin roseeeee?

Nein, keine Sorge. Auch wenn das hier seit Wochen die beherrschende Farbe in der BurgKüche war, wird es niemals mein rose ersetzen!

Als ich letztes Jahr hörte, es gibt auf der Tortenmesse Hamburg auch eine Wettbewerbskategorie Candy Table und es wird auch der Geschmack bewertet, hab ich direkt gebucht! OHNE die Ausschreibung genau zu lesen……(Geschmacklich kann ich, Candytable lieb ich *freu*)

Sofort hatte ich die Idee, den Candy Table farblich passend zu meiner letzten Wettbewerbs- Hochzeitstorte zu gestalten. Konzepte für Candy Table zu planen und umzusetzen macht mir unheimlich viel Spaß. Die Idee für meine Hochzeitstorte stand schon lange fest: zartgrün, ein ganz wenig Silber und schokobraun {wie, warum und was unsere Irlandreise damit zu tun hat……? später mehr….} ,

irish Fairy Spring Wedding Cake

damit stand die Farbenwahl fest und ich machte mich an die Recherchen ….

Zu einem hübschen Candytable gehören (für mich) passende Gläser, Porzellan, frische Blümchen, passende Tischwäsche und neben dem selbst Gebackenem, auch gekaufte Naschies und vieles mehr. Je größer der Tisch ist, desto mehr Spielraum bleibt mir, für Deko, Kerzen, Papeterie usw.

Einen kleinen grünen Tortenständer von Miss Etoile hatte ich ja (irgendwo tief im Schrank, auch einen in blau, versteckt). Zwei hübsche Kännchen von #greengate in grün hatte ich vor 2 oder 3 Jahren bei Harry & Sally erworben (eins davon war noch schön verpackt). Diverse Vasen und Gläser warteten auch darauf mal wieder  hervorgeholt und poliert zu werden…. Hach, die ersten Probeaufstellungen machten so viel Spaß.

Der Einkauf von Naschwerk, Bonbons , Lollies usw. in genau dem Zartgrün, stellte sich als schwieriger heraus. Knallgrün – kein Problem, aber genau dieses zarte, helle, frühlingshafte Grün? Keine Chance. Zumindest Ende letzten Jahres noch nicht. Somit bastelte ich also erstmal mit Schokolade, Icing, Marzipan, Fondant, Blütenpaste und Lebensmittelfarben in der BurgKüche herum.

Auf der Nordstil Messe in Januar in Hamburg, schlenderte ich mit Peggy von PrettyBeautiful Events durch die Halle mit Süsskram und wir entdecken: Sanddorn. Unzählige neue, tolle Produkte mit Sanddorn *wünsche mir jetzt fast, das irgendjemand bald (demnächst) ein oranges Candytable Konzept möchte*. Aber auch etwas (sehr wenig) in zart grün ?: ein Hersteller aus Dänemark macht wunderschöne Dragees, eine Confiserie fertigt zartgrüne Schokolade und kurz vor Feierabend orderten wir dann auch noch grüne Möweneier.

Allerdings waren die Liefermindestmengen bei manchen Herstellern so hoch, wirklich nur für den Wiederverkauf geeignet, dass ich mich wieder an die eigene Bastelei setzen musste {zartgrüne Möweneier hab ich nun reichlich vorrätig ?}.

Das jeder Teilnehmer die Wettbewerbsregeln (mehrfach) lesen sollte, hab ich schon mal hier  geschrieben…. auch ich hab irgendwann die Regeln zum Candytable Wettbewerb ausgedruckt und öööhm nochmal gelesen . Schockiert!
Grundfläche von 50 x 50 cm an keiner Stelle überschreiten…” und gefordert wurden: “… 4 Cupcakes, 4 Cakepops und 4 Kekse…” “… für die Jury Verkostung …ein extra Teller mit je 2 Cupcake, Cakepops, Keksen ..”

KEKSE????

Kekse kann ich nicht. Also nicht in hübsch dekoriert *kraisch*, bestenfalls krumme Cookies…. und 50×50 cm???? Wisst Ihr wie klein das ist????? Wie soll den da all mein hübsches Dekozeug, Blümchen, Bonbons, Tütchen, Schaufeln, Gläschen drauf passen ????

