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Allgemein Cake Art Rezepte

Geburtstagstorte für Herrn Doktor

12. August 2018

Geburtstagstorte für den Chef meiner Lieblingskrankenschwester, für den Herrn Doktor.

Wir haben einen Deal, der Chef meiner Lieblingskrankenschwester  und ich. Er versucht mir zu helfen etwas Beweglichkeit in die rechte Hand zu bekommen, dafür backe ich ihm lebenslang seinen Geburtstagskuchen. Warum wir diesen Deal haben ist eine längere Geschichte, da ich immer wieder gefragt werde, erzähle ich es heute mal … Wollt  Ihr sie lesen? 

Da es nichts für schwache Nerven ist, schreibe ich es  separat am Ende der Fotostrecke oder lieber extra unter der Rubrik „Lifestyle“. Hier gehts zum Bericht, warum ein Handchirurg lebenslanges Tortenrecht bekommt.

Heute  zeige  Euch nun endlich ein paar Bilder des diesjährigen Törtchen.

Bereits im Februar hatte ich DIE Idee für die diesjährige Geburtstagstorte für „meinen“ Handchirurg, also für den Chef meiner Lieblingskrankenschwester.

Dieses Jahr musste ich auch nix modellieren. Also nicht selber, ich habe nämlich modellieren lassen!

Bereits im Februar hatte ich die Idee zu „seinem“ Törtchen. Inspiriert von  Crazy Sweets by Theresa Täubrich‚s verfressenem Einhorn , wusste ich genau wie „ES“ diesmal aussehen sollte.

Allerdings war mir auch klar, das ich mit den Drähten im Knochen, zwischen den OPs selber nix modeliert bekomme. Außerdem wollte ich etwas für länger….oder besser gesagt,

ein Törtchen das er mitnehmen kann

und trotzdem seine Mitarbeiterinnen zum Kuchen essen einladen kann. Denn…… immer wenn ich mal ein Törtchen mit in die Praxis bringe, mit dem Hintergedanken, das all seine lieben Mitarbeiterinnen und auch die Nachbarn aus der Anästhesie, gemeinsam mal ein Stück Kuchen genießen könnten, nimmt Herr Doktor den Kuchen mit. Immer. Für sich allein. (Ok,ok, meist wird er wohl dann mit seinen Freunden oder Familie verspeist, sagt er. Nur die Mitarbeiter bekommen fast nie was ab) 😉. 

Das wollte ich diesmal darstellen. So habe ich bereits im Februar bei Nicola von Key for cakes angefragt. Ursprünglich nach 1 bis 7 Figuren. Herr Doc und seine 6 „Schwestern“. Nicola darf offiziell verkaufen und wir haben wild hin und her gemailt. Schwierig war es nur ordentliche Fotos vom Chef meiner Lieblingskrankenschwester zu bekommen- ohne das er es merkt. Hat nicht so gut geklappt…😁

…dennoch hat es Nicola geschafft aus meiner Beschreibung,  genau die wichtigen Punkte heraus zu arbeiten.

Fertig war „Er“ schon zur Messe Essen. Da wir den Postweg vermeiden wollten. Nur ich war dann nicht auf der Cake & Bake Germany Essen, weil der Herr Doc ja 3 Tage vorher noch mal an mir rum geschnitten hatte. Aber  dank der lieben Katja Kruse, erfolgte der Austausch (Geld gegen Doctor) dennoch dort. Katja schickte mir auch ein schnelles Bild vom Kartönchen und nahm in dann mit auf die große Reise. Nach Hamburg und anschließend in den Urlaub…..

Hier ist er dann erst vor ein paar Wochen angekommen. Gut verpackt und gesichert, stand er bis letzte Woche im Törtchenzimmer. Und durfte nur mal kurz, für ein erste Probefoto Shooting und ein Probesitzen auf den Backformen aus seiner Reisebox.

 

Ursprünglich sollte der Herr Doktor liegen, vor der angeknabberten Torte, genau wie das verfressene Einhorn von Theresa 

 

Bildquelle: Theresa Täubrich /

Crazy Sweet by Theresa  Täubrich

Wenn man aber mit so kreativen Künstlern wie Nicola zusammenarbeitet, dann ist es nicht verwunderlich, das sie  ihre eigenen Ideen mit einbringen.  Entstanden in Zusammenarbeit mit Nicola dann der Herr Doc so…

 

Da er nun schon auf dem Dummie saß, musste ich meine Kuchenidee etwas ändern.  Die  16 in Rum eingelegte Kirschen (Rezept hier), landeten im ersten Schokoboden. Zwei weitere Böden wurden mit gefrosteten Kirschen gebacken. Dieses wurden mit dem Kirschgelee (Rezept hier) marmeladisiert. Gefüllt habe ich das ganze mit frischer Zitronencreme. 

Auf eine Fondantdecke wollte ich verzichten und habe stattdessen nur eine weiße Ganache vorbereitet und diese dann farblich mit dem OP Tuch grün des geairbrushten Dummies angepasst. 

Gut gekühlt hab ich das Törtchen Donnerstag mit zum Termin genommen und während ich auf den Herrn Doc wartete,  im Behandlungszimmer zusammengebaut.

 

 

Die erste Reaktion vom Chef meiner Lieblingskrankenschwester – Foto machen 😂. Die zweite:

 

„ ich weiß nicht, ob ich noch mit Ihnen sprechen will….. soll ich Ihnen sagen, was mir NICHT gefällt???“

Daraufhin erfolgte kollektives Gelächter seiner Lieblingskrankenschwestern und mir. Wir wussten es sofort.

Ja, er hat gar NICHT  so einen dicken Kuchenbauch. Den haben wir bewusst so sehr übertrieben! Extra. Denn bislang hat er alle Törtchen die ich jemals in die Praxis gebracht habe, mit nach Hause genommen, zu Familie oder Freunden. Immer. Und seine liebsten Lieblingsmitarbeiterinnen haben nix ab bekommen. 

Selbst die alte Fender Gitarrentorte, vor 2 Jahren, wollte er erst nicht anschneiden. Obwohl  Freunde, Familie und Mitarbeiterinnen auf dem Fest waren. Erst nachdem die weltbeste Jimi Hendrix Coverband auch ein Stück wollte, hat er sie seinerzeit geteilt….. 

Dieses Jahr nun sollte er „sein“ Törtchen mit nach Hause nehmen können, aber dennoch allen in der  Praxis ein Stück Kuchen gönnen können. So der Plan.

Soll ich Euch was erzählen?

Sein Törtchen möchte er nun im OP stehen haben.

Also bin ich kurzerhand nochmal losgefahren , habe den Cakestand (in Tortenfarbe) und eine Glashaube geholt und tadaaaa…. da steht er nun.

