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rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 2

27. März 2018

Vom Sommerbesuch meiner Freundin Franziska hatte ich Euch ja schon HIER in Teil 1 erzählt..

Nach einem Besuch auf dem Isemarkt, einem Ausflug ans Meer zum durchlüften des verkorksten Hirn, einem Tag Ruhepause, während sie meine Burg putzte, kramten wir am Folgetag dann alles an rosa Tortenkram hervor.

Zum Tag des offenen Ateliers bei Drachenfels im November, plante Franziska die Deko mit viel antikem Geschirr, Bestecken, alten Stoffservierten, alles irgendwie  in Richtung

Alice im Wunderland.

Das mir die passenden Torten Ideen durch den Kopf schwirrten, ist wohl nicht extra erwähnenswert. Sah ich doch schon Grinsekatze, Hase und Hutmacher in Zucker und Modelierschokolade vor mir…

Kurzerhand holten wir mein Geschirr, Tortendummies aus Styropur und sämtliche Schmücker von uns Beiden hervor.

Probeweise dekorierten wir die Styropur Dummies auf meinem Esstisch, powerten & pushten uns mit weiteren Ideen gegenseitig .

 

 

Als endlich klar wurde, wie viele Törtchen, also Dekotörtchen sie sich wünschte, wurde mir Angst und Bange….würde ich das allein schaffen?

Spontan  entschied ich, sie zu „unterrichten“, also ich erhoffte mir eine Arbeitserleichterung….

Das hatte zur Folge, das Franziska einen Spezial Crashkurs in Sachen Cake Art von mir bekam. Törtchen Dummies eindecken. Wie gut, das ich immer ausreichend Styropur Dummies und  Massa Fondant daheim hatte.

 

Cake Art Workshop geben ist schwieriger als gedacht….

Zunächst musste Frau von Drachenfels jedoch die schwerste Prüfung bestehen, Haare hochbinden,  raus aus dem chicen schwarzen Outfit  und sich in hell rosé von mir einkleiden lassen.

Nicht das Ihr jetzt denkt, ich sei völlig wahnsinnig und meine Burg dürfe nur in rosé betreten werden.. {ja, ok, etwas wahnsinnig bin ich schon mit meinem rosé Tick }. Aber in dem Fall, kann ich Euch versichern, hat das nur einen praktischen Hintergrund:

tragt helle Kleidung, weiße (oder zart rosé) Kleidung, wenn Ihr mit Fondant oder Modelierschokolade arbeiten wollt! Denn alles Dunkle fusselt! Nichts ist ärgerlicher, als ein wunderschönes eingedecktes Törtchen oder ein modelliertes  Stück auf dem sich schwarze Fusseln befinden.

 

 

Ist die rosé Liebe ansteckend?

Ob es nun an meinem rosé T-Shirt, meinem Lieblings Schürzli oder gar an meinem rosé Werkzeug lag????? Oder vielleicht auch an allem anderen dieser rosé Burg…. ich weiß es nicht, aber ich schwöre, ich hab diesen Vorschlag NICHT gemacht! Ich nicht!

Franziska beschloss plötzlich die Eventdeko soll rosa &  rosé werden…… also deckten wir die Cakeboards in rosa ein. Je Kilo weißen Massa haben wir 70 Gramm Pink untergemischt um das perfekte rosa für sie hinzubekommen.

 

Also eins sage ich Euch nochmal, einer Goldschmiedin das Eindecken von Torten beizubringen, ist gar nicht soooo einfach

Ob ich zu streng bin, als Lehrerin ?

Hab ich zuviel  gemeckert? Die Augenbrauen zu oft hochgezogen?

Wie oft ich gesagt habe: NICHT so fest drücken, sanft andrücken , mit Gefühl, zart ausstreichen, glätten. NICHT den Ellbogen nutzen usw. — ich habe es nicht gezählt …..(auch nicht wie oft ich Ihr den Dummie einfach weggenommen hab).

Das erste was Goldschmiede in ihrer Ausbildung eingetrichtert bekommen, ist wohl FEST zupacken und mit dem ganzen Körper arbeiten. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie oft ich verzweifelt „nicht so doll drücken“ gesagt/gejammert habe?? Und wie froh ich war, das wir mit Styropur Dummies und nicht mit echten Torten geübt haben?

 

Irgendwann hab ich Frau von Drachenfels mit einem Glas Wein in die Badewanne geschickt. Und alle Dummies nochmal geglättet.  Cake Lace Masse in dem gleichem rosé Ton gefärbt. Das durfte Franziska dann in die Matte streichen  und backen. Angeklebt hab ich das lieber selber wieder …

Befürchtete ich anfangs noch mir die eigene Konkurrenz heran zu züchten…

…und damit evtl. meine Position als Drachenfels  Haus & Hof  Törtchenlieferant zu verlieren, habe ich wohl das Gegenteil erreicht. Frau von Drachenfels stellte am Ende des Folgetages fest, dass sie in Zukunft lieber weiter Schmuck herstellen will, als jemals wieder ein Törtchen zu machen ( befürchte nur, das dass im Umkehrschluß bedeutet, ich muss mein Leben lang Infernotörtchen backen…).

Die  fertigen Törtchen (Dummies) landeten sorgsam in rosa Kartons zur staubfreien Trocknung und warteten brav auf ihre Reise im November, während sich mein „Lehrling“ am nächsten Tag ins Flugzeug setzte, um sich endlich wieder (mit vollem Körpereinsatz) ihren Meisterhaften Gold- und Silberstücken zu widmen.

 

Bis November war noch Zeit, also habe ich erstmal ein paar

Teller gebacken.

Das meine Herzfreundin auf Etageren steht, weiß ich schon lange. Die Eine oder Andere ist auch schon in Pforzheim gelandet. Aber zu ihrem Geburtstag wollte ich ihr eine besondere machen. Es gibt wunderbare Porzellanstifte, die nach einem Brand im Backofen, sogar spülfest sein sollen. Das musste ich ausprobieren

Der Porzellan Malstift hält übrigens auch auf Metall.

 

Mein rosé Hausstand zieht aus

Den  Großteil meines rosa / rosé Burgequipments habe ich bereits im Oktober 2017 nach Pforzheim gebracht. Gemeinsam mit dem Franz Törtchen und einem Geburstagsgeschenk zum 39stem…

 

Natürlich passend zum kommendem Event im November bei Drachenfels Design im Atelier.

 

Apropos November: am Tag des offenen Ateliers sah ich dann meinen Hausstand wieder 💗 . In Pforzheim.

Dazu dann in Teil 3 der Geschichte mehr…

 

herzliche Grüße

eure Burgherrins

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rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 1

27. März 2018

Das ich einen kleinen rosa Tick, eine Leidenschaft für rosé habe ist ja nicht ganz unbekannt. Das ich aber bereit bin auf einen Großteil meiner rosé Schätze zu verzichten und das über Monate, ist schon unglaublich, oder?

War aber so. Fünf Monate war ich ohne Tortenteller, Etageren, Cupcakes Teller, Cakestands usw. Alles was rosa, rosé, weiß oder kupfer Farbend (sogar einiges in Silber) hier wohnt, war ausgezogen. Oder quasi im Urlaub.

rosé Tortenteller im Urlaub auf Reisen..

..und das kam so (Achtung, wird länger…..)

Ihr wolltet wissen wo mein rosé rosa Hausrat sich in den letzten Monaten rumgetrieben hat? Warum ich zum Bloggerworkshop auf der Tortenmesse Hamburg keine rosa Tortenständer zum Foodfotografie Workshop mitbringen konnte? Und was das alles mit Freundschaft zu tun hat?

Hier also Teil 1) der Geschichte:

Im letztem Sommer ging es mir nicht wirklich gut. Also eigentlich ging es mir sogar richtig mies, nicht nur die starken Schmerzen machten mir extrem zu schaffen, sondern auch der Gedanke , der offensichtlich aussichtslose Gedanke, das meine Hand nie wieder besser sondern, nur noch schlimmer werden kann.

