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Juli 2018

Herzhaftes Rosé Zaubergarten

Knoblauch Öl – schnell selbstgemacht

16. Juli 2018

Knoblauchöl, schnell selbstgemacht aus nur 3 Zutaten.

Wie wunderhübsch Knoblauch Blüten aussehen wusste ich gar nicht. Meist sollten die Blüten ja entfernt werden, solange sie noch wie kleine Zwiebeltürmchen aussehen, damit die Kraft in die Knolle und nicht in die Blüte geht.  Das hab ich wohl vergessen….

Gestern früh wollte ich eigentlich Brennessel pflücken für ein Wildkräuterpesto. Als ich jedoch meinen Knoblauch im Hochbeet anschaute, gab es eine Planänderung.

Das die Blüten  so schön aussehen, liegt vielleicht daran, das Knoblauch zur Familie der Lilien gehört. 

 

Wenn der Knoblauch blüht, sollte er also (aller) spätestens geerntet werden. Nach der Ernte wird vorsichtig die Erde  und die trockenen Blätter entfernt. Man könnte jetzt Knoblauchzöpfe flechten und aufhängen (soll ja gegen Vampire helfen) oder die Knoblauch Zehen in Weißwein einlegen (hab ich neulich hier bei Franzi von Dynamite Cakes entdeckt.

Da Knoblauch ja auch vor Vampiren schützen soll, hab ich mir die Blüten jetzt mal in eine Vase gestellt. Sieht hübsch aus und hält auch Mücken und andere unliebsame Besucher ab (vermutlich aber auch jeden anderen Besuch).

Den Großteil des rosé Knoblauch aus meinem Zaubergarten hab ich gestern noch in der Sonne liegen gelassen und abends schön geputzt. Nun wartet er auf weitere Verarbeitung. Das Zöpfe flechten ist etwas aufwändig und  hat bei mir nicht geklappt. Die einfachste Art ist jedoch das trockene Lagern oder das schnelle Verzehren.

 

Knoblauch ist nämlich sehr gesund!

Neben den Vitaminen A,C und E, verschiedene Mineralien, enthält Knoblauch auch Selen. Der wichtigste Inhaltsstoff  sei aber das Allicin. Eine antimicrobiell wirkende, schwefelhaltige Substanz, die den Blutfluß in unserem Körper verbessert. Somit könnte es gegen Trombose helfen, Arterienverkalkung und Herzinfarkten vorbeugen. Es soll sogar schlechtes Cholesterin abbauen.

Vor Jahren hab ich mal eine Ölkur mit Knoblauch und Zitronen gemacht. 6 Wochen lang jeden Morgen auf nüchternen Magen……  ob es hilft???? Ich weiß es nicht. Lecker war das nicht.

 

Knoblauch Zitronen Öl

ist jedoch lecker. Sehr lecker. Deswegen hier nun das „Rezept“:

3 frische Knoblauch Zehen

1 Scheibe Biozitrone

1 hübsche  Flasche

200 ml Rapsöl 

Flasche sterilisieren. Ein Scheibe Bio Zitrone  (achtet bitte darauf, das die Schale zum Verzehr geeignet ist! Denn auch „Bio“ Zitronen gibt es mit Wachs und/oder Pestiziden) in kleine Viertel schneiden, so das sie durch den Flaschenhals passen. Gemeinsam mit den Knoblauchzehen vorsichtig in die Flasche geben, mit neutralem Rapsöl auffüllen. Fertig. 

Zwei  Wochen ziehen lassen. Eignet sich hervorragend zum Salat, zum marinieren von Fisch oder Fleisch und ist ein köstliches Kleines Topping auf einer herbstlichen Kartoffelsuppe.

Habt Ihr weitere Ideen rund um den Knoblauch ?

Oder gar zur Nutzung der Knoblauch Blüten? Eigene Blogbeiträge zu Knoblauch Rezepten??? Dann schreibt mir den Link in die Kommentare oder schickt ihn mir via Mail.  Alles was gefällt wird verlinkt…

 

Herzliche Grüße 

aus der Vampir gesicherten  Burg 

 

Allgemein Cake Art

Freitag der 13. Die Burgherrin ist keine Motivtorten Tante mehr…

13. Juli 2018

Freitag der 13. ! Heute  ist mein Blog  1 1/2 Jahre alt. An einem Freitag der 13. startete der erste Blogbeitrag hier. Den ersten Bloggeburtstag hab ich verpasst. Keine Party, kein Blogevent, kein Törtchen. Aber heute habe ich ein paar  Motivtorten Bilder  für Euch, rund um den Satz: „Die Burgherrin ist keine Motivtorten  Tante mehr..“.

