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Freitag der 13. Die Burgherrin ist keine Motivtorten Tante mehr…

13. Juli 2018

Freitag der 13. ! Heute  ist mein Blog  1 1/2 Jahre alt. An einem Freitag der 13. startete der erste Blogbeitrag hier. Den ersten Bloggeburtstag hab ich verpasst. Keine Party, kein Blogevent, kein Törtchen. Aber heute habe ich ein paar  Motivtorten Bilder  für Euch, rund um den Satz: „Die Burgherrin ist keine Motivtorten  Tante mehr..“.

„Die Burgherrin ist auch keine Tortentante  mehr. Also keine Motivtorten Tante mehr, oder ? …“  

dieser Satz wurde mir neulich zugetragen. Hmmmm, wenn man zwar kaum noch mit mir, aber noch über mich spricht, bin ich noch nicht ganz uninteressant … war der erste Gedanke dazu.

Stimmt doch gar nicht, 

war der zweite Gedanke  und meine Antwort dazu. Im Laufe des Gesprächs mit zwei zauberhaften, erfahrenen  Damen der Tortenwelt, kristallisierte sich heraus wie es zu der Aussage, eines begnadeten Cake Art Designers, kam.

Man sieht kaum noch Motivtorten bei mir, sondern nur noch Rezepte. Ich hätte mich verändert.  Ja und nein! 

Ja, 

derzeit gibt es kaum Motivtorten. Es ist Sommer! Also: 

  1. mir viel zu warm für Fondant, Blütenpaste & Co  (und die neuen Quengelschienen machen es grad auch nicht leichter….) 

 

und 

  1. Zeit um die Sommeraromen einzufangen.

Nein, 

das ist nichts Neues. Das hab ich nicht verändert. Das war schon immer so. In meinen Torten waren schon immer feine, frische, eigene Sommeraromen verarbeitet! Irgendwelche Fertigpulver kommen mir nicht in die Torte. 

Auf die inneren Werte (auch bei Motivtorten) kommt es an. Die  sind mir schon immer wichtig. 

Wenn ich im November eine Motivtorte mit Hugo Geschmack gebastelt habe, dann war da Holunderblüten Sirup oder Holundergelee drin. Holunderblüten Sirup oder Holunderblütengelee, welches ich im Frühjahr nach so einem Holunder Rezept (hier der LINK) eingekocht hatte. 

Eine Erdbeer Füllung  im Dezember? Eine Motivtorte zu Weihnachten,  für den Chef der Lieblingskrankenschwester, hatte  Erdbeeraroma aus, im Sommer selbst verarbeiteten, Erdbeeren (z.B. nach diesen Rezepten). Auch andere Früchte, oder Gemüse, wie z.B.  neuerdings sogar Rhabarber und Granatapfel nutze ich für Tortenfüllungen……

 

Ja, ES hat sich etwas verändert, aber das ich keine Motivtorten mehr mache , stimmt nicht.

Als ich  am 13.03.2013 (also vor über  5  Jahren)  mit der Facebook Seite Burgherrins Torten und Meer anfing (nach der Entdeckung der Motivtorten) öffentlichen zu schreiben (bloggen kann man das ja noch nicht nennen) gab es viele Bilder von Motivtorten. Sehr viele, denn ich wollte ja üben.

Schreiben (bloggen) bei FB ist relativ einfach: ein Fotoalbum voller Handybilder, mit allen Blickwinkeln des Törtchens, evtl. Entstehungsbilder dazu. 

Die  Geschichte für wen, warum, wie  und weshalb diese Motivtorte entstanden ist, wurde schnell erzählt. Gemütlich auf dem Sofa oder im Bett liegend, das iPad auf dem  Bauch, habe ich meine Geschichten schnell getippt. Aus dem Bauch heraus, geschrieben, hochgeladen, fertig. 

Natürlich habe ich auch meist was zum Inhalt der Motivtorte, also welche Geschmacksrichtung, erzählt.

{Ob das nicht ausführlich genug war, ob die Wahrnehmung der Leser anders war, der Schwerpunkt mehr auf der Optik lag , ist dabei egal. Inhaltlich war in meinen Motivtorten schon immer frisches und  selbstgemachtes !}

 

Genauso (im liegen mit dem iPad) sind die anderen Geschichten bei fb gelandet. Ob die  Ausflüge ans Meer, Reisen  zu Kursen oder Tortenmessen, die Einkaufsempfehlungen zu Onlineshops oder kleinen Tortenlädchen, die ich besucht hatte. Alle Erzählungen  für Euch sind aus dem Bauch heraus, spontan vom Bauch aus getippt und hochgeladen worden.