 

Der Chef meiner Lieblingskrankenschwester unter Glas. Herr Doc spricht zwar wieder mit mir, fühlt sich nun aber eingesperrt…… ich hoffe nur bis September hat er das vergessen, denn dann habe ich den nächsten Termin mit ihm und seinem Skalpell….

 

Für Euch hab ich noch ein paar Detailfotos

 

 

Wann immer Ihr eine besondere Figur für einen besonderen Anlass oder eine Hochzeit braucht, scheut Euch nicht, die og. Künstler wie Theresa oder Nicola anzusprechen. Ja, das ist nicht kostengünstig, aber es ist eben sehr individuell, feinste Handarbeit und gerechtfertigt.

Herzliche Grüße

 

Eure Burgherrins

Lifestyle

warum ein Handchirurg lebenslang seine Geburtstagstorte bekommt

9. August 2018

 

Wir haben einen Deal, der Chef meiner Lieblingskrankenschwester  und ich. Er versucht mir zu helfen etwas Beweglichkeit in die rechte Hand zu bekommen, dafür backe ich ihm lebenslang seinen Geburtstagskuchen.

 

Der Chef meiner Lieblingskrankenschwester bekommt lebenslang seinen Geburtstagskuchen – oder warum ich einarmige Backditin genannt werde

Die erste Begegnung im Januar 2015, mit dem Handchirurgen war sehr kurz. Verschämt zeigte ich meinen (vermeintlich entzündeten) Mittelfinger und bat um etwas Zugsalbe…. nicht mal eine Minute später hatte ich zwei Betäubungsspritzen  in der Hand und lag in einem KrankenhausBett vor dem OP.

Die erste OP war dann auch die lustigste meines Lebens.  OP Erfahrungen  hatte ich reichlich, zu viel eigentlich, weswegen ich gar nicht mehr zum Arzt wollte und mit so einer Bagatellverletzung wie seinerzeit schon mal gar nicht. Wegen einem Mini Splitter im Finger geht frau doch nicht zum Arzt, war meine Devise. Wären nicht zufällig Siggi und Klaus aus Berlin zu Besuch gewesen und hätten mich gezwungen, an dem Tag zum Handchirurgen zu gehen… wäre ich vielleicht nicht mehr da. 

Kuchenplaudereien im OP 

Irgendwas von beginnender V-Phlegmone, sagte Herr Doktor  zu seiner Krankenschwester und ließ sich das Skalpell reichen. Da lag ich nun in einem OP mit Panorama Blick, hatte das Wort noch nie gehört, fand es auch nicht wichtig. Hatte ich doch nur so ein klitzekleineres Pünktchen am Finger, was sich etwas entzündet hatte…… den roten Streifen in der Hand verschweige ich hier mal….

Herr Doktor und ich klönnten übers Leben allgemein, darüber das Männer und Frauen nicht zusammen passten, über Kunst, Malerei  und: über 

kreatives Kuchen backen und dekorieren.

Er selbst hatte schon zu Studienzeiten u.a. ein großes Schiff aus Biskuitböden gebastelt und von Göttingen nach Hamburg transportiert.

Wir plauderten, lachten während er meinen Mittelfinger aufschnitt,  nach Resten des Splitters suchte, Antibiotika in den Cut einbrachte, alles dick mit Verbandsmaterial umwickelte. Schon länger habe ich keinen so kreativen und  humorvollen Menschen getroffen wie ihn. Es war, wie gesagt, die lustigste Operation aller Zeiten. Dennoch blieb ich bei meiner Abneigung gegen Arztpraxen und diskutierte mit ihm, das ich einen weiteren Besuch am Folgetag, nur zum Verbandswechsel und Wundkontrolle, für unnötig hielte. Er hätte doch sicher wichtigeres zu tun…

Hätte ich mal auf ihn gehört! Und richtig zugehört. Zwischen den lustigem Geplänkel erklärte er auch sehr sachlich, was da so los war. Wollte ich aber wohl nicht so genau wissen. Pffff so ein paar Bakterien in dieser Miniverletzung…pffff, da hatte ich ja nun echt schon schlimmeres hinter mir…

Tja, das diese Bakterien aus der Gartenerde alles zersetzen, was so in der Erde zersetzt werden soll, darüber hatte ich nicht wirklich nachgedacht. Schon gar nicht erwartet hätte ich, das diese Bakterien sich in meiner Hand so wohlfühlten, dass sie sich eifrig vermehrten und verbreiteten…..

Hätte ich mal auf ihn gehört

und wäre am nächsten Tag zum Verbandswechsel bei ihm in der Praxis erschienen! Hab ich aber dummerweise nicht und so wurde ich drei Tage später, Sonntags abends von unserem städtischen Krankenhaus mit einem  schwarzen Finger umgehend in eine Hamburger Spezialklinik verfrachtet. Die Nachfrage, wann ich das letzte Mal gegessen und getrunken hätte, machte mir klar, hier wird auf eine Vollnarkose vorbereitet.

Sorge machte mir auch der Name der Klinik. Irgendwie war das jetzt sehr Ernsthaft und gar nicht mehr witzig. Dennoch versuchte ich meinen Galgenhumor beizubehalten und mit der dortigen, diensthabenden  Handchirurgin einen ambulanten Aufenthalt zu diskutieren…… Dieser lieben Ärztin   platzte  dann irgendwann der Kragen: wir hätten jetzt keine Zeit mehr, ich müsse übrigens jetzt und sofort unterschreiben , das während der OP nicht nur die Hand, sondern ggf. der Arm bis zur Schulter amputiert werden müsse…… wie weit die Bakterien das Gewebe schon zerstört haben, sehe man erst wenn alles geöffnet sei, aber das die Bakterien schon bis zum Oberarm gewandert sind, das sieht sie jetzt schon. 

Der Schock saß ! Kann ich doch schon nicht mehr richtig laufen, aber die Vorstellung ohne rechte Hand????? Ich bin Rechtshänder, das geht nicht. Da geht ja dann gar nichts mehr….

 

Aufwachen wollte ich mit amputierter Hand nicht. Das habe ich auch genau so gesagt.

Bin dann am Folgetag doch aufgewacht. Auf einer Station für Brandverletzungen. Der erste Blick – da war ein Gipsarm rechts. Also kurze Erleichterung, ganz ab war die Hand nicht, nur was und wieviel weg geschnitten wurde, habe ich erst ein paar Stunden später beim ersten Verbandswechsel erfahren.

In meinem Leben gab es schon einige Krankenhaus Aufenthalte und viele OPs, aber  auf einer Brandverletztenstation , das ist nochmal was ganz anderes. Stellt es Euch ähnlich wie ein Hochsicherheitstrakt  vor, mit Schleusen, keimfrei! 