„Die Burgherrin ist auch keine Tortentante  mehr. Also keine Motivtorten Tante mehr, oder ? …“  

dieser Satz wurde mir neulich zugetragen. Hmmmm, wenn man zwar kaum noch mit mir, aber noch über mich spricht, bin ich noch nicht ganz uninteressant … war der erste Gedanke dazu.

Stimmt doch gar nicht, 

war der zweite Gedanke  und meine Antwort dazu. Im Laufe des Gesprächs mit zwei zauberhaften, erfahrenen  Damen der Tortenwelt, kristallisierte sich heraus wie es zu der Aussage, eines begnadeten Cake Art Designers, kam.

Man sieht kaum noch Motivtorten bei mir, sondern nur noch Rezepte. Ich hätte mich verändert.  Ja und nein! 

Ja, 

derzeit gibt es kaum Motivtorten. Es ist Sommer! Also: 

  1. mir viel zu warm für Fondant, Blütenpaste & Co  (und die neuen Quengelschienen machen es grad auch nicht leichter….) 

 

und 

  1. Zeit um die Sommeraromen einzufangen.

Nein, 

das ist nichts Neues. Das hab ich nicht verändert. Das war schon immer so. In meinen Torten waren schon immer feine, frische, eigene Sommeraromen verarbeitet! Irgendwelche Fertigpulver kommen mir nicht in die Torte. 

Auf die inneren Werte (auch bei Motivtorten) kommt es an. Die  sind mir schon immer wichtig. 

Wenn ich im November eine Motivtorte mit Hugo Geschmack gebastelt habe, dann war da Holunderblüten Sirup oder Holundergelee drin. Holunderblüten Sirup oder Holunderblütengelee, welches ich im Frühjahr nach so einem Holunder Rezept (hier der LINK) eingekocht hatte. 

Eine Erdbeer Füllung  im Dezember? Eine Motivtorte zu Weihnachten,  für den Chef der Lieblingskrankenschwester, hatte  Erdbeeraroma aus, im Sommer selbst verarbeiteten, Erdbeeren (z.B. nach diesen Rezepten). Auch andere Früchte, oder Gemüse, wie z.B.  neuerdings sogar Rhabarber und Granatapfel nutze ich für Tortenfüllungen……

 

Ja, ES hat sich etwas verändert, aber das ich keine Motivtorten mehr mache , stimmt nicht.

Als ich  am 13.03.2013 (also vor über  5  Jahren)  mit der Facebook Seite Burgherrins Torten und Meer anfing (nach der Entdeckung der Motivtorten) öffentlichen zu schreiben (bloggen kann man das ja noch nicht nennen) gab es viele Bilder von Motivtorten. Sehr viele, denn ich wollte ja üben.

Schreiben (bloggen) bei FB ist relativ einfach: ein Fotoalbum voller Handybilder, mit allen Blickwinkeln des Törtchens, evtl. Entstehungsbilder dazu. 

Die  Geschichte für wen, warum, wie  und weshalb diese Motivtorte entstanden ist, wurde schnell erzählt. Gemütlich auf dem Sofa oder im Bett liegend, das iPad auf dem  Bauch, habe ich meine Geschichten schnell getippt. Aus dem Bauch heraus, geschrieben, hochgeladen, fertig. 

Natürlich habe ich auch meist was zum Inhalt der Motivtorte, also welche Geschmacksrichtung, erzählt.

{Ob das nicht ausführlich genug war, ob die Wahrnehmung der Leser anders war, der Schwerpunkt mehr auf der Optik lag , ist dabei egal. Inhaltlich war in meinen Motivtorten schon immer frisches und  selbstgemachtes !}

 

Genauso (im liegen mit dem iPad) sind die anderen Geschichten bei fb gelandet. Ob die  Ausflüge ans Meer, Reisen  zu Kursen oder Tortenmessen, die Einkaufsempfehlungen zu Onlineshops oder kleinen Tortenlädchen, die ich besucht hatte. Alle Erzählungen  für Euch sind aus dem Bauch heraus, spontan vom Bauch aus getippt und hochgeladen worden.

