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Geburtstagstorte für Herrn Doktor

12. August 2018

Geburtstagstorte für den Chef meiner Lieblingskrankenschwester, für den Herrn Doktor.

Wir haben einen Deal, der Chef meiner Lieblingskrankenschwester  und ich. Er versucht mir zu helfen etwas Beweglichkeit in die rechte Hand zu bekommen, dafür backe ich ihm lebenslang seinen Geburtstagskuchen. Warum wir diesen Deal haben ist eine längere Geschichte, da ich immer wieder gefragt werde, erzähle ich es heute mal … Wollt  Ihr sie lesen? 

Da es nichts für schwache Nerven ist, schreibe ich es  separat am Ende der Fotostrecke oder lieber extra unter der Rubrik „Lifestyle“. Hier gehts zum Bericht, warum ein Handchirurg lebenslanges Tortenrecht bekommt.

Heute  zeige  Euch nun endlich ein paar Bilder des diesjährigen Törtchen.

Bereits im Februar hatte ich DIE Idee für die diesjährige Geburtstagstorte für „meinen“ Handchirurg, also für den Chef meiner Lieblingskrankenschwester.

Dieses Jahr musste ich auch nix modellieren. Also nicht selber, ich habe nämlich modellieren lassen!

Bereits im Februar hatte ich die Idee zu „seinem“ Törtchen. Inspiriert von  Crazy Sweets by Theresa Täubrich‚s verfressenem Einhorn , wusste ich genau wie „ES“ diesmal aussehen sollte.

Allerdings war mir auch klar, das ich mit den Drähten im Knochen, zwischen den OPs selber nix modeliert bekomme. Außerdem wollte ich etwas für länger….oder besser gesagt,

ein Törtchen das er mitnehmen kann

und trotzdem seine Mitarbeiterinnen zum Kuchen essen einladen kann. Denn…… immer wenn ich mal ein Törtchen mit in die Praxis bringe, mit dem Hintergedanken, das all seine lieben Mitarbeiterinnen und auch die Nachbarn aus der Anästhesie, gemeinsam mal ein Stück Kuchen genießen könnten, nimmt Herr Doktor den Kuchen mit. Immer. Für sich allein. (Ok,ok, meist wird er wohl dann mit seinen Freunden oder Familie verspeist, sagt er. Nur die Mitarbeiter bekommen fast nie was ab) 😉. 

Das wollte ich diesmal darstellen. So habe ich bereits im Februar bei Nicola von Key for cakes angefragt. Ursprünglich nach 1 bis 7 Figuren. Herr Doc und seine 6 „Schwestern“. Nicola darf offiziell verkaufen und wir haben wild hin und her gemailt. Schwierig war es nur ordentliche Fotos vom Chef meiner Lieblingskrankenschwester zu bekommen- ohne das er es merkt. Hat nicht so gut geklappt…😁

…dennoch hat es Nicola geschafft aus meiner Beschreibung,  genau die wichtigen Punkte heraus zu arbeiten.

Fertig war „Er“ schon zur Messe Essen. Da wir den Postweg vermeiden wollten. Nur ich war dann nicht auf der Cake & Bake Germany Essen, weil der Herr Doc ja 3 Tage vorher noch mal an mir rum geschnitten hatte. Aber  dank der lieben Katja Kruse, erfolgte der Austausch (Geld gegen Doctor) dennoch dort. Katja schickte mir auch ein schnelles Bild vom Kartönchen und nahm in dann mit auf die große Reise. Nach Hamburg und anschließend in den Urlaub…..

Hier ist er dann erst vor ein paar Wochen angekommen. Gut verpackt und gesichert, stand er bis letzte Woche im Törtchenzimmer. Und durfte nur mal kurz, für ein erste Probefoto Shooting und ein Probesitzen auf den Backformen aus seiner Reisebox.

 

Ursprünglich sollte der Herr Doktor liegen, vor der angeknabberten Torte, genau wie das verfressene Einhorn von Theresa 

 

Bildquelle: Theresa Täubrich /

Crazy Sweet by Theresa  Täubrich

Wenn man aber mit so kreativen Künstlern wie Nicola zusammenarbeitet, dann ist es nicht verwunderlich, das sie  ihre eigenen Ideen mit einbringen.  Entstanden in Zusammenarbeit mit Nicola dann der Herr Doc so…

 

Da er nun schon auf dem Dummie saß, musste ich meine Kuchenidee etwas ändern.  Die  16 in Rum eingelegte Kirschen (Rezept hier), landeten im ersten Schokoboden. Zwei weitere Böden wurden mit gefrosteten Kirschen gebacken. Dieses wurden mit dem Kirschgelee (Rezept hier) marmeladisiert. Gefüllt habe ich das ganze mit frischer Zitronencreme. 

Auf eine Fondantdecke wollte ich verzichten und habe stattdessen nur eine weiße Ganache vorbereitet und diese dann farblich mit dem OP Tuch grün des geairbrushten Dummies angepasst. 

Gut gekühlt hab ich das Törtchen Donnerstag mit zum Termin genommen und während ich auf den Herrn Doc wartete,  im Behandlungszimmer zusammengebaut.

 

 

Die erste Reaktion vom Chef meiner Lieblingskrankenschwester – Foto machen 😂. Die zweite:

 

„ ich weiß nicht, ob ich noch mit Ihnen sprechen will….. soll ich Ihnen sagen, was mir NICHT gefällt???“

Daraufhin erfolgte kollektives Gelächter seiner Lieblingskrankenschwestern und mir. Wir wussten es sofort.

Ja, er hat gar NICHT  so einen dicken Kuchenbauch. Den haben wir bewusst so sehr übertrieben! Extra. Denn bislang hat er alle Törtchen die ich jemals in die Praxis gebracht habe, mit nach Hause genommen, zu Familie oder Freunden. Immer. Und seine liebsten Lieblingsmitarbeiterinnen haben nix ab bekommen. 

Selbst die alte Fender Gitarrentorte, vor 2 Jahren, wollte er erst nicht anschneiden. Obwohl  Freunde, Familie und Mitarbeiterinnen auf dem Fest waren. Erst nachdem die weltbeste Jimi Hendrix Coverband auch ein Stück wollte, hat er sie seinerzeit geteilt….. 

Dieses Jahr nun sollte er „sein“ Törtchen mit nach Hause nehmen können, aber dennoch allen in der  Praxis ein Stück Kuchen gönnen können. So der Plan.

Soll ich Euch was erzählen?

Sein Törtchen möchte er nun im OP stehen haben.

Also bin ich kurzerhand nochmal losgefahren , habe den Cakestand (in Tortenfarbe) und eine Glashaube geholt und tadaaaa…. da steht er nun.

 

Der Chef meiner Lieblingskrankenschwester unter Glas. Herr Doc spricht zwar wieder mit mir, fühlt sich nun aber eingesperrt…… ich hoffe nur bis September hat er das vergessen, denn dann habe ich den nächsten Termin mit ihm und seinem Skalpell….

 

Für Euch hab ich noch ein paar Detailfotos

 

 

Wann immer Ihr eine besondere Figur für einen besonderen Anlass oder eine Hochzeit braucht, scheut Euch nicht, die og. Künstler wie Theresa oder Nicola anzusprechen. Ja, das ist nicht kostengünstig, aber es ist eben sehr individuell, feinste Handarbeit und gerechtfertigt.

Herzliche Grüße

 

Eure Burgherrins

Allgemein Cake Art Rezepte Süßes

Meertorte zum Geburtstag von zwei Krebsen

21. Juli 2018

 

Manchmal muss es etwas mehr vom Meer sein oder auch (eine)  Meertorte.

Wenn man allerdings zum (Kinder-) Geburtstag ausgeladen wird, muss man auch keinen Geburtstagskuchen backen, oder ? Warum ich dennoch eine Geburtstagstorte mache,  obwohl ich nicht nur gar nicht eingeladen, sondern expliziert AUSgeladen worden bin…..? Weil die liebe Andrea von den  Backschwestern zu einer Blogparade geladen hatte. Lust auf eine Meerestorte  hatte ich schon länger.