 

Schreiben auf einem Blog ist anders. Aufwändiger. Viel aufwendiger. 

Viele von Euch Facebook Lesern haben immer wieder „gefordert“: „schreib endlich ein Buch“ , „oder wenigstens einen Blog“…. Kommentare „wir lesen Dich so gern“.  „Du schreibst so, das wir das  Gefühl haben dabei gewesen zu sein“,  machen mir große Freude und haben letztendlich auch die Entscheidung FÜR den Blog — Burgherrins.Blog — herbeigeführt. {Ihr seit also schuld!} 

Noch immer schreibe ich spontan, aus dem Bauch heraus. Mit dem ipad auf dem Bauch, im Liegen. Allerdings nicht mehr direkt bei fb. Sondern in einem Textprogramm. Dort „lagern“ jetzt ganz viele Texte, Erzählungen, Erinnerungen, Rezeptideen und manchmal auch so was ähnliches wie Tagebuch Einträge.

Die meisten dieser Texte sind dann auch relativ schnell online. Relativ schnell bedeutet in meinem Fall, ein paar Tage. Denn der geschrieben Text muss für den Blog aufgearbeitet werden, d.h.  in das Program des Blogs  geladen , dort noch zig mal formatiert werden. Überschriften brauchen eine bestimmte, teilweise unterschiedliche Größe. 

Bilder werden nun  nicht nur schnell mit dem Handy geknipst, sondern mit der Kamera fotografiert.

 

Ja, das hat sich verändert!

Derzeit lerne ich sehr viel zum Thema Foodfotografie und  dem Umgang mit der Kamera. Dafür muss ich viiiel  üben und habe mir sogar eine kleine Fotoecke eingerichtet.

Je nach Tageslicht müssen Bilder teilweise nachbearbeitet werden, damit sie passen und an den entsprechenden Textabsätzen eingefügt werde. Flüchtige Rechtschreibfehler wie früher bei fb, fallen mir auf (wenn auch nicht alle), dadurch wird der Text sicherlich noch 1-7 mal verändert/korrigiert. Auf Grund der rechtlichen Situation derzeit muss geguckt werden, welche Links auf Follow bzw. Nofollow gesetzt werden  müssen und vieles mehr. Auch  SEO,  Fokuskeywords  und vieles anderes technisches im Hintergrund, soll perfektioniert werden *das mir das keinen Spaß macht, muss ich nicht erwähnen, oder?*

Das alles geht nicht am iPad (im Liegen), sondern nur am Computer (im Sitzen). Und es dauert seine Zeit. Vom eigentlichen schreiben (tippen) bis zur Veröffentlichung vergehen bei mir durchschnittlich 3-5 Tage (oder gar Wochen). Das ist nicht mehr wirklich Spontan…

Spontan will gut geplant sein 

Zitat Guido Weber 

Dieses wunderbar passende Zitat, hab ich am letztem Samstag auf dem Food.Blog.Meet Event in Hamburg von Guido in der Trendküche Hamburg  gehört (und direkt abgespeichert). Er hat so recht. Wenn mir etwas durch den Kopf geht, hilft mir das aufschreiben. Von der Seele schreiben….

Spontane Ideen wollen festgehalten werden. Und spontan bin ich immer. Also vom Kopf her, der Körper leider nicht mehr. Langfristig planen ist nicht so mein Ding, ich koche und backe ja auch so spontan, nach Lust  und Laune. Spontan sind auch diese Zuckerrosen aus Blütenpaste entstanden. Spontane Idee beim morgendlichen Blick auf meine Rosen im Garten.

Ein Blog sollte jedoch strukturiert und geplant sein.

DAS fällt mir extrem schwer. Im Sommer schon Herbst- oder Weihnachtsrezepte oder gar Motivtorten vorbereiten? Also backen, dekorieren , fotografieren, Text und Rezept schreiben, Blogartikel und Fotos hochladen und dann NICHT veröffentlichen? Sondern nur die Veröffentlichung für Monat Oktober, November, Dezember planen?  Und wohin dann mit den wertvollen Lebensnitteln ? Wer isst denn schon gern bei 30 C im Schatten Lebkuchen oder Weihnachtsplätzchen ? 

