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Rharbarber Curd und Rhabarberkuchen

7. Juni 2018

 


Lange konnte  ich mit dem Gemüse nichts anfangen, optisch fand ich die Pflanze zwar schön, wie sie hier beim Nachbarn unterm Kirschbaum wuchs. Die roten  Stiele mit den dunkelgrünen riesigen Blättern gefallen mir schon sehr. Geschmacklich war da nur eine vage Kindheitserinnerung, die mich jahrelang von Rhabarber fern hielt….

 

 

Zum vierten Blog Geburtstag ruft Frau Lecker&Co zur Blogparade auf: Laber Rhabarber

Happy Bloggeburtstag liebe Tina Lecker&Co und danke für Deine Inspiration, mich nochmal mit dem Gemüse zu beschäftigen.

Erst im letztem Jahr habe ich mich mit Rhabarber beschäftigen „müssen“ ebenfalls im Rahmen einer Blogparade . Seinerzeit habe ich Sirup draus gekocht und später aus den Resten sogar eine Grillsauce. Und soll ich Euch was verraten? Lecker war es! Sehr lecker. Grund genug, dieses Jahr dem Gemüse eine weitere Chance zu geben und für Tinas Blog Geburtstagsparade mir was neues einfallen zu lassen.

Rhabarber Curd:

Eingekochter Rhabarber kann schnell eine unschöne, bräunlich undefinierbare Farbe erhalten. Das (also diese Kindheitserinnerung) wollte ich vermeiden, jedoch auch keine Lebensmittel Farbe nutzen. Zwei einsame Granatäpfel lieferten die Idee zur Farbe…

250 gr Rhabarber, möglichst mit rotem Stiel  , kleingeschnitten

1/2 großer Granatapfel (entkernt)

Saft 1 große Zitrone mit

90 gr Zucker in einem Topf unter Rühren einkochen. Anschließend durch ein Sieb passieren oder die Flotte Lotte nutzen. Nebenbei

2 Eigelb

2 Volleier

100 gr Butter

1/2 Vanilleschote (Mark ausgekratzt) bei 80 C für 25 Minuten im TM auf Stufe 3 köcheln lassen. Die Rhabarber Granatapfel Masse hinzu und nochmal 1-2 Minuten bei Stufe 3-4 Rühren lassen. Anschließend sofort in heiß gespülte Gläser füllen. Gut verschließen.

Schmeckt (selbst mir) hervorragend pur vom Löffel, auf Brot und eignet sich phantastisch zur Weiterverarbeitung für Torten, Tarts und Kuchenfüllungen.

Die Farbe ist ein Traum, oder ? Zumindest für alle pink Liebhaber…

 

Rhabarber Kuchen

aus den Resten vom Curd:

200 gr Rhabarber fein würfeln

1/2 Granatapfel entkernen. Beides mit ca. 

2—3 EL Zucker wälzen  und kurz in den Froster.  Zwischenzeitlich den Teig vorbereiten:

4 Eier

2 Eiweiß (übrig vom Curd siehe oben) mit einer

Prise Salz aufschlagen.

200 gr Zucker mit

150 gr Butter gut aufschlagen. Mit der Eimasse verrühren.

380 gr Mehl,

Abrieb einer großen Zitrone,

1/2 Vanille Mark und gut

1 EL Weinsteinbackpulver vermischen und unter  die Eimasse rühren. Zum Schluß

200 gr  Yoghurt und einen kleinen Schuß Sahne unterrühren lassen.

1/2 Teigmenge in die  Backform füllen, etwas der angefrosteten Rhabarber/Granatapfel Mischung auflegen, restliche Fruchtmischung unter die zweite Teigmenge  heben und Backformen damit auffüllen.

Backofen vorgeheizt auf 200 C, runter auf 180 Umluft, kleine Förmchen ca. 35 Minuten , große Backförmchen bis zu 60Minuten ( Stäbchenprobe). Hierbei bitte  nach ca. der  Hälfte der Backzeit mit Alufolie von oben abdecken. 

Vollständig auskühlen lassen . Dann entweder (wie bei den kleinen Testtörtchen) mit weißer Schokolade überziehen

oder komplett mit einer Rhabarber Buttercreme bestreichen. 

Dazu eine klassische Vanille Buttercreme zubereiten: 

250 gr guter Butter mit

180—200 gr feinem Puderzucker, etwas 

Zitronenabrieb und dem Mark 

1/2 Vanilleschote so lange aufschlagen, bis eine sehr helle, homogene Masse entsteht. 

Löffelweise etwas vom Rhabarber Curd unterheben. Törtchen damit wild bestreichen. Fertig. 

ist das nicht eine wunderbare rosé Buttercreme? Burgherrins rosé Buttercreme 😉

 

und weil mir diese Blogparaden immer so viel Spaß machen, hab ich für #Laberrhabarber von lecker&co gleich noch ein weiteres Rezept gebastelt…..

…Rhabarber Granatapfel Gelee – folgt später  Rezept jetzt hier...

 

Wer nun auch Lust hat, Rhabarber zu verarbeiten, schaut mal bei Tina , egal ob auf dem Blog, ihrer facbookseite oder bei Instagram, sie sammelt grad die tollsten Rhabarberideen.

Klick auf`s Bild – hier gehts zum Blogevent

herzliche Grüße

Eure Burgherrin

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4 Comments

  • Reply Monika 8. Juni 2018 at 7:02

    Danke. Mir gehts wie dir bis auf die Erinnerung. Weiss bzw nun wusste mit dem schönen Ding nix anzufangen. Dank dir ist das nun anders. 😘😘😘😘

    • Reply Sonja 8. Juni 2018 at 7:10

      Liebe Monika,

      in meinen Kindheitserinnerungen ist Rhabarber irgendeine grünlich braune, saure Masse mit „Fäden“ gewesen 😉 …… JETZT weiß ich wie lecker und hübsch Rhabarber doch sein kann.

      Herzliche Grüße
      Sonja

  • Reply Tina von LECKER&Co 11. Juni 2018 at 9:16

    Liebe Sonja,

    ach die Farbe des Curd ist einfach umwerfend!! Und dann auch noch ein feines Törtchen dazu. Du weißt, wie Du mich Rhabarber-Glücklich-machen kannst! *lacht

    Vielen lieben Dank für deine Rezepte zu meinem Event – es freut mich total, dass ich dich mit meinem Event dazu animieren konnte, dich näher mit dem rosa Gemüse zu beschäftigen.

    Liebe Grüße,
    Tina

    • Reply Sonja 11. Juni 2018 at 10:05

      Liebe Tina,

      Deinetwegen hab ich gestern schon wieder mit dem Gemüse gebastelt. Sobald mir heute Vormittag die Tagesfrischen Eier geliefert werden, werde ich versuchen ein weiteres Rhabarber Curd zu köcheln. Hoffe dieses Mal auf intensives, hübsches zart rosa. Burgherrins rosé Curd…..

      Werde Dich auf dem laufenden halten….

      Herzliche Grüße

      Sonja

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