 

Schreiben auf einem Blog ist anders. Aufwändiger. Viel aufwendiger. 

Viele von Euch Facebook Lesern haben immer wieder „gefordert“: „schreib endlich ein Buch“ , „oder wenigstens einen Blog“…. Kommentare „wir lesen Dich so gern“.  „Du schreibst so, das wir das  Gefühl haben dabei gewesen zu sein“,  machen mir große Freude und haben letztendlich auch die Entscheidung FÜR den Blog — Burgherrins.Blog — herbeigeführt. {Ihr seit also schuld!} 

Noch immer schreibe ich spontan, aus dem Bauch heraus. Mit dem ipad auf dem Bauch, im Liegen. Allerdings nicht mehr direkt bei fb. Sondern in einem Textprogramm. Dort „lagern“ jetzt ganz viele Texte, Erzählungen, Erinnerungen, Rezeptideen und manchmal auch so was ähnliches wie Tagebuch Einträge.

Die meisten dieser Texte sind dann auch relativ schnell online. Relativ schnell bedeutet in meinem Fall, ein paar Tage. Denn der geschrieben Text muss für den Blog aufgearbeitet werden, d.h.  in das Program des Blogs  geladen , dort noch zig mal formatiert werden. Überschriften brauchen eine bestimmte, teilweise unterschiedliche Größe. 

Bilder werden nun  nicht nur schnell mit dem Handy geknipst, sondern mit der Kamera fotografiert.

 

Ja, das hat sich verändert!

Derzeit lerne ich sehr viel zum Thema Foodfotografie und  dem Umgang mit der Kamera. Dafür muss ich viiiel  üben und habe mir sogar eine kleine Fotoecke eingerichtet.

Je nach Tageslicht müssen Bilder teilweise nachbearbeitet werden, damit sie passen und an den entsprechenden Textabsätzen eingefügt werde. Flüchtige Rechtschreibfehler wie früher bei fb, fallen mir auf (wenn auch nicht alle), dadurch wird der Text sicherlich noch 1-7 mal verändert/korrigiert. Auf Grund der rechtlichen Situation derzeit muss geguckt werden, welche Links auf Follow bzw. Nofollow gesetzt werden  müssen und vieles mehr. Auch  SEO,  Fokuskeywords  und vieles anderes technisches im Hintergrund, soll perfektioniert werden *das mir das keinen Spaß macht, muss ich nicht erwähnen, oder?*

Das alles geht nicht am iPad (im Liegen), sondern nur am Computer (im Sitzen). Und es dauert seine Zeit. Vom eigentlichen schreiben (tippen) bis zur Veröffentlichung vergehen bei mir durchschnittlich 3-5 Tage (oder gar Wochen). Das ist nicht mehr wirklich Spontan…

Spontan will gut geplant sein 

Zitat Guido Weber 

Dieses wunderbar passende Zitat, hab ich am letztem Samstag auf dem Food.Blog.Meet Event in Hamburg von Guido in der Trendküche Hamburg  gehört (und direkt abgespeichert). Er hat so recht. Wenn mir etwas durch den Kopf geht, hilft mir das aufschreiben. Von der Seele schreiben….

Spontane Ideen wollen festgehalten werden. Und spontan bin ich immer. Also vom Kopf her, der Körper leider nicht mehr. Langfristig planen ist nicht so mein Ding, ich koche und backe ja auch so spontan, nach Lust  und Laune. Spontan sind auch diese Zuckerrosen aus Blütenpaste entstanden. Spontane Idee beim morgendlichen Blick auf meine Rosen im Garten.

Ein Blog sollte jedoch strukturiert und geplant sein.

DAS fällt mir extrem schwer. Im Sommer schon Herbst- oder Weihnachtsrezepte oder gar Motivtorten vorbereiten? Also backen, dekorieren , fotografieren, Text und Rezept schreiben, Blogartikel und Fotos hochladen und dann NICHT veröffentlichen? Sondern nur die Veröffentlichung für Monat Oktober, November, Dezember planen?  Und wohin dann mit den wertvollen Lebensnitteln ? Wer isst denn schon gern bei 30 C im Schatten Lebkuchen oder Weihnachtsplätzchen ? 