Oder ein grad frisch gekochtes Rezept, schön fotografiert,  fertig aufgeschrieben, als Blogartikel vorbereitet, hochgeladen und dann mit einem Datum vorgeplant ? So das in ein paar Wochen / Monaten der Beitrag von allein online geht, während ich vielleicht im Urlaub bin? Gefällt mir nicht, das bin nicht ich.

Aber so funktioniert bloggen, so sollte man nach  allgemeinen Empfehlungen von erfahren, erfolgreichen Bloggern „arbeiten“. 

Es sei unklug oder gar falsch, wie z.B. jetzt im Juni gleich alle Rezepte zu den Kirschen online zu stellen und dafür dann vielleicht wieder wochenlang gar nichts. 

Auch hätte ich einen Teil der Kirsch Rezepte vorbereiten können, für die Veröffentlichung im nächsten Jahr. So die Empfehlungen. Stimmt, hätte ich machen können. Wäre sicher schlauer gewesen und für  Juni 2019 wären dann schon Blogbeiträge sicher vorhanden. Und vorgeplant, sogar von allein veröffentlicht! Ganz egal ob ich dann grad  im Urlaub, überhaupt noch da bin, oder ob es im nächsten Jahr Kirschen gibt…

 

Aber es fühlt sich für mich nicht (noch nicht?) richtig an. Das bin ich nicht. Blogger sollen authentisch sein. Sagt man, ich bin und will authentisch bleiben. Und das bedeutet auch: spontan.

Dann etwas schreiben und veröffentlichen, wenn es passiert. Ok, ok  manches kommt auch  etwas Zeitverzögert , weil ich nach einem Ausflug, einem Event einfach ein paar Tage (oder Wochen) länger zum (nur rum) liegen brauche, nicht sitzen kann. Manches bleibt dann auch noch etwas länger liegen, weil mir schon wieder neue Flusen, Rezepte durch  den Kopf, Topf und Backofen gehen. 

Manches dauert noch länger, weil das Rezept zwar toll ist, aber zu lecker. So lecker,  das nichts, gar nichts zum fotografieren über bleibt, weil die hier lebenden Mitbewohner alles aufessen und ich nicht vorher fotografieren durfte…. 

… wie z.B. bei diesem Rezept zum Matjessalat.

 

 

 

Und manchmal entsteht auch eine Motivtorte die nur schnell bei fb oder Instagram gezeigt wird, ohne eigenen Blogartikel. Wie z.B. diese BABY Torte

Also, ich mache immer noch Motivtorten.

Ich liebe die Bastelei mit den Cakeart Materialien! Es entstehen  auch weiterhin noch kleine Dekoteile aus Zucker oder Modelierschokolade . Aber nicht alles davon kommt auf den Blog. Aus unterschiedlichen Gründen…. manches sind  noch Geheimnisse, manches erscheint mir nicht gelungen genug und manchmal nimmt das Leben1.0 (auch so eine Blogger  Fachbezeichnung) mich zu sehr in Anspruch. 

Blogartikel machen einfach viel Arbeit, kosten mich sehr viel Zeit.

Zeit die ich auch gern mit CakeArt- , Koch- oder Backexperimenten oder dem Reallife verbringen möchte.

Fazit:  ich bin sehr wohl noch eine Tortenfreundin. Bin eine Motivtorten Tante, eine CakeArt Designerin. Zwar  authentisch, aber dafür wohl  keine gute Bloggerin ??? 

 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

PS: es heißt übrigens Burgherrins Torten und Meer. Ein Wortspiel. Und wie sagte neulich meine treue Leserin Viola so treffend:

„manchmal muss es eben etwas mehr Meer sein” 💗💗💗

PPS: nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, um über die Aussage nachzudenken, mein Instagramfeed und bei fb Seite nachzugucken…. muss ich zugeben: ok ok, es waren im ersten Halbjahr wirklich nur 3 bis 4  Motivtorten, die ich in den Sozialen Netzwerken geteilt habe, dafür wesentlich mehr an anderen Backwerken. Back to the roots? Vielleicht! Eventuell? Aber seit Euch sicher, spätestens im August und November gibt’s es wieder Fondant, Blütenpaste und Modelierschokolade. Versprochen! 