Der erste Verbandwechsel war der Horror. Der Stationsarzt fragte mich noch, mit was ich das nächtliche OP Team bestochen hätte, das die stundenlang jedes zerfressene Fitzelchen Gewebe  entfernt hätten, er hätte wohl gleich alles entfernt ( Fotos aus der zeit erspare ich Euch hier).

Ob das nun ausreicht, glaube er nicht und da  meine Hand nicht mal die Kunsthaut akzeptieren würde, sei die Amputation noch nicht vom Tisch. Wie oft und ob gleich heute noch mal operiert werden müsse, entscheidet sich im Laufe des Tages. So geht Mutmachen. Nicht. 

Genau so unsensibel ging er auch mit meiner Zimmernachbarin um. Eine zarte, alte Dame mit furchtbaren Verbrennungen. Deren Anblick, ihre Tapferkeit und ihre Stärke haben mich,  mit meiner blöden Hand echt lächerlich fühlen lassen.

Das Pflegepersonal war jedoch absolut das Gegenteil von den Ärzten, aufmerksam, super fürsorglich, sehr liebevoll zu meiner Bettnachbarin und auch motivierend. Außerdem kamen diese großartigen, engagierten  Menschen schon immer eine Stunde vor jedem Verbandswechsel, mit den netten Morphingaben vorbei, damit wir nicht allzuviel mitbekamen. So dämmerten wir die meiste Zeit der Tage schön duselig vor uns hin.

Dennoch – ich wollte hier weg. So schnell wie möglich! Also drängelte und nörgelte ich ordentlich. Nach Rücksprache mit der chirurgischen Praxis durfte ich nach einer Woche in deren ambulante Behandlung entlassen werden.

Yeah, dachte ich noch. Aber…..

Jeden Tag zum Handbaden, Verbände und Folien wechseln in die Praxis, das war gar nicht mehr lustig…. Es führte allerdings dazu, das ich meine Lieblingskrankenschwester kennenlernte. Wenn man jeden Tag gut 2 Stunden Zeit miteinander verbringt, ist das ja auch nicht schwer.

Vor Operationen hab ich keine Angst, aber vorm Fädenziehen und Pflaster entfernen.

Lächerlich ich weiß, aber diese Macke hab ich nun mal…. und meine Lieblingskrankenschwester musste echt leiden…. bei ca. 120 fest verknoteten, zum Teil eingewachsenen Fäden und unzähligen Wechseln von  Folien als Hautersatz. Aber sie hat tapfer durchgehalten, trotz meines Gemeckeres. Über Monate. Und ich bin ihr ewig dankbar. 

Ebenso wie ihren Kolleginnen und ihrem Chef. In den letzten 3 1/2 Jahren hab ich so viel Zeit dort verbracht, wie vermutlich sonst nirgendwo. Zwischendurch hat mich der Chef meiner Lieblingskrankenschwester mehrfach zurück in besagte Hamburger Spezialklinik überwiesen, aber die wollen nicht so, wie ich gern möchte. Als der Morbus Sudeck über Nacht meine Hand zu einem Orkähnlichem Körperteil anwachsen ließ, wollte man es dort, wenn überhaupt nur stationär und über mindestens 4 Wochen mit (ausschließlich) Psychopharmaka behandeln. Jemanden mit Sudeck operiert man nicht mehr. 

Alternativen gäbe es keine. Punkt! 

Stimmt nicht! Denn mit dem Chef meiner Lieblingskrankenschwester, seinem Team und den Anästhesisten von nebenan haben wir Wege gefunden, das einigermaßen in den Griff zu bekommen. Auch dank der Kreativität des Meisters der Orthopädie, der immer wieder neue Quengelschienen für mich baut, weil handelsübliche Hilfsmittel einfach nicht an die deformierte Hand passen, haben wir noch nicht aufgegeben. Neben Froschflosse, Puppenhand, diversen, Lagerungsschienen, Kompressionshandschuhen, Murphyringen, Neoprenzügen, arbeiten wir nun seit diesem Jahr mit Daumenschrauben. 

Natürlich heißen die Quengelschienen nicht wirklich Puppenhand, Froschflosse oder Daumenschrauben. 

 

Froschflosse 01

 

Froschflosse 02

Puppenhand 2015

Und lustig sind diese medizinischen Hilfsmittel auch nicht. Eher so gar nicht, dafür aber umso schmerzhafter. Doch  ohne meinen Galgenhumor und einige Wortkreative Freunde (die mich auch schnell mal zur „einarmigen Backditin“ ernannten, obwohl ich zwei Arme habe…!), ohne den Mut vom Chef meiner Lieblingskrankenschwester, doch nochmal das Risiko einzugehen, etwas Neues auszuprobieren, auch operativ…hätte ich vielleicht aufgegeben…

 

Aufgeben gilt nicht. Noch nicht.

Auch wenn ich das vor 3 1/2 Jahren fast getan hätte. Konnte  ich mir anfangs nicht mal die Socken allein anziehen (eigentlich gar nichts, nur mit der linken Hand, alleine anziehen),  nicht allein im Rolli von A nach B rollern, mir nicht mal was zu essen machen usw., backe & bastle ich inzwischen wieder Törtchen, trage Kaffeebecher auf die Terrasse  – MIT der kaputten Hand ( auch wenn ich viele Kaffeebecher inzwischen zerdeppert hab), koche wieder leidenschaftlich gern und bin auch wieder unterwegs. Sogar schreiben kann ich inzwischen etwas, mit Links.

 

Ja ich weiß, das die Hand nie wieder richtig funktionieren kann,

aber ich werde nicht der Empfehlung der Hamburger folgen und lernen den jetzigen Zustand „so annehmen und akzeptieren“. Die Hand in Schonhaltung  auf den Schoß legen, würde nur bedeuten, das die Entkalkung der Knochen durch den Sudeck schneller voranschreitet als bisher schon passiert. Das gilt es auszubremsen. Und je mehr ich den Arm benutze um so weniger entkalken die Knochen. Den Daumen kann ich schon ganz gut nutzen, allerdings war der auch nicht so schlimm betroffen, wie die anderen 4 Finger. 

Zuckerrose an Daumenschrauben

Mein Ziel ist es wenigstens den Zeigefinger wieder etwas in eine richtige Beugung zu bekommen, vielleicht ein paar Grad Beweglichkeit (das wäre ein Traum). Dann können meinetwegen auch die restlichen 3 Finger in/mit ihrer Schwanenhalsdeformation glücklich, steif, in die falsche Richtung abstehen… Aber Daumen und Zeigefinger möchte ich wieder, wenigstens ein kleines , ein klitzekleines bisschen kontrollieren können.

