Browsing Category

Do It Yourself

Allgemein Do It Yourself Lifestyle Rezepte

Amaretto selbstgemacht aus Pflaumen oder Mirabellen Kernen

30. August 2018

falscher Amaretto aus Pflaumen oder Mirabellen Kernen 

Amaretto kennt Jeder, oder? Dieser, leicht nach Marzipan schmeckende, köstliche Likör aus italienischen Mandeln. Der eignet sich auch immer perfekt für die Verfeinerung unsererBackwaren. Aber selbstgemacht ??? Wir wagen uns heut mal an falschen Amaretto aus Pflaumen oder Mirabellen Kernen.

Wollt Ihr mitmachen? Beim neuestem  Experiment?

Dann besorgt Euch schnell die Zutaten:

großes Glasgefäß (min. 1 Liter)

weißen Kandis 

Pflaumen oder Zwetschgen vom nächsten Baum oder vom Markt

hochprozentigen Wodka oder anderen klaren Hochprozentigen.

 

Auf der Burgherrins Facebook Seite gibt es schon ein Album,  Einige sind schon mit dabei und zeigen ihre Fortschrittte in  Bildern. Macht Ihr mit?

 

los gehts…

Entstanden ist die Idee in der Facebook Gruppe Küchengeplauder  von Steffi aka Kochtrotz. Dort zeigte sie ein Grundrezept:

250 gr Zwetschgen Kerne (gewaschen, ohne Fruchtfleisch)

350 gr weißer Kandis 

250 ml Vodka. 

 

Geht auch mit feinem Gin…

Da ich an dem Tag grad wundervolle Mirabellen und Zwetschgen von meiner Nachbarin bekommen hatte, an dem Abend  nicht nochmal zum Vodka kaufen aus dem Haus wollte,  aber unbedingt sooofort ausprobieren wollte,  habe ich eine erste Variante mit gutem Gin angesetzt.

Für die erste Testvariante hab ich 

100 gr Zwetschgen Kernen

50 gr brauner Kandis

150 ml Burgen Gin genutzt.

Schon nach ein paar Stunden verfärbte sich alles in Amaretto Farbe. Das könnte aber auch vielleicht am braunen Kandis liegen?  Wir warten ab… lange, nämlich mindestens 8 Wochen soll das Glas nun dunkel stehen und ab und an geschüttelt werden. 

Heute hab ich es  mal kurz zum schütteln und fotografieren aus dem Schrank geholt. Sieht gut aus, oder? 

 

Direkt  zwei weitere Varianten angesetzt.

Denn gestern gab es reichlich frische Früchte.

Wir waren unterwegs  zu einer Hausbesichtigung. Ein Haus mit einem riesigen verwildertem Garten und was sehen meine Augen – Zwetschgenbäume. Viele Zwetschgenbäume. Da hab ich aber den Erstgeborenen sofort gezwungen gebeten mir ein Körbchen voll zu machen. Kaum daheim mit meiner Beute angekommen, reichte mir die Nachbarin noch ein neues Schälchen Ihrer phantastischen Mirabellen und einen halben Eimer weiterer Zwetschgen. Mein Abendessen war gesichert. 

Die Kerne hab ich alle in warmes Wasser zum säubern gegeben und anschließend schön zum trocknen auf Küchenkrepp ausgelegt.

Weißen Kandis hatte ich inzwischen gekauft. Aber immer noch keinen Vodka. Doofheit dachte ich heut früh kurz, bis  mir einfiel… ich hab doch da noch was versteckt. Exklusiven limitierten Vodka. Hamburger Vodka [Achtung jetzt kommt wieder Werbung. #unbezahlt #unbeauftagte #Werbung]:

Hamburger Vodka 

Bereits vor ein paar Jahren entdeckte ich die hamburger Jungs von Bazic Vodka auf einer Hamburger Messe. Weil….. …die rosa Vodka produzierten – mehr muss ich nicht sagen , oder? 😉

Aber die machen nicht nur rosa Vodka sondern ganz viele Sorten. Im letztem Jahr gab es mal eine limitierte Vodka Sorte. Nur 500 Flaschen mit 50% Alkohol. Da bin ich  seinerzeit direkt nach HamBurg gefahren, aus Lokalpatriotismus  und natürlich  um mir ein paar Schätze zu sichern. Als Geschenke für besondere Geburtstage dachte ich….. Natürlich waren die besten Ziffern schon vergriffen und ich konnte nur die 33/500 und die 35/500 kaufen. Gut versteckt, zu gut versteckt, hab ich die Flaschen erstmal vergessen. Bis heute früh…. 

 Mirabellen Amaretto 

50 gr Mirabellen Kerne

200 ml 50 % Wodka (z.B. Bazic Vodka Limited Edition  35/500 . Ihr könnt jeden anderen guten, hochprozentigen Wodka nutzen) 

60 gr weiße Kandis 

Großes Glas

Pflaumen  Amaretto

Zwetschgen (oder Pflaumen) Kerne

500 ml Basic Vodka Limited Edition  35/500 (Ihr könnt jeden anderen guten Wodka nutzen) 

weiße Kandis 

sehr großes  Glas (5 Liter, da ich noch auf weitere Zwetschgen Lieferungen spekuliere)

 

Das ganze soll 6-8 Wochen ziehen, irgendwo im Dunklem versteckt. Man kann auch immer wieder saubere, trockene Zwetschgen Kerne nachgeben, mit frischem Vodka auffüllen , so dass alle Kerne immer unter Alkohol stehen. 