Alles auf Anfang und neu planen! 50×50 cm…… kurzerhand ein 46er Cakeboard eingedeckt und alles neu probiert…..jede meiner gläsernen Bonbonieren war zu groß, optisch völlig unpassend. Das Reduzieren war wirklich schwer. Bei Frau Huttner von Die Schönhaberei entdeckte ich dann ganz kleine, zierliche Glashauben mit Krone. So zauberhaft, die mussten es sein. Zwei wunderbare Mini Tablets entdeckte ich noch in meinem Lieblings-Deko Shop in Lüneburg.

Nonpareille´s, Zuckerperlen, Cupcake Förmchen & Wrapper, Cakepops Stiele, Strohhalme wurden in verschiedensten grün, weiß und Silber bestellt, getestet, verbacken, verworfen und neu probiert. Blütenpasten, Fondant gefärbt, modeliert ausgestochen.

Wochenlang mussten die 3 Burgbuben , Kekse probieren und bewerten. Meine härtesten Kritiker! Geschmacklich war mein Zitronen Rosmarin Thymian Keks, sehr beliebt. Ohne Deko zumindest. Mit Fondantdeko sah es zwar ganz ordentlich aus, aber -so wurde kritisiert- die Deko klebte dann am Gaumen und war zu hart. Royal Icing kann ich nicht, und so verabschiedete ich mich endgültig von der Idee “hübsche” Kekse und entschied mich für “nur” lecker. Nicht mal die ordentlich ausgestochene Form wollten meine Kekse behalten. Selbst nach dem Tips und Tricks aus dem YouTube Video von Betty…..…klappte das bei mir überhaupt gar nicht.

Nicht mal 6 genau Gleiche von gefühlten 795.000 gebackenen wollten es werden. Bei mir ist jeder Keks individuell ?.

Die 10 ähnlichsten kamen dann in die Endrunde. Wurden mit einer feinen Schicht Limetten- Knallbonbon Schokolade überzogen, mit Mr. / Mrs. aus feiner weißer, mit Kürbiskernöl gefärbter Schokolade beschriftet und mit kleinen Tulpen aus Marzipan dekoriert. Fertig. Schluß, aus, Ende.

Bei den Cakepops waren sich meine Kritiker vom ersten Bissen an einig – lecker. Da durfte (und musste) ich nur noch an der Form rumexperimentieren. Sehr zum Vergnügen der Burgbuben, die dadurch reichlich naschen konnten. Wollte ich doch unbedingt Cakepops in Tulpen Form basteln. Die jeweils 27 gr schwere Schokoladen Bailys Masse hält zwar Kugelförmig gut auf klassischen Cakepops Stielen, in der Tropfenform jedoch, kurioserweise, nicht. Zumindest nicht lange genug.
Dafür nutzte ich dann doch Strohhalme. Mit Candymelts überzogen und zusätzlich mit 6 großen Marzipan Blütenblättern dekoriert ist das Gewicht zu hoch für Cakepopsstiele und sie rutschen irgendwann langsam runter.

Das sollte natürlich auf der Messe keinesfalls passieren und so mussten einige der ersten Cakepops einen harten Test durch stehen: Tagelang unter der Glasglocke im mindestens 25 C warmen Wohnzimmer . Ob der Test für die Cakepops oder für die Burgbuben, die diese NICHT essen durften, härter war, sei dahingestellt ?.

Das gleiche Testverfahren hab ich natürlich auch mit dem Topping für meine Cupcakes durchgeführt. Hier hatte ich mir zwei Cremes ausgedacht, um das Farbthema wieder aufzugreifen: grüne Pistazien – Kürbiskernöl Creme und Chili Schokoladenganache mit Salzkaramell.

Dark Choc Chili Cupcakes mit Pistazien, Schoko Salz Karamell Topping und heimlicher Himbeere

Für die Messevariante, die ja 2 Tage lang standfest bleiben sollte, musste ich ganz gegen meine sonstige Rezeptbastelei zu mehr Zucker (in Form von gekochtem Salzkaramell unter der  Ganache) und Schokolade greifen.