Daran arbeiten wir.

Der Chef meiner Lieblingskrankenschwester, seine Lieblingskrankenschwestern und ich. Und deswegen gilt der Deal, das der Chef meiner Lieblingskrankenschwester weiterhin seine Geburtstagstorte von mir bekommt. Lebenslang.

Rotwein Torte 2015

Jimi Hendrix alte Fender 2016

 

Zwischendurch ein Weihnachtstörtchen für die Praxis

Weihnachtstörtchen 2016 der Elf und seine 6 Helferlein

Der Elf und die 6 Rentiere ….

 

 

Oder die Geburtstagstorte k9mmt zu Weihnachten, weil es in dem Sommer gar nicht klappte…

Handknochen aus Modelierschokolade 2017 – man soll sich seinen Ängsten stellen, so habe ich mir jeden Knochen der rechten Hand einzeln vorgenommen und aus Modelierschokolade geformt.

 

 

 

Dies Jahr gab es gab es den Herrn Doktor persönlich – aus Zucker . Mehr dazu hier LINK

Mein Tip, meine Bitte an Euch:

wenn Ihr Euch im Garten verletzt , sei es ein noch so kleiner Kratzer – Bitte wascht das gründlich aus. Desinfiziert es umfangreich. Sollte ein Splitter, ein Rosendorn stecken geblieben sein, bitte puhlt den nicht selber heraus.

Und – ganz wichtig: sollte sich die Stelle auch nur ansatzweise entzünden – geht sofort zu einem Arzt! Wartet nicht bis der Schmerz zu groß wird.  Das gleiche gilt übrigens auch bei Katzenbissen. Mit etwas Antibiotikum, frühzeitig, erspart man sich solche Folgen wie bei mir.

Übrigens – diese Bakterien führen, unbehandelt, zu einer Sepsis oder Blutvergiftung und können tödlich enden.

 

link dazu: https://www.chirurgie-portal.de/haut-dermatologie/phlegmone/v-phlegmone.html

der Chef und sein Kuchen 2018

Allgemein Cake Art

Freitag der 13. Die Burgherrin ist keine Motivtorten Tante mehr…

13. Juli 2018

Freitag der 13. ! Heute  ist mein Blog  1 1/2 Jahre alt. An einem Freitag der 13. startete der erste Blogbeitrag hier. Den ersten Bloggeburtstag hab ich verpasst. Keine Party, kein Blogevent, kein Törtchen. Aber heute habe ich ein paar  Motivtorten Bilder  für Euch, rund um den Satz: „Die Burgherrin ist keine Motivtorten  Tante mehr..“.

„Die Burgherrin ist auch keine Tortentante  mehr. Also keine Motivtorten Tante mehr, oder ? …“  

dieser Satz wurde mir neulich zugetragen. Hmmmm, wenn man zwar kaum noch mit mir, aber noch über mich spricht, bin ich noch nicht ganz uninteressant … war der erste Gedanke dazu.

Stimmt doch gar nicht, 

war der zweite Gedanke  und meine Antwort dazu. Im Laufe des Gesprächs mit zwei zauberhaften, erfahrenen  Damen der Tortenwelt, kristallisierte sich heraus wie es zu der Aussage, eines begnadeten Cake Art Designers, kam.

Man sieht kaum noch Motivtorten bei mir, sondern nur noch Rezepte. Ich hätte mich verändert.  Ja und nein! 

Ja, 

derzeit gibt es kaum Motivtorten. Es ist Sommer! Also: 

  1. mir viel zu warm für Fondant, Blütenpaste & Co  (und die neuen Quengelschienen machen es grad auch nicht leichter….) 

 

und 

  1. Zeit um die Sommeraromen einzufangen.

Nein, 

das ist nichts Neues. Das hab ich nicht verändert. Das war schon immer so. In meinen Torten waren schon immer feine, frische, eigene Sommeraromen verarbeitet! Irgendwelche Fertigpulver kommen mir nicht in die Torte. 

Auf die inneren Werte (auch bei Motivtorten) kommt es an. Die  sind mir schon immer wichtig. 

Wenn ich im November eine Motivtorte mit Hugo Geschmack gebastelt habe, dann war da Holunderblüten Sirup oder Holundergelee drin. Holunderblüten Sirup oder Holunderblütengelee, welches ich im Frühjahr nach so einem Holunder Rezept (hier der LINK) eingekocht hatte. 

Eine Erdbeer Füllung  im Dezember? Eine Motivtorte zu Weihnachten,  für den Chef der Lieblingskrankenschwester, hatte  Erdbeeraroma aus, im Sommer selbst verarbeiteten, Erdbeeren (z.B. nach diesen Rezepten). Auch andere Früchte, oder Gemüse, wie z.B.  neuerdings sogar Rhabarber und Granatapfel nutze ich für Tortenfüllungen……

 

Ja, ES hat sich etwas verändert, aber das ich keine Motivtorten mehr mache , stimmt nicht.

Als ich  am 13.03.2013 (also vor über  5  Jahren)  mit der Facebook Seite Burgherrins Torten und Meer anfing (nach der Entdeckung der Motivtorten) öffentlichen zu schreiben (bloggen kann man das ja noch nicht nennen) gab es viele Bilder von Motivtorten. Sehr viele, denn ich wollte ja üben.

Schreiben (bloggen) bei FB ist relativ einfach: ein Fotoalbum voller Handybilder, mit allen Blickwinkeln des Törtchens, evtl. Entstehungsbilder dazu. 

Die  Geschichte für wen, warum, wie  und weshalb diese Motivtorte entstanden ist, wurde schnell erzählt. Gemütlich auf dem Sofa oder im Bett liegend, das iPad auf dem  Bauch, habe ich meine Geschichten schnell getippt. Aus dem Bauch heraus, geschrieben, hochgeladen, fertig. 

Natürlich habe ich auch meist was zum Inhalt der Motivtorte, also welche Geschmacksrichtung, erzählt.

{Ob das nicht ausführlich genug war, ob die Wahrnehmung der Leser anders war, der Schwerpunkt mehr auf der Optik lag , ist dabei egal. Inhaltlich war in meinen Motivtorten schon immer frisches und  selbstgemachtes !}

 

Genauso (im liegen mit dem iPad) sind die anderen Geschichten bei fb gelandet. Ob die  Ausflüge ans Meer, Reisen  zu Kursen oder Tortenmessen, die Einkaufsempfehlungen zu Onlineshops oder kleinen Tortenlädchen, die ich besucht hatte. Alle Erzählungen  für Euch sind aus dem Bauch heraus, spontan vom Bauch aus getippt und hochgeladen worden.