Das erzählte ich aber niemanden, im Gegenteil, da ich nicht jammern mag, aber auch nicht lügen will, zog ich mich zurück. Tief, in den tiefsten, Tiefen des Burgverließ. Kein fb, kein Insta, kein Telefon — nichts, gar nicht mehr. Bloß das niemand mitbekommt, wie doof grad alles ist.

Merkt schon keiner, dachte ich, wenn ich mal ne Woche nicht online bin. Es war wohl keine Woche, sondern Wochen. Das ist mir aber seinerzeit  überhaupt nicht bewusst gewesen. Und ich habe nicht mit der Hartnäckigkeit einiger besonderer Menschen gerechnet.

Diese besonderen Menschen, die hinten rum, den Erstgeborenen anschrieben, die nicht aufhörten anzurufen, Mails und Briefe zu schreiben — auch wenn ich die erst Monate später gelesen und beantwortet habe. All Euch sage ich hiermit nochmal DANKE, und sorry. Wollte nie, das Ihr Euch Sorgen macht! Aber in so richtig doofen Zeiten fällt es mir noch schwerer um Hilfe zu bitten, als an normalen Tagen, deswegen ziehe ich mich lieber zurück.

Und dann gibt es noch so besondere Freunde, mit der Lieblingstochter Kontakt aufnahmen und sich einfach mal ins Flugzeug setzen und angerauscht kommen.

Die Ankündigung, das Franziska kommt, riss mich vom Sofa und aus dem Burgverlies. Schließlich musste ich nach Hamburg um sie vom Flughafen abzuholen.

Der erste Schritt zurück

war also getan. An einem Freutag früh landete sie und ich musste mir Gedanken zum „Programm“ machen. Schließlich wollte ich nicht als Gastgeberin, oder gar als Freundin versagen…… also schlug ich vor, direkt vom Flughafen aus, nach Hamburg rein und einen Besuch auf dem Isemarkt. Zwischen Käse, Fleisch, Fisch, frischen Blumen, findet frau hier jeweils Dienstag und Freitag hier auch die frischesten Kräuter, Früchte und Gemüse aus der Region und der ganzen Welt.

Da Franziska auch so gern auf einem Markt einkauft, schlemmten und shoppten wir uns von Stand zu Stand und hatten anschließend reichlich Vorräte für unser Wochenende beisammen. Das ich dabei sehr genau hinhörte und welche Vorlieben dieses Marktbesuches später in einem Törtchen landenden, erzählte ich hier unter: Franztörtchen statt Franzbrötchen.

„Aber bitte nur an das Meer , welches auch da ist“,

Den Samstag verbrachten wir am Meer. Das ist so eine sehr private Sache zwischen uns, wenn Franziska im Norden ist, müssen wir ans Meer.

Sie meint die Ostsee. Auf keinen Fall an die Nordsee. Das Meer sei entweder nicht da, wenn sie kommt oder dunkelbraun und grau. An der Ostsee haben wir ganz spezielle Orte voller Erinnerungen. Doch  diesmal wollte sie was anderes. Einen neuen Ort, einen ohne bisherige Erinnerung. Finger auf die Karte….. Stop, ok,

 

Wismar oder Insel Poehl?

Beides. Frohgemut fuhren wir frühmorgens los, vergaßen den Champagner im Kühlschrank. Wir trinken immer Champagner am Strand, egal bei welchem Wetter! Das ist ein Ritual und wir haben immer zwei zusätzliche Gläser oder Becher dabei. Für die Lieben, die nicht mehr körperlich mit uns am Strand sitzen können…..

Diesmal war alles anders.

Insel Poehl, neue Insel, neue Rituale

Das erste Restaurant welches wir uns zum Mittagessen ausgesucht hatten, lag direkt am Wasser. Und hatte leider extrem unmotiviertes (um nicht sehr unfreundliches , sagen zu müssen) Personal. Da sind wir direkt wieder raus. Schräg gegenüber stand eine geschwärzte Holzbude, daneben räucherte der Fisch. Das war es.

Sanddorn Likör statt rose Champagner

Dann eben Fischbrötchen auf die Faust und wir fahren weiter. Klappte aber nicht, dort war es so nett und lustig, das wir uns davor nieder lassen mussten. Ich viel Spaß an den lustigen Gesprächen zwischen der süddeutschen Unwissenheit und der schlagfertigen Norddeutschen Art hatte und wir durch den Ureinwohner am Räuchofen , die interessantesten Dinge zur Inselgeschichte erfuhren. 2—4 der leckersten und frischsten Fischbrötchen der Welt und einer kleinen Flasche Sanddornlikör später, besichtigten wir die Reste des Schloß Poehl und fuhren zum nächsten Strand.

Mit Blick auf‘s Meer, Sanddorn Likörchen aus geschenkten Plastikbecherchen, Schmuck im Sand fingen wir an erste Ideen für das kommende Event bei Drachenfels zu spinnen. . . .

 

Spät, sehr spät, nach einem köstlichen Abendessen mit dem frischesten Fisch direkt vom Kutter in Wismar, kamen wir zurück. Den Sonntag verbrachte ich überwiegend flach liegend, während sich meine liebe Franziska um Küche & Co kümmerte. Nicht nur das sie aus unseren Einkäufen der letzen zwei Tage köstliches zu Mittag— und Abendessen zauberte, Nö, sie putzte auch noch.

Oh man war das peinlich. Mir zumindest! Sehr peinlich. Das gehört zu einer Freundschaft dazu, sagt sie! Ja, sag und mache ich auch, wenn ich anderen helfen kann, aber das selber annehmen? Fällt mir sehr schwer…

 

Alice im Wunderland

Am Montag spannen wir weiter verrückte Ideen zum Drachenfels Event im November. Franziska hat die Idee zu einer Alice im Wunderland ähnlichen Tafel. Alte Tassen, Teller und Besteck.. und dazwischen ihre Schmuckstücke.

Klar das mir bei solchen Vorlagen direkt Törtchen Ideen kommen, oder?

Mein Esstisch ist fast so groß wie der Besprechungstisch im Atelier von Drachenfels, der diente dann als Mustertisch. Flugs waren ein paar nackte Tortendummies aus Styropur geholt. Darauf legten wir unsere Drachen Schmücker…. nur mal so zur Probe. Ein paar Tortenständer und Teller… und dann jagte hier eine Idee die Andere… und Franziska wühlte sich durch mein rosa, weißes, Roségoldenes, silbernes Equipment…

Ist rosa Liebe ansteckend?

Nicht, das es hier auch Tortenständer in hellblau, grün oder gelb gibt…. aber Frau von Drachenfels entdeckte plötzlich wie schön das rosé aussieht! Und fand in den Tiefen meiner Schränke noch reichlich Zubehör, welches ich so gut versteckt hatte, das ich schon gar nicht mehr wusste, das ich sowas besitze . . . . {nein, Spaß! Zu jedem, fast jedem meiner liebsten Stücke gibt es eine Geschichte. Vieles habe ich mir seit mehr als 20 Jahren auf Reisen zusammen gesammelt, einiges sind besondere Geschenke, aber an allem hängt eine Erinnerung!

Meine Angsthasen z.B. habe ich in Hamburg gekauft, vor zwei Jahren. Diesen Tag habe ich mit wundervollen Dana an der Alster verbracht und dort den Apropos Store besucht. Dana hab ich übrigens auch über unsere Liebe zu Drachenfels Schmuck kennengelernt.

Eigentlich wollte ich mir an dem Tag nur die Schatzkistchen von der Giftcompany anschauen, die ich in rosé im Internet entdeckt hatte. Statt der Kiste sind dann ganz viele Häschen bei mir eingezogen. Die schauten mich so an, das ich sie einfach retten musste!