Eine Meertorte, da stellte mir was chices, elegantes im maritimen Stil vor. Zartes hellblau, sanfte  creme oder grau Töne, vielleicht ein Schiffstau und einen Anker …. so ungefähr sollte die Torte aussehen. 

Oder kleine Nixen in Pastellfarben mit viel Glitzer. Da hier aber gar kein kleines Mädchen mehr wohnt, sondern pubertierende Zwillinge Geburtstag haben, passte das nicht so ganz. Wenn die Zwei sich einen Kuchen wünschen, dann meist den Lieblingsschokokuchen oder was schlichtes mit Früchten. Nur bitte bloß nichts mit Fondant….

 

Tja, und dann wurde ich zum Geburtstag ausgeladen.

Ich solle mal ein paar Tage in den Urlaub fahren, eine Freundin besuchen oder so….. 

Mein geschocktes: „aber, aber es ist Euer Geburtstag! Wer soll denn Euren Geburtstagstisch richten? Wer stellt Euch Blümchen, Kerzen & Geschenke hin?“ Und die wichtigste aller Fragen: 

Wer backt Euch Euren Geburtstagskuchen? 

wurde einfach abgewunken. Backen, das könne man(n) inzwischen selbst ganz gut und überhaupt seien sie viel zu groß für Geburtstags Tüddelkram. 🙁

 

Mein Mutterherz bekam einen Knacks……

…die Geburtstagskinder jedoch sehr  viel Unterstützung. Von den großen Geschwistern: „Mama, die sind doch keine Babys mehr. Laß sie mit ihren Freunden feiern!“ und von meiner besten Freundin: „ ja, kenn ich von Meinen auch, laß sie feiern . Du kommst zu mir und wir machen Mädelswochenende.“ 

Mit schweren Herzen bin ich nun weg.  Meine Beiden , kleinen Krebse, die eigentlich irgendetwas zischen  Jungfrau & Waage hätten werden sollen, sind nun wirklich nicht mehr klein. Meine kleinen Großen Jungs…

happy Birthday, feiert schön und wild. Ich liebe Euch. Sehr.

 

Auch wenn ich das erste Mal nicht beim Geburtstag dabei bin…..  den Geburtstagskuchen hab ich trotzdem gebacken, gut  versteckt und den großen Bruder der Beiden instruiert.

Meine Meer Torte stelle ich nun nebst Rezept  bei den Backschwestern und Ihrer  Blogparade zum Thema: Nixen und Meer auf den Tisch.

Zitronen Biskuit mit VanillePudding und Gartenfrüchte Füllung

dekoriert mit Krebsen und Algen ( kurz hatte ich überlegt Algen, Sand oder Senf einzubacken…) mich dann aber für eine Meeres-…ähm FruchtFüllung entschieden. Statt Algen hab ich einfach  etwas Grün an den Früchten gelassen. Und zumindest innen ist die Torte nun blau,weiß & sand, also Meerfarben.

 

 

Rezept zum Zitronenbiskuit mit Gartenfrüchten:

Zitronen Biskuit

1 große Zitrone auspressen und die Schale in feinsten Zesten abreiben.

6 große Eier (L) mit

180 gr Zucker für gut 10 Minuten schaumig aufschlagen, bis eine sehr helle Masse entsteht und das Volumen sich vervielfacht. Den Zitronensaft vorsichtig hinzugeben.

300 gr Mehl mit 1 gehäuften TL Weinstein Backpulver, dem Mark von 1/2 Vanilleschote und den Zitronenzesten ordentlich vermischen und schnell unter die Eimasse heben.

Teig in zwei  ungefettete 15er Backformen geben und im Backofen (vorgeheizt auf 180 C) auf 150 C reduziert, für 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen und erst dann aus der Form stürzen.

 

Den Biskuit in mehrere Böden schneiden, jeden Boden mit Heidelbeersirup tränken, einen Rand aus Schokoladen Ganache spritzen. Einen sehr festen Vanillepudding kochen und auf die Böden geben. Nach dem auskühlen mit gefrosteten Gartenfrüchten belegen und kurz im Gefrierschrank kühlen. Etwas Kirschgelee leicht erwärmen und über die Früchte geben. Kühlen. Alle Böden stapeln und mit einer Schokoladen Buttercreme ( sandfarben) einstreichen. Wieder kühlen. Am besten über Nacht.

 

Am Folgetag die Dekoration aus Algen , Muschel usw. anbringen.

Ganz zum Schluß die Krebse mit der Spieleconsole aufsetzen. Fertig.

 

Krebse, Algen, Korallen, Muscheln sind aus Saracino Fondant modelliert. 

Anleitung zu den Krebsen und allen anderen Sternzeichen  findet Ihr auf Bettys Sugar Dreams unter Tierkreiszeichen Krebs bei YouTube.  Die PS4 Konsole  und Controller hat die zauberhafte Anita von Fancy Cakery, den Beiden schon im letztem Jahr zum Geburtstag modelliert. Gut aufbewahrt kommen Sie nun dieses Jahr wieder zum Einsatz. 

Der Meeresgrund  besteht aus  weißem Massa Fondant mit dem ich das Cakeboard in  Wellenoptik eingedeckt habe. In der Mitte gut Platz lassen (Backform nutzen), damit das Törtchen später  auch hineinpasst und gut trocknen lassen.

Wenn der Fondant gut getrocknet ist mit unterschiedlichen, gelb, grün, braun und beige Farben von Magic Colours  anmalen.

Über die mit Alkohol gemischte , noch feuchte Lebensmittelfarbe  kann noch etwas getrockneter,  fein gemahlener Biskuit oder Nüsse als Sand gestreut werden. Hierbei wieder die Mitte (für die Torte)  aussparen.

 

Ein Cakeboard läßt sich gut ein paar Tage vorher vorbereiten, wenn es dann trocken und staubsicher aufbewahrt wird. Das gilt natürlich auch für Modelierungen, Figuren, Zuckerblumen usw.

 

Ob sich meine beiden Geburtstagskinder wohl trotzdem freuen werden?

 

 

Herzliche Grüße von unterwegs

 

Eure  Burgherrins

 

Update: nach einem wundervollen Sonnenuntergang, einer superschönem Sonnenaufgang, einem lustigen Tag am Meer durfte ich spät Abends wieder nach Hause. Und die Geburtstagskinder beglückwünschen. Die beiden großen Krabben haben sich nicht getraut ihre Geburtstagstorte anzuschneiden. Das haben wir als perfektes #sonntagsglück (ich mag dieses Aktion von der soulsister so sehr), gestern dann gemeinsam getan.

 

Allgemein Cake Art

Freitag der 13. Die Burgherrin ist keine Motivtorten Tante mehr…

13. Juli 2018

Freitag der 13. ! Heute  ist mein Blog  1 1/2 Jahre alt. An einem Freitag der 13. startete der erste Blogbeitrag hier. Den ersten Bloggeburtstag hab ich verpasst. Keine Party, kein Blogevent, kein Törtchen. Aber heute habe ich ein paar  Motivtorten Bilder  für Euch, rund um den Satz: „Die Burgherrin ist keine Motivtorten  Tante mehr..“.

„Die Burgherrin ist auch keine Tortentante  mehr. Also keine Motivtorten Tante mehr, oder ? …“  

dieser Satz wurde mir neulich zugetragen. Hmmmm, wenn man zwar kaum noch mit mir, aber noch über mich spricht, bin ich noch nicht ganz uninteressant … war der erste Gedanke dazu.

Stimmt doch gar nicht, 

war der zweite Gedanke  und meine Antwort dazu. Im Laufe des Gesprächs mit zwei zauberhaften, erfahrenen  Damen der Tortenwelt, kristallisierte sich heraus wie es zu der Aussage, eines begnadeten Cake Art Designers, kam.