Dann soll das ganze gesiebt werden, falls sich Rückstände gebildet haben (sollten). In  schicke Flaschen gefüllt , könnte das ein weiteres Geschenk aus der Küche zur Weihnachtszeit werden, oder auch nur ganz profan als Backzutat für die Weihnachtsbäckerei  verwendet werden.

Darüber werde ich dann berichten – nach der ersten Verköstigung. Je länger er steht, umso besser soll der Geschmack werden…..

Weitere Varianten,  mit Gewürzen und ganzen Pflaumen findet Ihr auch bei Kochtrotz {Klick} auf dem Blog. Dort gibt es auch noch mal Hinweise zu den Mengenangaben. Denke aber das es auch nach Gefühl geht, solange wirklich alle Kerne mit reichlich hochprozentigem Alkohol bedeckt sind, bei mir ist z.B. der Zucker bzw. Kandisanteil sehr reduziert.

 

(von Links nach rechts) Zwetschge Wodka, Zwetschge Gin, Mirabelle Wodka

 

Wichtig: bitte achtet darauf, nur vollständig unversehrte Kerne zu nutzen!!! Angebrochene, evtl. durch  die Nutzung einen Entkerners gesplitterte Kerne müssen leider entsorgt werden, da sich sonst Blausäure bilden könnte !

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

(die  jetzt die nächsten Pflaumen und Mirabellen entkernt) 

Allgemein Do It Yourself Rezepte

Brombeerlikör mit lila Kardamom und Schokopfeffer – zuckerfrei

24. August 2018

 

Lila Kardamon und Schokopfeffer im Brombeerlikör

Lila  bzw. violetter Kardamom? Schokopfeffer im Brombeerlikör? Stangenpfeffer? Noch nie gehört? Ich bis vor kurzem auch noch nicht. Aber dank der Einladung von Die Jungs und Gernekochen zum  Foodblogmeet Events in Hamburg durfte ich davon nicht nur hören, sondern gleich auch mit allen Sinnen probieren.

Alles es zu diesem tollem Event findet Ihr demnächst hier, auch den Hinweis wann das nächste FBM stattfindet uuuuund wie Ihr Euch dafür bewerben könnt…. Aber, hier nun erst mal das einfache Brombeerlikör Rezept.

 

Inspiriert wurde ich schon vor ein paar Wochen zuvor, weit vor der Brombeeren Ernte, durch einen Besuch am Meer. Dieser Blick….. und ich wusste, dieses Jahr setze ich was mit Brombeeren an….

 

Brombeeren Inspiration vom Meer

 

Glücklichweise wuchsen in Reichweite, also im Garten der Nachbarin, dieses Jahr die allerschönsten, dicksten Brombeeren. Und ich durfte ernten, jeden Tag ein bisschen.

 

Das Rezept für den Brombeerlikör ist sehr sehr einfach:

Zutaten:

1 großes Glas

3 Kapseln lila Kardamom

3 Stück Schokoladen- / Stangenpfeffer

1 Scheibe Bio Zitrone

reichlich Brombeeren

guten Alkohol (ich hab Gin genutzt, geht aber auch sehr gut mit feinem Vodka)

Zubereitung:

Frühmorgens Brombeeren pflücken, von Spinnentieren befreien,

in ein großes Glas geben,

violetten Kardamon mit Schale kurz anrösten, dann aufbrechen und zermahlen, mörsern.  Mit etwas Stangenpfeffer / Schokoladenpfeffer und einer Scheibe Zitronen zu den Brombeeren in das Glas geben und mit gutem Gin auffüllen. Man kann jeden Tag ein paar frische, Reife Brombeeren hinzu geben. Und alles immer schön mit Alkohl aufgießen, das die Früchte bedeckt sind.  Dann: Abwarten. Wochenlang. Am besten 6-8 oder länger, bis kurz vor Weihnachten…

 

 

 

 

Das mich diese Schönheiten animiert haben, sie aus Fondant  nach zubauen, ist eine andere  Geschichte…..

Original & Fälschung – und was daraus wird? …. vielleicht haltbare, essbare Fotoprobs oder ein Workshop ? Erzähle ich bald … bis dahin:

 

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

 

PS:

damit niemand per Mail nachfragen muss – Achtung , hier kommt jetzt die  (unbeauftragte, unbezahlte !!!) 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘 !!!

Die niedlichen Herzflaschen hab ich von Gläser und Flaschen, da kaufe ich auch immer meine Marmeladengläser & Co.

Zitronen kommen von meinem 🍋Baum.

Gewürze gibts bei Spicebar.

Brombeeren, selbstgepflückt aus Nachbars Garten.

Den feinen Gin hab ich von Burgendrinks weil mir der Name und die Falschen so gut gefallen (ichbineinverpackungsopfer).