Offensichtlich schauten sie dann auch Frau von Drachenfels so an, denn auch die landeten in den „das nehm ich mit—Kartons“. Ebenso wie sämtliche
Elche, Minitortenteller & Teekanne in rosé gold,
Etageren, Macaroonteller , Cakestands in weiß,
Frosch, Schlüssel, große Tortenständer in Silber und eben alles andere  in rosa & rosé!

Also mitgenommen hat sie nicht allzu viel. Das habe ich geliefert. Und hatte etwas Sorge, das mich ihr Liebster, Mr. Heartbreaker, direkt vom Hof jagt, wenn er das ganze rosa Zeug sieht….

Im Oktober, zu ihrem 39stem Geburtstag, brachte ich nicht nur eine Wagenladung Tortenständer, Hasen, Elchen & Co. sondern auch ein kleines Minitörtchen in ORANGE nach Pforzheim. Hatte sich Frau von Drachenfels auf dem Isemarkt in HH doch über Süßkartoffel, Kürbis  und Mango gefreut, hab ich all das und die Reste unseres Sanddorn Likörs von der Insel Pöhl in einem Rezept verarbeitet.

Oranges Franz Törtchen — REZEPT — hier entlang bitte.

Zur Besänftigung habe ich ein paar Mini Cupcakes für den Göttergatten des Geburtstagskindes gebacken.

Nachdem er diese genussvoll verspeist hatte, durfte/musste er nämlich das Auto entladen… . und all das rosa Zeug betrachten und sich all die verrückten Ideen zum Tag des offenen Ateliers anhören…

Und durfte als Erster sehen, was seine Frau bei mir an eigener Törtchen Deko gezaubert hatte.

Die nackten Styropur Dummies haben wir nämlich hübsch verpackt. Quasi hab ich einen Kurs in Cake Art gegeben.

Eins sag ich Euch.. einer Goldschmiedin das arbeiten mit dem Zuckermaterialien bei zu bringen, ist nicht so einfach

(nervenaufreibend sag ich jetzt nicht), macht Euch selbst ein Bild davon! Hier geht’s gleich zu Teil 2

 

 

 

 

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Tortenmesse Hamburg 2018 – meine Highlights

13. März 2018

Zwischen Panikattacken & Freudenjubel

phantastische, überraschende und aufregende Momente der

Tortenmesse Hamburg.

Ihr habt es so gewollt, wie versprochen, hier nun der letzte Artikel zur Tortenmesse Hamburg 2018.

Ein paar Einblicke hinter die Kulissen der Tortenmesse hab ich Euch schon hier und hier erzählt. Es gab unzählige tolle, kleine Momente, witzigste Augenblicke, liebevollste Gesten (wie z.B. ein speziell für mich gebautes Ruhebett im Workshopraum, das zauberhafteste  Lächeln eines attraktiven jungen Mannes {der seine Eltern Finn und Nele mitbrachte} und und und…..

Hier nun einige meiner  persönlichen Highlightmomente mit Bildern des Wochenendes.

Ständig war ich unterwegs und hatte (gefühlt) überhaupt gar

 keine Zeit….

Obwohl ich sehr viel zu tun und wenig Zeit für einzelne Begegnungen hatte, hab ich doch ein paar sehr sehr besondere Momente gehabt.  Einige davon sind sogar in Bildern festgehalten worden. Wollt Ihr sie sehen?  Na dann,  bitteschön:

Meine Messe Highlights:

der Freitag, war voll geplant mit Vorbereitungen für die Workshops und Terminen mit CEOs, Fimeninhabern, Vertriebchefs unserer Sponsoren, die zu Besuch kamen. Sehr gefreut habe ich mich am Sonntag über den ÜberraschungBesuch eines Fimeninhabers / Sponsors vom letztem Jahr. Gemeinsam mit seiner Gattin wollte er sich mal persönlich umschauen und  brachte mir liebe Grüße seiner Mitarbeiterinnen aus dem Süden vorbei, die ich im letztem  Jahr kennnlernen durfte. Ganz herzliche Grüße zurück liebe Ina, liebe Sabine.

DAS erste Mal….

Zu meinem ersten ERSTEN MAL, nämlich das Geben von Workshops, und wie aufgeregt ich war,habe ich schon HIER berichtet. Aber es gab noch ein zweites ERSTES MAL.

Samstag früh zog ich statt meiner rosé Jacke, die Weiße an. Eine weiße Jacke.   Zum ersten Mal, eine weiße Koch- bzw. Bäckerjacke. Eine Juryjacke.

 

Extra dafür angeschafft und nur mit einem klitzekleinem Burgherrins Logo am Ärmel versehen. Diese tollen Logos in fein glitzerndem Rosegold hat mir eine ganz zauberhafte Person geplottert. Die liebe Andrea von Sweet things by Max und Moritz näht, stickt, plottert die wunderschönsten Sachen ( einiges davon findet Ihr auf dawanda). Fand ich die kleinen Logos auf den Ärmel dezent und viel passender, habe ich soooooo viele tolle positive Kommentare zu der Jacke mit dem großem Logo erhalten. Schön das Euch die so gut gefällt, das ich sie nicht mehr ausziehen bzw. immer wieder anziehen sollte  😉 .

Die weiße Jacke

Schon vor einem Jahr wurde ich “informiert”, das ich in die Jury berufen werden soll. Es gab einiges zu lernen in der Zeit und Freitag Abend , saß ich dann im ersten Jury Meeting mit all den Großen zusammen. Den alten Hasen. Nicht wegen ihrer Jahrgänge, (da bin ich vermutlich älter als der der Durchschnitt), aber wegen ihrer Erfahrung. Dementsprechend aufgeregt war ich.

Diese Aufregung steigerte sich dann Samstag noch mehr, als ich die weiße Jacke zuknöpfte und das erste Mal mit auf die Juryrunde durfte.

Fotocredit: Katerina Schneider – Art of Cake Design

Sehr, sehr aufgeregt und voller Ehrfurcht folgte ich ab 09:00 h den erfahrenen Jurymitgliedern beim zweiten Meeting und dem ersten, gemeinsamen Rundgang um all die Wettbewerbstorten.

Welches Jurorenteam, welche Kategorie bewerten würde, wurde schon am Vortag festgelegt und ich durfte (theoretisch) mit allen Juroren mit gehen. Zu gern habe ich mich anfangs Pia angeschlossen. Pia ist Chefjurorin beim IGT und macht professionelle Torten in Wilhelmshafen Tortenmanufaktur am Meer.

Es gibt immer 2 Juroren, die einzeln für sich, jedes Wettbewerbsstück einzeln bewerten. Nach einem festen System, einen Jurybogen in einer bestimmten Reihenfolge ausfüllen und die Punkte vergeben müssen. Später werden vom Head of Judge die Punkte der beiden Juroren addiert. Aus diesem Endergebnis ergibt sich dann die Platzierung.

In ganz wenigen Fällen unterscheiden sich die Punkte der Juroren, dann muss der Head of Judge nochmal bewerten und überprüfen. Das kam hier in Hamburg jedoch nicht vor. Dennoch musste Marianne Daubner als Chefjuror, neben ihrer eigenen Bewertungen in 3 Kategorien, noch bei einigen Werken dazu gezogen werden. Zum einen gab es leider Exponate, die gegen die Regeln verstoßen hatten, z.B. wegen Zahnstochern (und ich sage Euch jetzt aus eigener Erfahrung, das ist so ein doofes, furchtbares Gefühl, bei so einem hübschen Werk, den Haken im Feld „entspricht den Vorgaben“ NICHT setzen zu können, zum heulen gemein!).

Dann gibt es so Werke, da gibt jeder Juror eine sehr hohe bis  volle Punktzahl…. und dann wird aber nochmal so was von gründlich geguckt. Nicht nur durch die beiden Bewertenden , die das Schaustück nochmal drehen, wenden, mit Licht & Lupe untersuchen, sondern auch durch weitere Juroren und die Chefjurorin. Und ich bin sehr froh, glücklich und dankbar, das ich das erleben durfte. Ein Schaustück, welches durch diese Nachkontrolle nicht Fehler, sondern noch mehr kleinste, feinste Details aufzeigte. Zu gern hätte ich noch stundenlang weitersuchen also entdecken wollen…  (Ich glaube an diesem Schaustück waren nachher alle Juroren nochmal genauer gucken. Aber da war ich schon wieder unterwegs zum Bloggerworkshop….)