Man sieht kaum noch Motivtorten bei mir, sondern nur noch Rezepte. Ich hätte mich verändert.  Ja und nein! 

Ja, 

derzeit gibt es kaum Motivtorten. Es ist Sommer! Also: 

  1. mir viel zu warm für Fondant, Blütenpaste & Co  (und die neuen Quengelschienen machen es grad auch nicht leichter….) 

 

und 

  1. Zeit um die Sommeraromen einzufangen.

Nein, 

das ist nichts Neues. Das hab ich nicht verändert. Das war schon immer so. In meinen Torten waren schon immer feine, frische, eigene Sommeraromen verarbeitet! Irgendwelche Fertigpulver kommen mir nicht in die Torte. 

Auf die inneren Werte (auch bei Motivtorten) kommt es an. Die  sind mir schon immer wichtig. 

Wenn ich im November eine Motivtorte mit Hugo Geschmack gebastelt habe, dann war da Holunderblüten Sirup oder Holundergelee drin. Holunderblüten Sirup oder Holunderblütengelee, welches ich im Frühjahr nach so einem Holunder Rezept (hier der LINK) eingekocht hatte. 

Eine Erdbeer Füllung  im Dezember? Eine Motivtorte zu Weihnachten,  für den Chef der Lieblingskrankenschwester, hatte  Erdbeeraroma aus, im Sommer selbst verarbeiteten, Erdbeeren (z.B. nach diesen Rezepten). Auch andere Früchte, oder Gemüse, wie z.B.  neuerdings sogar Rhabarber und Granatapfel nutze ich für Tortenfüllungen……

 

Ja, ES hat sich etwas verändert, aber das ich keine Motivtorten mehr mache , stimmt nicht.

Als ich  am 13.03.2013 (also vor über  5  Jahren)  mit der Facebook Seite Burgherrins Torten und Meer anfing (nach der Entdeckung der Motivtorten) öffentlichen zu schreiben (bloggen kann man das ja noch nicht nennen) gab es viele Bilder von Motivtorten. Sehr viele, denn ich wollte ja üben.

Schreiben (bloggen) bei FB ist relativ einfach: ein Fotoalbum voller Handybilder, mit allen Blickwinkeln des Törtchens, evtl. Entstehungsbilder dazu. 

Die  Geschichte für wen, warum, wie  und weshalb diese Motivtorte entstanden ist, wurde schnell erzählt. Gemütlich auf dem Sofa oder im Bett liegend, das iPad auf dem  Bauch, habe ich meine Geschichten schnell getippt. Aus dem Bauch heraus, geschrieben, hochgeladen, fertig. 

Natürlich habe ich auch meist was zum Inhalt der Motivtorte, also welche Geschmacksrichtung, erzählt.

{Ob das nicht ausführlich genug war, ob die Wahrnehmung der Leser anders war, der Schwerpunkt mehr auf der Optik lag , ist dabei egal. Inhaltlich war in meinen Motivtorten schon immer frisches und  selbstgemachtes !}

 

Genauso (im liegen mit dem iPad) sind die anderen Geschichten bei fb gelandet. Ob die  Ausflüge ans Meer, Reisen  zu Kursen oder Tortenmessen, die Einkaufsempfehlungen zu Onlineshops oder kleinen Tortenlädchen, die ich besucht hatte. Alle Erzählungen  für Euch sind aus dem Bauch heraus, spontan vom Bauch aus getippt und hochgeladen worden.

 

Schreiben auf einem Blog ist anders. Aufwändiger. Viel aufwendiger. 

Viele von Euch Facebook Lesern haben immer wieder „gefordert“: „schreib endlich ein Buch“ , „oder wenigstens einen Blog“…. Kommentare „wir lesen Dich so gern“.  „Du schreibst so, das wir das  Gefühl haben dabei gewesen zu sein“,  machen mir große Freude und haben letztendlich auch die Entscheidung FÜR den Blog — Burgherrins.Blog — herbeigeführt. {Ihr seit also schuld!} 

Noch immer schreibe ich spontan, aus dem Bauch heraus. Mit dem ipad auf dem Bauch, im Liegen. Allerdings nicht mehr direkt bei fb. Sondern in einem Textprogramm. Dort „lagern“ jetzt ganz viele Texte, Erzählungen, Erinnerungen, Rezeptideen und manchmal auch so was ähnliches wie Tagebuch Einträge.

Die meisten dieser Texte sind dann auch relativ schnell online. Relativ schnell bedeutet in meinem Fall, ein paar Tage. Denn der geschrieben Text muss für den Blog aufgearbeitet werden, d.h.  in das Program des Blogs  geladen , dort noch zig mal formatiert werden. Überschriften brauchen eine bestimmte, teilweise unterschiedliche Größe. 

Bilder werden nun  nicht nur schnell mit dem Handy geknipst, sondern mit der Kamera fotografiert.

 

Ja, das hat sich verändert!

Derzeit lerne ich sehr viel zum Thema Foodfotografie und  dem Umgang mit der Kamera. Dafür muss ich viiiel  üben und habe mir sogar eine kleine Fotoecke eingerichtet.

Je nach Tageslicht müssen Bilder teilweise nachbearbeitet werden, damit sie passen und an den entsprechenden Textabsätzen eingefügt werde. Flüchtige Rechtschreibfehler wie früher bei fb, fallen mir auf (wenn auch nicht alle), dadurch wird der Text sicherlich noch 1-7 mal verändert/korrigiert. Auf Grund der rechtlichen Situation derzeit muss geguckt werden, welche Links auf Follow bzw. Nofollow gesetzt werden  müssen und vieles mehr. Auch  SEO,  Fokuskeywords  und vieles anderes technisches im Hintergrund, soll perfektioniert werden *das mir das keinen Spaß macht, muss ich nicht erwähnen, oder?*

Das alles geht nicht am iPad (im Liegen), sondern nur am Computer (im Sitzen). Und es dauert seine Zeit. Vom eigentlichen schreiben (tippen) bis zur Veröffentlichung vergehen bei mir durchschnittlich 3-5 Tage (oder gar Wochen). Das ist nicht mehr wirklich Spontan…

Spontan will gut geplant sein 

Zitat Guido Weber 

Dieses wunderbar passende Zitat, hab ich am letztem Samstag auf dem Food.Blog.Meet Event in Hamburg von Guido in der Trendküche Hamburg  gehört (und direkt abgespeichert). Er hat so recht. Wenn mir etwas durch den Kopf geht, hilft mir das aufschreiben. Von der Seele schreiben….

Spontane Ideen wollen festgehalten werden. Und spontan bin ich immer. Also vom Kopf her, der Körper leider nicht mehr. Langfristig planen ist nicht so mein Ding, ich koche und backe ja auch so spontan, nach Lust  und Laune. Spontan sind auch diese Zuckerrosen aus Blütenpaste entstanden. Spontane Idee beim morgendlichen Blick auf meine Rosen im Garten.

Ein Blog sollte jedoch strukturiert und geplant sein.

DAS fällt mir extrem schwer. Im Sommer schon Herbst- oder Weihnachtsrezepte oder gar Motivtorten vorbereiten? Also backen, dekorieren , fotografieren, Text und Rezept schreiben, Blogartikel und Fotos hochladen und dann NICHT veröffentlichen? Sondern nur die Veröffentlichung für Monat Oktober, November, Dezember planen?  Und wohin dann mit den wertvollen Lebensnitteln ? Wer isst denn schon gern bei 30 C im Schatten Lebkuchen oder Weihnachtsplätzchen ? 

Oder ein grad frisch gekochtes Rezept, schön fotografiert,  fertig aufgeschrieben, als Blogartikel vorbereitet, hochgeladen und dann mit einem Datum vorgeplant ? So das in ein paar Wochen / Monaten der Beitrag von allein online geht, während ich vielleicht im Urlaub bin? Gefällt mir nicht, das bin nicht ich.

Aber so funktioniert bloggen, so sollte man nach  allgemeinen Empfehlungen von erfahren, erfolgreichen Bloggern „arbeiten“. 