Die  hübschen Glasgefäße mit Kupferdeckel,  hab ich mal online bestellt, die  gibt es aber leider nicht mehr.

Do It Yourself Rezepte Süßes Zaubergarten

Kirschsaft zuckerfrei

24. Juni 2018

Kirschsaft zuckerfrei – Sommeraromen konservieren

Die einfachste Art Kirschen und andere Sommeraromen zuckerfrei zu konservieren ist das einfrieren. Die intensivste Art Sommeraromen zuckerfrei zu konservieren ist das entsaften. Kirschsaft für Gelee und mehr  aus dem Dampfentsafter.

Kirschen aus dem Wendland

Tagelang hab ich den Kirschen aus Nachbarns Garten beim wachsen zugeschaut. Kurz bevor die Versuchung zu groß und ich zum Kirschdieb mutieren konnte, wurde ich gerettet…. Der Erstgeborene und das  Schwiegerkind kamen aus dem Wendland, mit kiloweise feinsten Kirschen.

Pur zum Naschen, einfach köstlich. Zwei verschieden Sorten,  helle rotgelbe und tief dunkle, fast schwarze Kirschen. Aber 8 Kilo einfach nur pur aufessen? Oh nein, schließlich hab ich ja eine Torten Idee für August im Kopf.

 

Bei der Menge an Kirschen, kann ich noch spät im Jahr ganz viele Tortenideen verwirklichen. Ich liebe es diese Sommer Aromen zu konservieren.

 

angefangen habe ich mit Kirschsaft – zuckerfrei

 

Kirsch Saft  – zuckerfrei, aus dem Dampfentsafter

 

Die einfachste Art Kirscharomen zuckerfrei zu konservieren ist das Einfrieren. Ob mit Kern & Stiel zur Dekoration auf Cupcakes, Kuchen & Eis,  oder geputzt, entkernt  zur späteren Verarbeitung als Kirschgelee, Konfitüren oder zum Kirscheis.

 

Ein kleines bisschen aufwendiger, aber wesentlich effektvoller ist es,  Kirschsaft für Gelee und mehr  zu produzieren, durch  reines Entsaften im Dampfentsafter. Hier können Kirschen mit oder ohne Kerne entsaftet werden.

Bereits seit einigen Jahren hab ich so einen Topf, der aus 3 Etagen besteht. Leider finde ich keine Markenbezeichnung und erinnere mich auch nicht mehr wann oder wo ich den gekauft habe, deswegen nur ein kleines Foto von dem Teil:

 

Ganz unten wird Wasser eingefüllt, darüber kommt der Auffangbehälter mit Ausguss, Schlauch und Klemme, darauf das Sieb mit den Früchten. Deckel drauf und ab auf den Herd damit. Je nach Fruchtmenge dauert es seine Zeit.

 

Kirschsaft aus dunklen Kirschen

1.500 gr   frische   Kirschen, waschen, entstielen und in den Siebteil des Dampfentsafters geben.  Schlauch und unbedingt die Klemme anbringen!!!! Den unteren Topf mit ausreichend Wasser füllen und alles köcheln lassen, bis sich ausreichend Saft im Auffangbehälter sammelt (hat bei dieser Menge gut 50 Minuten gebraucht). Diesen  via des Schlauches direkt in sterilisierte Flaschen abfüllen. Aus den ersten 1.500 gr Kirschen hab ich gut 1 Liter Saft gewonnen. {die entsafteten Kirschen  (ohne Kern) im Kühlschrank aufbewahren bzw. besser einfrieren, es folgt noch ein Reste Verwertungsrezept}

 

Der pure Kirschsaft,  in  Flaschen abgefüllt, sollte aber im Kühlschrank aufbewahrt und relativ schnell verbraucht werden, da hier kein Zucker und auch keine anderen Konservierungsmittel zugesetzt wurden. 

In gefriergeeigneten Gefäßen läßt sich der Kirschsaft auch gut in kleinen Portionen einfrieren. In Eiswürfel Form ist es ein leckerer, erfrischender  Farbklecks in Mineralwasser- oder Proseccoglas.

Zum weiterverarbeiten zum Kirschgelee, kann der Kirschsaft entweder frisch oder später aus den eingefroren Portionen genutzt werden. Die eingefrorene Variante hat den Vorteil, das ich immer  kleine Portionen in unterschiedlichen Geschmacksvarianten ausprobieren kann.

Verschiedene Kirsch Gelee Varianten werde ich hier für Euch hier notieren …. folgt schnellstmöglich   …       …ist schon fertig: Hier gehts zu den 3 Kirschgelee Rezepten

 

Solltet Ihr noch weitere spannende Kirsch Ideen haben, immer her damit. Ein paar Kirschen  & etwas Saft warten noch im Eisschrank…

 

herzliche Grüße

 

Eure Burgherrin

 

Allgemein Do It Yourself Süßes

Eierlikör Rezept mit oder und ohne Thermomix

3. April 2018

Eierlikör geht immer, oder? Nicht nur zu Ostern oder Weihnachten, sondern auch mal zwischendurch und auch als Tortenfüllung oder zum backen von Eierlikörkuchen. Für Euch mal meine schnellen Varianten mit und ohne Thermomix.