 

Schreiben auf einem Blog ist anders. Aufwändiger. Viel aufwendiger. 

Viele von Euch Facebook Lesern haben immer wieder „gefordert“: „schreib endlich ein Buch“ , „oder wenigstens einen Blog“…. Kommentare „wir lesen Dich so gern“.  „Du schreibst so, das wir das  Gefühl haben dabei gewesen zu sein“,  machen mir große Freude und haben letztendlich auch die Entscheidung FÜR den Blog — Burgherrins.Blog — herbeigeführt. {Ihr seit also schuld!} 

Noch immer schreibe ich spontan, aus dem Bauch heraus. Mit dem ipad auf dem Bauch, im Liegen. Allerdings nicht mehr direkt bei fb. Sondern in einem Textprogramm. Dort „lagern“ jetzt ganz viele Texte, Erzählungen, Erinnerungen, Rezeptideen und manchmal auch so was ähnliches wie Tagebuch Einträge.

Die meisten dieser Texte sind dann auch relativ schnell online. Relativ schnell bedeutet in meinem Fall, ein paar Tage. Denn der geschrieben Text muss für den Blog aufgearbeitet werden, d.h.  in das Program des Blogs  geladen , dort noch zig mal formatiert werden. Überschriften brauchen eine bestimmte, teilweise unterschiedliche Größe. 

Bilder werden nun  nicht nur schnell mit dem Handy geknipst, sondern mit der Kamera fotografiert.

 

Ja, das hat sich verändert!

Derzeit lerne ich sehr viel zum Thema Foodfotografie und  dem Umgang mit der Kamera. Dafür muss ich viiiel  üben und habe mir sogar eine kleine Fotoecke eingerichtet.

Je nach Tageslicht müssen Bilder teilweise nachbearbeitet werden, damit sie passen und an den entsprechenden Textabsätzen eingefügt werde. Flüchtige Rechtschreibfehler wie früher bei fb, fallen mir auf (wenn auch nicht alle), dadurch wird der Text sicherlich noch 1-7 mal verändert/korrigiert. Auf Grund der rechtlichen Situation derzeit muss geguckt werden, welche Links auf Follow bzw. Nofollow gesetzt werden  müssen und vieles mehr. Auch  SEO,  Fokuskeywords  und vieles anderes technisches im Hintergrund, soll perfektioniert werden *das mir das keinen Spaß macht, muss ich nicht erwähnen, oder?*

Das alles geht nicht am iPad (im Liegen), sondern nur am Computer (im Sitzen). Und es dauert seine Zeit. Vom eigentlichen schreiben (tippen) bis zur Veröffentlichung vergehen bei mir durchschnittlich 3-5 Tage (oder gar Wochen). Das ist nicht mehr wirklich Spontan…

Spontan will gut geplant sein 

Zitat Guido Weber 

Dieses wunderbar passende Zitat, hab ich am letztem Samstag auf dem Food.Blog.Meet Event in Hamburg von Guido in der Trendküche Hamburg  gehört (und direkt abgespeichert). Er hat so recht. Wenn mir etwas durch den Kopf geht, hilft mir das aufschreiben. Von der Seele schreiben….

Spontane Ideen wollen festgehalten werden. Und spontan bin ich immer. Also vom Kopf her, der Körper leider nicht mehr. Langfristig planen ist nicht so mein Ding, ich koche und backe ja auch so spontan, nach Lust  und Laune. Spontan sind auch diese Zuckerrosen aus Blütenpaste entstanden. Spontane Idee beim morgendlichen Blick auf meine Rosen im Garten.

Ein Blog sollte jedoch strukturiert und geplant sein.

DAS fällt mir extrem schwer. Im Sommer schon Herbst- oder Weihnachtsrezepte oder gar Motivtorten vorbereiten? Also backen, dekorieren , fotografieren, Text und Rezept schreiben, Blogartikel und Fotos hochladen und dann NICHT veröffentlichen? Sondern nur die Veröffentlichung für Monat Oktober, November, Dezember planen?  Und wohin dann mit den wertvollen Lebensnitteln ? Wer isst denn schon gern bei 30 C im Schatten Lebkuchen oder Weihnachtsplätzchen ? 

Oder ein grad frisch gekochtes Rezept, schön fotografiert,  fertig aufgeschrieben, als Blogartikel vorbereitet, hochgeladen und dann mit einem Datum vorgeplant ? So das in ein paar Wochen / Monaten der Beitrag von allein online geht, während ich vielleicht im Urlaub bin? Gefällt mir nicht, das bin nicht ich.

Aber so funktioniert bloggen, so sollte man nach  allgemeinen Empfehlungen von erfahren, erfolgreichen Bloggern „arbeiten“. 

Es sei unklug oder gar falsch, wie z.B. jetzt im Juni gleich alle Rezepte zu den Kirschen online zu stellen und dafür dann vielleicht wieder wochenlang gar nichts. 

Auch hätte ich einen Teil der Kirsch Rezepte vorbereiten können, für die Veröffentlichung im nächsten Jahr. So die Empfehlungen. Stimmt, hätte ich machen können. Wäre sicher schlauer gewesen und für  Juni 2019 wären dann schon Blogbeiträge sicher vorhanden. Und vorgeplant, sogar von allein veröffentlicht! Ganz egal ob ich dann grad  im Urlaub, überhaupt noch da bin, oder ob es im nächsten Jahr Kirschen gibt…

 

Aber es fühlt sich für mich nicht (noch nicht?) richtig an. Das bin ich nicht. Blogger sollen authentisch sein. Sagt man, ich bin und will authentisch bleiben. Und das bedeutet auch: spontan.

Dann etwas schreiben und veröffentlichen, wenn es passiert. Ok, ok  manches kommt auch  etwas Zeitverzögert , weil ich nach einem Ausflug, einem Event einfach ein paar Tage (oder Wochen) länger zum (nur rum) liegen brauche, nicht sitzen kann. Manches bleibt dann auch noch etwas länger liegen, weil mir schon wieder neue Flusen, Rezepte durch  den Kopf, Topf und Backofen gehen. 

Manches dauert noch länger, weil das Rezept zwar toll ist, aber zu lecker. So lecker,  das nichts, gar nichts zum fotografieren über bleibt, weil die hier lebenden Mitbewohner alles aufessen und ich nicht vorher fotografieren durfte…. 

… wie z.B. bei diesem Rezept zum Matjessalat.

 

 

 

Und manchmal entsteht auch eine Motivtorte die nur schnell bei fb oder Instagram gezeigt wird, ohne eigenen Blogartikel. Wie z.B. diese BABY Torte

Also, ich mache immer noch Motivtorten.