Oder ein grad frisch gekochtes Rezept, schön fotografiert,  fertig aufgeschrieben, als Blogartikel vorbereitet, hochgeladen und dann mit einem Datum vorgeplant ? So das in ein paar Wochen / Monaten der Beitrag von allein online geht, während ich vielleicht im Urlaub bin? Gefällt mir nicht, das bin nicht ich.

Aber so funktioniert bloggen, so sollte man nach  allgemeinen Empfehlungen von erfahren, erfolgreichen Bloggern „arbeiten“. 

Es sei unklug oder gar falsch, wie z.B. jetzt im Juni gleich alle Rezepte zu den Kirschen online zu stellen und dafür dann vielleicht wieder wochenlang gar nichts. 

Auch hätte ich einen Teil der Kirsch Rezepte vorbereiten können, für die Veröffentlichung im nächsten Jahr. So die Empfehlungen. Stimmt, hätte ich machen können. Wäre sicher schlauer gewesen und für  Juni 2019 wären dann schon Blogbeiträge sicher vorhanden. Und vorgeplant, sogar von allein veröffentlicht! Ganz egal ob ich dann grad  im Urlaub, überhaupt noch da bin, oder ob es im nächsten Jahr Kirschen gibt…

 

Aber es fühlt sich für mich nicht (noch nicht?) richtig an. Das bin ich nicht. Blogger sollen authentisch sein. Sagt man, ich bin und will authentisch bleiben. Und das bedeutet auch: spontan.

Dann etwas schreiben und veröffentlichen, wenn es passiert. Ok, ok  manches kommt auch  etwas Zeitverzögert , weil ich nach einem Ausflug, einem Event einfach ein paar Tage (oder Wochen) länger zum (nur rum) liegen brauche, nicht sitzen kann. Manches bleibt dann auch noch etwas länger liegen, weil mir schon wieder neue Flusen, Rezepte durch  den Kopf, Topf und Backofen gehen. 

Manches dauert noch länger, weil das Rezept zwar toll ist, aber zu lecker. So lecker,  das nichts, gar nichts zum fotografieren über bleibt, weil die hier lebenden Mitbewohner alles aufessen und ich nicht vorher fotografieren durfte…. 

… wie z.B. bei diesem Rezept zum Matjessalat.

 

 

 

Und manchmal entsteht auch eine Motivtorte die nur schnell bei fb oder Instagram gezeigt wird, ohne eigenen Blogartikel. Wie z.B. diese BABY Torte

Also, ich mache immer noch Motivtorten.

Ich liebe die Bastelei mit den Cakeart Materialien! Es entstehen  auch weiterhin noch kleine Dekoteile aus Zucker oder Modelierschokolade . Aber nicht alles davon kommt auf den Blog. Aus unterschiedlichen Gründen…. manches sind  noch Geheimnisse, manches erscheint mir nicht gelungen genug und manchmal nimmt das Leben1.0 (auch so eine Blogger  Fachbezeichnung) mich zu sehr in Anspruch. 

Blogartikel machen einfach viel Arbeit, kosten mich sehr viel Zeit.

Zeit die ich auch gern mit CakeArt- , Koch- oder Backexperimenten oder dem Reallife verbringen möchte.

Fazit:  ich bin sehr wohl noch eine Tortenfreundin. Bin eine Motivtorten Tante, eine CakeArt Designerin. Zwar  authentisch, aber dafür wohl  keine gute Bloggerin ??? 

 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

PS: es heißt übrigens Burgherrins Torten und Meer. Ein Wortspiel. Und wie sagte neulich meine treue Leserin Viola so treffend:

„manchmal muss es eben etwas mehr Meer sein” 💗💗💗

PPS: nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, um über die Aussage nachzudenken, mein Instagramfeed und bei fb Seite nachzugucken…. muss ich zugeben: ok ok, es waren im ersten Halbjahr wirklich nur 3 bis 4  Motivtorten, die ich in den Sozialen Netzwerken geteilt habe, dafür wesentlich mehr an anderen Backwerken. Back to the roots? Vielleicht! Eventuell? Aber seit Euch sicher, spätestens im August und November gibt’s es wieder Fondant, Blütenpaste und Modelierschokolade. Versprochen! 