Eierlikör für Füllungen:

6 frische  Eier (Gr. L oder XL)

oder 8 Eier (Gr. M) trennen. {Eiweiße im Kühlschrank beiseite stellen, daraus später dann Baisers machen.}

6 oder 8 Eigelbe mit dem Mark von
1 Vanilleschote (ausgekratzt), in einer Schüssel über Wasserbad aufschlagen.
250 g Puderzucker,
300 ml gute Sahne (30—32% Fettgehalt)
250 ml guten Vodka, oder weißen Rum und etwas frischen Zitronensaft hinzu

und unter Rühren auf 70 C erhitzen.

Im Thermomix:

alle Zutaten nacheinander in den Topf, Deckel drauf, Stufe 3 / 12 Minuten / 70 C. Anschließend einmal kurz (2—4 Sek) auf Stufe 6 durchrühren. Fertig.

 

 

So wird es eine dicke cremige Masse, die perfekt für Füllungen geeignet ist.

In heiß, ausgekochte Gläser oder Flaschen mit großer Öffnung füllen.

 

 

Eierlikör zum trinken:

Eigelbe mit dem Mark von
1 Vanilleschote (ausgekratzt), in einer Schüssel über Wasserbad aufschlagen
250 g Puderzucker,
200 ml gute Sahne (30—32% Fettgehalt)
100 ml Milch
300 ml guten Vodka, oder weißen Rum hinzu. Bei gleicher Temperatur für gut 10 Minuten verrühren.

 

Oder die cremige Eierlikör Masse
wie oben, nur später noch mit etwas Alkohol „verdünnen“ und nochmal aufrühren oder kräftig  aufschütteln.

Tipp:

wenn Ihr einen Hofladen in der Nähe habt oder eine Nachbarin mit Hühnerhaltung, fragt nach TAGESfrischen Eiern. Für Desserts , Eierlikör und auch zum backen von Biskuitböden mit bis zu 12 Eiern, sind die tagesfrischen Eier am allerbesten geeignet !!! Volumen toll, aber noch kein typischer Eigeschmack.

Der entwickelt sich erst nach 4—5 Tagen. Ab da können die Eier auch erst als gekochtes Ei verwendet werden. Tagesfrische Eier lassen sich zwar  kochen, aber danach nicht ordentlich abpellen! 

 

Allgemein Do It Yourself Reisen Rosé

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 3

28. März 2018

 

jiipiii , meine Hasen sind endlich wieder da….  immer noch auf Reisen

 

…wie es dazu kam, das ich auf meine zauberhaften Angsthasen und sämtliches rosé Burgequipment seit Monaten verzichten musste,  habe ich bereits in Teil 1 (hier) und Teil 2 (hier) erzählt. Im

November 2017

wollte ich meine Häschen in Süddeutschland besuchen. Zum Tag des offenen Ateliers in Pforzheim. Klar, das ich wieder genötigt überredet wurde, ein Inferno Törtchen mitzubringen….  Glücklicherweise, darf ich manchmal schon Bilder von der kommenden Drachenfels Kollektion sehen, bevor diese der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Tage lang hab ich vor den ersten Bildern der neuen Drachenfels Kollektion Heimathafen  gesessen, die dort zum ersten Mal präsentiert werden sollten. Wunderschöne neue Schmücker sind entstanden, Anker , Schiffstau , meerblaue Steine, schwarze Steine. Wieder eine Kollektion für SIE und IHN.

Fotoquelle: Drachenfels Design

ach was hatte ich Lust auf ein Törtchen in dem Stil….aber……., es „muss” ja wieder ein Infernoherz sein. Eigentlich mache ich ja nur Unikate. Jedes Törtchen nur einmal. Mit einer Ausnahme!

Seit ich einmal (im  Februar 2014) ein Infernoherz  für Franziska von Drachenfels gebacken habe, wünscht sie sich das immer und immer und immer wieder….. tja, was soll ich sagen…. #freundschaftundso

 

 

Während ich also seit September/Oktober daheim im Norden, Löcher in Teller bohrte, Etageren baute, bastelt Franziska Tassen und Untertassen zusammen. Wie oft wir uns Fotos von Erfolgen und Mißerfolgen schickten… ich weiß es nicht. Wir beschäftigen uns beide, mit uns fremden Materialien.

Denn neben den Törtchendummies sollten Guggelhupf aus Zucker, kleine Muffins und auch Cupcakes entstehen. Allerdings NICHT Essbare. Und aus nicht essbarem Materialen …nichts wäre schlimmer als Sahne-, Fett- oder Schokoflecken auf dem Schmuck

……..auch wenn Schoko auf dem Inferno…. ach, eine andere Geschichte…

Während ich also versuchte Cupcakes aus Beton zu “backen”, goß man in Pforzheim mit Gips die Förmchen aus. Verschiedene Topping Varianten aus Royal Icing (und anderen furchtbaren Materialen, über die ich NICHT sprechen möchte) später, durfte ich dann endlich wieder an meine essbaren Materialien. Endlich!