Ich liebe die Bastelei mit den Cakeart Materialien! Es entstehen  auch weiterhin noch kleine Dekoteile aus Zucker oder Modelierschokolade . Aber nicht alles davon kommt auf den Blog. Aus unterschiedlichen Gründen…. manches sind  noch Geheimnisse, manches erscheint mir nicht gelungen genug und manchmal nimmt das Leben1.0 (auch so eine Blogger  Fachbezeichnung) mich zu sehr in Anspruch. 

Blogartikel machen einfach viel Arbeit, kosten mich sehr viel Zeit.

Zeit die ich auch gern mit CakeArt- , Koch- oder Backexperimenten oder dem Reallife verbringen möchte.

Fazit:  ich bin sehr wohl noch eine Tortenfreundin. Bin eine Motivtorten Tante, eine CakeArt Designerin. Zwar  authentisch, aber dafür wohl  keine gute Bloggerin ??? 

 

 

Herzliche Grüße 

Eure Burgherrins 

 

PS: es heißt übrigens Burgherrins Torten und Meer. Ein Wortspiel. Und wie sagte neulich meine treue Leserin Viola so treffend:

„manchmal muss es eben etwas mehr Meer sein” 💗💗💗

PPS: nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, um über die Aussage nachzudenken, mein Instagramfeed und bei fb Seite nachzugucken…. muss ich zugeben: ok ok, es waren im ersten Halbjahr wirklich nur 3 bis 4  Motivtorten, die ich in den Sozialen Netzwerken geteilt habe, dafür wesentlich mehr an anderen Backwerken. Back to the roots? Vielleicht! Eventuell? Aber seit Euch sicher, spätestens im August und November gibt’s es wieder Fondant, Blütenpaste und Modelierschokolade. Versprochen! 

 

Übrigens………es gab aber sehr wohl einiges an  Torten bei mir  zu sehen, im letztem halben Jahr…

Lost Place – Motivetorte für den Workshop auf der Tortenmesse Hamburg 02.2018

Schokoladentörtchen mit Schokodeko für den Foodfotografieworkshop Tortenmesse HH, 02.2018

Infernoherz 3D Motivtorte, 02.2018

 

Infernoherz Torte ohne Fondant

 

Eierlikörtorte zu Ostern

3D T-Shirt Torte, Mirrow Glaze, 04 2018 für de Erstgeborenen

Babytorte für den neuen Nachbarn 05 2018

Motivtorte, Hühner aus Modelierschokolade zum 50. Geburtstag meiner liebsten Eierlieferantin 05 2018

um nur einige nochmal aufzuzeigen… diverse Cupcakes, neue Rezeptexperime  mit Malzbier, die  klassischen Erdbeerkuchen usw.  für die Mitbewohner &  Besucher sind da noch gar nicht bei…

 

Erdbeertorte mit Rhabarber-Granatapfel Gelee

Malzbierkuchen

Erdbeer Vanille Kuchen

Cupcakes mit Rhabarber-Wildkirsch Toppibg

 

Allgemein Cake Art Kurse / Workshops Messen

Tortenmesse Hamburg 2018 – meine Highlights

13. März 2018

Zwischen Panikattacken & Freudenjubel

phantastische, überraschende und aufregende Momente der

Tortenmesse Hamburg.

Ihr habt es so gewollt, wie versprochen, hier nun der letzte Artikel zur Tortenmesse Hamburg 2018.

Ein paar Einblicke hinter die Kulissen der Tortenmesse hab ich Euch schon hier und hier erzählt. Es gab unzählige tolle, kleine Momente, witzigste Augenblicke, liebevollste Gesten (wie z.B. ein speziell für mich gebautes Ruhebett im Workshopraum, das zauberhafteste  Lächeln eines attraktiven jungen Mannes {der seine Eltern Finn und Nele mitbrachte} und und und…..

Hier nun einige meiner  persönlichen Highlightmomente mit Bildern des Wochenendes.

Ständig war ich unterwegs und hatte (gefühlt) überhaupt gar

 keine Zeit….

Obwohl ich sehr viel zu tun und wenig Zeit für einzelne Begegnungen hatte, hab ich doch ein paar sehr sehr besondere Momente gehabt.  Einige davon sind sogar in Bildern festgehalten worden. Wollt Ihr sie sehen?  Na dann,  bitteschön:

Meine Messe Highlights:

der Freitag, war voll geplant mit Vorbereitungen für die Workshops und Terminen mit CEOs, Fimeninhabern, Vertriebchefs unserer Sponsoren, die zu Besuch kamen. Sehr gefreut habe ich mich am Sonntag über den ÜberraschungBesuch eines Fimeninhabers / Sponsors vom letztem Jahr. Gemeinsam mit seiner Gattin wollte er sich mal persönlich umschauen und  brachte mir liebe Grüße seiner Mitarbeiterinnen aus dem Süden vorbei, die ich im letztem  Jahr kennnlernen durfte. Ganz herzliche Grüße zurück liebe Ina, liebe Sabine.

DAS erste Mal….

Zu meinem ersten ERSTEN MAL, nämlich das Geben von Workshops, und wie aufgeregt ich war,habe ich schon HIER berichtet. Aber es gab noch ein zweites ERSTES MAL.

Samstag früh zog ich statt meiner rosé Jacke, die Weiße an. Eine weiße Jacke.   Zum ersten Mal, eine weiße Koch- bzw. Bäckerjacke. Eine Juryjacke.

 

Extra dafür angeschafft und nur mit einem klitzekleinem Burgherrins Logo am Ärmel versehen. Diese tollen Logos in fein glitzerndem Rosegold hat mir eine ganz zauberhafte Person geplottert. Die liebe Andrea von Sweet things by Max und Moritz näht, stickt, plottert die wunderschönsten Sachen ( einiges davon findet Ihr auf dawanda). Fand ich die kleinen Logos auf den Ärmel dezent und viel passender, habe ich soooooo viele tolle positive Kommentare zu der Jacke mit dem großem Logo erhalten. Schön das Euch die so gut gefällt, das ich sie nicht mehr ausziehen bzw. immer wieder anziehen sollte  😉 .

Die weiße Jacke

Schon vor einem Jahr wurde ich “informiert”, das ich in die Jury berufen werden soll. Es gab einiges zu lernen in der Zeit und Freitag Abend , saß ich dann im ersten Jury Meeting mit all den Großen zusammen. Den alten Hasen. Nicht wegen ihrer Jahrgänge, (da bin ich vermutlich älter als der der Durchschnitt), aber wegen ihrer Erfahrung. Dementsprechend aufgeregt war ich.