 

Übrigens………es gab aber sehr wohl einiges an  Torten bei mir  zu sehen, im letztem halben Jahr…

Lost Place – Motivetorte für den Workshop auf der Tortenmesse Hamburg 02.2018

Schokoladentörtchen mit Schokodeko für den Foodfotografieworkshop Tortenmesse HH, 02.2018

Infernoherz 3D Motivtorte, 02.2018

 

Infernoherz Torte ohne Fondant

 

Eierlikörtorte zu Ostern

3D T-Shirt Torte, Mirrow Glaze, 04 2018 für de Erstgeborenen

Babytorte für den neuen Nachbarn 05 2018

Motivtorte, Hühner aus Modelierschokolade zum 50. Geburtstag meiner liebsten Eierlieferantin 05 2018

um nur einige nochmal aufzuzeigen… diverse Cupcakes, neue Rezeptexperime  mit Malzbier, die  klassischen Erdbeerkuchen usw.  für die Mitbewohner &  Besucher sind da noch gar nicht bei…

 

Erdbeertorte mit Rhabarber-Granatapfel Gelee

Malzbierkuchen

Erdbeer Vanille Kuchen

Cupcakes mit Rhabarber-Wildkirsch Toppibg

 

Allgemein Rezepte

rosé Matjessalat nach Burgherrins Art

10. Juli 2018

 

manchmal muss es auch etwas mehr vom Meer sein. Deswegen gibts heut bei Burgherrins Torten und Meer  auch Fisch!  Genauer gesagt ein Rezept mit  frischem  Matjeshering.  Matjessalat, rosé Matjessalat  nach Burgherrins Art.

 

Matjes hab ich früher  gern am Meer gegessen, frisch auf Brötchen und ohne das irgendwer etwas abhaben wollte. Auch fertig gekauften Matjessalat  nach Hausfrauen Art, hatte ich bislang fast immer für mich ganz allein. 

Allerdings war ich neulich auf einem Foodblogger Event – zum Matjes Saisionstart, durften wir exklusiv bei der Übergabe des allerersten Matjes Fass der Saison 2018 dabei sein. Hatte  ich schon hier: 

Der neue holländische Matjes ist da – die Burgherrins in blau und  nicht in rose, sondern bei Herrn Rose zu Gast

erzählt.

Das hat mich inspiriert,  frischen Matjes selbst zu verarbeiten. Direkt am  Folgetag, gab es ja den frischen Matjes bei jedem Fischhändler zu kaufen. Hab  ich auch sofort  gekauft, anschließend zu einem klassischem Matjessalat verarbeitet. Das Fotoset aufgebaut, Probebilder mit den Zutaten um Euch das Rezept zu verbloggen…tja und dann…. war da nur noch ein Löffelchen Matjes Salat nach   Burgherrins Art in der Küche zu finden…..

Offensichtlich so lecker, das ich  Matjes jetzt nicht nur für mich allein genießen kann, sondern es häufiger auch für meine Mitbewohner zubereiten darf. Da der Mathes auch sehr gesund, eiweißreich und voll mit guten Omega-3 Fettsäure daher kommt, passt es hervorragend in den Ernährungsplan meiner Mitbewohner…

Gut das es bei Bianca von Elbcuisine eine Blogparade mit Gewinnspiel gibt.. ich bin inzwischen  schon dreimal bei  unserem Fischhändler gewesen, um neuen Matjes kaufen…

 

Nun also meine Varianten zum Matjessalat

 Klassischer MatjesSalat Burgherrins Art 

1 Matjes (Doppelfilet)

2 Äpfel 

1—3 Frühlingszwiebeln mit Grün

1/2 Zitrone 

1 EL Birkenzucker (optional) 

Prise Orangensalz 

ein paar Tropfen Balsamico Essig 

250 gr Yoghurt 

1-2 EL Sahne 

Frühlingszwiebel klein schneiden und mit 

1 EL Birkenzucker (alternativ Kokosblütenzucker oder Eurem normalen Zucker) in eine Schüssel geben.

1 Apfel fein würfeln, 1 Apfel in schöne Scheiben schneiden. Beides mit dem Saft der Zitrone übergießen. 

Matjesfilet vom Schwanz befreien und in feine Würfelstücke schneiden. Matjes und Apfelwürfel zu der Zwiebelzuckermasse geben. Etwas Orangensalz und ein paar Tropfen guten Balsamico hinzu und vorsichtig verrühren. 