Infernoherz oder Heimathafen

Die Bilder der neuen Kollektion Heimathafen haben mich so angesprochen, das ich beschloss, etwas davon auf das (geforderte) gewünschte  Infernoherz Törtchen zu platzieren. Damit hab ich Franziska’s Wunsch nach Herztorte erfüllt und gleichzeitig wieder ein „anderes“ Törtchen gebastelt.

Denn all die Infernoherzen , die ich je für sie gemacht hab, sehen immer etwas anders aus. Ein klein bisschen anders. Vielleicht sollte ich mal zählen , wieviele es wirklich gewesen sind? Es müssen unzählige sein, kleine aus Fondant, später aus Modelierschokolade, große als Torte mit Drachen, ohne Drachen, mit Spinne und und …

Und nun mit dem Heimathafen!

 

Kollektion Heimathafen

Fotocredit: Drachenfels Design, Kollektion Heimathafen

Das Ankerkreuz mit Totenkopf wollte ich aus Zuckermasse nachbauen…. und den kleinen Ring aus Schiffstau ….

Schon von den ersten Fotos war ich fasziniert (im Original sind die Silber Schmuckstücke jedoch noch unfassbar schöner).

 

 

Nur das Infernoherz Törtchen war mir natürlich zu langweilig, also bastelte ich nebenher auch noch an der Deko für ein zweites Törtchen. 2 Tage Open Atelier — 2 Törtchen dachte ich noch hochmotiviert…..

Passend zur Deko im Raritäten Zimmer wollte ich ein paar kleine Tassen, Teller aus Blütenpaste herstellen und genau so krumm und schief aneinander kleben, wie Franziska das mit dem alten Porzellan getan hatte.

Jedoch, Zuckerkleber ist halt anders als Sekundenkleber…. nach einigen (Zucker-)Scherben, entschied ich mich für (nur) EINE Tasse!

Das (essbare) Törtchen aus Biskuitböden wurde gefüllt wie Franziska’s Geburtstagstörtchen.  Anschließen genau wie die Deko Törtchen klassisch mit weißem Massa eingedeckt. Die Cake Lace Spitze drumherum jedoch nicht in rosa, sondern passend zum FunCakes Cakeboard in roségold.

Kleine handgemalte Röschen zierten das Zuckertässchen. Der Goldrand der Tasse war ebenfalls roségold, ebenso die Flammen der Schokoladen Infernoherzen. Diese kamen mit ein paar Lakrids Kugeln in rosa, schwarz, bronze oben in das Tässchen.

Ein drittes Törtchen musste auch noch mit. Ein ganz kleines, gefüllt mit selbstgemachtem Eierlikör überzogen mit schwarzem Mirrowglaze. Denn immer zum Tag des offenen Ateliers hat meine/unsere liebe Freundin Tine Geburtstag. Und den feiern wir, zum dritten Mal in Folge, bei Drachenfels in Pforzheim.

 

Pforzheim

Voll gepackt fuhr ich dann am Freitag endlich Richtung Pforzheim und kam spät abends, sehr durchgefroren dort an.

Torten müssen gut gekühlt transportiert werden, schließlich möchte ich nicht, das irgendwer sich den Magen verdirbt. Also fahre ich ohne Heizung, mit dicker Daunenjacke, siebenundzwanzig Schals und Decken. Bei wärmen Außentemperaturen mit Klimaanlage, bei diesem Winterwetter mit geöffneten Dachfenster. Die Torten gut auf Kühlakkus in Ohlro Styropur Boxen.  verstaut. Den aller besten Tortentransportboxen überhaupt.

Da es draußen leichte Minustemperatuten hatte, durften die Torten den Abend und die Nacht im Auto bleiben, während ich direkt vor dem Kaminfeuer geparkt wurde. Unter dicken Daunendecken bekam ich meinen ersten Tee mit Whisky oder eher: einen heißen Whisky mit etwas Tee serviert…

Ob nun der „Tee“ , die Fahrerei oder das heiße Bad oder alles zusammen dazu führte, ich schlief sofort relativ früh weg….

Am nächsten Morgen war ich dann auch dementsprechend sehr früh auf und wir fuhren ins Atelier.

Wieder war wie in den vergangenen Jahren alles wunderschön hergerichtet. Der Eingangsbereich hatte diesmal extra eine Männerecke. Männerparkplatz. Mit Whisky!

Platz für Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs

 

Die Tische, das Buffet waren so  schön dekoriert, alles mit einem Hauch rosa…. selbst in den Schmuckvitrinen von Mr. heartbreaker  war überall etwas rosa.

 

heartbreaker Froggy

 

Lauter kleine Cupcakes , Guggelhüpfchen versteckten sich zwischen den Schmückern oder dienten als Schmuckstünder. Wie anders es hier aussah, so rosarot.

 

Kollektion kleiner Ritter und feine Freiheiten

 

Dann der Blick ins Raritäten Zimmer. War es die letzten zwei Jahre als Jagdstübl dekoriert, mit grünem Moos, Wurzeln, Ästen, Pilzen, Feen und den wundervollen Geweihen an der Wand, stand hier nun der Traum in rose!