Diese Aufregung steigerte sich dann Samstag noch mehr, als ich die weiße Jacke zuknöpfte und das erste Mal mit auf die Juryrunde durfte.

Fotocredit: Katerina Schneider – Art of Cake Design

Sehr, sehr aufgeregt und voller Ehrfurcht folgte ich ab 09:00 h den erfahrenen Jurymitgliedern beim zweiten Meeting und dem ersten, gemeinsamen Rundgang um all die Wettbewerbstorten.

Welches Jurorenteam, welche Kategorie bewerten würde, wurde schon am Vortag festgelegt und ich durfte (theoretisch) mit allen Juroren mit gehen. Zu gern habe ich mich anfangs Pia angeschlossen. Pia ist Chefjurorin beim IGT und macht professionelle Torten in Wilhelmshafen Tortenmanufaktur am Meer.

Es gibt immer 2 Juroren, die einzeln für sich, jedes Wettbewerbsstück einzeln bewerten. Nach einem festen System, einen Jurybogen in einer bestimmten Reihenfolge ausfüllen und die Punkte vergeben müssen. Später werden vom Head of Judge die Punkte der beiden Juroren addiert. Aus diesem Endergebnis ergibt sich dann die Platzierung.

In ganz wenigen Fällen unterscheiden sich die Punkte der Juroren, dann muss der Head of Judge nochmal bewerten und überprüfen. Das kam hier in Hamburg jedoch nicht vor. Dennoch musste Marianne Daubner als Chefjuror, neben ihrer eigenen Bewertungen in 3 Kategorien, noch bei einigen Werken dazu gezogen werden. Zum einen gab es leider Exponate, die gegen die Regeln verstoßen hatten, z.B. wegen Zahnstochern (und ich sage Euch jetzt aus eigener Erfahrung, das ist so ein doofes, furchtbares Gefühl, bei so einem hübschen Werk, den Haken im Feld „entspricht den Vorgaben“ NICHT setzen zu können, zum heulen gemein!).

Dann gibt es so Werke, da gibt jeder Juror eine sehr hohe bis  volle Punktzahl…. und dann wird aber nochmal so was von gründlich geguckt. Nicht nur durch die beiden Bewertenden , die das Schaustück nochmal drehen, wenden, mit Licht & Lupe untersuchen, sondern auch durch weitere Juroren und die Chefjurorin. Und ich bin sehr froh, glücklich und dankbar, das ich das erleben durfte. Ein Schaustück, welches durch diese Nachkontrolle nicht Fehler, sondern noch mehr kleinste, feinste Details aufzeigte. Zu gern hätte ich noch stundenlang weitersuchen also entdecken wollen…  (Ich glaube an diesem Schaustück waren nachher alle Juroren nochmal genauer gucken. Aber da war ich schon wieder unterwegs zum Bloggerworkshop….)

Es ist eine große Ehre, aber auch eine verdammt anstrengende, verantwortungsvolle Aufgabe, die von allen ehrenamtlich, mit großer Sorgfalt, Leidenschaft und Begeisterung ausgeführt wird.

Das allerbeste daran ist jedoch, das man weder als Teilnehmer noch als Besucher, die Chance hat, so nah an die Wettbewerbs Torten zu kommen. Nur der Jury ist es gestattet, die Wettbewerbs Exponate nicht nur mit den Augen zu betrachten, sondern auch (vorsichtig) anzufassen und zu drehen und zu wenden. Damit wirklich jedes schönste Detail betrachtet werden kann.

Ich sehe schon Gespenster…

Noch während  der Betrachtung der Wettbewerbsstücke, hatte ich plötzlich ein…..

“komisches Gefühl” im Rücken…   ein Geist?

Fotocredit: Corinna Captuller. Danke Dir liebe Hummelbeehouse

Hatte ich vorher die Ansage von Ruth sehr bedauert, sie komme dieses Jahr nicht nach HH, um so ungläubiger hab ich wohl geguckt, als ich mich umdrehte und sie mich angrinste. Sprachlos vor Freude gab es eine ganz ganz schnelle Umarmung, sie drückte mir kurz ein SuperwomanEi in die Hand, mit den Worten:  “Überraschung” .

Kein Geist, nur der Fisch, also Mrs. Dori …..Überraschung gelungen. Schade nur, das später keine Zeit blieb für mehr persönliches… auch wenn Mrs.Dori beim Bloggerworkshop dabei war, aber da hatte ich ja wieder viele Aufgaben im Hintergrund zu erledigen.

 

Frühstück mit dem Kuchenbäcker

Obwohl wir uns sehr auf unser Wiedersehen so sehr gefreut hatten, wir sogar im gleichen Hotel abgestiegen waren, blieb kaum Zeit. Wir haben es grad mal geschafft uns immer wieder kurz (im Vorübergehen) zu sehen. Außer dem gemeinsamen Abendessen am Freitag & Samstag sowie dem Frühstück am Sonntag, war kaum Zeit.

Bühnenprogramm

Denn der Kuchenbäcker  musste nicht nur seine Bücher an seinem Messestand signieren, sondern auch 2-3x täglich auf der Bühne backen. So schaffte er es nicht mal persönlich zum Bloggerworkshop, sondern lieferte nur kurz seine Cupcakes als Models ab ( erzählte ich schon HIER )

 

Apropos Bühne, da backte ja nicht nur der Kuchenbäcker seine Lolita  Cupcakes, nööö, sondern da zauberte Karin leuchtende Zuckermonster oder bastelte mit Kindern, zeigte Marianne den Umgang mit Modelierschokolade, erzählte Patrick über seine Erlebnisse beim Großen Backen und da modellierte Anita die knuffigen Giraffen.

                              

Wer nachher sämtliche Giraffen von Anita eingesammelt hat, verrate ich nicht, gell, das hab ich WennGiraffenbacken ja versprochen, solange sie nicht erzählt wo das rosa Monster von Karin jetzt wohnt 😉

Tombola

Und auf dieser Bühne wurden jeden Nachmittag immer reichlich Tombolapreise heraus gegeben.  Von Lebensmittelfarben, über Alles was das Herz eines Hobbybäckers und  Tortendekorierers glücklich machte, bis zu Freikarten für die Tortenmesse Hamburg 2019 und sogar echte silberne Cupcakes an Armbändern von heartbreaker designed by Drachenfels wurden verlost.

Es wurden reichlich Lose verkauft und die Gründerin und erste Vorsitzende von subvenio war auch bereits am Samstag angereist.

Aber auch erst Sonntag beim Frühstück im Hotel sah ich „meine“ (Düsseldorfer) Steffi .

Auch so ein Highlight, das „meine“ Steffi aus Düsseldorf angereist kam. Steffi gründete 2009 die Organisation

subvenio Unfallopfer Lobby Deutschland e.V.

um Menschen die durch fremdes  Verschulden verletzt wurden zu helfen. Seit über  9 Jahren arbeitet Steffi mit subvenio für uns Unfallverletzte , Zeit für ein DANKE .

Um so mehr freute ich mich, das die Steffi der Tortenmesse (also  die Geschäftsführerin Frau Steffi Kranawetter) fragte, ob sie eine Tombola zu Gunsten von subvenio veranstalten dürfe.

Schnell verkuppelte ich die beiden „Steffi‘s“ via Mail miteinander und freue mich, über all das, was  da alles hinter meinem Rücken geplant und organisiert wurde. Wer/Was/Welche Sponsoren an Preisen für die Tombola spendeten, das Steffi aus Düsseldorf zur Steffi nach HH reiste, ich hatte keine Ahnung.

Meine Freude,  Steffi (subvenio) am Sonntag  früh zum Frühstück im Hotel zu treffen, wuchs noch, als sie mir zum Feierabend von dem großen Scheck zu Gunsten subvenio erzählte, der ihr auf der Bühne vor Publikum  von Steffi (Tortenmesse) überreicht wurde. Dickes Danke an alle, die sich Lose gekauft haben

Zu der Zeit war ich, völlig aufgeregt, dabei meinen zweiten Workshop zu geben. Also zum erstem Mal Anderen die Geheimnisse der Burgruine  zu erzählen.

Kaum mehr  als die zwei Momente, gab es leider nicht für Steffi und mich. Es blieb während der Messezeit einfach viel zu wenig Zeit. Aber wir Zwei sehen uns ja im April in Düsseldorf, zu der großen Veranstaltung mit der Polizei NRW.

 

Geschenke Geschenke Geschenke

Bereits vor der Messe erreichte mich ein Paket, für die Messe. Also nicht FÜR die Messe GmbH, sondern für mich und die Feierabende während der Messe. Obwohl ich gar nicht, also nirgendwo,  gesagt habe, das ich derzeit auf mein geliebten rosé Chamagner verzichten muss, liest Sabine von Fundstücke offensichtlich häufig bei mir  und auch zwischen den Zeilen mit. Denn es kam in edler schwarzer Verpackung, ein Flaschen rosé Blubberwasser von ihrem Freund Pierre. Pierre kommt mitohne Alkohol da her und den konnte ich trotz meiner Medis genussvoll trinken. Ganz herzlichen Dank Sabine und herzlichste Grüße an Pierre, es war sehr lecker !

 

Neben Superwomen von Ruth,  rose Blubberwasser von Sabine, brachten mir die Boxencrew von Ohlro auch noch echte Berliner Luft mit. Erst daheim hab ich gemerkt, das da gar keine Luft, sondern Hochprozentiges drin ist. . .

 

Am Samstag überraschte mich eine Teilnehmerin des Bloggerworkshop Foodfotografie mit einem hübsch eingepacktem Päckchen. Während des Workshop blieb keine Zeit zum auspacken. Spät Abends  im Hotel, war ich sehr froh, es allein und nicht in der Öffentlichkeit geöffnet zu haben.  Meine Emotionen wären mir auf der Messe vermutlich peinlich gewesen, aber ich bin immer noch total berührt und schwer begeistert. Anne von Gingkowerkstatt hat mir Kekse gebacken. Doch nicht nur gebacken sondern auf‘ aller, aller feinste mit Royal Icing verziert.

Nicht nur das ich sowie ein großer Fan der Kekskünstler bin und Royal Icing Arbeiten eh bewundere (weil ich das NIE könnte),  aber diese hier , sind so persönlich, so besonders, das mir schon wieder ein Tränchen  kullert…… Anne, die  ich erst einmal getroffen hab, hat sich so viele liebe Gedanken gemacht (auch sie liest offensichtlich bei mir und zwischen den Zeilen mit).

Das sind die aller aller persönlichsten Kekskunsterwerke meines Lebens. Sie duften köstlich nach Vanille. Aber ich werde sie gegen alle Raubritter und verfressenen Raubtiere, dieser Burg verteidigen. Und wenn ich extra dafür eine abschließbare Vitrine kaufen muss. So schön sind die nämlich!

 

Infernoherz nicht von Drachenfels Design, sondern als Keks von Ginkgowerkstatt

 

Ihre Hoheit,  Queen Paddington Bär

eine weiteres tolles Highlight war die Begegnung mit Patrick, dem aktuell, besten Hobbybäcker Deutschland. Also dem Gewinner  von Das Großen Backen 2017 auf SAT1 und der zweitplatzierten Bianca  (eine ganz zierliche,  zauberhafte Person mit österreichischem Charme, den ich so sehr mag).

Auch Patrick gab Workshops und modelierte mit seinen Teilnehmern den Paddington Bär. Nachdem wir uns Freitag schon kennengelernt hatten, Samstag spät abends, nach einem leckerem Abendessen mit vielen netten Menschen, gemeinsam ins Hotel fuhren, überraschte er mich am Sonntag Abend, nach Messeschluß nochmal richtig.

Nicht nur das er mir sein Buch ( mit Signatur) schenkte – Ihr wisst ja das ich eine Kategorie Burg Bibliothek angefangen habe, in der ich besondereBücher vorstelle – nein, ich bekam auch eine Burgherrins Version, seines Padi Bär´s.

 

 

Ist “sie” nicht zuckersüß ???? Glaubt mir, zu gern wäre ich in seinem Workshop dabei gesessen, wenigsten die Gesichter seiner Teilnehmer hätte ich zuuuu gern gesehen, während er ihnen erklärte:

Ihr nehmt jetzt bitte blauen Fondant für den Mantel, ich nehme rosa….” oder: “Ihr nehmt jetzt bitte roten Fondant für Paddingtons Hut, ich nehme rosa”  (ich grinse immer noch, bei den Kopfkino Bildern).

Feierabend

Spät am Sonntag Abend, nachdem alle Besucher vermutlich längst zu Hause oder auf dem Weg dahin waren, die meisten  Aussteller ihre restlichen Waren wieder eingepackt und auch mein Gedöns im Auto verstaut war, hatten wir Zeit. Endlich etwas Zeit,  für ein paar private Worte (und Fotos 😉 ), zum Austausch von zukünftigen Ideen & Telefonnummern und ein kleines bisschen Blödsinn….

Vermisse es jetzt schon wieder und freu mich auf unser Wiedersehen…..ganz bald.

Spätestens in Essen auf der Cake and Bake. Da  hab ich dann auch mehr Zeit. Versprochen!

 

Wen von Euch treffe ich denn auf der Cake & Bake ? Habt Ihr schon Tickets ?