Es sei unklug oder gar falsch, wie z.B. jetzt im Juni gleich alle Rezepte zu den Kirschen online zu stellen und dafür dann vielleicht wieder wochenlang gar nichts. 

Auch hätte ich einen Teil der Kirsch Rezepte vorbereiten können, für die Veröffentlichung im nächsten Jahr. So die Empfehlungen. Stimmt, hätte ich machen können. Wäre sicher schlauer gewesen und für  Juni 2019 wären dann schon Blogbeiträge sicher vorhanden. Und vorgeplant, sogar von allein veröffentlicht! Ganz egal ob ich dann grad  im Urlaub, überhaupt noch da bin, oder ob es im nächsten Jahr Kirschen gibt…

 

Aber es fühlt sich für mich nicht (noch nicht?) richtig an. Das bin ich nicht. Blogger sollen authentisch sein. Sagt man, ich bin und will authentisch bleiben. Und das bedeutet auch: spontan.

Dann etwas schreiben und veröffentlichen, wenn es passiert. Ok, ok  manches kommt auch  etwas Zeitverzögert , weil ich nach einem Ausflug, einem Event einfach ein paar Tage (oder Wochen) länger zum (nur rum) liegen brauche, nicht sitzen kann. Manches bleibt dann auch noch etwas länger liegen, weil mir schon wieder neue Flusen, Rezepte durch  den Kopf, Topf und Backofen gehen. 

Manches dauert noch länger, weil das Rezept zwar toll ist, aber zu lecker. So lecker,  das nichts, gar nichts zum fotografieren über bleibt, weil die hier lebenden Mitbewohner alles aufessen und ich nicht vorher fotografieren durfte…. 

… wie z.B. bei diesem Rezept zum Matjessalat.

 

 

 

Und manchmal entsteht auch eine Motivtorte die nur schnell bei fb oder Instagram gezeigt wird, ohne eigenen Blogartikel. Wie z.B. diese BABY Torte

Also, ich mache immer noch Motivtorten.

Ich liebe die Bastelei mit den Cakeart Materialien! Es entstehen  auch weiterhin noch kleine Dekoteile aus Zucker oder Modelierschokolade . Aber nicht alles davon kommt auf den Blog. Aus unterschiedlichen Gründen…. manches sind  noch Geheimnisse, manches erscheint mir nicht gelungen genug und manchmal nimmt das Leben1.0 (auch so eine Blogger  Fachbezeichnung) mich zu sehr in Anspruch. 

Blogartikel machen einfach viel Arbeit, kosten mich sehr viel Zeit.

Zeit die ich auch gern mit CakeArt- , Koch- oder Backexperimenten oder dem Reallife verbringen möchte.

Fazit:  ich bin sehr wohl noch eine Tortenfreundin. Bin eine Motivtorten Tante, eine CakeArt Designerin. Zwar  authentisch, aber dafür wohl  keine gute Bloggerin ??? 

 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

PS: es heißt übrigens Burgherrins Torten und Meer. Ein Wortspiel. Und wie sagte neulich meine treue Leserin Viola so treffend:

„manchmal muss es eben etwas mehr Meer sein” 💗💗💗

PPS: nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, um über die Aussage nachzudenken, mein Instagramfeed und bei fb Seite nachzugucken…. muss ich zugeben: ok ok, es waren im ersten Halbjahr wirklich nur 3 bis 4  Motivtorten, die ich in den Sozialen Netzwerken geteilt habe, dafür wesentlich mehr an anderen Backwerken. Back to the roots? Vielleicht! Eventuell? Aber seit Euch sicher, spätestens im August und November gibt’s es wieder Fondant, Blütenpaste und Modelierschokolade. Versprochen! 

 

Übrigens………es gab aber sehr wohl einiges an  Torten bei mir  zu sehen, im letztem halben Jahr…

Lost Place – Motivetorte für den Workshop auf der Tortenmesse Hamburg 02.2018

Schokoladentörtchen mit Schokodeko für den Foodfotografieworkshop Tortenmesse HH, 02.2018

Infernoherz 3D Motivtorte, 02.2018

 

Infernoherz Torte ohne Fondant

 

Eierlikörtorte zu Ostern

3D T-Shirt Torte, Mirrow Glaze, 04 2018 für de Erstgeborenen

Babytorte für den neuen Nachbarn 05 2018

Motivtorte, Hühner aus Modelierschokolade zum 50. Geburtstag meiner liebsten Eierlieferantin 05 2018

um nur einige nochmal aufzuzeigen… diverse Cupcakes, neue Rezeptexperime  mit Malzbier, die  klassischen Erdbeerkuchen usw.  für die Mitbewohner &  Besucher sind da noch gar nicht bei…

 

Erdbeertorte mit Rhabarber-Granatapfel Gelee

Malzbierkuchen

Erdbeer Vanille Kuchen

Cupcakes mit Rhabarber-Wildkirsch Toppibg

 

Allgemein Ausflüge Cake Art Kurse / Workshops Reisen Rosé Süßes

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 2

27. März 2018

Vom Sommerbesuch meiner Freundin Franziska hatte ich Euch ja schon HIER in Teil 1 erzählt..

Nach einem Besuch auf dem Isemarkt, einem Ausflug ans Meer zum durchlüften des verkorksten Hirn, einem Tag Ruhepause, während sie meine Burg putzte, kramten wir am Folgetag dann alles an rosa Tortenkram hervor.

Zum Tag des offenen Ateliers bei Drachenfels im November, plante Franziska die Deko mit viel antikem Geschirr, Bestecken, alten Stoffservierten, alles irgendwie  in Richtung

Alice im Wunderland.

Das mir die passenden Torten Ideen durch den Kopf schwirrten, ist wohl nicht extra erwähnenswert. Sah ich doch schon Grinsekatze, Hase und Hutmacher in Zucker und Modelierschokolade vor mir…

Kurzerhand holten wir mein Geschirr, Tortendummies aus Styropur und sämtliche Schmücker von uns Beiden hervor.

Probeweise dekorierten wir die Styropur Dummies auf meinem Esstisch, powerten & pushten uns mit weiteren Ideen gegenseitig .

 

 

Als endlich klar wurde, wie viele Törtchen, also Dekotörtchen sie sich wünschte, wurde mir Angst und Bange….würde ich das allein schaffen?

Spontan  entschied ich, sie zu „unterrichten“, also ich erhoffte mir eine Arbeitserleichterung….

Das hatte zur Folge, das Franziska einen Spezial Crashkurs in Sachen Cake Art von mir bekam. Törtchen Dummies eindecken. Wie gut, das ich immer ausreichend Styropur Dummies und  Massa Fondant daheim hatte.

 

Cake Art Workshop geben ist schwieriger als gedacht….

Zunächst musste Frau von Drachenfels jedoch die schwerste Prüfung bestehen, Haare hochbinden,  raus aus dem chicen schwarzen Outfit  und sich in hell rosé von mir einkleiden lassen.

Nicht das Ihr jetzt denkt, ich sei völlig wahnsinnig und meine Burg dürfe nur in rosé betreten werden.. {ja, ok, etwas wahnsinnig bin ich schon mit meinem rosé Tick }. Aber in dem Fall, kann ich Euch versichern, hat das nur einen praktischen Hintergrund:

tragt helle Kleidung, weiße (oder zart rosé) Kleidung, wenn Ihr mit Fondant oder Modelierschokolade arbeiten wollt! Denn alles Dunkle fusselt! Nichts ist ärgerlicher, als ein wunderschönes eingedecktes Törtchen oder ein modelliertes  Stück auf dem sich schwarze Fusseln befinden.

 

 

Ist die rosé Liebe ansteckend?

Ob es nun an meinem rosé T-Shirt, meinem Lieblings Schürzli oder gar an meinem rosé Werkzeug lag????? Oder vielleicht auch an allem anderen dieser rosé Burg…. ich weiß es nicht, aber ich schwöre, ich hab diesen Vorschlag NICHT gemacht! Ich nicht!