Es ist eine große Ehre, aber auch eine verdammt anstrengende, verantwortungsvolle Aufgabe, die von allen ehrenamtlich, mit großer Sorgfalt, Leidenschaft und Begeisterung ausgeführt wird.

Das allerbeste daran ist jedoch, das man weder als Teilnehmer noch als Besucher, die Chance hat, so nah an die Wettbewerbs Torten zu kommen. Nur der Jury ist es gestattet, die Wettbewerbs Exponate nicht nur mit den Augen zu betrachten, sondern auch (vorsichtig) anzufassen und zu drehen und zu wenden. Damit wirklich jedes schönste Detail betrachtet werden kann.

Ich sehe schon Gespenster…

Noch während  der Betrachtung der Wettbewerbsstücke, hatte ich plötzlich ein…..

“komisches Gefühl” im Rücken…   ein Geist?

Fotocredit: Corinna Captuller. Danke Dir liebe Hummelbeehouse

Hatte ich vorher die Ansage von Ruth sehr bedauert, sie komme dieses Jahr nicht nach HH, um so ungläubiger hab ich wohl geguckt, als ich mich umdrehte und sie mich angrinste. Sprachlos vor Freude gab es eine ganz ganz schnelle Umarmung, sie drückte mir kurz ein SuperwomanEi in die Hand, mit den Worten:  “Überraschung” .

Kein Geist, nur der Fisch, also Mrs. Dori …..Überraschung gelungen. Schade nur, das später keine Zeit blieb für mehr persönliches… auch wenn Mrs.Dori beim Bloggerworkshop dabei war, aber da hatte ich ja wieder viele Aufgaben im Hintergrund zu erledigen.

 

Frühstück mit dem Kuchenbäcker

Obwohl wir uns sehr auf unser Wiedersehen so sehr gefreut hatten, wir sogar im gleichen Hotel abgestiegen waren, blieb kaum Zeit. Wir haben es grad mal geschafft uns immer wieder kurz (im Vorübergehen) zu sehen. Außer dem gemeinsamen Abendessen am Freitag & Samstag sowie dem Frühstück am Sonntag, war kaum Zeit.

Bühnenprogramm

Denn der Kuchenbäcker  musste nicht nur seine Bücher an seinem Messestand signieren, sondern auch 2-3x täglich auf der Bühne backen. So schaffte er es nicht mal persönlich zum Bloggerworkshop, sondern lieferte nur kurz seine Cupcakes als Models ab ( erzählte ich schon HIER )

 

Apropos Bühne, da backte ja nicht nur der Kuchenbäcker seine Lolita  Cupcakes, nööö, sondern da zauberte Karin leuchtende Zuckermonster oder bastelte mit Kindern, zeigte Marianne den Umgang mit Modelierschokolade, erzählte Patrick über seine Erlebnisse beim Großen Backen und da modellierte Anita die knuffigen Giraffen.

                              

Wer nachher sämtliche Giraffen von Anita eingesammelt hat, verrate ich nicht, gell, das hab ich WennGiraffenbacken ja versprochen, solange sie nicht erzählt wo das rosa Monster von Karin jetzt wohnt 😉

Tombola

Und auf dieser Bühne wurden jeden Nachmittag immer reichlich Tombolapreise heraus gegeben.  Von Lebensmittelfarben, über Alles was das Herz eines Hobbybäckers und  Tortendekorierers glücklich machte, bis zu Freikarten für die Tortenmesse Hamburg 2019 und sogar echte silberne Cupcakes an Armbändern von heartbreaker designed by Drachenfels wurden verlost.

Es wurden reichlich Lose verkauft und die Gründerin und erste Vorsitzende von subvenio war auch bereits am Samstag angereist.

Aber auch erst Sonntag beim Frühstück im Hotel sah ich „meine“ (Düsseldorfer) Steffi .

Auch so ein Highlight, das „meine“ Steffi aus Düsseldorf angereist kam. Steffi gründete 2009 die Organisation

subvenio Unfallopfer Lobby Deutschland e.V.

um Menschen die durch fremdes  Verschulden verletzt wurden zu helfen. Seit über  9 Jahren arbeitet Steffi mit subvenio für uns Unfallverletzte , Zeit für ein DANKE .

Um so mehr freute ich mich, das die Steffi der Tortenmesse (also  die Geschäftsführerin Frau Steffi Kranawetter) fragte, ob sie eine Tombola zu Gunsten von subvenio veranstalten dürfe.

Schnell verkuppelte ich die beiden „Steffi‘s“ via Mail miteinander und freue mich, über all das, was  da alles hinter meinem Rücken geplant und organisiert wurde. Wer/Was/Welche Sponsoren an Preisen für die Tombola spendeten, das Steffi aus Düsseldorf zur Steffi nach HH reiste, ich hatte keine Ahnung.

Meine Freude,  Steffi (subvenio) am Sonntag  früh zum Frühstück im Hotel zu treffen, wuchs noch, als sie mir zum Feierabend von dem großen Scheck zu Gunsten subvenio erzählte, der ihr auf der Bühne vor Publikum  von Steffi (Tortenmesse) überreicht wurde. Dickes Danke an alle, die sich Lose gekauft haben

Zu der Zeit war ich, völlig aufgeregt, dabei meinen zweiten Workshop zu geben. Also zum erstem Mal Anderen die Geheimnisse der Burgruine  zu erzählen.

Kaum mehr  als die zwei Momente, gab es leider nicht für Steffi und mich. Es blieb während der Messezeit einfach viel zu wenig Zeit. Aber wir Zwei sehen uns ja im April in Düsseldorf, zu der großen Veranstaltung mit der Polizei NRW.

 

Geschenke Geschenke Geschenke

Bereits vor der Messe erreichte mich ein Paket, für die Messe. Also nicht FÜR die Messe GmbH, sondern für mich und die Feierabende während der Messe. Obwohl ich gar nicht, also nirgendwo,  gesagt habe, das ich derzeit auf mein geliebten rosé Chamagner verzichten muss, liest Sabine von Fundstücke offensichtlich häufig bei mir  und auch zwischen den Zeilen mit. Denn es kam in edler schwarzer Verpackung, ein Flaschen rosé Blubberwasser von ihrem Freund Pierre. Pierre kommt mitohne Alkohol da her und den konnte ich trotz meiner Medis genussvoll trinken. Ganz herzlichen Dank Sabine und herzlichste Grüße an Pierre, es war sehr lecker !

 

Neben Superwomen von Ruth,  rose Blubberwasser von Sabine, brachten mir die Boxencrew von Ohlro auch noch echte Berliner Luft mit. Erst daheim hab ich gemerkt, das da gar keine Luft, sondern Hochprozentiges drin ist. . .

 

Am Samstag überraschte mich eine Teilnehmerin des Bloggerworkshop Foodfotografie mit einem hübsch eingepacktem Päckchen. Während des Workshop blieb keine Zeit zum auspacken. Spät Abends  im Hotel, war ich sehr froh, es allein und nicht in der Öffentlichkeit geöffnet zu haben.  Meine Emotionen wären mir auf der Messe vermutlich peinlich gewesen, aber ich bin immer noch total berührt und schwer begeistert. Anne von Gingkowerkstatt hat mir Kekse gebacken. Doch nicht nur gebacken sondern auf‘ aller, aller feinste mit Royal Icing verziert.

Nicht nur das ich sowie ein großer Fan der Kekskünstler bin und Royal Icing Arbeiten eh bewundere (weil ich das NIE könnte),  aber diese hier , sind so persönlich, so besonders, das mir schon wieder ein Tränchen  kullert…… Anne, die  ich erst einmal getroffen hab, hat sich so viele liebe Gedanken gemacht (auch sie liest offensichtlich bei mir und zwischen den Zeilen mit).