Meine erste Reaktion:

Alice verlässt das Wunderland! Und Jonny, um hier einzuziehen.!

Oder ich ziehe hier ein, mein Hausrat ist ja schon hier!

War schon ein tolles Gefühl all mein Hasen, Teller & Co wiederzusehen und alles so schön in Szene gesetzt.

 

 

Viel Zeit blieb mir nicht, allein mit diesem Anblick, denn die ersten Freunde und Mitarbeiter trudelten ein. Eine große Wiedersehenfreude, einige dieser tollen Menschen seh ich nur einmal im Jahr, hier zum Open Atelier, andere auch öfter.

Aber diese Tage im November sind immer etwas besonderes .

Nicht nur für uns „Freunde des Hauses“, nicht nur weil wir hier 3-5 Tage Zeit miteinander verbringen können. Sondern auch für alle anderen Gäste.

Niemals hat man sonst die Chance ALLE Schmücker nicht nur im Original zu betrachten, sondern auch anzufassen, auszuprobieren und sich mit Anderen darüber auszutauschen.

Schneewittchen Ring mit Topas

Es entstehen wunderbare Gespräche zwischen eben noch Fremden, jetzt strahlenden Gleichgesinnten. Da wird „der“ Ring, „die“ Kette angezogen, von der man(n) oder Frau schon lange schwärmt, da wird sich gegenseitig beraten. Und manchmal entdeckt man/frau ein Schmuckstück, welches eigentlich nie auf dem Wunschzettel stand. Jetzt aber, hier im Original viel besser zu einem passt, als das eigentlich vorher Gedachte.

Auch immer wieder spannend und faszinierend zugleich — der Blick hinter die Kulissen.

An diesen Beiden Tagen, darf den Gold- & Silberschmieden in den Werkstätten über die Schulter und auf die Finger geschaut werden.

Hier ist live zu erleben, mit welchem Aufwand die wunderbaren Schmuckstücke in Handarbeit gefertigt werden.

 

Auch den eigenen Schmuck darf man mitbringen, zur Reparatur, zur Aufarbeitung meist am gleichen Tag, wieder auf Hochglanz (wie neu) poliert, mitnehmen. Es sei denn man hat Sonderwünsche und Veränderungen, die etwas mehr Zeit brauchen (z.B. eine Kette in ein Armband verwandeln zu lassen oder sowas kompliziertes oder ein kaputtes Armband ….sorry liebe Frau Petra …) .

Auf jeden Fall ist so ein Besuch im Atelier immer ein Highlight, neben frisch geputztem Schmuck, vielen Einblicken in die aufwendige Handarbeit, ganz großartigen Begegnungen mit tollen Menschen, egal ob alte Freunde oder neue Bekanntschaften, evtl. neuen Lieblingsklunkern, wird man hier auch kulinarische auf‘s allerfeinste Verwöhnt.

Damit meine ich jetzt NICHT meine zwei Törtchen. Denn zum einem gibt es noch viel mehr mit ganz viel Liebe von Freunden gebackenes Naschwerk, aber auch und vor allen Dingen ein

hervorragendes Buffet!

Wer auch mal hemmungslos Schmücker probieren, sich austauschen und verwöhnen lassen möchte:

Save the Date:

Die nächsten Tage des Open Atelier finden am 17. und 18.NOVEMBER 2018 statt.

Achtet ab April auf die Ankündigungen beim Drachen Blog oder der Facebook Seite um die Ankündigung nicht zu verpassen.

Aber seit schnell, die Plätze sind begrenzt und sehr begehrt.

 

Nach dem Wochenende im Atelier gönnen wir uns Montags immer einen langen Spaziergang am Fluß (manchmal schubsen mich meine Lieben auch durch die Wälder des Schwarzwaldes), um dann mit dem Rückbau von einer phantastischen Eventlocation zu einer arbeitstauglichen Firma zu beginnen.

 

 

Rückreise ohne Hasen

Hatte ich hier gedacht ich könne nun alles von meinem rose Hausrat wieder mitnehmen, wurde mir kurz „verkündet“: Nö! Bleibt hier!

Ähm, a l l e s ??? Okok, ein paar der großen silbernen Cakestands, meine rosé Laternen (all das rosapinke Zeug was es eh nicht ins Raritätenzimmer geschafft hatten) und die  roségoldene  Teekanne könne ich wohl schon wieder mitnehmen. Der Rest zieht jetzt erstmal nach Stuttgart.

Frau B. wünscht sich das als Weihnachtsdekoration für den Stuttgarter Drachenfels Shop. Wann immer Ihr  zu Besuch in Stuttgart seit, schaut dort mal vorbei….

Leider habe ich davon keine Fotos….

 

Aber auch nach Weihnachten kamen hier keine Hasen zurück….

Offensichtlich gefiel meinen Hasen, Tortenständern und Tellern Süddeutschland so gut, das sie beschlossen, Frau von Drachenfels zu überreden, das sie mit nach München dürfen.

 

Wollt Ihr wissen ob ich meine Hasen und Tellerchen in München auch besucht habe? Oder für welchen Lacher des Tages meine vorlaute Art gesorgt hat?