Franziska beschloss plötzlich die Eventdeko soll rosa &  rosé werden…… also deckten wir die Cakeboards in rosa ein. Je Kilo weißen Massa haben wir 70 Gramm Pink untergemischt um das perfekte rosa für sie hinzubekommen.

 

Also eins sage ich Euch nochmal, einer Goldschmiedin das Eindecken von Torten beizubringen, ist gar nicht soooo einfach

Ob ich zu streng bin, als Lehrerin ?

Hab ich zuviel  gemeckert? Die Augenbrauen zu oft hochgezogen?

Wie oft ich gesagt habe: NICHT so fest drücken, sanft andrücken , mit Gefühl, zart ausstreichen, glätten. NICHT den Ellbogen nutzen usw. — ich habe es nicht gezählt …..(auch nicht wie oft ich Ihr den Dummie einfach weggenommen hab).

Das erste was Goldschmiede in ihrer Ausbildung eingetrichtert bekommen, ist wohl FEST zupacken und mit dem ganzen Körper arbeiten. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie oft ich verzweifelt „nicht so doll drücken“ gesagt/gejammert habe?? Und wie froh ich war, das wir mit Styropur Dummies und nicht mit echten Torten geübt haben?

 

Irgendwann hab ich Frau von Drachenfels mit einem Glas Wein in die Badewanne geschickt. Und alle Dummies nochmal geglättet.  Cake Lace Masse in dem gleichem rosé Ton gefärbt. Das durfte Franziska dann in die Matte streichen  und backen. Angeklebt hab ich das lieber selber wieder …

Befürchtete ich anfangs noch mir die eigene Konkurrenz heran zu züchten…

…und damit evtl. meine Position als Drachenfels  Haus & Hof  Törtchenlieferant zu verlieren, habe ich wohl das Gegenteil erreicht. Frau von Drachenfels stellte am Ende des Folgetages fest, dass sie in Zukunft lieber weiter Schmuck herstellen will, als jemals wieder ein Törtchen zu machen ( befürchte nur, das dass im Umkehrschluß bedeutet, ich muss mein Leben lang Infernotörtchen backen…).

Die  fertigen Törtchen (Dummies) landeten sorgsam in rosa Kartons zur staubfreien Trocknung und warteten brav auf ihre Reise im November, während sich mein „Lehrling“ am nächsten Tag ins Flugzeug setzte, um sich endlich wieder (mit vollem Körpereinsatz) ihren Meisterhaften Gold- und Silberstücken zu widmen.

 

Bis November war noch Zeit, also habe ich erstmal ein paar

Teller gebacken.

Das meine Herzfreundin auf Etageren steht, weiß ich schon lange. Die Eine oder Andere ist auch schon in Pforzheim gelandet. Aber zu ihrem Geburtstag wollte ich ihr eine besondere machen. Es gibt wunderbare Porzellanstifte, die nach einem Brand im Backofen, sogar spülfest sein sollen. Das musste ich ausprobieren

Der Porzellan Malstift hält übrigens auch auf Metall.

 

Mein rosé Hausstand zieht aus

Den  Großteil meines rosa / rosé Burgequipments habe ich bereits im Oktober 2017 nach Pforzheim gebracht. Gemeinsam mit dem Franz Törtchen und einem Geburstagsgeschenk zum 39stem…

 

Natürlich passend zum kommendem Event im November bei Drachenfels Design im Atelier.

 

Apropos November: am Tag des offenen Ateliers sah ich dann meinen Hausstand wieder ? . In Pforzheim.

Dazu dann in Teil 3 der Geschichte mehr…

 

herzliche Grüße

eure Burgherrins

Allgemein Cake Art Lifestyle Meer Reisen Rosé

rosé Tortenteller auf Reisen — Teil 1

27. März 2018

Das ich einen kleinen rosa Tick, eine Leidenschaft für rosé habe ist ja nicht ganz unbekannt. Das ich aber bereit bin auf einen Großteil meiner rosé Schätze zu verzichten und das über Monate, ist schon unglaublich, oder?

War aber so. Fünf Monate war ich ohne Tortenteller, Etageren, Cupcakes Teller, Cakestands usw. Alles was rosa, rosé, weiß oder kupfer Farbend (sogar einiges in Silber) hier wohnt, war ausgezogen. Oder quasi im Urlaub.

rosé Tortenteller im Urlaub auf Reisen..

..und das kam so (Achtung, wird länger…..)

Ihr wolltet wissen wo mein rosé rosa Hausrat sich in den letzten Monaten rumgetrieben hat? Warum ich zum Bloggerworkshop auf der Tortenmesse Hamburg keine rosa Tortenständer zum Foodfotografie Workshop mitbringen konnte? Und was das alles mit Freundschaft zu tun hat?

Hier also Teil 1) der Geschichte:

Im letztem Sommer ging es mir nicht wirklich gut. Also eigentlich ging es mir sogar richtig mies, nicht nur die starken Schmerzen machten mir extrem zu schaffen, sondern auch der Gedanke , der offensichtlich aussichtslose Gedanke, das meine Hand nie wieder besser sondern, nur noch schlimmer werden kann.

Das erzählte ich aber niemanden, im Gegenteil, da ich nicht jammern mag, aber auch nicht lügen will, zog ich mich zurück. Tief, in den tiefsten, Tiefen des Burgverließ. Kein fb, kein Insta, kein Telefon — nichts, gar nicht mehr. Bloß das niemand mitbekommt, wie doof grad alles ist.

Merkt schon keiner, dachte ich, wenn ich mal ne Woche nicht online bin. Es war wohl keine Woche, sondern Wochen. Das ist mir aber seinerzeit  überhaupt nicht bewusst gewesen. Und ich habe nicht mit der Hartnäckigkeit einiger besonderer Menschen gerechnet.

Diese besonderen Menschen, die hinten rum, den Erstgeborenen anschrieben, die nicht aufhörten anzurufen, Mails und Briefe zu schreiben — auch wenn ich die erst Monate später gelesen und beantwortet habe. All Euch sage ich hiermit nochmal DANKE, und sorry. Wollte nie, das Ihr Euch Sorgen macht! Aber in so richtig doofen Zeiten fällt es mir noch schwerer um Hilfe zu bitten, als an normalen Tagen, deswegen ziehe ich mich lieber zurück.

Und dann gibt es noch so besondere Freunde, mit der Lieblingstochter Kontakt aufnahmen und sich einfach mal ins Flugzeug setzen und angerauscht kommen.

Die Ankündigung, das Franziska kommt, riss mich vom Sofa und aus dem Burgverlies. Schließlich musste ich nach Hamburg um sie vom Flughafen abzuholen.

Der erste Schritt zurück

war also getan. An einem Freutag früh landete sie und ich musste mir Gedanken zum „Programm“ machen. Schließlich wollte ich nicht als Gastgeberin, oder gar als Freundin versagen…… also schlug ich vor, direkt vom Flughafen aus, nach Hamburg rein und einen Besuch auf dem Isemarkt. Zwischen Käse, Fleisch, Fisch, frischen Blumen, findet frau hier jeweils Dienstag und Freitag hier auch die frischesten Kräuter, Früchte und Gemüse aus der Region und der ganzen Welt.

Da Franziska auch so gern auf einem Markt einkauft, schlemmten und shoppten wir uns von Stand zu Stand und hatten anschließend reichlich Vorräte für unser Wochenende beisammen. Das ich dabei sehr genau hinhörte und welche Vorlieben dieses Marktbesuches später in einem Törtchen landenden, erzählte ich hier unter: Franztörtchen statt Franzbrötchen.

„Aber bitte nur an das Meer , welches auch da ist“,

Den Samstag verbrachten wir am Meer. Das ist so eine sehr private Sache zwischen uns, wenn Franziska im Norden ist, müssen wir ans Meer.