Das sind die aller aller persönlichsten Kekskunsterwerke meines Lebens. Sie duften köstlich nach Vanille. Aber ich werde sie gegen alle Raubritter und verfressenen Raubtiere, dieser Burg verteidigen. Und wenn ich extra dafür eine abschließbare Vitrine kaufen muss. So schön sind die nämlich!

 

Infernoherz nicht von Drachenfels Design, sondern als Keks von Ginkgowerkstatt

 

Ihre Hoheit,  Queen Paddington Bär

eine weiteres tolles Highlight war die Begegnung mit Patrick, dem aktuell, besten Hobbybäcker Deutschland. Also dem Gewinner  von Das Großen Backen 2017 auf SAT1 und der zweitplatzierten Bianca  (eine ganz zierliche,  zauberhafte Person mit österreichischem Charme, den ich so sehr mag).

Auch Patrick gab Workshops und modelierte mit seinen Teilnehmern den Paddington Bär. Nachdem wir uns Freitag schon kennengelernt hatten, Samstag spät abends, nach einem leckerem Abendessen mit vielen netten Menschen, gemeinsam ins Hotel fuhren, überraschte er mich am Sonntag Abend, nach Messeschluß nochmal richtig.

Nicht nur das er mir sein Buch ( mit Signatur) schenkte – Ihr wisst ja das ich eine Kategorie Burg Bibliothek angefangen habe, in der ich besondereBücher vorstelle – nein, ich bekam auch eine Burgherrins Version, seines Padi Bär´s.

 

 

Ist “sie” nicht zuckersüß ???? Glaubt mir, zu gern wäre ich in seinem Workshop dabei gesessen, wenigsten die Gesichter seiner Teilnehmer hätte ich zuuuu gern gesehen, während er ihnen erklärte:

Ihr nehmt jetzt bitte blauen Fondant für den Mantel, ich nehme rosa….” oder: “Ihr nehmt jetzt bitte roten Fondant für Paddingtons Hut, ich nehme rosa”  (ich grinse immer noch, bei den Kopfkino Bildern).

Feierabend

Spät am Sonntag Abend, nachdem alle Besucher vermutlich längst zu Hause oder auf dem Weg dahin waren, die meisten  Aussteller ihre restlichen Waren wieder eingepackt und auch mein Gedöns im Auto verstaut war, hatten wir Zeit. Endlich etwas Zeit,  für ein paar private Worte (und Fotos 😉 ), zum Austausch von zukünftigen Ideen & Telefonnummern und ein kleines bisschen Blödsinn….

Vermisse es jetzt schon wieder und freu mich auf unser Wiedersehen…..ganz bald.

Spätestens in Essen auf der Cake and Bake. Da  hab ich dann auch mehr Zeit. Versprochen!

 

Wen von Euch treffe ich denn auf der Cake & Bake ? Habt Ihr schon Tickets ?

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Bloggerworkshop Foodfotografie – ein Blick hinter die Kulissen

5. März 2018

Wie aufwändig es ist einen Bloggerworkshop zu organisieren,

hab ich ja schon mal kurz im  Beitrag zur Tortenmesse Hamburg 2017   HIER erzählt.

Mit dem Unterschied, das ich

a) im letztem Jahr die Dozentin Jennifer Gross von Blogger at Work schon vorher persönlich kannte und

b) das Thema leichter war.

Also leichter im Sinne von Gepäck. Denn das was Jenni zum Thema Mediakit, Kooperation, Vernetzung usw. im letztem Jahr brauchte, war in ihrem Kopf und auf ihrem Mac. Namensschilder, Block & Bleistift für uns Teilnehmer passte da noch in ihr Flug – Reisegepäck.

Anders diesmal. Unsere Dozentin Maria Panzer von yummyklick reiste auch per Flugzeug an, aber das was für einen Foodfotografie Workshop benötigt wird, passt niemals alles in einen Koffer. So mailten und telefonierten wir diverse Male hin & her und ich fuhr schon 3 Tage vor Messebeginn die erste Wagenladung nach Hamburg.

Alles was ich an Probs (Requisiten), Tellern, Tortenständern, altem Besteck, Fotohintergründen, Tageslichtlampen, Stativen usw. organisieren konnte, durfte mit.

 

[ Ok, fast alles. Denn alles (ok,ok FAST alles) was ich an rosa-rose und weißem Equipment habe, habe ich grad gar nicht.

Burgherrins Tortenständer in Pforzheim

rosa Equipment in München

Das ist alles noch bei meiner lieben Freundin Franzi von Drachenfels Design und reiste von Lüneburg über Pforzheim, Stuttgart nach München zurück nach Pforzheim…aber das ist eine andere Geschichte… ]

 

Eine weitere Wagenladung voll mit Sponsoren Geschenken folgte am Folgetag. Das war phantastisch, so konnte ich nämlich mal live erleben, wie eine Messe im Hintergrund aufgebaut wird. Wieviel Aufwand, Menschen und unzählige Arbeitsstunden nötig sind. Unfassbar! Ein paar Bilder des Aufbaus hab ich für Euch im Facebook Album Aufbau und so    zusammengestellt.

(vorher nachher)

Messehalle oben, Dienstag vor Messestart

 

 

Aber ich schweife schon wieder ab. Nach einem Tag Pause ließ ich mir das Auto, Freitag früh, zum dritten Mal mit Koffer, Kisten und frischem Schokokuchen beladen und fuhr wieder zur Messe. Und tatsächlich, es war alles fertig. Die Teppiche lagen, die Wettbewerbstische standen, alle Ausstellerstände waren eingerichtet, Bühne stand und glitzerte.

 

Messehalle oben, Freitag 1 Stunde vor Messestart

Auch in unserem Workshopraum lag (zu meiner Freude wieder) rosa Teppich,  standen Tische, Stühle, Beamer & Leinwand. Und ca. drölfzig Millionen Kisten, Kartons, Taschen und Pakete. . . . . Nachdem mir freundlicherweise die dritte Wagenladung auch noch ins Räumchen geschleppt wurde, bestellte ich bei der Haustechnik noch kurzfristig 3 kleine, rosa Tische und schloß erstmal die Tür ab.

Es war ja noch Zeit…..bis zum Workshop am nächsten Mittag. Zuerst machte ich eine kleine Begrüßungsrunde in der unteren Halle bei Freunden und Ausstellern. Und bekam die nächsten Pakete für die Goodiebags…..

Betty lüftete ab 10 Uhr ihr Geheimnis und präsentierte auf der Tortenmesse ihre neuen Backmischungen zum ersten Mal.

 

 

Ab ca. Mitte März wird es die in vielen rewe, Edeka und Kaufland Filialen zu kaufen geben. Im Vorfeld hatte ich mich schon sehr gefreut, das Bettys Sugar Dreams damit als Sponsorin für die Kinderkategorie zugesagt hatte. Denn in der Wettbewerbskategorie der Kinder, bekommen nicht nur die ersten (Besten) 3 einen Preis, sondern anders als bei den Großen, alle erfolgreichen Teilnehmer!

Doch dann bin ich fast im Kreis gehüpft, als ich erfuhr, das auch die Teilnehmer des Bloggerworkshop je einen Betty’s Beutel mit ALLEN 4 Sorten als Goodie bekommen sollten. Ganz herzlichen Dank dafür und für den lieben Brief, den ebenfalls alle Teilnehmer bekamen.

Als sich die Türen öffneten und die ersten Besucher in die Hallen der Tortenmesse strömten, flitzte ich wieder nach oben und stellte mich den Aufgaben, die da warteten. . .

Pakete, Kartons, Kisten, Tüten, Taschen

wollten ausgepackt, sortiert und wieder verpackt, Lieferscheine kontrolliert, Tische und Stühle in Reihe aufgestellt werden.