Dann schreibe ich noch schnell ein paar Zeilen dazu…… Oder lieber ein schnelles  Rezept zu Ostern? Ich verschwinde nämlich jetzt mal in der Burgküche und köchel ein kleines Eierlikörchen oder sowas…

Update:

Hasenbesuch in München und in welche (schwimmbadgroßes) Fettnäpfchen ich (kopfüber) gesprungen bin….. hier in Teil 4.

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrins

 

Allgemein Do It Yourself Rezepte Süßes

Die seltsamen Wege zur Rezeptenstehung — Nusstorte Burgherrins Art

14. März 2018

Manchmal überfallen mich die Ideen zu einem Törtchen auf seltsamen Wegen

oder:

Hilfe, ich bin ein Verpackungsopfer

Die Idee zu diesem Törtchen entstand spontan, als ich auf Instagram eine Flasche sah.

Eine Schnapsflasche.

Ehrlich! Naja, es war nicht irgendeine Schnapsflasche, es war schon eine schöne Flasche….. nämlich eine von Burgen Drinks. (Tja, und das ich es mit Burgen, alten Mauern usw. habe, ist ja nun nicht unbekannt).

Aber die heißen nicht nur Burgendrinks sondern auf dieser dunklen Flasche war auch noch ein Schriftzug in „meinem“ Roségold! Also quasi Schnaps im Burgherrins Style.

So schnell wie das Schnapsfläschchen im Warenkorb war, fällt kein Ritter vom Pferd.

Wobei, ich muss mich wohl entschuldigen, inzwischen hab ich mal nachgelesen, bei Burgen Drinks handelt es sich nicht um profanen Schnaps! Sondern um feinste Brände, aus einer seeehr alten Destillerie von Anno 1585
–––––> nachzulesen hier:

Via Postkutsche kam, das gut gesicherte Päckchen schon 2 Tage später hier unversehrt an. Zeitlich perfekt passend, da ich doch am Wochenende zur Baustellenbesichtigung eingeladen war.

Einer meiner liebsten Lieblingsmenschen hat ihren Lieblingsmenschen gefunden. Gemeinsam verkündeten die Beiden bereits Ende letzten Jahres, ein altes Haus kaufen zu wollen.

Ein altes Haus?

Mein kleiner Lieblingsmensch und ein altes Haus????

Hallo? Das war mein Traum!

Ein altes Gemäuer, von innen wieder neu herzurichten und die alten Mauern außen zu belassen. Mein Traum einer Burgruine wurde seinerzeit aber sowas von abgetan: „um gottes will, bloß kein altes Haus“, „Teurer als Neubau“, „wie willst Du das denn schaffen“ „So ein Projekt ist und bleibt eine ewige Baustelle“ waren nur einige der Gegenargumente, dieser (das Moderne, Klassische , Unverschnörkelte, Ordentliche, Aufgeräumte liebenden ) Person.

Tja, ich gebe zu: auch ich war mehr als Skeptisch! Und hätte drölfundneunzig Gegenargumente
{habt Ihr Euch das gut überlegt? Wie könnt Ihr jetzt schon wissen, das Ihr hier für immer bleiben wollt? Ihr seit zu Jung, noch nicht lang genug zusammen oder was von finanziellem Risiko ect.pp.} bringen können. Hab ich aber NICHT! Kein Wort.

Hab sie machen lassen. Zwischenzeitlich von meinen Agenten erfahren, das die Baustelle gestartet ist, tolle Freunde fleißig mithelfen, Wände einzu- und alte Badezimmer rausreißen. Langsam wurde es also Zeit mir das ganze mal selbst anzusehen ….

Brot und Salz

gibt’s erst zum Einzug, aber mit leeren Händen komme ich natürlich nicht zur Baustellenbesichtigung. Da der Lieblingsmensch neben Himbeeren und Schokolade auch eine Vorliebe für Nüsse hat, entstand beim Anblick der Burgen Drinks Nussler Flasche natürlich direkt die Idee zur:

Nusstorte Burgherrins Art

Die Grundplatte und die Etagen wurden aus Schokoladen Nussböden gebaut, welche nach dem Abkühlen mit Nussler lasiert wurden. Die Innen – Isolierung wurde aus leicht alkoholisierter Buttercreme gespritzt, Inneneinrichtung und Stützen aus Himbeeren und Caramel Crunch. Die Außenwände wurden klassisch, wie früher mit Erde, Lehm & Kalk, verputzt. Kleine Burgzinnen später aus Buttercreme gespritzt und mit frischen Haselnüssen und Himbeeren verziert.

Die Ruine, Entschuldigung: die Baustellentorte brachte ich dann gut gekühlt, am Samstag in die uralte Stadt, mit. Nach einem Kaffeepäuschen in der supermodernen Wohnung der Beiden Bauherren fuhren wir, bei sonnigem Wetter durch Wald und Wiesen und bogen irgendwann in eine kleine Straße ein. Lauter hübsche alte Häuser. Und dann sah ich die  Container.