Sie meint die Ostsee. Auf keinen Fall an die Nordsee. Das Meer sei entweder nicht da, wenn sie kommt oder dunkelbraun und grau. An der Ostsee haben wir ganz spezielle Orte voller Erinnerungen. Doch  diesmal wollte sie was anderes. Einen neuen Ort, einen ohne bisherige Erinnerung. Finger auf die Karte….. Stop, ok,

 

Wismar oder Insel Poehl?

Beides. Frohgemut fuhren wir frühmorgens los, vergaßen den Champagner im Kühlschrank. Wir trinken immer Champagner am Strand, egal bei welchem Wetter! Das ist ein Ritual und wir haben immer zwei zusätzliche Gläser oder Becher dabei. Für die Lieben, die nicht mehr körperlich mit uns am Strand sitzen können…..

Diesmal war alles anders.

Insel Poehl, neue Insel, neue Rituale

Das erste Restaurant welches wir uns zum Mittagessen ausgesucht hatten, lag direkt am Wasser. Und hatte leider extrem unmotiviertes (um nicht sehr unfreundliches , sagen zu müssen) Personal. Da sind wir direkt wieder raus. Schräg gegenüber stand eine geschwärzte Holzbude, daneben räucherte der Fisch. Das war es.

Sanddorn Likör statt rose Champagner

Dann eben Fischbrötchen auf die Faust und wir fahren weiter. Klappte aber nicht, dort war es so nett und lustig, das wir uns davor nieder lassen mussten. Ich viel Spaß an den lustigen Gesprächen zwischen der süddeutschen Unwissenheit und der schlagfertigen Norddeutschen Art hatte und wir durch den Ureinwohner am Räuchofen , die interessantesten Dinge zur Inselgeschichte erfuhren. 2—4 der leckersten und frischsten Fischbrötchen der Welt und einer kleinen Flasche Sanddornlikör später, besichtigten wir die Reste des Schloß Poehl und fuhren zum nächsten Strand.

Mit Blick auf‘s Meer, Sanddorn Likörchen aus geschenkten Plastikbecherchen, Schmuck im Sand fingen wir an erste Ideen für das kommende Event bei Drachenfels zu spinnen. . . .

 

Spät, sehr spät, nach einem köstlichen Abendessen mit dem frischesten Fisch direkt vom Kutter in Wismar, kamen wir zurück. Den Sonntag verbrachte ich überwiegend flach liegend, während sich meine liebe Franziska um Küche & Co kümmerte. Nicht nur das sie aus unseren Einkäufen der letzen zwei Tage köstliches zu Mittag— und Abendessen zauberte, Nö, sie putzte auch noch.

Oh man war das peinlich. Mir zumindest! Sehr peinlich. Das gehört zu einer Freundschaft dazu, sagt sie! Ja, sag und mache ich auch, wenn ich anderen helfen kann, aber das selber annehmen? Fällt mir sehr schwer…

 

Alice im Wunderland

Am Montag spannen wir weiter verrückte Ideen zum Drachenfels Event im November. Franziska hat die Idee zu einer Alice im Wunderland ähnlichen Tafel. Alte Tassen, Teller und Besteck.. und dazwischen ihre Schmuckstücke.

Klar das mir bei solchen Vorlagen direkt Törtchen Ideen kommen, oder?

Mein Esstisch ist fast so groß wie der Besprechungstisch im Atelier von Drachenfels, der diente dann als Mustertisch. Flugs waren ein paar nackte Tortendummies aus Styropur geholt. Darauf legten wir unsere Drachen Schmücker…. nur mal so zur Probe. Ein paar Tortenständer und Teller… und dann jagte hier eine Idee die Andere… und Franziska wühlte sich durch mein rosa, weißes, Roségoldenes, silbernes Equipment…

Ist rosa Liebe ansteckend?

Nicht, das es hier auch Tortenständer in hellblau, grün oder gelb gibt…. aber Frau von Drachenfels entdeckte plötzlich wie schön das rosé aussieht! Und fand in den Tiefen meiner Schränke noch reichlich Zubehör, welches ich so gut versteckt hatte, das ich schon gar nicht mehr wusste, das ich sowas besitze . . . . {nein, Spaß! Zu jedem, fast jedem meiner liebsten Stücke gibt es eine Geschichte. Vieles habe ich mir seit mehr als 20 Jahren auf Reisen zusammen gesammelt, einiges sind besondere Geschenke, aber an allem hängt eine Erinnerung!

Meine Angsthasen z.B. habe ich in Hamburg gekauft, vor zwei Jahren. Diesen Tag habe ich mit wundervollen Dana an der Alster verbracht und dort den Apropos Store besucht. Dana hab ich übrigens auch über unsere Liebe zu Drachenfels Schmuck kennengelernt.

Eigentlich wollte ich mir an dem Tag nur die Schatzkistchen von der Giftcompany anschauen, die ich in rosé im Internet entdeckt hatte. Statt der Kiste sind dann ganz viele Häschen bei mir eingezogen. Die schauten mich so an, das ich sie einfach retten musste!

Offensichtlich schauten sie dann auch Frau von Drachenfels so an, denn auch die landeten in den „das nehm ich mit—Kartons“. Ebenso wie sämtliche
Elche, Minitortenteller & Teekanne in rosé gold,
Etageren, Macaroonteller , Cakestands in weiß,
Frosch, Schlüssel, große Tortenständer in Silber und eben alles andere  in rosa & rosé!

Also mitgenommen hat sie nicht allzu viel. Das habe ich geliefert. Und hatte etwas Sorge, das mich ihr Liebster, Mr. Heartbreaker, direkt vom Hof jagt, wenn er das ganze rosa Zeug sieht….

Im Oktober, zu ihrem 39stem Geburtstag, brachte ich nicht nur eine Wagenladung Tortenständer, Hasen, Elchen & Co. sondern auch ein kleines Minitörtchen in ORANGE nach Pforzheim. Hatte sich Frau von Drachenfels auf dem Isemarkt in HH doch über Süßkartoffel, Kürbis  und Mango gefreut, hab ich all das und die Reste unseres Sanddorn Likörs von der Insel Pöhl in einem Rezept verarbeitet.

Oranges Franz Törtchen — REZEPT — hier entlang bitte.

Zur Besänftigung habe ich ein paar Mini Cupcakes für den Göttergatten des Geburtstagskindes gebacken.

Nachdem er diese genussvoll verspeist hatte, durfte/musste er nämlich das Auto entladen… . und all das rosa Zeug betrachten und sich all die verrückten Ideen zum Tag des offenen Ateliers anhören…

Und durfte als Erster sehen, was seine Frau bei mir an eigener Törtchen Deko gezaubert hatte.

Die nackten Styropur Dummies haben wir nämlich hübsch verpackt. Quasi hab ich einen Kurs in Cake Art gegeben.

Eins sag ich Euch.. einer Goldschmiedin das arbeiten mit dem Zuckermaterialien bei zu bringen, ist nicht so einfach

(nervenaufreibend sag ich jetzt nicht), macht Euch selbst ein Bild davon! Hier geht’s gleich zu Teil 2

 

 

 

 

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Tortenmesse Hamburg 2018 – meine Highlights

13. März 2018

Zwischen Panikattacken & Freudenjubel

phantastische, überraschende und aufregende Momente der

Tortenmesse Hamburg.

Ihr habt es so gewollt, wie versprochen, hier nun der letzte Artikel zur Tortenmesse Hamburg 2018.

Ein paar Einblicke hinter die Kulissen der Tortenmesse hab ich Euch schon hier und hier erzählt. Es gab unzählige tolle, kleine Momente, witzigste Augenblicke, liebevollste Gesten (wie z.B. ein speziell für mich gebautes Ruhebett im Workshopraum, das zauberhafteste  Lächeln eines attraktiven jungen Mannes {der seine Eltern Finn und Nele mitbrachte} und und und…..

Hier nun einige meiner  persönlichen Highlightmomente mit Bildern des Wochenendes.

Ständig war ich unterwegs und hatte (gefühlt) überhaupt gar

 keine Zeit….