Die meisten Sponsoren schickten ja nicht nur Goodies für unseren Bloggerworkshop sondern auch Präsente für die Gewinner der Wettbewerbstorten. Dank Katjas Hilfe sortierten wir alles an Preisen erstmal aus und in große Kartons um. Versteckten das alles unter bunten Tischdecken in der Ecke und begannen die Goodiebags gleichmäßig zu füllen.

Rosa (pink); blau und braun — die Messefarben

Von Caros Zuckerzauber gab es fertig gepackte Goodiebags mit Einhornnotizblock, Bleistift, Zuckerzauber Zubehör und Gutschein.
Die legten wir direkt auf die Tische. Dazu kam das tolle Notizbuch (in pink)  von Leuchtturm 1917 und direkt daneben der pinke Kullischreiber im Päckchen mit feinster Papeterie und tollen Bildern von Cosmic Shop HH. So war alles für fleißige, mitschreibende Teilnehmer vorbereitet.

Unter die Tische (versteckt) kamen die roten Beutel mit den Backmischungen von Betty´s Sugar Dreams.

Die wiederverwertbaren blauen Taschen von FunCakes wurden mit Gel-&Puderfarben, Farbstift, Backmischungen, Fondant, Einhorn Streuzucker sowie coolen Messlöffel Set gefüllt und unter der Leinwand auf dem rosa Teppich drapiert.

 

Im Wechsel mit den braunen Goodiebags von Callebaut. Gefüllt mit einem Rezeptheft inkl. der 100jährigen Geschichte zu Octaaf Callebaut, sowie der absoluten Neuheit:
je dunkle und helle Schokolade im 400 gr. Beutel.

 

Normalerweise gibt es diese köstlichen Schokoladen nur im Gebinde von 2,5 kg , 5 oder 10 kg für Konditoreien, Gastronomiebetriebe. Doch nun werden bald auch 4 Varianten in der 400 gr Menge für Hobbybäcker angeboten. (Also nicht , das ich die 2,5 kg Säcke, die mein Sohn mir immer aus dem Großmarkt besorgte, nicht leer bekommen hätte, aber die kleinen Beutel kann ich doch viel besser hantieren und bald auch selber einkaufen).

Entschuldigung, ich schweife schon wieder ab, wollte ja hier nur bildlich erzählen, das wir die Farben der Tortenmesse Hamburg (rosa, blau, braun) auch optisch durch die Goodiebags in unserem Workshop Raum wieder auf genommen haben.

Manchmal verzettele ich mich an so kleinen Details, die vermutlich (außer mir) wieder keiner als wichtig erachtet (oder gar bemerkt). So habe ich z.B. extra noch  bei Tasty Me am Stand in der unteren Messehalle Zuckerperlen besorgt, die farblich genau auf die mitgebrachten Tortenständer in gelb, blau und grün abgestimmt waren. Da Teuni von Tastyme keine Roségolden Perlen dabei hatte, blieb der Roségoldene Tortenständer auch in der Box und wurde gar  nicht genutzt.

Meist hab ich das Bild im Kopf und weiß genau wie, ich was möchte.

Im Falle unseres Workshop Raumes, musste ich jedoch diesmal nicht nur die Sitzplätze beachten. Sondern auch Fläche für die FotoSets vorbereiten. Unsere Dozentin Maria Yummyklick, wünschte sich mindestens 3 Plätze für Sets, damit alle Teilnehmer später ausprobieren und fotografieren könnten. Also rückten wir noch 6 Tische an die Wand. Einen für Getränke, zwei für die Lagerung der Probs (da kam dann doch noch einiges aus dem Koffer von Maria hinzu). Und je einen für den späteren Setaufbau durch die Teilnehmer.

Über einen klebten wir den Hintergrund „Schatten“ den uns Shop Crazysweets von Theresa Täubrich zur Verfügung gestellt hatte. Theresa ist nicht nur selbst eine der erfolgreichsten CakeArt Künstlerin, die wir haben, sie gibt als Crazysweets auch ihr Wissen in Kursen weiter. Und: hat seit neuestem einen kleinen Onlineshop für Tortendekorier – Verrückte die das Außergewöhnliche suchen.

Das ich da schon reichlich shoppen war, insbesondere Fotohintergründe,  erwähne ich lieber nicht (die Kinder lesen hier manchmal mit). Umso mehr freute ich mich über Ihre Zusage für den Gewinner der Tortenmesse den Best of Show Preis zu sponsern. Ein Mega Paket im Wert von € 250,- durfte die spätere Gewinnerein mitnehmen. U.a. auch einen Fotohintergrund.

Aber auch für unseren Bloggerworkshop schickte sie vorab Rabattgutscheine für alle Teilnehmer und einen Fotohintergrund. „Schatten“. Tja…., also ich gebe zu, ich hätte den vermutlich nie gekauft, weil mir das Bild im Shop zu bläulich vorkam. Aber jetzt nach den ersten Probefotos im Workshopraum, bin ich total begeistert. Je nach Winkel & Lichtposition  ist es ein dezentes grau, schwarz oder lichtes blau im Hintergrund.

 

Einer meiner Hintergründe aus Theresas Shop „Vintage rose“ kam auf Stativ daneben. Die kleinen rosa Tische kamen unter und neben die Settische und dienten als Lager z.b. für die Farben von Magic Colours , das Cake Lace & Fondant von Tastyme und weiteres Sponsoren Material, welches wir als Deko bzw. Probs, zum probieren und zum Mitnehmen zur Verfügung gestellt bekamen.

Meine rosa Tortenbox von Ohlro war gefüllt mit weiterem Geschirr, Tortenständern, Tüchern und antikem Besteck und diente später als Tisch für die vorbereiteten Ganache Spritztüten und weiteren Callebaut Produkten zum probieren. Hab ich schon erwähnt, was für leckere Schokoladen wir hatten?

Sorry, ich freu mich einfach immer noch so sehr, das meine liebste Schokolade als Sponsor, nicht nur für die Gewinner Kategorien, sondern auch für uns zugesagt hat.

Callebaut hat unseren Workshop nicht nur mit den Goodiebags unterstützt hat, sondern auch noch ein paar weitere Neuheiten zum probieren mitgeschickt:
Karamell Schokolade ( soooooooo lecker)
Caramel Crisp (unfassbar köstlich Crunchy)
Schoko Sterne zum dekorieren.

Meine Warnung, an die Teilnehmer diese Schokoladen nicht zu probieren, war wohl zu unglaubwürdig, jedenfalls wurde später fleißig genascht und meine vorgebackenen Schokokuchen damit verziert.

Das und alles weitere zu dem Bloggerworkshop Foodfotografie erzähle ich Euch aber erst morgen hier.

 

Spaß und Leidenschaft

Kurz zusammengefasst: es war viel Arbeit seit November, dieses Bloggerevent vorzubereiten. Und auch jetzt noch nachzubearbeiten. Es hat mir aber auch wieder viel Freude gemacht.

Sicherlich könnte man einiges (vieles) noch optimieren, zumindest Profis könnten es sicher noch effektiver gestalten. Aber ich bin kein Profi, ich mache das ehrenamtlich, aus Spaß, mit Leidenschaft und aller Kraft die ich aufbringen kann. Weil ich möchte, das die Tortenmesse in Hamburg wieder zu einem festen, attraktivem Ereignis wird.

Sehr dankbar bin ich, das die Messe Schnelsen auch an die backenden, Törtchenbastelnden Blogger gedacht hat. Uns nun schon zum zweiten Mal die Möglichkeit gibt und uns Raum, Technik, Mobiliar, sämtliche Logistik dahinter, Getränke, Internet & Printmedien, Personal und und und vieles mehr dafür zur Verfügung stellt.

Dankbar bin ich auch allen Sponsoren für Ihre/Eure großzügige Art , neben den wahnsinnig tollen Sachpreisen, Gutscheinen für die Gewinner der CakeArt / Torten Wettbewerbe, auch die Blogger noch so reich zu beschenken. Dickes Danke dafür.

Für die Tortenmesse Hamburg 2019 hat man mich schon angefragt. Eine Idee und einen passenden Dozenten hab ich schon im Hinterkopf, aber jetzt seid Ihr gefragt:

Ihr Lieben Blogger: wollt Ihr nochmal?

Und wenn ja, wünscht Ihr Euch ein bestimmtes Thema?

Noch habe ich Zeit für die Organisation, bitte schreibt mir gern Eure Workshop oder  Themenschwerpunkt-Wünsche und ich versuche dann gern, diese Umzusetzen und passende Dozenten zu finden.

Bis dahin
ganz herzliche Grüße

Eure Burgherrins

:

 

 

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Burgruine Lost Place aus Fondant & Schokolade – der Workshop

3. März 2018

Das erste Mal….

….wer mich etwas kennt, weiß das ich die letzen 5 Jahre viele, sehr viele Kurse & Workshops zum Thema CakeArt Design besucht habe. Und mit viel Spaß (manchmal Verzweiflung, oder Theresa ? ) viel gelernt habe. Immer tolle Inspirationen , phantastische Begegnungen hatte und mit viel Freude all diese Reisen, manchmal zu weit entfernten Zielen auf mich genommen habe. Und es immer wieder tun würde!

Doch selber mal Workshops geben? Niemals.

Hab ich gesagt. Sag niemals nie, sagten Andere. Und dann kam Katja, die Urmutter aller Tortenmessen. Und nein, sie hat nicht wirklich gefragt, ob ich würde….sie hat eher gesagt, das ich müßte (hab ich hier schon erzählt)!

Die Burgruine sollte es sein. Ausgerechnet die Burgruine, an der hab ich ne Woche gesessen, mindestens. Und nun sollte ich, das in 3 Stunden anderen erklären…..ich?

Alternativen hab ich Katja angeboten: „ bitte lade doch Anita von Fancy Cakery ein. Die macht soooo tolle Sachen und gibt auch Kurse in Hessen. Und Jan-Michael Sugarart auch, bitte. Die können das alle viel, viel besser. Das sind doch Profis!“

Ja ok, die lädt sie auch ein, aber…..ich müsse trotzdem. Schon um anderen Mut zu machen, auszuprobieren, nicht aufzugeben usw.

Also sagte ich zu, machte mir vor Angst ins Hemd. Nicht nur vor Aufregung, sondern auch vor der vielen Arbeit. Hab ich ja schon hier  erzählt.

Aber man soll sich seinen Ängsten stellen,

so setzte mich an den Küchentisch und probierte wie viel (m)einer Burgruine in nur 3 Stunden machbar wäre. Das dabei weitere Ideen und viel zusätzliche Details entstanden erzähle ich lieber nicht, nur soviel- es fiel mir echt schwer, das ganze so zu minimieren, dass es in 3 Stunden machbar sein wird.

Burgruine Nr. 2 & 3 wuchsen und letztendlich hatte ich die Variante Lost Place. Hierbei sind einige meiner Techniken in der Kürze der Zeit vorzeigbar. Einiges kann nur als Tips mitgegeben werden, wegen der längeren Trocknungszeiten.

Zweimal den gleichen Workshop geben?

Freitag und Sonntag? Das war mir irgendwie zu viel, hatte ich ja noch ein paar andere Aufgaben für die Tortenmesse Hamburg übernommen. Da war zum einen der Bloggerworkshop zu organisieren (erzähle ich Euch noch), sowie aus den Sponsorenpaketen für die Gewinner der Wettbewerbstorten hübsche Preise zu packen. Zum anderen musste ich auch noch in die Schulung. In die Juryschulung. Aber das ist ein anderes Thema.

Also planten wir für den Freitag „nur“ einen einstündigen Workshop. Cakeboard in Holzoptik. Auch das hab ich daheim mit der Stoppuhr getestet. Mit nur einer Hand brauche ich 50 Minuten dafür. Passt also.

Was für ein komisches Gefühl, morgens das iPad anzumachen und sich selbst im Internet zu sehen…….

… im Januar kam die Veröffentlichung auf der Webseite der Tortenmesse und auf deren Facebook Seite. Ganz ehrlich? ich fand es doof, peinlich, irgendwie irreal und wäre am liebsten geflüchtet. Irgendwohin. Ganzweitweg. Nach ganz ganz ganz weit weg.

Am nächsten Tag kam die what’s up: Deine erste Buchung ist eingegangen. Die Ruine. Aaaargh, nun war es zu spät. Flucht ausgeschlossen, jetzt muss ich da durch.

Dann kam die zweite Hand OP in dem Monat und Katja gab mir die Chance alles abzusagen, wenn es nicht geht. Aber da war es zu spät. Kneifen gilt nicht. Wenn ich etwas Zusage, dann halte ich es auch. Oder organisiere einen Notfallplan.

So überredete ich meine „Mitbewohner“ mir zu helfen. Notfalls. Sie müssten auch nicht sprechen, sondern nur Fondant und Modelierschokolade kneten, zusammen bauen und werden nicht fotografiert, versprach ich (und noch einiges mehr!!!). Wir übten daheim und so konnte ich einige Steine vorbereitet und gut durchgehärtet mit nach HH nehmen.

Workshop Cakeboard in Holzoptik

Hier wusste ich im Vorfeld wer sich angemeldet hat — Britta.

Britta – let me Entercake  you, das nahm mir die Angst, da ich Britta schon länger kenne und wir scherzten im Vorfeld, wenn sie die einzige Teilnehmerin bliebe, können wir zwei Cakeboards machen. 1x Holz- und 1x Steinoptik.

Einzelchoaching, tja was soll ich sagen……. Zwar hatte ich je ein Stein- und ein Holzoptik Cakeboard vorbereitet, wir haben uns redlich bemüht nicht allzu viel zu quasseln und EIN Cakeboard in Holzoptik (fast) fertig bekommen.

Das abpudern der Strukturen muss Britta jetzt allein daheim noch fertig stellen, denn die Stunde ging schneller um, als uns Beiden lieb war. Gern hätte ich überzogen und noch ein Stündchen mit Britta weiter gebastelt, wenn da nicht die Juryschulung gewesen wäre.

Danke Dir, liebe Britta, für Dein Vertrauen, meiner erste Workshop Teilnehmerin zu sein und auch für die beiden Fotos, die ich hier verwenden darf.

Lost Place — Burgruine Workshop

Am Sonntag früh packte ich dann Taschen und Kartons um. Wenn man Workshops anbietet, muss man Material für 12 Teilnehmer vorhalten. Grad in Hamburg auf der Tortenmesse, gibt es die Möglichkeit Workshops noch vor Ort zu buchen und , das nutzen viele Besucher wohl auch.

Für 12 Teilnehmer. Das ist verdammt viel Schlepperei. Unzählige Kilo Massa Fondant in schwarz, braun, grün, gelb, rot, pink & blau. Fast genau so viel Modelierschokolade , Royal Icing von FunkCakes, CMC, Pinsel & Puderfarben von Caros Zuckerzauber, Gelfarben von Magic Colours, Werkzeuge von Wilton mussten angeschafft, Haushaltspapier, Feuchttücher, Handschuhe, noch mehr Werkzeug, Farben, Schüsseln, Zutaten usw. aus dem Burgherrins Bestand mit geschleppt werde. Gefühlt: eine LKW Ladung voll.

So war ich echt froh, das es nur 3 Anmeldungen für diesen Workshop gab. Und das wir auf einer Tortenmesse waren. Denn so konnte ich auf sehr kurzfristigem Wege, all das noch einkaufen, was ich nicht dabei (oder vorher falsch bestellt) hatte,  z.B. Cakeboards bzw. Drums in der richtigen Größe usw…..

Sehr, sehr dankbar, nahm ich Sonntag früh das Angebot von Marianne Zuckerwelt an, mir zu helfen. In Windeseile deckte sie mir die Cakeboards für die Teilnehmer ein. Und zwar genauso wie ich mir das vorstellte, farblich so wie ich es gemacht hätte, nur viel, viel ordentlicher, als ich es an dem Morgen gekonnt hätte.

Auch bei der Schlepperei in den Workshopraum und später beim anrühren von Icing ect. durfte ich auf ihre Hilfe zählen. Das hat mir einiges sehr erleichtert.

Meine 3 Teilnehmer haben es mir auch sehr leicht gemacht. Es waren keine ganz Unbekannten. Mit Monika aus Kanada, habe ich im letzten Jahr beim Workshop von Handi Cake nebeneinander gesessen und gemeinsam gelernt , nun saß sie bei mir.

Jacqueline  von Jackys Backzeit and more  kenn ich von diversen anderen Tortenmessen und Lisa von Madam sparkle, hatte ich am Vortag im Bloggerworkshop (erzähl ich noch von)  kennengelernt.

Das sie auch am Wettbewerb teilgenommen hatte, erfuhr ich erst dadurch, das sie sich entschuldigte, sie würde etwas später kommen, da sie noch ihr Juryfeedback Gespräch hätte. Das sie dadurch verpasste CMC unter Ihre Fondant Steine zu mischen, erzählen wir niemanden. Hoffe nur, das ihr Ergebnis inzwischen durchgetrocknet ist und sie weiter aufbauen kann.

Durch die 3 motivierten, fröhlichen Mädels und der Hilfestellung durch Marianne bekam ich meine Aufregung auch einigermaßen in den Griff. Offensichtlich konnte ich auch einiges an kleinen Geheimnissen preisgeben, denn es wurde fleißig mitgeschrieben.

  

Auch haben alle Teilnehmerinnen jeweils 3 Reihen RuinenSteine und den Anfang von der einfachen Turm Variante anschließend in den Transportboxen von Ohlro ( dickes DANKE an die beste Boxencrew dafür und für Euren persönlichen Besuch am Freitag) mitnehmen können.

Hoffe, ich konnte Euch, liebe Monika, Jacky, Lisa,  ein bisschen was Neues zeigen und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Bilder schickt, wenn Ihr etwas aus den Techniken basteln werdet oder Euren Lost Place weiterbaut.

Ganz herzlichen Dank für Euer Vertrauen, Eure Worte. Auch, das Ihr wieder einen Workshop bei mir mitmachen würdet. . . . das kann ich Euch leider noch nicht Zusagen. Darüber muss ich erstmal nachdenken…

 

Mein Fazit:

es hat  sehr viel Spaß gemacht einen CakeArt Workshop zu geben, fast soviel wie an einem teilzunehmen.

Das lag insbesondere daran, das ich sehr, sehr liebe Teilnehmer hatte. Es war aber auch extrem viel Arbeit, in der Vorbereitung. Wochenlange Planung, Entwürfe entwickeln, Materialien testen, Probe basteln, Einkäufe usw.  Ohne die Unterstützung von meiner Familie und Freunden, wäre das für mich kaum zu bewältigen gewesen.

Hatte ich schon immer großen Respekt vor all Euch großartigen Dozenten, deren Kurse, Workshops, Masterclasses ich bislang besucht hab, versinke ich jetzt vor Ehrfurcht an Euch. Nicht wegen Eurer tollen kreativen Kunstwerke (das ja sowieso!) , sondern auch vor Eurem Mut, Eurer Riskobereitschaft Euch damit selbstständig zu machen.

Einfacher ist es sich als Teilnehmer an einen fertig gedeckten Kurs Tisch zu setzen, alles an Infos aufzusaugen, auszuprobieren was andere ausgetüftelt haben, um daraus wiederum etwas eigenes entstehen zu lassen.

 

Ob ich nochmal einen Kurs mit mache? Aber ganz klar: JA!
Ob ich nochmal einen Workshop geben werde? Ganz klares: ich weiß es nicht…
….ich bin definitiv lieber als Teilnehmer mittendrin dabei um zu lernen, als davor zu „stehen“ und zu erklären/lehren!

Dennoch bin ich sehr froh und dankbar, dass ich diese Erfahrung habe machen können/dürfen.

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops

Lost Place — Burgruine aus Zucker und Schokolade

21. Januar 2018

Cakeart Design Kurse besuchen ist toll. Doch niemals wollte ich selbst Kurse geben…..

 

 

Auf der Webseite der Tortenmesse ist es zu sehen und nun darf ich es Euch auch erzählen. Die liebe Katja hat mich im letzten Jahr so lange beredet, bis ich nicht mehr nein sagen konnte….

Nicht nur, das sie und die Tortenmesse Hamburg mich gebeten haben, (wie im letztem Jahr)  wieder einen Workshop für Blogger zu organisieren.

Ja, das habe ich auch erledigt. Es kommt aus Offenburg, die wundervolle Maria Panzer, von yummyklick als Dozentin für einen 3 stündigen Foodfotografie Workshop nach Hamburg.

Infos und Bewerbungen bitte direkt an die Tortenmesse HIER. Wir werden am Samstag Schokoladen Kuchen essen. NACHDEM  wir gelernt haben, wie dieser und Törtchen überhaupt schön in Szene gesetzt und fotografiert werden. Darauf freue ich mich selbst als Teilnehmerin schon sehr.

Aber Katja hat mich auch überredet, selber einen (besser zwei) Workshops zu geben. Mich? (Ööööh, ich glaub nicht, das ich das kann…..). Katja kam extra angereist, um ein ernstes Wort mit mir zu reden. Oder auch ein paar Wörter mehr. Ok, wie ein Cakeboard in Holzoptik entsteht, könnte ich wohl zeigen. Das hatte ich zugesagt.

Cakeboard Holzstruktur

Aber Katja wollte mehr. Die Burgruine sollte es sein!

Dazu benötigt sie aber auch schöne Fotos. Toll, der Foodfotografie Workshop ist ja erst am Messesamstag. Kein Problem für Katja, sie kennt da übrigens eine nette Fotografin, die macht auch tolle Porträtfotos, das hätte sie übrigens auch gern noch…..

Wer mich etwas kennt, weiß ja wie ungern ich mich fotografieren lasse. Ich kann das nicht, so mit posing und ordentlich gucken. Entweder ich rede, während es klickklick macht oder mache dabei die Augen zu oder ziehe die Stirn in (nochmehr) Falten oder oder oder. Kurz: ich finde Fotos von mir doof.

Doch Katja fackelte nicht lange und so stand eines schönen Tages Anfang November die zauberhafte Andrea Klick bei mir.

Andrea mag es gern, Menschen zu fotografieren,

die nicht gern fotografiert werden mögen.

Nach einer guten Tasse Tee, machten wir uns auf in den Garten, nach diversen Versuchen mich dazu zu bringen, freundlich in dieses (böse, schwarze) Objektiv gucken zu lassen, baute sie dann auf der Terrasse ihre Utensilien für das Törtchen Shooting auf. Nebenbei sind diese Bilder entstanden…

  

 

Sehr spannend, Andrea bei der Arbeit über die Schulter zu gucken und wertvolle Tipps zu erhalten.

 

 

 

Sie setzte meine beiden Burgruinen ordentlich ins rechte Licht. Ich bin begeistert von ihren Fotos meiner Zuckerstücke. Wenn Ihr mehr Bilder von Andrea sehen wollt –––––> bitte hier:

Katja hat nun was sie wollte,

meine Zusage nur für die Tortenmesse exclusiv & einmalig einen Workshop zum Thema Lost Place und Andrea‘s Fotos.

Und ich? Mach mir jetzt etwas ins Hemd, ob ich denn wirklich meine Techniken so erklären kann, das Workshop Teilnehmer auch zufrieden mit einer kleinen Zucker Ruine nach Hause gehen und darauf aufbauend neue Werke entstehen werden?

Werde Euch auf dem laufenden halten…..

 

herzliche Grüße

Eure Burgherrin