Eine Kaffeemühle

Bauschuttcontainer vor  einem altem Kaufmannshaus. Eine echte Kaffeemühle, so wird diese Art der Häuser genannt, die zwischen ca. 1870 und 1900 entstanden sind.

Ok, dieser Kaffeemühle fehlten Fenster, da guckte nämlich die Schuttrutsche heraus, im Vorgarten standen Container voll mit altem Gestein und im Garten selbst lagen neben Holzbalken auch Berge von alten Heizkörpern, Rohren, Badewannen usw.

Aber ich hatte schon das erste (heimliche) Grinsen im Gesicht.  Kaffeemühle  mit Anbau, wie schön.

Innen drin, war nix mehr. Also nicht mehr viel. . . ja, Ständerwerke zum Stützen der Decken, da die meisten Wände inzwischen im Container lagen, der Kamin blieb noch erhalten und ein paar Fenster stützen noch die Reste der Küchenwand, die bald eine große Glasfront zur zukünftigen Terrasse bekommen wird. Alles andere ist ein großer, leerer, loftartiger großer Rohbauraum.

Aber ich sehe es schon fertig vor mir. Wie das Sofa der Beiden vor dem Kamin steht, sehe den Esstisch, den Blick auf die Küche, in den Garten, wo jetzt schon die Krokusse unter alten Haselnuss Bäumen blühen.

 

Hoffe das sie die uralte Holztreppe in das Obergeschoss erhalten und find es einfach nur toll.

Ganz toll, wie die Beiden das angehen. Wie strukturiert, geplant, kalkuliert und mit welcher Harmonie, sie die Wünsche des jeweils Anderen akzeptieren und gemeinsam Kompromisse finden.

Im Obergeschoss ist schon zu sehen, wie aus zwei Räumen, Einer wird. Wie gut das passt. Genau so gut passen die Beiden zusammen. Und genauso gut, passen die Beiden in dieses Haus. Es ist ihr Haus!

Hatte ich noch gehofft, uralte Tapetenreste oder gar Zeitungen an den Wänden zu finden (wie in solchen Altbauten üblich, wurde ich überrascht. Es gab nur max. zwei Schichten Tapetenreste an allen Wänden. Ein sehr gepflegtes Haus. Der Vorbesitzer, ein überaus charmanter, älterer Herr, hatte immer gern und leidenschaftlich renoviert. Erzählte er uns beim späteren Plausch im Garten. Auch zur langen Geschichte, er wohnte schon von Kindesbeinen an dort, erzählte er die eine oder andere Anekdote.

Im Obergeschoss sind zwar auch schon fast alle Tapeten entfernt, doch hier drunter befinden sich noch richtig alte Handwerksarbeiten. Bevor diese verspachtelt, tapeziert oder gemauert werden, nutzte ich die Chance, schnell ein paar Bilder zu machen. Und hatte sofort eine kreative Idee. Wenn alles so klappt, wie in meinem Kopf schon fertig, erzähle ich demnächst davon und bastle evt. auch ein DIY Tutorial dazu…..

 

Ein weiterer kreativer Blitz schoss mir beim verlassen der Ruine (also ich meine natürlich des Hauses) durch den Kopf und ich erbat mir etwas von dem „Bauschutt“ aus dem Container. Ein paar der wunderbaren alten Ziegel landeten später in meinem Kofferraum. Ich hätte glatt auch noch einen der alten Küchendeckenbalken mit genommen, aber dafür haben die Beiden jetzt doch noch Verwendung gefunden. Das wird sooooo schön!

 

Noch hoffe ich allerdings nur, das die alte Kaminabdeckung nicht wieder eingebaut wird. Die passt überhaupt gar nicht zu diesen jungen, modernen Menschen. So überhaupt gar nicht passt das Ding da rein!!! Die würde viel besser zu mir passen , denn auch dafür hätte ich sofort eine Idee 😉 .

So so schön. Ein sicheres Heim, eine wundervolle Burg, bauen die Zwei sich dort. Der Wassergraben plätschert schon drumherum und der erste schwarze Rabe baut sich sein Nest auf dem Dach. Ich habe ein gutes Gefühl. Ein sehr gutes! Für die Beiden und ihre Burg.

Und wenn sich ein Lieblingsmensch den Traum erfüllt, den die alte Frau schon lange träumt, dann ist das ja fast so, als wenn sich mein Traum erfüllt hätte. Ich hätte alles genau so gemacht wie Ihr Zwei. Genau so! Ok, mit einer Ausnahme: ich würde mir eine freistehende Badewanne in das große Schlafzimmer bauen lassen und auf die Dusche verzichten. Aber das wäre auch das einzige was in meinem Traum anders wäre.

 

Herzliche Grüße
von einer beruhigten Burgherrin

{die sich nun einfach freut, irgendwann mal zu Besuch auf der zukünftigen Terrasse der Kaffeemühle zu sitzen und feinen Espresso genießen oder irgendwann die zukünftigen Enkelkinder betreuen zu dürfen }

 

Jetzt hab ich vor lauter Schwärmerei glatt vergessen, Rezepte zur Nusstorte zu tippen. Braucht das jemand? Soll ich das noch schnell schreiben ?

 

update:

Rezept jetzt hier