Die größten Fehler die ich gemacht habe?

Nicht nur das kleine bisschen Zuviel an Zucker, sondern: alles super frisch und hygienischen einwandfrei am Jury Bewertungstag (Samstag) liefern zu wollen, aber alles schon am Anreisetag (Freitag) dabei zu haben.

So habe ich am Donnerstag sehr sehr früh gebacken, Cupcakes und Masse für Cakepops. Anschließend bis spät abends beim Erstgeborenen in der Küche kiloweise Füllungen für die Sponsoren Messetorte (andere Geschichte, folgt noch) mit einem seiner Kollegen auf 1,20 Biskuit Böden verteilt (dickes Danke an Matze) um dann abends “kurz” die Cakepops vorzuformen, zu kühlen und hundemüde ins Bett zu fallen. Am ersten Messetag (Freitag) um 03:00 h aufstehen Cupcakes zu füllen, aufdressieren und Cakepops zu basteln.

Wenn frau so müde ist, reibt frau sich wohl mal unbewusst die Augen???? Anders kann ich es mir beim besten Willen nicht erklären, das sich eine Wimper in meine Marzipan Deko einarbeiten ließ und ich das selber nicht gesehen hab. Wurde natürlich prompt von der Jury entdeckt ! *wie peinlich*! Sowas darf nicht passieren!

Zweite große Fehler, das ich alles auf EIS transportiert habe. Hielt ich es doch für eine kluge Idee, Cupcakes, Schokoladen Deko, Guggles, Macaroons auf tiefgefrorenen Kühlkissen in Styropurboxen zu transportieren und einen ganzen Tag im Vorraum der Wettbewerbsteilnehmer stehen zu lassen….. sah ich dann Samstag früh beim Aufbau das Desaster ….

Nicht nur das die Macaroons umgefallen und angeditscht waren , sondern auch die hochglänzenden Schokoladen Schleifchen und die mit Schokolade ummantelten Guggles waren matt. Stumpf. Nichts davon konnte  durfte so auf den Candytable. Mein Gesamtbild war dahin, viel schlimmer war nachher nur, das ich von Betty erfuhr, das das Cupcake Topping viel zu fest war. Klar war ja fast tiefgefroren ?. Also selbst nach 2 Messetagen, am Sonntagabend beim Abbau, noch gut kalt ?. Sorry.

Fazit: zum kurzfristigen Transport an heißen Sommertagen sind gefrorene Kühlpacks geeignet , im Normalfall reicht es völlig aus, die nur auf Kühlschrank Temperaturen in die Styropur Box zu legen.

3. Fehler: die fehlende Beschriftung. Nicht das ich nicht dran gedacht hätte. Hab ich, ehrlich. Sogar hübsch ausgedruckt (und zu Hause vergessen), am Freitag Abend im Hotel bemerkt und Ruth nochmal handschriftlich malen lassen, nur um es dann Samstag früh um 06:45 h genau in diesem Hotelzimmer liegen zu lassen. Das hatte zur Folge, das die Pistaziencreme kritisiert wurde, es seien Puderzucker Krümel drin. War es gar nicht, gar kein Puderzucker drin , sondern frisch gemahlene Pistazien Krümel ….
Obwohl mein Candytable nun sehr minimalistisch, für meine Verhältnisse, da stand und diese Fehler enthielt, hat er wohl dennoch geschmeckt. Bronze (Roségold) und 2. Beste der Kategorie.

Das, sowie die lobende Anerkennung für meine Hochzeitstorte war für mich ein schöner (perfekter) Abschluss meiner aktiven Wettbewerbszeit . Darüber freue ich mich immer noch sehr. Und der nächste Candytable darf gern wieder, direkt aus der Küche, dem Kühlhaus des Erstgeborenen (ohne Umwege, Transport) nebenan in der Location aufgebaut werden ? .

Bronze für den Candaytable

 

Ein gemeinsames Foto von Hochzeitstorte und Candytable wollte ich unbedingt machen….. hab ich aber am Ende dieses wundervollen Wochenendes einfach vergessen ?.