Zum Schluß mit etwas Sahne übergießen.

Die Apfelscheiben als „Untersetzer“ für den  Heringssalat  nutzen und ggf mit ein paar essbaren Blüten oder Kräutern dekorieren. 

 

Wer mag, reicht Pell- oder Bratkartoffeln dazu oder setzt den Matjes Salat auf eine Scheibe dunkles Brot.

 

Matjessalat auf Apfelscheiben

Matjessalat auf dunklem Walnuss Brot

Matjessalat mit Pellkartoffeln

 

Wer mich kennt, weiß das hier vieles rosa oder rosé  wird. Warum also nicht auch mein Matjes Salat? Natürlich hätte ich rote Beete nutzen können, wie im üblichen Herringssalat, wollte ich aber nicht und hier nun mein 

 rosé Matjessalat  nach Burgherrins Art

(ohne rote Beete)

1 Matjes (Doppelfilet)

2 Äpfel 

1/2 rote Zwiebel 

1/2 Zitrone 

1 EL Birkenzucker 

Prise Rosenblüten Salz

1 TL Kirschessig (selbstgemacht, Rezept siehe hier) 

250 gr Yoghurt 

1-2 EL Sahne

 

Zubereitung genau wie oben.

 

 

Ist der Matjessalat nicht schön zart rosé ??? 

 

 

 

 

ein Klick auf das Bild, führt direkt zum Gewinnspiel von Elbcuisine

Weitere Rezepte zum Matjes findet Ihr ebenfalls bei der Blogparade von Elbciusine 

 

 

Guten Appetit wünscht Euch

 

Eure Burgherrins

 

3 Serviervorachläge zum Matjessalat Burgherrins Art

Herzhaftes Lifestyle Rezepte Süßes

schwarze Walnüsse, ein gesundes, köstliches Weihnachtsgeschenk – Teil 3

6. Juli 2018

Damit im Dezember dieses köstliche Weihnachtsgeschenk unterm Tannenbaum stehen kann, folgt hier nun Teil 3 zu

schwarze Walnüsse.

Wie die grünen Walnüsse, {die bis zum Johannistag (24.06.) geerntet} vorbereitet und dann gut  2 Wochen gewässert werden, habe ich für Euch in Teil 1 schwarze Walnüsse, ein köstliches Weihnachtsgeschenk zusammengefasst.

 

 

Unter Teil 2, schwarze Walnüsse  findet Ihr alles zum nachfolgendem 3tages Sirup Einkochmarathon.

 

Hier nun die letzten Schritte –  Teil 3 – der Gewürzsud:

Da ich verschiedene RezeptVarianten im Netz gefunden hatte, hab ich mich entschieden zwei Varianten auszuprobieren und meine Walnuss Menge nach dem wässern ( siehe HIER )  aufgeteilt 

 

schwarze Walnüsse – klassische Variante

(Zutaten für 2 Kilo Walnüsse)

2 Liter Wasser mit 

1 Kilo Zucker und

Nelken,

Sternanis,

Pfeffer,

Zimtstange,

Vanilleschote,

Zitronenschale,

aufkochen. Das Zuckerwasser für  gut 1 Stunde zu Sirup einköcheln lassen, damit das Aroma der Gewürze in  den Süd übergehen.

Die dunklen Walnüsse in ein Einmachglas geben und mit dem kochenden Sud  / Sirup übergießen. Fest verschließen.

 

 

schwarze Walnüsse – Burgherrin Variante (für gut 650 gr Walnüsse) 

1 Liter Wasser mit

400 gr Zucker,

Zitronenschale von 1 Zitrone,

5 St wilder Pfeffer aus Madagaskar, 

1/2  Vanilleschote (aufgeschnitten), 

4 Zimtblüten,

Tonkabohne (hier fein gerieben, ca. einen Salzlöffel voll) 

1 Sternanis und einer 

Prise Zimt aufkochen bis es wild sprudelt,  für ca. 30 Minuten auf kleinere Stufe weiterköcheln lassen.