 

Übrigens………es gab aber sehr wohl einiges an  Torten bei mir  zu sehen, im letztem halben Jahr…

Lost Place – Motivetorte für den Workshop auf der Tortenmesse Hamburg 02.2018

Schokoladentörtchen mit Schokodeko für den Foodfotografieworkshop Tortenmesse HH, 02.2018

Infernoherz 3D Motivtorte, 02.2018

 

Infernoherz Torte ohne Fondant

 

Eierlikörtorte zu Ostern

3D T-Shirt Torte, Mirrow Glaze, 04 2018 für de Erstgeborenen

Babytorte für den neuen Nachbarn 05 2018

Motivtorte, Hühner aus Modelierschokolade zum 50. Geburtstag meiner liebsten Eierlieferantin 05 2018

um nur einige nochmal aufzuzeigen… diverse Cupcakes, neue Rezeptexperime  mit Malzbier, die  klassischen Erdbeerkuchen usw.  für die Mitbewohner &  Besucher sind da noch gar nicht bei…

 

Erdbeertorte mit Rhabarber-Granatapfel Gelee

Malzbierkuchen

Erdbeer Vanille Kuchen

Cupcakes mit Rhabarber-Wildkirsch Toppibg

 

Allgemein Cake Art Lifestyle Rezepte Rosé Süßes

heimliche Hochzeitstorte mit Rezept

10. Juli 2017

 

Mini Hochzeitstorte

„Um unersetzbar zu sein, muss man immer anders sein.“ Zitat: Coco Chanel

Diese Hochzeit ist anders:

heute um 15 h geben sich zwei Menschen das JA Wort. Ganz allein, ohne Gäste, ohne Trauzeugen, ohne aufwendige Feierei. Einfach ganz allein.

Es ist ihr Tag. Ihrer ganz allein.

Als ich vor ein paar Wochen davon erfuhr, war ich überrascht.

Wie? Keiner weiß davon? Nee, wirklich gar keiner, nur Braut und Bräutigam (und jetzt ich).

Meine zweite heimlich Hochzeit { die erste heimliche Hochzeitstorte hab ich im Dezember 2013 gebastelt, Bilder hier bei Burgherrins Torten und mehr Facebook und wie es zur Zusammenarbeit mit der soulsister zum Glück Ahoi  kam)

tja und ich konnte (natürlich) nicht anders als zu fragen: wer macht Eure Hochzeitstorte? Niemand! Für uns Zwei? Das lohnt sich nicht…….

Oh doch, drängte ich mich auf, ich mach Euch eine. Eine ganz ganz kleine. Eine klitzekleine für Zwei Personen.

Hab ich gemacht. Drei Etagen in 15, 10 und 7,5 cm Durchmesser Schokoladen Lieblingskuchen gebacken. Die kleinste Hochzeitstorte überhaupt. Ein Minimini Törtchen sozusagen.

Gefüllt ist sie unten: Bergpfirsich Mascarpone Creme

Mitte: schwarze Himbeeren in Joghurt

Oben: Schokoladen Buttercreme

 

 


Da ich das Kleid der Braut auch schon sehen durfte, habe ich mich bei der Farbwahl für die Torte an das Kleid gehalten. Nicht das Ihr denkt, ich hätte hier nur wegen meiner Lieblingsfarben alles in zart rose / apricot gehalten oder weil mich meine Gartenrosen dazu inspiriert hätten, nein nein: das heutige Kleid der Braut hat genau diesen Ton.

 

Blütenpasten dazu passend einzufärben, war also überhaupt kein Problem für mich.

Schwieriger wurde es, die richtige Backzeit für die Miniformen auszutesten und die Füllungen in der Mini Menge zu köcheln.

Rezept vom Lieblings Schokoladen Kuchen reicht in der Menge für genau 1x 15er, 1x 10er und 3x 7,5er Form.

Die 7,5er sind etwas größer als Muffinformen und sollten ca. 20 Minuten backen, die 10er Form hat gut 30 Minuten gebraucht und die 15er etwas über 40 Minuten bei 180 C Umluft.

Während die auskühlen hab ich Zartbitter- und helle Vanille Ganache geköchelt.

Im Garten die schwarzen Himbeeren gepflückt, kurz gewaschen und sofort im Froster zwischengelagert und beim Obstmann meines Vertrauens weiße Bergpfirsiche gekauft.

 

Schokoladen Buttercreme

50 gr Zartbitter Ganache
50 gr Vanille Ganache
100 gr gute irische Butter cremig rühren und auf den Schokoboden spritzen.

Schwarze Himbeeren in Joghurt

20 schwarze Himbeeren mit
2 EL Gelierzucker einköcheln. Davon 1 Löffel auf den beiden mittleren Tortenböden verstreichen. Den Rest auskühlen lassen.

Tortenboden mit heller Ganache isolieren (= einen Rand aufspritzen) und gut durch kühlen lassen.

Die Himbeeren Konfitüre nach dem Auskühlen mit
100 gr Joghurt vermischen. Die Himbeer Joghurt Masse vorsichtig auf den Tortenboden, in den Ganache Ring einfüllen. Zweiten Tortenboden auflegen. Kühlen. Anschließend mit heller Ganache sehr dünn einstreichen.

 

Pfirsich Mascarpone Creme

200 gr weiße Pfirsiche waschen, entkernen und die Haut entfernen. In kleine Stücke schneiden und mit
80 gr Gelierzucker 3:1 und dem Saft von
1/2 Zitrone aufkochen. Für ca. 4-5 Minuten köcheln lassen und sofort in heiß ausgespültes Glas umfüllen.

125 gr Mascarpone
2 EL Sahne mit
2 TL Pfirsich Likör glatt verrühren.

150 gr des Pfirsich Kompotts vorsichtig unterrühren.
Die 15er Böden zuerst mit einem Löffel des Pfirsich Kompotts einstreichen, mit dunkler Ganache isolieren. Ein paar schöne Pfirsich Stücke aus dem Kompott auf den Tortenboden legen und mit der Pfirsich Mascarpone Creme vorsichtig auffüllen. Oberen Boden auflegen, gut kühlen.

Alle 3 Törtchen mit dunkler Ganache ordentlich und glatt einstreichen und kühlen. Möglichst über Nacht.

Fondant einfärben , ausrollen und jedes Törtchen einzeln eindecken. Die untere Etage habe ich noch mit der Ombré Technik verziert. Mehr dazu demnächst beim Blick in die Burg Bibliothek.

Alle Törtchen übereinander stapeln. Bei der Größe braucht es keine Stabilisationen, die 3 klitzekleinen Minis hab ich einfach mit etwas Ganache übereinander geklebt.

Da die Zuckerblumen auf Draht gebunden sind, habe ich ein Flowerpic in die untere Etage gesteckt, drumherum ein paar Zuckerblätter ohne Draht und das Blütengesteck in den Flowerpic gestellt. So können die Blumen, vor oder auch erst nach dem Anschnitt entfernt werden. Die oberste Blüte ist ohne Draht nur aufgelegt.

Geheime Übergabe auf dem Parkplatz

Heut früh hab ich die entspannteste Braut der Welt getroffen. Geplant hatten wir, uns gestern zu treffen. Zur Tortenübergabe und das mit einem anschließenden kleinen Ausflug an die Ostsee zu verbinden. Aber es war sooooo heiß hier im Norden, dass ich trotz Klimaanlage im Auto echte Sorgen hatte die 180 km zu fahren. So haben wir kurzerhand entschieden, es auf heute früh zu verschieben. Ohne Kinder, ohne Bräutigam, nur wir Beide. Allein, ganz allein.

Bei perfekten (nur) 12 C trafen wir uns auf einem Parkplatz.

Nach einem Blick der Braut und die gut gekühlte Tortenbox, und meinem Blick in ihr Gesicht luden wir die kleine blaue Box in Ihr vorgekühltes Auto und gingen noch entspannt in ein Café.

Ein gutes Stündchen bei leckerem Latte Macciato, entspanntem Klönschnack saßen wir beisammen, bis ich sie zurück zu ihrem Bräutigam schicken musste, damit sie nicht ihre eigen Hochzeit verpasst.

Wünsche Euch Beiden, von ganzem Herzen, eine wundervolle Trauung, so wie Ihr sie Euch wünscht. Gestaltet EUREN Tag so wie Ihr wollt. Nur so. Genau so.

Happy Weddingday