Obwohl ich sehr viel zu tun und wenig Zeit für einzelne Begegnungen hatte, hab ich doch ein paar sehr sehr besondere Momente gehabt.  Einige davon sind sogar in Bildern festgehalten worden. Wollt Ihr sie sehen?  Na dann,  bitteschön:

Meine Messe Highlights:

der Freitag, war voll geplant mit Vorbereitungen für die Workshops und Terminen mit CEOs, Fimeninhabern, Vertriebchefs unserer Sponsoren, die zu Besuch kamen. Sehr gefreut habe ich mich am Sonntag über den ÜberraschungBesuch eines Fimeninhabers / Sponsors vom letztem Jahr. Gemeinsam mit seiner Gattin wollte er sich mal persönlich umschauen und  brachte mir liebe Grüße seiner Mitarbeiterinnen aus dem Süden vorbei, die ich im letztem  Jahr kennnlernen durfte. Ganz herzliche Grüße zurück liebe Ina, liebe Sabine.

DAS erste Mal….

Zu meinem ersten ERSTEN MAL, nämlich das Geben von Workshops, und wie aufgeregt ich war,habe ich schon HIER berichtet. Aber es gab noch ein zweites ERSTES MAL.

Samstag früh zog ich statt meiner rosé Jacke, die Weiße an. Eine weiße Jacke.   Zum ersten Mal, eine weiße Koch- bzw. Bäckerjacke. Eine Juryjacke.

 

Extra dafür angeschafft und nur mit einem klitzekleinem Burgherrins Logo am Ärmel versehen. Diese tollen Logos in fein glitzerndem Rosegold hat mir eine ganz zauberhafte Person geplottert. Die liebe Andrea von Sweet things by Max und Moritz näht, stickt, plottert die wunderschönsten Sachen ( einiges davon findet Ihr auf dawanda). Fand ich die kleinen Logos auf den Ärmel dezent und viel passender, habe ich soooooo viele tolle positive Kommentare zu der Jacke mit dem großem Logo erhalten. Schön das Euch die so gut gefällt, das ich sie nicht mehr ausziehen bzw. immer wieder anziehen sollte  😉 .

Die weiße Jacke

Schon vor einem Jahr wurde ich “informiert”, das ich in die Jury berufen werden soll. Es gab einiges zu lernen in der Zeit und Freitag Abend , saß ich dann im ersten Jury Meeting mit all den Großen zusammen. Den alten Hasen. Nicht wegen ihrer Jahrgänge, (da bin ich vermutlich älter als der der Durchschnitt), aber wegen ihrer Erfahrung. Dementsprechend aufgeregt war ich.

Diese Aufregung steigerte sich dann Samstag noch mehr, als ich die weiße Jacke zuknöpfte und das erste Mal mit auf die Juryrunde durfte.

Fotocredit: Katerina Schneider – Art of Cake Design

Sehr, sehr aufgeregt und voller Ehrfurcht folgte ich ab 09:00 h den erfahrenen Jurymitgliedern beim zweiten Meeting und dem ersten, gemeinsamen Rundgang um all die Wettbewerbstorten.

Welches Jurorenteam, welche Kategorie bewerten würde, wurde schon am Vortag festgelegt und ich durfte (theoretisch) mit allen Juroren mit gehen. Zu gern habe ich mich anfangs Pia angeschlossen. Pia ist Chefjurorin beim IGT und macht professionelle Torten in Wilhelmshafen Tortenmanufaktur am Meer.

Es gibt immer 2 Juroren, die einzeln für sich, jedes Wettbewerbsstück einzeln bewerten. Nach einem festen System, einen Jurybogen in einer bestimmten Reihenfolge ausfüllen und die Punkte vergeben müssen. Später werden vom Head of Judge die Punkte der beiden Juroren addiert. Aus diesem Endergebnis ergibt sich dann die Platzierung.

In ganz wenigen Fällen unterscheiden sich die Punkte der Juroren, dann muss der Head of Judge nochmal bewerten und überprüfen. Das kam hier in Hamburg jedoch nicht vor. Dennoch musste Marianne Daubner als Chefjuror, neben ihrer eigenen Bewertungen in 3 Kategorien, noch bei einigen Werken dazu gezogen werden. Zum einen gab es leider Exponate, die gegen die Regeln verstoßen hatten, z.B. wegen Zahnstochern (und ich sage Euch jetzt aus eigener Erfahrung, das ist so ein doofes, furchtbares Gefühl, bei so einem hübschen Werk, den Haken im Feld „entspricht den Vorgaben“ NICHT setzen zu können, zum heulen gemein!).

Dann gibt es so Werke, da gibt jeder Juror eine sehr hohe bis  volle Punktzahl…. und dann wird aber nochmal so was von gründlich geguckt. Nicht nur durch die beiden Bewertenden , die das Schaustück nochmal drehen, wenden, mit Licht & Lupe untersuchen, sondern auch durch weitere Juroren und die Chefjurorin. Und ich bin sehr froh, glücklich und dankbar, das ich das erleben durfte. Ein Schaustück, welches durch diese Nachkontrolle nicht Fehler, sondern noch mehr kleinste, feinste Details aufzeigte. Zu gern hätte ich noch stundenlang weitersuchen also entdecken wollen…  (Ich glaube an diesem Schaustück waren nachher alle Juroren nochmal genauer gucken. Aber da war ich schon wieder unterwegs zum Bloggerworkshop….)

Es ist eine große Ehre, aber auch eine verdammt anstrengende, verantwortungsvolle Aufgabe, die von allen ehrenamtlich, mit großer Sorgfalt, Leidenschaft und Begeisterung ausgeführt wird.

Das allerbeste daran ist jedoch, das man weder als Teilnehmer noch als Besucher, die Chance hat, so nah an die Wettbewerbs Torten zu kommen. Nur der Jury ist es gestattet, die Wettbewerbs Exponate nicht nur mit den Augen zu betrachten, sondern auch (vorsichtig) anzufassen und zu drehen und zu wenden. Damit wirklich jedes schönste Detail betrachtet werden kann.

Ich sehe schon Gespenster…

Noch während  der Betrachtung der Wettbewerbsstücke, hatte ich plötzlich ein…..

“komisches Gefühl” im Rücken…   ein Geist?

Fotocredit: Corinna Captuller. Danke Dir liebe Hummelbeehouse

Hatte ich vorher die Ansage von Ruth sehr bedauert, sie komme dieses Jahr nicht nach HH, um so ungläubiger hab ich wohl geguckt, als ich mich umdrehte und sie mich angrinste. Sprachlos vor Freude gab es eine ganz ganz schnelle Umarmung, sie drückte mir kurz ein SuperwomanEi in die Hand, mit den Worten:  “Überraschung” .

Kein Geist, nur der Fisch, also Mrs. Dori …..Überraschung gelungen. Schade nur, das später keine Zeit blieb für mehr persönliches… auch wenn Mrs.Dori beim Bloggerworkshop dabei war, aber da hatte ich ja wieder viele Aufgaben im Hintergrund zu erledigen.

 

Frühstück mit dem Kuchenbäcker

Obwohl wir uns sehr auf unser Wiedersehen so sehr gefreut hatten, wir sogar im gleichen Hotel abgestiegen waren, blieb kaum Zeit. Wir haben es grad mal geschafft uns immer wieder kurz (im Vorübergehen) zu sehen. Außer dem gemeinsamen Abendessen am Freitag & Samstag sowie dem Frühstück am Sonntag, war kaum Zeit.

Bühnenprogramm

Denn der Kuchenbäcker  musste nicht nur seine Bücher an seinem Messestand signieren, sondern auch 2-3x täglich auf der Bühne backen. So schaffte er es nicht mal persönlich zum Bloggerworkshop, sondern lieferte nur kurz seine Cupcakes als Models ab ( erzählte ich schon HIER )

 

Apropos Bühne, da backte ja nicht nur der Kuchenbäcker seine Lolita  Cupcakes, nööö, sondern da zauberte Karin leuchtende Zuckermonster oder bastelte mit Kindern, zeigte Marianne den Umgang mit Modelierschokolade, erzählte Patrick über seine Erlebnisse beim Großen Backen und da modellierte Anita die knuffigen Giraffen.

                              

Wer nachher sämtliche Giraffen von Anita eingesammelt hat, verrate ich nicht, gell, das hab ich WennGiraffenbacken ja versprochen, solange sie nicht erzählt wo das rosa Monster von Karin jetzt wohnt 😉

Tombola

Und auf dieser Bühne wurden jeden Nachmittag immer reichlich Tombolapreise heraus gegeben.  Von Lebensmittelfarben, über Alles was das Herz eines Hobbybäckers und  Tortendekorierers glücklich machte, bis zu Freikarten für die Tortenmesse Hamburg 2019 und sogar echte silberne Cupcakes an Armbändern von heartbreaker designed by Drachenfels wurden verlost.

Es wurden reichlich Lose verkauft und die Gründerin und erste Vorsitzende von subvenio war auch bereits am Samstag angereist.

Aber auch erst Sonntag beim Frühstück im Hotel sah ich „meine“ (Düsseldorfer) Steffi .

Auch so ein Highlight, das „meine“ Steffi aus Düsseldorf angereist kam. Steffi gründete 2009 die Organisation

subvenio Unfallopfer Lobby Deutschland e.V.

um Menschen die durch fremdes  Verschulden verletzt wurden zu helfen. Seit über  9 Jahren arbeitet Steffi mit subvenio für uns Unfallverletzte , Zeit für ein DANKE .

Um so mehr freute ich mich, das die Steffi der Tortenmesse (also  die Geschäftsführerin Frau Steffi Kranawetter) fragte, ob sie eine Tombola zu Gunsten von subvenio veranstalten dürfe.

Schnell verkuppelte ich die beiden „Steffi‘s“ via Mail miteinander und freue mich, über all das, was  da alles hinter meinem Rücken geplant und organisiert wurde. Wer/Was/Welche Sponsoren an Preisen für die Tombola spendeten, das Steffi aus Düsseldorf zur Steffi nach HH reiste, ich hatte keine Ahnung.

Meine Freude,  Steffi (subvenio) am Sonntag  früh zum Frühstück im Hotel zu treffen, wuchs noch, als sie mir zum Feierabend von dem großen Scheck zu Gunsten subvenio erzählte, der ihr auf der Bühne vor Publikum  von Steffi (Tortenmesse) überreicht wurde. Dickes Danke an alle, die sich Lose gekauft haben

Zu der Zeit war ich, völlig aufgeregt, dabei meinen zweiten Workshop zu geben. Also zum erstem Mal Anderen die Geheimnisse der Burgruine  zu erzählen.

Kaum mehr  als die zwei Momente, gab es leider nicht für Steffi und mich. Es blieb während der Messezeit einfach viel zu wenig Zeit. Aber wir Zwei sehen uns ja im April in Düsseldorf, zu der großen Veranstaltung mit der Polizei NRW.

 

Geschenke Geschenke Geschenke

Bereits vor der Messe erreichte mich ein Paket, für die Messe. Also nicht FÜR die Messe GmbH, sondern für mich und die Feierabende während der Messe. Obwohl ich gar nicht, also nirgendwo,  gesagt habe, das ich derzeit auf mein geliebten rosé Chamagner verzichten muss, liest Sabine von Fundstücke offensichtlich häufig bei mir  und auch zwischen den Zeilen mit. Denn es kam in edler schwarzer Verpackung, ein Flaschen rosé Blubberwasser von ihrem Freund Pierre. Pierre kommt mitohne Alkohol da her und den konnte ich trotz meiner Medis genussvoll trinken. Ganz herzlichen Dank Sabine und herzlichste Grüße an Pierre, es war sehr lecker !

 

Neben Superwomen von Ruth,  rose Blubberwasser von Sabine, brachten mir die Boxencrew von Ohlro auch noch echte Berliner Luft mit. Erst daheim hab ich gemerkt, das da gar keine Luft, sondern Hochprozentiges drin ist. . .

 

Am Samstag überraschte mich eine Teilnehmerin des Bloggerworkshop Foodfotografie mit einem hübsch eingepacktem Päckchen. Während des Workshop blieb keine Zeit zum auspacken. Spät Abends  im Hotel, war ich sehr froh, es allein und nicht in der Öffentlichkeit geöffnet zu haben.  Meine Emotionen wären mir auf der Messe vermutlich peinlich gewesen, aber ich bin immer noch total berührt und schwer begeistert. Anne von Gingkowerkstatt hat mir Kekse gebacken. Doch nicht nur gebacken sondern auf‘ aller, aller feinste mit Royal Icing verziert.

Nicht nur das ich sowie ein großer Fan der Kekskünstler bin und Royal Icing Arbeiten eh bewundere (weil ich das NIE könnte),  aber diese hier , sind so persönlich, so besonders, das mir schon wieder ein Tränchen  kullert…… Anne, die  ich erst einmal getroffen hab, hat sich so viele liebe Gedanken gemacht (auch sie liest offensichtlich bei mir und zwischen den Zeilen mit).

Das sind die aller aller persönlichsten Kekskunsterwerke meines Lebens. Sie duften köstlich nach Vanille. Aber ich werde sie gegen alle Raubritter und verfressenen Raubtiere, dieser Burg verteidigen. Und wenn ich extra dafür eine abschließbare Vitrine kaufen muss. So schön sind die nämlich!

 

Infernoherz nicht von Drachenfels Design, sondern als Keks von Ginkgowerkstatt

 

Ihre Hoheit,  Queen Paddington Bär

eine weiteres tolles Highlight war die Begegnung mit Patrick, dem aktuell, besten Hobbybäcker Deutschland. Also dem Gewinner  von Das Großen Backen 2017 auf SAT1 und der zweitplatzierten Bianca  (eine ganz zierliche,  zauberhafte Person mit österreichischem Charme, den ich so sehr mag).

Auch Patrick gab Workshops und modelierte mit seinen Teilnehmern den Paddington Bär. Nachdem wir uns Freitag schon kennengelernt hatten, Samstag spät abends, nach einem leckerem Abendessen mit vielen netten Menschen, gemeinsam ins Hotel fuhren, überraschte er mich am Sonntag Abend, nach Messeschluß nochmal richtig.

Nicht nur das er mir sein Buch ( mit Signatur) schenkte – Ihr wisst ja das ich eine Kategorie Burg Bibliothek angefangen habe, in der ich besondereBücher vorstelle – nein, ich bekam auch eine Burgherrins Version, seines Padi Bär´s.

 

 

Ist “sie” nicht zuckersüß ???? Glaubt mir, zu gern wäre ich in seinem Workshop dabei gesessen, wenigsten die Gesichter seiner Teilnehmer hätte ich zuuuu gern gesehen, während er ihnen erklärte:

Ihr nehmt jetzt bitte blauen Fondant für den Mantel, ich nehme rosa….” oder: “Ihr nehmt jetzt bitte roten Fondant für Paddingtons Hut, ich nehme rosa”  (ich grinse immer noch, bei den Kopfkino Bildern).

Feierabend

Spät am Sonntag Abend, nachdem alle Besucher vermutlich längst zu Hause oder auf dem Weg dahin waren, die meisten  Aussteller ihre restlichen Waren wieder eingepackt und auch mein Gedöns im Auto verstaut war, hatten wir Zeit. Endlich etwas Zeit,  für ein paar private Worte (und Fotos 😉 ), zum Austausch von zukünftigen Ideen & Telefonnummern und ein kleines bisschen Blödsinn….

Vermisse es jetzt schon wieder und freu mich auf unser Wiedersehen…..ganz bald.

Spätestens in Essen auf der Cake and Bake. Da  hab ich dann auch mehr Zeit. Versprochen!

 

Wen von Euch treffe ich denn auf der Cake & Bake ? Habt Ihr schon Tickets ?