Die Temperatur dann stark reduzieren und 

650 gr Walnüsse vorsichtig in den Topf geben. Alles kurz einmal richtig aufkochen, Walnüsse vorsichtig in ein Einmachglas geben und mit dem köchelnden Sirup und den Gewürzen übergießen.

Gläser gut verschließen und bis Dezember an einem kühlen, dunklen Ort verstecken. 

 

Wie und ob die schwarzen Walnüsse dann schmecken, ob ich die nur verschenken,  hier zu Käse oder Eis im Weihnachtsmenue servieren werde, erzähle ich Euch dann Ende  Dezember.

Wie habt Ihr  Eure Walnüsse eingekocht ? Erzählt es mir gern als Kommentar hier drunter, freue mich immer über Eure Nachrichten , Eure kreativen Ideen und Eure Abwandlung der Burgrezepte. 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins

Logo Burgherrin

Allgemein Herzhaftes Lifestyle Rezepte Süßes Zaubergarten

schwarze Walnüsse, ein gesundes, köstliches Weihnachtsgeschenk – Teil 2

4. Juli 2018

 

 

Die ersten Schritte, also Teil 1, schwarze Walnüsse,  habe ich für Euch hier: 

schwarze Walnüsse, ein gesundes, köstliches Weihnachtsgeschenk

beschrieben.

 

Nachdem meine grünen Walnüsse insgesamt 17 Tage jeweils morgens und abends frisch gewässert wurden, haben sie nun eine wundervolle dunkle Farbe angenommen und färben nicht mehr ab.

 

 

Das bedeutet, nun ist Zeit für Teil 2:

 

Zuckersirup für die schwarzen Walnüsse

 

Die nächsten 3 Tage werden sie täglich mit warmen Zuckerwasser verwöhnt.

je nach Menge Eurer grünen Walnüsse müsst ihr die Wasser / Zuckermischung anpassen. Als „Faustformel“  empfehlen die erfahrenen Walnussexperten: 2 kg Walnüsse – 4 Liter Wasser mit 2 kg Zucker aufkochen.

 

 

Für meine

1.700 gr Walnüsse habe ich etwas mehr als

3,5 Liter Wasser mit

1,5 kg  Zucker sprudelnd aufgekocht. So lange bis der Zucker sich vollständig auflöst.

 

Die Walnüsse vorher noch einmal gut spülen und in eine Schüssel geben. Da ich mit zwei Varianten experimentieren möchte, habe ich hier eine Hälfte der Walnüsse vorsichtig  in eine Edelstahlschüssel mit Deckel, die andere Hälfte in einer Glasschüssel gelegt. Anschließend mit dem heißen Zuckerwasser übergossen.

 

So baden die Walnüsse jetzt gut 24 Stunden still vor sich hin.

 

Das sollte jetzt 3 Tage lang wiederholt werden. Dafür wird das Zuckerwasser am Folgetag abgegossen, dabei die Walnüsse mit einem Sieb  UND das Zuckerwasser in einem Topf aufgefangen. Zuckerwasser erneut aufkochen und wieder heiß über die Walnüsse gießen, 24 Stunden ruhen lassen, abgießen, Zuckerwasser auffangen, aufkochen und wieder über die Walnüsse gießen.

 

Spätestens in diesen 3 Tagen sollten passende Gläser organisiert werden. Und Gewürze für den letzten Sud z.B.

Zimstangen, Sternanis, Cardamon, Pfeffer, Zimtblüten, Nelken, Bio Orangen oder Zitronen (deren Schale zum Verzehr geeignet ist), Vanilleschoten oder T0nkabohne, Muskatnuss oder andere Eurer Lieblingsgewürze.

 

Bitte nicht alle Gewürze auf einmal verwenden, das sind Beispiele ! Da ich schon mit zwei Schüsseln arbeite, wird es auch 2 verschieden Varianten geben . Übermorgen geht es hier weiter…..

Update: Teil 3 findet Ihr nur hier / klick

 

bis ist dahin wünsche ich Euch fröhliches wässern oder Sirupköcheln

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrins